Microsoft Store: Mit Windows on ARM inkompatible Apps werden jetzt ausgefiltert

Microsoft Store: Mit Windows on ARM inkompatible Apps werden jetzt ausgefiltert

Seit dieser Woche ist das Surface Pro X in den USA auf dem Markt und die ersten Testberichte sind auch schon da. Es war schon lange vorher bekannt, dass unter Windows on ARM nicht alle gewohnten Programme laufen. Zusätzlich wurde in den Reviews aber kritisiert, dass der Microsoft Store die inkompatiblen Apps zwar findet und anzeigt, aber die Installation verweigert.

Heute wurde laut Windows Central ein Update für den Store verteilt, welches die inkompatiblen Apps ausblendet. Das erspart den Nutzern zumindest das Frusterlebnis, eine App zwar zu sehen, sie aber nicht nutzen zu können. Schöner wäre es natürlich, die Entwickler würden ihre Apps auch für ARM kompilieren, damit sie wieder im Store auftauchen und dann tatsächlich auch genutzt werden können.

Offen ist nun noch das Problem, dass man reguläre Installationspakete, die nicht mit Windows on ARM kompatibel sind (wie z.B. 64Bit-Programme), war ausführen kann, die Programme sich dann aber nicht starten lassen. Das sollte allerdings mit einem Betriebssystemupdate lösbar sein, welches die Setup-Routinen an der Ausführung hindert.

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Martin Geuß
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Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als zwölf Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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Kommentare
  1. Ich bin auf mein Pro x gespannt wie ein Flitzebogen und lasse mich auch nicht beirren und mache meine eigenen Erfahrungen. Mein Surface RT hat mir auch lange Jahre gute Dienste erwiesen obwohl alle es schlecht gemacht haben.
    Das wird sicher store-typisch maximal schlecht gelöst.
    Bin prinzipiell kein Freund davon, wenn etwas pauschal ausgefiltert wird. Denn eigentlich gibt es da ja dieses Feature eine App vom Store aus auf einem anderen Windows 10 Gerät zu installieren. Wenn ich jetzt nur Kram anzeige der lokal bei mir läuft, ist das auch schon wieder witzlos.
    Ich stöbere ja darüber hinaus auch gerne nach Xbox-Titeln auf dem PC, oder finde es interessant zu wissen dass es eine App zumindest gibt - wenn auch vielleicht nicht für meinen PC. Ich sehe ja auf meinem Desktop auch Apps die nur mit Stift funktionieren.
    Aber an einen guten gemachten Filter glaubt wahrscheinlich nur wer auch an den Nikolaus glaubt. ;)
    Ach und wegen der Installer: Nicht jeder Installer basiert auf MSIX oder Windows Installer. Oft sind das handgestrickte oder Drittanbieter-Teile die einfach nur die Dateien rumschubsen und sich über die Registry bei "Programme deinstallieren" einhängen. Inwiefern das System in solchen Fällen also irgendwas sinnvoll schon bei der Installation unterbinden kann/soll, sei daher mal dahingestellt... es sei denn der Installer ist in so einem Fall selbst bereits 64-bit, dann unterbindet das System das sehr konsequent schon vor der Installation. :P
    Ein klassisches setup.exe weiß überhaupt nicht was installiert werden soll - Bzw. erzählt es Windows nicht. Windows hat keine Chance so ein Setup herauszufiltern.
    Da ist was dran. Wenn der Installer ein 32 Bit-Binary ist, wird er ganz normal ausgeführt, das durch ihn installierte 64 Bit-Binary aber nicht.
    Leider kommt diese Situation auch nicht wirklich überraschend.
    Das kommt nicht überraschend, ich wüsste aber auch nicht was man dagegen tun könnte. Windows war schon vor fast 30 Jahren völlig freestyle was ein Setup eigentlich ist. Hier rächt sich das, hat aber natürlich auch unschlagbare Vorteile.
    Bei Appx/MSIX-Paketen weiß man auch vorher was drin ist und das System kann entsprechend reagieren, aber bis sich in der Windows-Welt solche Neuheiten durchsetzen vergehen nunmal einige Jahre...
    Es wird so laufen, wie mit Windows10Mobile. Nach ein paar Jahren ausgereift, ein tolles Gerät, mit supertollem OS, aber der Ruf ist längst ruiniert und jeder Entwickler und der Consumer haben sich schon längst angewidert abgewendet.
    Microsoft hat nix dazugelernt.
    Der Ansatz Microsofts, Apps, die nicht kompatibel sind, auszublenden, ist goldrichtig. Vermeidet Missverständnisse, die ansonsten nur dazu führen, dass gegen die ARM Plattform (unnötig) gewettert wird. Hoffe, dass sich noch mehr Nutzer finden werden, die sich für W10 ARM 64 entscheiden. Zunächst braucht es aber noch mehr OEMs, die solche Geräte bauen. Hoffentlich kommt Qualcomm mit seinen Snapdragon CPUs endlich in die Gänge. Sehr erfreulich, dass Windows 10 on ARM Desktop auch auf dem "alten" Lumia 950 XL dank seiner 64 Bit-Hardware funktioniert.
    Am besten waere eine Option die per Default die Sachen ausblendet.
    Und wenn man sich die Sache doch anzeigen laesst ein Button mit dem man eine Mail an den Entwickler schicken kann - evtl. vorher noch ein Hinweis bzgl. Schimpwoertern und so :-)
    @DonRolando:
    Jepp, ein wählbarer Filter um die auf einem Sytem inkompatiblen Apps jeweils auszublenden wäre tatsächlich die Königsweg-Lösung.
    Leider zeigt die Tatsache, dass Microsoft erst eine Woche nach dem offiziellen Start seines eigenen Windows on Arm-Geräts überhaupt irgendeine Form von Lösung anbietet, wieder einmal überdeutlich wie egal ihnen das Thema ist.
    Blacker
    Es wird so laufen, wie mit Windows10Mobile. Nach ein paar Jahren ausgereift, ein tolles Gerät, mit supertollem OS, aber der Ruf ist längst ruiniert und jeder Entwickler und der Consumer haben sich schon längst angewidert abgewendet.
    Microsoft hat nix dazugelernt.

    Ich sehe das Problem nicht im Fehler machen per se, sondern darin, dass sich unter dem gegenwärtigen CEO eine Unternehmenskultur etabliert hat, die gar kein Interesse mehr hat, etwas dazuzulernen und, als Folge daraus, die Situation für Nutzer zu verbessern...
    Auch ich gehörte der Gemeinde an ein Windows Phone ausprobieren zu müssen. Nun muß ich mich noch Jahre danach mit seinen Apps im Store herumschlagen, obwohl ich kein Gerät mehr besitze. Die Funktion "ausblenden" ist nur halbherzig umgesetzt. Bei jeder Neuinstallation von Windows tauchen die Apps die nicht Windows 10 kompatibel sind wieder auf
    Wenn ich es richtig verstehe, sind doch nur 64bit Anwendungen nicht emulierbar richtig? Gab es dafür nicht eine aussage wann das kommt oder ist es unmöglich. Hat einer Erfahrungen wie gut die Emulation inzwischen ist.
    Lol ? - die haben nicht daran gedacht non-arm auf arm zu filtern? ähm. Da ist im Service Design aber irgendwas falsch gelaufen.
    Es ist ein kleiner Unterschied ob ich Apps per Google suche und im Webbrowser dann angezeigt bekomme ich könne dies auf einem anderen Gerät installieren, oder in der AppStore App ansich...
    Der größte Fehler ist nach wie vor, das Ding WINDOWS on ARM zu nennen. Wären die einfach mal so schlau und würden das Ding XYZ nennen und ordentlich bewerben, würde 1. es keiner mit Windows direkt vergleichen und der Bekanntheitsgrad wäre besser. Außerdem hätte man direkt zum Start die wichtigsten Big Player an Board haben müssen!!! Leider ist aber die Marketingabteilung von Microsoft komplett Inkompetent und das seit Jahren!!!
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