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Microsoft Teams: Kein Tuscheln auf der digitalen Schulbank

Microsoft Teams: Kein Tuscheln auf der digitalen Schulbank

Was wäre der Unterricht ohne heimliches Getuschel? Ist bei mir zwar schon ein paar Tage her, aber ich erinnere mich noch gut. Das waren oft die besten Gespräche. Schade, dass es davon kein Chatprotokoll gibt, es wäre sicherlich hochinteressant, heute nochmal darin zu stöbern.

Den Lehrern war das selbstverständlich ein Dorn im Auge. Wobei ich heute noch sicher bin, sie reagierten nicht wegen unserer Unkonzentriertheit so gereizt, sondern weil sie nicht wussten, worüber wir gerade sprachen. Aber das ist ein anderes Thema.

Spannen wir den Bogen in die Gegenwart, wo der Unterricht oft digital stattfindet, wobei immer öfter Microsoft Teams zum Einsatz kommt. Dort können die Schüler ungestört in 1:1 Chats tuscheln. Noch. Aber damit ist es bald vorbei.

Im April plant Microsoft die Einführung einer Funktion mit dem unscheinbaren Namen „Supervised Chat“ für die Education-Version von Teams. Ist dieses Feature aktiviert, können Schüler untereinander nur unter Aufsicht einen 1:1 Chat starten, ein „Supervisor“ wacht über das Gespräch und bekommt folglich auch alles mit. Was ja so ein kleines bisschen für meine Theorie aus dem zweiten Absatz spricht.

Über den Autor

Martin Geuß

Martin Geuß

Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als zwölf Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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