Microsoft Teams: Veraltete Versionen werden automatisch abgeklemmt
Wer eine veraltete Version von Microsoft Teams benutzt, muss künftig mit funktionalen Einschränkungen rechnen. Ab März 2024 wird Microsoft alle Teams-Versionen, die älter als drei Monate sind, nicht mehr unterstützen. Das betrifft sowohl die mobilen Apps als auch die Desktop-Clients für Windows und Mac.
Die Desktop-Versionen von Teams aktualisieren sich selbstständig, in aller Regel nutzt man also ohnehin immer die neueste Version. Es sei denn, ein Gerät läuft monatelang durch, ohne dass das System oder Teams neu gestartet werden. Auch unter Android und iOS werden Apps in aller Regel automatisch aktualisiert, sofern das nicht unterbunden wurde.
Von der neuen Regelung werden die allermeisten Nutzer also ohnehin nichts bemerken, dennoch weist Microsoft im M365 Admincenter explizit darauf hin, dass es bei der Nutzung veralteter Versionen zu Problemen kommen kann, weil die Infrastruktur für Chats und Konferenzen immer nur mit den aktuellen Versionen getestet wird.
Ab April 2024 wird außerdem die Nutzung des neuen Teams-Client für Windows zur Pflicht, was ich allerdings schon jetzt wärmstens empfehlen kann, die neue Version läuft sehr viel geschmeidiger als der alte Electron-Client.
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Martin Geuß
Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als 19 Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

