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Microsoft Teams: Verfallsdatum für aufgezeichnete Meetings

Microsoft Teams: Verfallsdatum für aufgezeichnete Meetings

Microsoft Teams Meetings lassen sich so konfigurieren, dass sie automatisch aufgezeichnet werden (sich dabei an die gesetzlichen Rahmenbedingungen zu halten, obliegt dabei dem Organisator bzw. dem Betreiber). Die Aufnahmen werden in SharePoint bzw. OneDrive for Business abgelegt und dort verwahrt.

Bislang lagen die Aufzeichnungen dort so lange, bis sie jemand gelöscht hat oder bis sie von einer allgemeinen Datenlöschungs-Routine, wie sie in vielen Unternehmen üblich ist, erfasst wurden. In Kürze wird es für Admins eine neue Funktion geben, die es ihnen erlaubt, ein Ablaufdatum für die Aufzeichnung festzulegen.

So lässt sich beispielsweise konfigurieren, dass alle Aufzeichnungen für 30 Tage aufbewahrt und dann entfernt werden. Das gilt dann automatisch für alle Meetings, die ab Inkraftsetzen der Richtlinie gehalten werden. Der Zeitraum ist allerdings nicht verpflichtend, als Organisator hat man die Möglichkeit, die Aufbewahrungsdauer zu verlängern. Aber auch in diesem Fall gilt selbstverständlich: Allgemeine Datenlöschungs-Richtlinien machen davor nicht halt, für die sind die Aufzeichnungen einfach nur Dateien.

Über den Autor

Martin Geuß

Martin Geuß

Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als zwölf Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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