Microsoft Teams: Weniger Beschränkungen für private Kanäle
Private Kanäle innerhalb von Microsoft Teams dienen der Kommunikation über vertrauliche Themen. Diese Kanäle unterliegen gewissen Beschränkungen, die Microsoft jetzt allerdings deutlich lockert.
Mit den privaten Kanälen besteht die Möglichkeit, innerhalb eines Teams einen „vertraulichen“ Bereich einzurichten, auf den nicht alle Mitglieder des Teams Zugriff haben. Beispiele für deren Nutzung sind sensible Themen wie Budgetplanung, Personaldiskussionen oder Projekte mit vertraulichen Inhalten. Ob ein Kanal „Privat“ sein soll, legt der Ersteller beim Anlegen fest.
Microsoft ändert die Architektur der privaten Kanäle. Sie basieren künftig auf der Gruppen-Funktionalität, was die Möglichkeiten deutlich erweitert. In einem Team können statt bisher 30 jetzt maximal 1.000 private Kanäle angelegt werden. Die Zahl der maximalen Mitglieder in einem privaten Kanal steigt von 250 auf 5.000. Zudem unterstützten die privaten Kanäle jetzt die Planung von Besprechungen.
Diese Änderungen haben auch Auswirkungen auf die Administration. Im entsprechenden Artikel gibt Microsoft den Admins Informationen an die Hand, welche Richtlinien sie im Auge behalten müssen.
Die entsprechenden Änderungen treten ab September 2025 in Kraft. Wie üblich erfolgt die Umsetzung im Rahmen eines graduellen Rollouts. Bis Ende 2025 soll dieser weltweit abgeschlossen sein.
Thema:
- Microsoft Teams
Über den Autor

Martin Geuß
Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als 19 Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!


