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Microsoft testet Selbstheilung fehlerhafter Treiber via Windows Update

Microsoft testet Selbstheilung fehlerhafter Treiber via Windows Update

Im Rahmen seiner Qualitätsoffensive für Windows 11 testet Microsoft eine Neuerung, die bei fehlerhaften Treibern eine schnelle Lösung ermöglicht. Sobald ein Problem erkannt wird, kann über Windows Update die vorherige Treiberversion wiederhergestellt werden.

Idealerweise tritt ein solcher Fall in der Praxis natürlich gar nicht erst auf. Die Hardware-Partner reichen bei Microsoft einen neuen Treiber zur Zertifizierung ein, nachdem sie ihn hoffentlich gründlich getestet haben. Nach erfolgreicher Zertifizierung verteilt Microsoft diesen Treiber via Windows Update an Geräte mit der passenden Hardware.

Zeigen sich anschließend Qualitätsprobleme, so müssen die Hersteller bislang eine korrigierte Version bereitstellen. Nutzer müssen zudem oft zur Selbsthilfe greifen und den fehlerhaften Treiber selbst entfernen.

„Cloud-Initiated Driver Recovery“ heißt der Ansatz, der künftig schnell für Abhilfe sorgen soll. Erkennt Microsoft über die Telemetriedaten, dass ein neu ausgelieferter Treiber für Probleme sorgt, so liefert Windows Update den letzten als „gut“ bekannten Treiber aus und führt automatisch ein Downgrade durch. Die Hardware-Hersteller erhalten hierüber ebenfalls eine Mitteilung und können sich an die Fehlerbehebung machen.

Derzeit läuft dieser neue Prozess im Testbetrieb, der bis August 2026 andauern soll. Ab September erfolgt die produktive Umsetzung.

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Über den Autor

Martin Geuß

Martin Geuß

Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als 19 Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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