Microsoft testet weitere Windows 10-Bugfixes mit Windows Insidern

Microsoft testet weitere Windows 10-Bugfixes mit Windows Insidern

Die Windows Insider im Release Preview Ring erhalten derzeit ein weiteres kumulatives Update für das Windows 10 Oktober Update. Es handelt sich dabei um eine Neuauflage des Patches mit der Nummer KB4469342, der in der letzten Woche ebenfalls im Release Preview Ring veröffentlicht wurde.

Die Build-Nummer steigt durch dieses neuerliche Update auf 17763.168, welche neuen Bugfixes hinzu gekommen sind, lässt sich allerdings nicht sagen. Microsoft hat zu KB4469342 zwar ein Changelog veröffentlicht, dieses ist allerdings so umfangreich, dass ich nicht erkennen kann, ob sich dort seit letzter Woche inhaltlich etwas geändert hat.

Interessant: Das Update kommt nicht auf allen PCs an: Mein Desktop-Rechner im Release Preview Ring sieht das Update nicht, auf dem Surface Laptop ist es jedoch eingetroffen. Möglicherweise wird hier also ein Fix für bestimmte Hardware-Konstellationen getestet.

Was man aber auf jeden Fall sagen kann: Microsoft will offenbar auf Nummer sicher gehen, dass man mit dem kommenden kumulativen Update, welches man für die Öffentlichkeit freigibt, auch wirklich alle bekannten Fehler beseitigt. Es ist bereits das dritte Wartungsupdate im Release Preview Ring, ohne dass es zwischendurch einen öffentlichen Patch gegeben hat.

Aktuell ist das Oktober Update nur auf sehr wenigen Geräten installiert und der Rollout scheint nach wie vor nur sehr langsam zu laufen. Ein Grund dafür könnte natürlich sein, dass man auf der Bremse stehen bleibt, so lange große Wartungsupdate noch nicht komplett fertig ist.

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Martin Geuß
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Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als elf Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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Kommentare
  1. Ich habe mit 1809 seit gut 3 Tagen einen kontinuierlich abnehmenden Speicher, da alle Nase lang Dateien(Bilder) aus OneDrive heruntergeladen werden. Es poppt auch immer wieder das Downloadfenster auf. Heute Nacht waren es gut 8GB welche ungewollt offline verfügbar gemacht wurden.
    Findet sich dazu irgendein Bugreport? Ist das ein Bug in der aktuellen Version?
    Ich hab zumindest noch nicht davon gehört.
    Nur mal ein Schuss ins Blaue: Ich vermute, für das Bilder-Verzeichnis sind die "Files on Demand" aktiv? Wenn ja, wäre es grundsätzlich denkbar, dass irgendein anderes Programm im Hintergrund auf die Dateien zugreift, was OneDrive wiederum dazu veranlasst, diese herunterzuladen?
    Das wäre dann eine logische Erklärung. es kann aber natürlich ein Fehler sein.
    Die 1809 wurde am 1. September über das normale Windows-Update (allerdings mit "nach Updates suchen") als 17763.1 installiert, am 4.Oktober auf 17763.55 und dann am 13.November auf 17763.134 aktualisiert.
    Die 1809 läuft bei mir stabil. Ich habe noch keine Probleme festgestellt (abseits der kleineren allgemein publizierten).
    Die zuletzt gemeldeten Updates werden offensichtlich nur an angemeldete Insider verteilt - ich warte da ab, was sich tut.
    Martin
    Ich hab zumindest noch nicht davon gehört.
    Nur mal ein Schuss ins Blaue: Ich vermute, für das Bilder-Verzeichnis sind die "Files on Demand" aktiv? Wenn ja, wäre es grundsätzlich denkbar, dass irgendein anderes Programm im Hintergrund auf die Dateien zugreift,

    Du bringst mich gerade auf was. Muss mal was nachschauen - Danke
    Ein Backup wars. Ein Backup....bedeutet wohl, das man die bewährten Strategien zum Backup und evtl zum Versionsverlauf überdenken muss.
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