Microsoft veröffentlicht Windows 10 Patch gegen SMBv3-Schwachstelle

Microsoft veröffentlicht Windows 10 Patch gegen SMBv3-Schwachstelle

Der März-Patchday hatte diese Woche für Verwirrung gesorgt, weil Microsoft einerseits eine Schwachstelle im SMBv3-Protokoll dokumentiert und diese Information auch an Partner verteilt hatte, andererseits aber das dazu passende Update nicht lieferte. Man ging davon aus, Microsoft habe den geplanten Patch in letzter Sekunde zurück gezogen, aber die Kommunikation nicht mehr entsprechend angepasst.

Microsoft veröffentlicht versehentlich Infos zu ungepatchter Sicherheitslücke im SMBv3-Protokoll

Heute hat Microsoft nun mit KB4551762 ein weiteres kumulatives Update für die Windows 10 Versionen 1903 und 1909 veröffentlicht, die von dieser Lücke betroffen sind. Die Beseitigung der Schwachstelle ist folgerichtig auch der einzige Punkt im Changelog der Builds 18362.720 und 18363.720.

Man kann also nun erneut spekulieren. Wurde die Integration dieser Korrektur in das Update vom Dienstag schlicht vergessen, oder hat man den Patch nun eilig fertig gestellt, nachdem die Kommunikationspanne passiert war? Spielt letztlich keine Rolle, wichtig ist eigentlich nur, dass die Schwachstelle behoben wurde, noch ehe sie von den falschen Leuten missbraucht werden konnte.

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Martin Geuß
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Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als zwölf Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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Kommentare

  1. dito, wieder mal viel Hipe und zügig nachgelegt, Sie können es eben doch, wenn es sein muss ;)
    Warum immer diese negativen Spekulationen ohne Hintergrundwissen? Ein Patch wird ausgeliefert, wenn er fertig und ausreichend getestet ist und nicht bis zum nächsten Patch Day warten kann. Trotzdem wird es natürlich immer Systeme geben, auf denen ein Patch Probleme verursacht. Dazu wurschteln zu viele an ihren Systemen herum.
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