Microsofts Aufgaben- und Notizen-Strategie: Speichererweiterung fürs Gehirn

Microsofts Aufgaben- und Notizen-Strategie: Speichererweiterung fürs Gehirn

Microsofts Aufgabenplanung „To-Do“ machte nach der Vorstellung im letzten Jahr zunächst keine größeren Fortschritte mehr. Vor dem Hintergrund, dass man To-Do sehr früh als Nachfolger von Wunderlist positionierte, war das kaum nachvollziehbar. Seit einigen Monaten aber ist plötzlich so richtig Druck auf dem Kessel: Die App entwickelt sich auf allen Plattformen weiter, gefühlt kommen jede Woche neue Funktionen hinzu, gleichzeitig hat man damit begonnen, To-Do an vielen anderen Stellen ins Microsoft-Ökosystem zu integrieren, unter anderem in Skype, Outlook.com oder den Microsoft Launcher für Android.

Ähnliches passiert bei den Sticky Notes. Die Mini-Notizen-App hat in Windows 10 ein unbeachtetes Schattendasein geführt, was allerdings auch niemanden so wirklich gestört hat. Aus diesem hat man sie heraus geholt und will sie ebenfalls zu einer übergreifenden, immer präsenten Lösung machen.

In meinem Beitrag Wie das Microsoft-Ökosystem langsam zusammenwächst habe ich beleuchtet, wie Microsoft immer stärker in Szenarien denkt. Sich Notizen zu machen und sich Dinge vorzunehmen, die man noch erledigen möchte, begleitet uns überall und jederzeit, also müssen auch die Werkzeuge dafür immer und überall zur Verfügung stehen. Unabhängig von der Plattform, auf der man sich gerade befindet, unabhängig von dem Gerät, welches man gerade verwendet, und sogar unabhängig von der Anwendung, die man gerade nutzt.

Diese „neue Denke“ bei der Entwicklung hat bei Microsoft sogar organisatorische Auswirkungen. Dass To-Do und Sticky Notes im Gleichschritt marschieren, ist nämlich kein Zufall, sondern dem Umstand geschuldet, dass es bei Microsoft seit diesem Jahr ein „Notes and Tasks Team“ (NoTa) gibt, das an diesen Szenarien arbeitet.

Das NoTa-Team beschreibt seine Aufgabe mit einem einfachen Satz: Man will eine „Speichererweiterung“ für das Gehirn der Nutzer bieten. Klingt zunächst vielleicht ein wenig albern, aber wenn ich es mal auf mich selbst beziehe, dann passt das ganz gut: Was ich mir aufschreibe, habe ich erst mal „aus dem Kopf“ und es blockiert mich nicht mehr. Gleichzeitig weiß ich, dass ich es für später „gespeichert“ habe, auch wenn ein kleiner Fresszettel dafür in der Vergangenheit vielleicht nicht immer das sicherste Medium war.

Zum Aufgabenbereich des NoTa-Teams gehört neben To-Do und Sticky Notes natürlich auch OneNote, wie in einem Interview von Mary Jo Foley mit dem Team zu erfahren ist. Um die Vision von der „Speichererweiterung“ bestmöglich zu erfüllen, arbeitet das Team in verschiedene Richtungen. Einerseits will man natürlich die spezifischen Apps weiterentwickeln, gleichzeitig will man aber auch daran arbeiten, die Notiz- und Aufgabenfunktionen überall dort in bestehende Microsoft-Produkte zu integrieren, wo es sinnvoll ist. Und dort, wo es keine direkte Integration gibt, soll zumindest die Anbindung so nahtlos sein, dass man jederzeit in eine Notiz oder Aufgabe abspringen kann.

Das NoTa-Team macht bei seiner Arbeit auch grundsätzlich keine Unterschiede zwischen geschäftlichen und privaten Nutzern. Natürlich gibt es im geschäftlichen Umfeld strengere Anforderungen an die Sicherheit und es müssen mehr Richtlinien beachtet werden. Das „Grundbedürfnis“, sich Notizen zu machen und Dinge zur Erledigung vorzumerken, sei aber immer gleich, und daher verfolgt man unabhängig vom Umfeld immer das selbe Ziel: Menschen produktiver zu machen.

Das komplette Interview gibt’s hier zum Nachlesen.

Über den Autor
Martin Geuß
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Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als elf Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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Kommentare
  1. Glücklicherweise funktioniert mei Gehirn als Speicher ausserordentlich gut und ich brauche solche "Tunig's"nicht.
    Es ist wie verhext! Was ich mir als To-Do speichere, merke ich mir plötzlich auch so. ;-)
    Aber diesen Effekt kennen wir wohl alle (oder zumindest einige) aus der Schule. Das, was am Schummelzettel stand, das konnten wir plötzlich auch ohne. ;-)
    In der Outlook App (iOS) tauchen im Kalender dagegen die Aufgaben von 'Planner' auf, so daß ich mich immer noch nicht entscheiden kann, auf welches Tool ich mich focussieren soll :o
    Tom Hedgehog
    Es ist wie verhext! Was ich mir als To-Do speichere, merke ich mir plötzlich auch so.

    Ja, so ist das bei mir auch. Wenn ich mir etwas auf einen Zettel schreibe, damit ich es nicht vergesse, kann ich den Zettel anschließend getrost wegwerfen :D.
    Leider habe ich noch immer das Problem, dass To-Do unter keinem meiner Windows Geräte Notifications anzeigt. Auf meinem Smartphone läuft es wunderbar. Wenn das Problem unter Windows nicht wäre, wäre ich bereits von Wunderlist zu To-Do gewechselt.
    @IntreppIT
    Leider habe ich das Problem, dass mit sämtliche windows-Geräte die Erinnerungen zu ToDo regelmässig anzeigen, was mich immer ein wenig stresst, weil meine Liste so lang ist ;)
    Spass beiseite, schau mal in deinen Einstellungen von ToDo ob du die Erinnerungen aktiviert hast
    @Setter
    also Unteraufgaben gehen
    und du kannst ja die aufgabe mit text versehen und neue erinnerungszeiten speichern
    Tja, ist ja wirklich alles schön und gut und alles... aber, so viel hin und her, und vor und zurück. Und ich mache meine Notizen seit Jahren mit Google Notes. Da hat sich in der Zeit kaum was geändert. Fazit für mich, mal wieder: Microsoft sucht seinen Weg. Google geht seinen Weg konsequent weiter. Am besten mal die verklärten Koksnasen-CEO's rausschmeissen, und durch innovative, intelligente Leute ersetzen, die eine Nase für den Markt haben. Notfalls bei Google abwerben. Oder bei Amazon.
    Sorry für den Rant. Aber, sowas fällt mir bei Microsoft echt immer wieder auf, seit einigen Jahren. Die haben einfach keinen Riecher für den Markt, sondern probieren, probieren, machen. Und alles immer wieder komplett anders. So geht das einfach nicht. So bringt man keine Leute dazu, die eigenen Dienste zu nutzen.
    Wie oft probierte Google sich in einem Messanger und wird nicht Hangout auch beerdigt?
    Bietet Google Notes die Notizen dort wo man sie benötigt, ohne erst einen Browser öffnen zu müssen? Gerade das finde ich bei Sticky ganz praktisch. Ich mach unterwegs Notizen und diese "Blitzideen" springen mich auf dem Desktop an. (Auch praktisch, wenn man sie als "Zwischenablage" aus iOS missbraucht.
    "Wie oft probierte Google sich in einem Messanger und wird nicht Hangout auch beerdigt?"
    Da hast du dir jetzt wirklich eine der ganz, ganz wenigen Sachen ausgewählt, die Google vergeigt hat. ;) Genauso wie Microsoft übrigens mit Skype. *hüstel* Kann mich noch erinnern, dass Skype DER Messenger am Computer war. "Look at it now." Ferner liefen. Gegen WhatsApp hat halt auch niemand eine Chance, das hat Facebook wirklich gut gemacht.
    Google Notes gibt es als Applikation auf dem Desktop nicht. Ich benutze es in der Regel auf dem Smartphone, oder im Browser. Natürlich ist es ein Cloud-Dienst. Alles andere hätte aus meiner Sicht auch heutzutage keinen Sinn mehr. Und, die Notizen sind in der Android-App auf jeden Fall offline verfügbar.
    In den, etwas mehr als einem Jahr mit Android, fand ich Inbox ganz interessant. Nutzte ich zwar nur für den GoogleAccount und den damit verbundenen Mails, aber es war ein interessantes Konzept. Ist ja jetzt auch Geschichte.
    Natürlich ist es ein Cloud-Dienst

    Darum ging es mir gar nicht. Was ich an Google-Services nicht mag, egal wie praktisch es auf Android ist, das es die smarten Applikationen für den Desktop nicht gibt.
    Genau das finde ich aktuell an Sticky sehr praktisch und der Umstand das es auch ohne extra App auf mobilen Endgeräten zur Verfügung steht - auch gänzlich ohne OneNote in einer EAS kompatiblen Notizapp. Endlich mal ein Service seit langem, der mich nicht zwingt eine bestimmte App zu installieren. Sondern ich das benutzen kann, was ich ohnehin schon nutzen. Hoffentlich bleibt es so.
    @chakko
    Seine Antwort kann man auch als Hinweis darauf sehen, dass Deine Kritik übers Ziel hinaus schießt. Du selber hast es dadurch bestätigt, als Du sagtest, wie eingeschränkt Google Notes sind, was ich selber nutze für unwichtige Sachen, die ich nur auf dem Handy haben will.
    Im Grunde funktionieren die Apps von Microsoft auch immer gleich, hier gab es kein Hin und Her oder Vor und Zurück, wie Du schriebst: totaler Quatsch. Die Apps haben neue Funktionen dazubekommen und wurden besser in andere Produkte eingebunden, das ist alles; es hat sich nicht laufend etwas auf der Stelle verändert, es gab Fortschritt, ohne dass Microsoft dutzendmal die Apps zurückgesetzt hätte, anders als bei Skype.
    Daher passt Deine Kritik so gar nicht, sie ist sogar plumpe Irreführung, da Du den berechtigten Vorwurf von anderer Stelle hier ins Thema hinein zwingst, wo er nichts zu suchen hat, weil die Apps keine Irrfahrt hinlegen, sondern einen holprigen Start hatten, als man Wunderlist einfach abschrieb, bevor die anderen Apps bereit waren.
    Wieviele Apps soll es denn von Microsoft für das gleiche Thema noch geben? OneNote, Wunderlist, To-Do, Sticky Notes... Google hat ganz genau eine Notizen-App: Google Notes/Notizen. Ich verstehe halt einfach nicht, warum Microsoft immer so ein Brimbamborium, und Durcheinander veranstalten muss. Ist es denn wirklich so schwer, EINE App für Notizen anzubieten? Ich wüsste nicht mal, was Wunderlist, To-Do, und Sticky Notes machen, und warum da ein Unterschied besteht, oder bestehen muss. Meistens sind dann die einfachen Sachen auch viel zu simpel, und die umfangreicheren Sachen wie OneNote schon wieder viel zu aufgebläht. Google schafft es da halt immer wieder, den "Sweetspot" für den Anwender zu finden. OneNote finde ich schon viel zu kompliziert für meine Verhältnisse. Brauche keinen Notizblock, mit Formattierung, und was weiß ich.
    OneNote und Sticky sind Notiz_Apps. Wobei OneNote deutlich mehr als ein Applikation für Notizen ist. Es ist eine Art Bibliothek und eigentlich zu schade diese mächtige Anwendung auf Notizen zu beschränken. Vergleichbares wäre hier Evernote. Die simple Kost, ist nicht die Stärke von OneNote, die liegt ganz woanders.
    Sticky ist im Grund das, was Outlook-Notizen auch ist. Eine simple Notizapplikation. Nur hier mit der Variante PostIt
    Wunderlist und ToDo sind gänzlich andere Applikationen. Es sind Aufgabenplaner. Und ToDo wird Wunderlist mittelfristig ablösen.
    Das hier ist wie darüber zu diskutieren ,wozu es Puplisher gibt wenn es mit Word auch umsetzbar ist , wobei hier WordPad auch vielen reicht.
    ... und das alles könnte man relativ einfach in einer einzigen App unterbringen. Google schafft das auch.
    Naja, Microsoft muss es wissen. Ich bleibe solange bei Google.
    Was hat denn Google vergleichbares zu OneNote, ToDo und Sticky in einer App?
    Davon ab, wäre es ein ziemlich fettes Monster;-) - was ja auch Bestandteil der Kritik ist.
    Wie gesagt... ich brauche nicht jede einzelne Funktion. Selbst OneNote ist mir VIEL zu aufgebläht. Wozu braucht man als Normalsterblicher so viel Formattierungsmöglichkeiten für den Text allein? Außerdem war diese Notizbuch-Hierarchie nie etwas, was ich benötigt habe.
    Mag sein, dass Google Notes abgespeckter ist. Es ist aber alles, was ich jemals brauchen werde. Gerade da liegt meiner Meinung nach bei Microsoft so ein bisschen der "Hase im Pfeffer". So eine Funktionalität sollten sie Businesskunden anbieten, nicht Endverbrauchern. Kein Normalsterblicher braucht mehr als Google Notes bietet. Sorry, will hier keine Werbung machen ;), bloß meine Meinung.
    Wenn du etwas nicht benötigst oder dir nicht vorstellen kannst was "Normalsterbliche" benötigen könnten, kann dir da auch keiner helfen......die Kritik läuft da voll ins Lehre.
    Genauso wie kritisiert wird, das Microsoft für ein möglich breites Publikum verschiedene Werkzeuge bereitstellt. Wem OneNote zu viel ist, kann sich Sticky anschauen. Ist das nichts, einen anderweitigen abklatsch im Printerest-Look oder was auch immer. Auch Sway ließe sich theoretisch als Notizbuch missbrauchen. Whiteborad könnte als Fresszettelwand auch seinen Reiz haben.
    Im Übrigen, mein Großer hat aktuell wieder eine Hausarbeit welche er mit zwei Klassenkameraden in Gruppenarbeit zu erledigen hat. Da eignet sich OneNote hervorragend um die Ideen zu sammeln, ein Konzept aufzustellen und die Arbeit zu verfassen. Und er geht nicht in Hogwarts auf die Schule.
    @Don Smeagle
    Leider gibt es eine solche Einstellung unter meiner TO-Do App von Windows nicht. Ich kann dort keine Erinnerungen einstellen.
    @chakko, setter hat da ganz Recht. One Note als einfaches Notizbuch zu bezeichnen, ist viel zu einfach. Die vielen Möglichkeiten, die man mit One Note hat, würden hier den Rahmen sprengen. Ich nutze es privat und beruflich sehr viel. Aber reize es bei weitem nicht aus. Sticky ist toll als reine Post\'it auf dem Desktop. To do....sind halt Aufgaben ( die brauche ich weniger, aber gut gemacht) Alles in einer App würde ich gar nicht haben wollen.
    Ich finde OneNote ganz und gar nicht zu aufgebläht. Hauptsätzlich nutze ich es für Mitschriften in der Uni (Handschrift und getippter Text lassen sich wunderbar kombinieren), aber auch für Einkaufszettel ist es meine erste Wahl. Auf dem Handy ist halt standardmäßig das Notizbuch für Einkaufszettel offen, dann schnell mit einem Tip Checkboxen einfügen und loslegen. Dazu noch die Möglichkeit Notizbücher zu teilen um mit anderen zu arbeiten. Zum Beispiel haben wir ein Notizbuch für unsere Band, wo jeder Songtexte/Noten eintragen kann, wenn ihm mal spontan was einfällt. Wer diese ganzen Funktionen nicht benötigt muss sie ja auch nicht nutzen, aber auch einfache Dinge sind damit schnell und einfach erledigt. Ich käme jetzt nicht auf die Idee eine weitere App, wie Sticky notes, zu nutzen, weil dann ja wieder alles fragmentiert wird. Allerdings gab es ja auch schon Überlegungen Sticky Notes in OneNote zu integrieren. Wenn es soweit ist, schaue ich mir das vielleicht nochmal genauer an :)
    OneNote ist für mich so ungefähr wie Outlook. Viel zu viel Kram, den ich nicht brauche. OK, ich kann da nur für mich selbst sprechen, wobei ich mich zumindest mal als Semi-Power-PC-Nutzer bezeichnen würde. Also, nicht die Sorte, die ihren PC für Mails und für Facebook nutzt, und damit ist es gut. :) OneNote ist einfach typisch Microsoft. Selbst die Android-App braucht einige Sekunden, um sich zu öffnen. Wozu dieser Wust? Ich brauche nicht 1/10 der Funktionalität.
    @chakko das ist ja auch vollkommen ok. Wenn du OneNote nicht brauchst, brauchst du es nicht. Und wenn Google Notes alle deine Bedürfnisse erfüllt, ist alles prima. Ich verstehe allerdings nicht, warum man deshalb versuchen sollte, anderen Leuten zu erklären, dass alles andere nutz- oder sinnlos ist.
    Wichtig ist doch einzig und allein, dass jeder das für sich Passende findet.
    Richtig. Wollte auch niemanden bekehren. Ich wollte nur verdeutlichen, dass ich den Weg von Microsoft einfach nicht verstehe. Warum fusioniert man nicht die 4 Apps in eine? Damit könnte man sowohl Business- als auch Consumer-Kunden bedienen. Was ich einfach sagen wollte ist, dass Google das so mal wieder geschafft hat, und MS eben nicht.
    So ganz unrecht hat @chakko ja nicht mit seiner Argumentation.
    Für den Fortgeschrittenen User und Profi ist One Note das passende Tool für alle anderen würde eines wie To Do oder Sticky Notes ( wobei ich diese Postit Geschichte überhaupt nicht mag) reichen.
    Also 2 Tools die perfekt optimiert alle Userbereiche abdecken. Warum es noch mehr geben muss erschließt sich mir auch seit langem nicht.
    Genau. Das zersplittert doch im Grunde genommen auch nur die Nutzergruppen. Und, ich glaube nicht, dass das etwas ist, was MS anstrebt.
    Ich glaube so langsam fangst sich selber zu widersprechen an.
    Erstmal, vergesst Wunderlist. Die App steht auf dem Abstellgleis.
    So nochmal, OneNote ist eine ganz andere Hausnummer. Kann man mit Sticky zusammenfassen, muss man aber nicht. Ich täts nicht, weil OneNote einigen zu viel ist. Da würde man evtl Nutzer vergraulen. OneNote Nutzer hingegen könnten auch ohne Sticky auskommen - oder eben beides zu schätzen wissen. OneNote passt nicht gut zum Autostart- Sticky hingegen schon. Früher war es Bestandteil der Sidebar ;-)
    Einen Aufgabenplaner mit Notizen zusammenfassen kann man machen, wird aber irgendwann das Problem mitbringen, das es unübersichtlich und aufgebläht wird.
    Also was haben wir
    einen Aufgabenplaner
    eine simple Notizapp mit der von Outlooknutzern seit Jahren gewünschten Desktoppin
    ein "Multifunktionstool " OneNote (Meine Bücher gehen in die 4-5 GB Größe. Wo @Martin war noch mal die magische Grenze?)
    So was wollt ihr? Alles in Einem, aber Konsummergerecht mit minimalen Funktionen? Merkst was? Mit OneNote und ToDo in einem wäre es das Gegenteil von "leichte Kost"....;-) Und wenn OneNote kastriert wird, wird auch wieder gemeckert. ;)
    Wenn du aufmerksam gelesen hättest was ich geschrieben habe solltest du eigentlich wissen was wir wollen oder gemeint haben.
    Das hat allerdings wenig damit zu tun das alles in einer App sein soll. ?
    One Note als Profitool und To Do als Aufgaben und Notizapp für jedermann und alle Bedürfnisse werden abgedeckt.
    Mehr Apps für diese Aufgabenbereiche sind dann eigentlich nicht nötig.
    Ich bezweifle stark, das es irgendwie vernünftig umsetzbar ist Notizen und Aufgaben in einer App so zusammenzufassen, das die Übersichtlichkeit gewährleistet bleibt. Allein ein Aufgabentool ist, wenn gut gemacht, ein sehr umfangreiches Tool. Kann mir nicht vorstellen darin noch eine reine Notizfunktion sinnvoll unterzubringen, zumal Notizen zu einzelnen Aufgabenbereichen eh möglich sind.
    Notizen selber, sind wiederum ein ganz eigenständiges Werkzeug. Warum sollte man überhaupt zusammenfassen?
    Und nochmal, OneNote kann man da gar nicht rein zählen da es ein ganz anderes Werkzeug ist, welches auch unabhängig Notizbereich zu nutzen ist.
    Nachtrag
    Gerade mal in Paper geschaut (musste ich bis vor wenigen Wochen noch nutzen) auch diese App wird von Update zu Update umfangreicher, weil Anwender Funktionen wollen. Und schau ich mir die iOS Notizapp via iCloud an, muss ich auch feststellen, das sie ziemlich umfangreich ist. Das sieht man jedoch erst, wenn iCloud genutzt wird. Für Konten wie Exchange oder Outlook.com ist sie sehr einfach.
    ToDo scheint auch zu einem umfangreichen Tool gewachsen zu sein.Baut man da noch Notizen ein und berücksichtigt dabei auch Anhänge, wäre es faktisch ein OneNote 2.0.
    Wie gesagt, ich kann die Kritik nicht ganz nachvollziehen. Ich empfinde die Umsetzung derzeit als wirklich gelungen.
    Konsequenterweise müßte Microsoft neben Planner dann aber auch ToDo in die Outlook App integrieren - immerhin kommt ToDo aus den Exchange Aufgaben.
    Vor etwas längerer Zeit testete ich ToDo. Soweit ich es sehen konnte hatte sich Todo in die OWA eingeschlichen und darüber landete ToDo auch via Mapi in Outlook. Die Outlook (Exchangeaufgaben)-Aufgaben waren unabhängig davon aber noch existent.
    ToDo ließ sich damals zwar via EAS mit EAS kompatiblen Aufgaben-Apps nutzen, aber eben nur für das eigene Konto. Mit Freigaben war die Synchronisation nicht klar gekommen.
    ToDo ist, das es ein Office365 Service Tool ist und ist mit dritten Exchangekonten nicht nutzbar.
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