Microsofts Cloud-Dienste waren von Anmelde-Problemen geplagt

Microsofts Cloud-Dienste waren von Anmelde-Problemen geplagt

In den letzten Tagen kam es mehrmals zu Ausfällen und Problemen bei Microsofts Cloud-Diensten. In der letzten Woche gab es eine Störung bei Office 365, die unter anderem dazu führte, dass man sich an Exchange Online nicht anmelden konnte.

Da der Consumer-Dienst Outlook.com auf der gleichen Infrastruktur sitzt, hat sich das auch dort ausgewirkt. Bei mir dadurch, dass Outlook plötzlich ein Kennwort für das Konto verlangte, obwohl es bereits hinterlegt war. Hat zum Glück aber nicht lange gedauert.

Gestern erwischte es dann Microsoft 365, was zu führte, dass man sich an gleich mehreren Diensten nicht anmelden konnte. Außerdem war der „SafeLinks“-Service teilweise gestört, der vor dem Aufruf schädlicher Seiten schützen soll – er warf bei allen Links einen Serverfehler zurück.

Es waren nicht alle Nutzer betroffen und Microsoft hat auch sofort Maßnahmen eingeleitet, nach rund 10 Stunden waren dann die letzten Reste der Störung beseitigt. Via Twitter gab Microsoft regelmäßig Wasserstandsmeldungen ab.

Die Tatsache, dass es binnen kurzer Zeit gleich zwei Mal und an verschiedenen Stellen zu Problemen bei der Anmeldung kam, lässt vermuten, dass an dieser Infrastruktur derzeit Umstellungen vorgenommen werden. Im Idealfall bekommt der Nutzer davon natürlich nichts mit.

Solche Vorkommnisse sind zweifellos unschön und sollten natürlich grundsätzlich nie auftreten, und wenn es dann doch passiert, ist es garantiert immer der falsche Zeitpunkt. Ich muss dennoch schmunzeln, wenn ich dann Kommentare von Cloud-Kitikern lese, die sich in solchen Momenten bestätigt sehen, dass ohne Cloud alles besser war.

Klar, kann man so sehen. Wir hätten auch viele Auto-Pannen vermeiden können, wären wir bei den Pferdekutschen geblieben. Technologie entwickelt sich weiter, alte Fehlerquellen entfallen, neue kommen hinzu. Und selbst eine Verfügbarkeit von 99,9 Prozent bedeutet, dass ein Dienst einen ganzen Arbeitstag im Jahr ausfallen kann. Das gab’s früher natürlich auch, aber da war man meist selbst schuld und hat deshalb auch weniger Aufsehen drum gemacht.

Zu Beginn meiner beruflichen Laufbahn habe ich an einem Großrechner-Terminal gearbeitet, das ist beinahe täglich ausgefallen – mal fünf, mal fünfzig Minuten. Ich habe in der Zeit dann Ablage gemacht. Bei einem Cloud-Ausfall muss ich mir eine andere Beschäftigung suchen – Papier gibt’s hier so gut wie keines mehr.

Und noch ein Linktipp zum Thema für eure Lesezeichen, denn die nächste Störung kommt bestimmt: Status der Microsoft Online Services überwachen

Über den Autor
Martin Geuß
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Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als elf Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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Kommentare
  1. # Martin
    Die kritisierenden Schreiberlinge leben von diesen Negativ-News.
    Ist mir gar nicht aufgefallen, dass mein Office365 Anmeldeprobleme gehabt hätte. Wie auch, wenn man tagsüber seiner Handwerkerarbeit nachgeht.
    Zu meinen "Anfängen" im Berufsleben, ja da gab's keine Online-Leitung zum 40 km weit entfernten DDR-RZ. Da hakten manchmal die Floppy-Disk-LW mit 5,25" oder Methusalems-Lochbandmaschinen.
    Ich würde gern wieder die Entschleunigung per mehrtägiger Postkutsche erleben wollen (;-))
    ,, Klar, kann man so sehen. Wir hätten auch viele Auto-Pannen vermeiden können, wären wir bei den Pferdekutschen geblieben ."
    Kommen wir bestimmt bald wieder hin .
    Der Vergleich mit der Auto-Panne hinkt etwas, denn da ist bei einem Fehler nicht direkt die halbe Welt (je nach Nutzerzahlen) betroffen. Ölkrise oder Tankstellenstreik trifft es vielleicht eher.
    Wenn Cloud-Dienste einfach mal abgeschaltet werden, weil der Hersteller / Betreiber kein Bock mehr hat, steht man da mit seinem Talent.
    Entweder ist die schöne Hardware Schrott, weil sie nur so (sinnig) funktioniert, seine Daten sind weg oder was auch immer.
    MS hat ja schon Dienste abgeschaltet, weil es sich nicht mehr gelohnt hat oder sie nicht mehr ins Konzept passten.
    Sich in die totale Abhängigkeit von Neuland-Diensten zu begeben, ist riskant.
    Bei einem Serverausfall hat man es wenigstens in eigener Hand, schnell alles zum Laufen zu bekommen.
    Mit vollem Tank konnte man auch ein paar tage Ölkrise verkraften, mit Kolbenfresser war sie einem auch Wurst...
    Irgendwie schon ein wenig kurios, wie "locker" hier so ein Ausfall gesehen / hingestellt wird, der doch nicht unerhebliche Auswirkungen auf die Geschäftswelt (und natürlich auch die private Nutzung) hat.
    Ich war betroffen und habe zunächst schon Edge verflucht. Dann gelesen, dass es Probleme gibt und einfach gewartet. Insgesamt waren es zwei Links die ich nicht aus der E-Mail heraus öffnen konnte. Also alles im Rahmen und ich werde weiterhin die Cloud nützen.
    _Sabine_
    Irgendwie schon ein wenig kurios, wie "locker" hier so ein Ausfall gesehen / hingestellt wird, der doch nicht unerhebliche Auswirkungen auf die Geschäftswelt (und natürlich auch die private Nutzung) hat.

    Das fällt mir in der letzten Zeit hier bei so einigen Dingen auf.
    willkommen in Phantasialand :)
    Ich war schon gespannt, was man als abmildernde Erläuterung dazu schreibt.
    Das man dazu allerdings ganz zurück bin ins Mainfraimalter gehen muss, hatte ich nicht erwartet :).
    Solche an den Haaren herbeigezogenen Erläuterungen sind normalerweise doch eher bei Apple zu finden.
    Fakt ist: aus ist aus.
    Warum das heute mal aus ist, morgen dann vielleicht aus irgendeinem Grund, ist eigentlich völlig egal. Es wird immer eine passende Erklärung zusammengesucht werden.
    Wer kann, sollte sich eigene Clouddienste bauen, mit selbst bestimmten Fallbacklösungen. Wenn das dann mal nicht klappt, weiß man wenigstens, das man selbst nicht an alles gedacht hat und kann besser werden.
    BTW: Win10m lebt: ich habe heute ein Storeupdate bekommen, da sind die optischen Fehler korrigiert. Wer hätte das gedacht
    Irgendwo fällt immer ein Mailserver aus. Hier ist nur ein Großer betroffen und deshalb glotzen sie alle drauf.
    Der "kleine" Büroangestellte hat sich mal ein Tag gefreut. Gegönnt sei es Ihm.
    (Die Störungen betrafen überwiegend Exchange)
    Bezüglich "Safe Links" an anderer Stelle zerreißt man sich das Maul, weil sich keine Links öffnen lassen. Sicher ist, es funktioniert. Aktivierte Funktion- Prüfung kann nicht stattfinden - Links gehen nicht.
    _Sabine_
    Irgendwie schon ein wenig kurios, wie "locker" hier so ein Ausfall gesehen / hingestellt wird, der doch nicht unerhebliche Auswirkungen auf die Geschäftswelt (und natürlich auch die private Nutzung) hat.

    Keine Ahnung, wie du auf so eine Interpretation kommst. Fehlendes Katastrophengeschrei ist gleichbedeutend mit Verharmlosung?
    Dann bekenne ich mich schuldig - auch für die Zukunft :).
    Na ja. Was der Kommentator da von sich gibt, kann für einen Privatnutzer, der nicht gerade seine Seminararbeit versenden will, oder auf den letzten Drücker etwas anderes zu erledigen hat, noch irgendwie gelten.
    Für Firmen, gleich welcher Größe, die nicht vom Beurteilen gesponserter Artikel leben, sondern im harten täglichen Wettbewerb stehen, sind Ausfälle in der IT-Infrastruktur mit erheblichen Nachteilen verbunden. Eine eigene Cloud aufzubauen, ist zwar vielerorts teurer als zu Amazon, Microsoft, IBM oder Oracle zu wechseln, und der richtige Admin muss auch erst gefunden werden, aber es zahlt sich in jedem Fall aus.
    Dummerweise passieren Ausfälle immer dann, wenn man sie gar nicht braucht. Und dann geht es für die Firmen um *richtig* Geld. Nur ein Ausfall von einem Tag pro Jahr kann viel mehr kosten, als die jährlichen Kosten einer eigenen IT-Infrastruktur. Und das gilt schon für Unternehmen ab 10 Bildschirmarbeitsplätzen. Ich habe es erst neulich bei einem Bekannten in Deutschland erlebt, der eine Handelsplattform für Transportdienstleistungen im KFZ-Bereich betreibt. Auto- und Autoteiltransporte werden heute regelrecht auf speziellen Plattformen gehandelt, weil es mehr (ausländische) Anbieter gibt, als echte Nachfrage vorhanden ist. Für meinen Bekannten bedeutete dies, dass bei durchschnittlich 600 vermittelten Aufträgen pro Tag und einer Rohspanne von € 50,-- pro Fahrzeug schlicht € 30.000,-- verloren waren. Die Kosten einer eigenen Infrastruktur liegen tiefer, denn auch die lokalen PCs müssen gewartet werden.
    G.-J.
    Ich weiss...das wird wieder einigen nicht gefallen.
    Aber ich arbeite täglich mit AWS und GCP.
    Dort gibt es hin und wieder auch mal eine kurze Störung oder es schneckt etwas auf der Leitung(da
    geht es aber nur um Minuten, wo das mal etwas klemmt)....und nicht in dem Ausmaß wie bei Microsoft.
    Denn diese Störungen beschränken sich ja nicht nur auf die letzten paar Tage....die sind bei MS ja nicht
    gerade selten.Denn alle naselang funktioniert irgendein anderer Dienst nicht. Und das ist für Cloud-Dienste
    (vor allem solche teuren wie die von MS) indiskutabel.d.h. Was MS da abliefert ist einfach Murks.
    Sorry...aber da nutzen auch keine Versuche das mit "Erinnerungen an alte Zeiten" beschönigen zu wollen.
    Kann es sein, dass auch xbox davon betroffen ist. Schaut euch mal die Meldungen an. Da geht nix mehr
    Ja, richtig krass. Hab gerade meine Xbox gestartet, sehe nur nen schwarzen Bildschirm. In den Xbox Guide komme ich, ansonsten geht nichts. Hoffe das liegt an den Problemen. Hab schon gedacht, die Box ist abgeraucht.
    Die Probleme mit dem Blackscreen auf der XBox habe ich auch... vorher stand da was von einem Update, was man installieren soll. Gab bloß kein Update, hehe...
    In der Tat ist heute die Xbox an der Reihe, siehe hier. An Zufälle ohne Zusammenhang kann man da nicht so recht glauben.
    Artemisos
    Dort gibt es hin und wieder auch mal eine kurze Störung oder es schneckt etwas auf der Leitung(da
    geht es aber nur um Minuten, wo das mal etwas klemmt)....und nicht in dem Ausmaß wie bei Microsoft.
    Denn diese Störungen beschränken sich ja nicht nur auf die letzten paar Tage....die sind bei MS ja nicht
    gerade selten.

    Gibt es da irgendwo verlässliche Erhebungen, die nicht auf Gefühl basieren? Würde mich wirklich mal interessieren. Bei Microsoft bekomme ich das ja jedes Mal mit, aber abgesehen davon, dass in den letzten Tagen wirklich der Wurm drin ist, muss ich länger zurück denken, wann es zuletzt eine größere Störung gegeben hat.
    Noch interessanter wäre natürlich, wenn es irgendwo einen Verfügbarkeits-Index "lokale Infrastruktur vs. Cloud" geben würde, völlig unabhängig von Hersteller und Provider.
    Die jüngste Störung von ExchangeOnline /MS365 scheint eine andere Ursache zu haben. Spricht einiges dafür, das dies die Folgen einen Umbauprozess sind. Microsoft berücksichtigt da weniger die lokalen Begebenheiten bzw. kann sie teils gar nicht berücksichtigen. Bei meinem Anbieter würde man, so wenn die Störungen Folge eines Umbauprozess ist, kaum etwas mitbekommen. (es sei denn es ist was schief gelaufen)
    Ich bin ganz neu hier und nutze diese Gelegenheit für eine Frage, passend zum Thema:
    Meine Frau benutzt einen Mac.
    Ich habe nun Office 365 auf diesem installiert.
    Meine Frau hat ein Microsoft-Konto und ich habe sie zu meinem Office 365-Abo eingeladen.
    Wenn ich z.B. "Info zu Word" aufrufe, wird korrekt angezeigt "Gehört soundso" (also die E-Mail-Adresse meiner Frau).
    Im Browser kann sich meine Frau z.B. bei office.com oder onenote.com anmelden.
    Jetzt aber das Problem:
    in den Office-Programmen kann sie sich nicht anmelden!
    Es wird der Benutzername und das Passwort abgefragt und dann passiert einfach nichts - keine Fehlermeldung.
    Man kann dann wieder auf "anmelden" klicken und das Spiel nochmals spielen - ohne Erfolg.
    Dieser Beitrag hier hat nun Hoffnung bei mir geweckt, dass es nun funktioniert - tut es aber nicht.
    Hat jemand eine Idee?
    Vielen Dank!
    @Martin
    die kürzeren oder längeren Ausfallzeiten bei Microsoft mehren sich. Als Privatnutzer kann ich damit leben, im Geschäftsleben schüttet man/frau mindestens jeweils eine Extraportion Stresshormone aus.
    Was für den Unbeteiligten eine Bagatelle ist, sieht für Betroffene ganz, aber wirklich ganz anders aus.
    Microsoft hat ein Qualitätsproblem welches durch den gigantischen Kursgewinn verschleiert wird.
    @Martin:
    Hatte heute auch mehrere Leute auf Twitter, die sich über Windows Update Probleme und MS Store Unzugänglichkeit beschwerten. Einer hatte sogar seinen PC neu aufgesetzt und es ging trotzdem nix.
    @cosmicyes hallo und willkommen :hallo
    Spontan hab ich da leider keine Idee und kann tatsächlich nur den Rat geben, etwas zu warten und es dann nochmal zu probieren.
    Nutzt deine Frau OneDrive? Wenn nicht, sollte das auch weiter keine Auswirkungen haben.
    Gajus-Julius
    Ich habe es erst neulich bei einem Bekannten in Deutschland erlebt, der eine Handelsplattform für Transportdienstleistungen im KFZ-Bereich betreibt. Auto- und Autoteiltransporte werden heute regelrecht auf speziellen Plattformen gehandelt, weil es mehr (ausländische) Anbieter gibt, als echte Nachfrage vorhanden ist. Für meinen Bekannten bedeutete dies, dass bei durchschnittlich 600 vermittelten Aufträgen pro Tag und einer Rohspanne von € 50,-- pro Fahrzeug schlicht € 30.000,-- verloren waren. Die Kosten einer eigenen Infrastruktur liegen tiefer, denn auch die lokalen PCs müssen gewartet werden.
    Ach und daran soll ggf. Microsoft oder ein anderer Dienstleister schuld sein, wenn Dein Bekannter auf einem für ihn ungeeignetem Markt aktiv ist und sich verrechnet hat. Wer auf Cloud und aaS setzt, sollte sich vorher mit den Konsequenzen auseinandergesetzt haben.
    Das Problem ist nur, dass M$ die Weichen konsequent Richtung Cloudanbindung stellt, z.B. durch OneDrive als Standartspeicher für Office 365 und Windows as a Service. M$ hat eine Imageschaden durch das Oktoberupgrade erlitten. Gerade Laien bewerten Sachverhalte aufgrund mangelnden Hintergrundwissens oft nicht umfassend. Es sollte jetzt einfach nicht so viel schief laufen, wenn die noch verbliebenen Windows 7 Nutzer auf die Windows 10 Plattform migrieren sollen. Und die Clouddienste sind eng mit Windows 10 verknüpft und das soll ja auch so sein. Das eine fällt auf das andere zurück und macht nicht viel Mut für die Zukunft.
    Imageschaden? Die Meisten da draußen wissen nicht einmal das es ein Oktoberupdate gibt.......Kapiert es doch mal, das ihr in einer Blase festsitzt.
    @Setter. Wen meinst Du mit „Ihr“ und wen mit „die meisten“. Und wie erklärst du Dir den absolut geringen Anteil des Oktober Upgrades weltweit Ende Januar , obwohl alle Fehler behoben sind und das Update frei gegeben ist?
    Friederike
    Es sollte jetzt einfach nicht so viel schief laufen, wenn die noch verbliebenen Windows 7 Nutzer auf die Windows 10 Plattform migrieren sollen.
    Denen bleibt ansonsten nur die Wahl, grob fahrlässig bei Windows 7 zu bleiben oder auf Linux auszuweichen. Windows 10 wird sich deswegen schon durchsetzten, alleine weil bzgl. des Desktops im geschäftlichen Bereich selbst langfristig keine Konkurrenz zu sehen ist.
    Friederike
    Und wie erklärst du Dir den absolut geringen Anteil des Oktober Upgrades weltweit Ende Januar
    Erkäre Du doch erstmal, woher Du diese Zahlen hast. Außer Microsoft kennt die keiner und, da sie schweigen, spekulieren alle anderen nur. Wie schonmal geschrieben, das hat die gleiche Substanz, wie wenn Bild, SKY und Co. fünf Minuten nach einem Fußballtransfer die Ablösesumme nennen.
    https://www.heise.de/amp/meldung/Windows-Defender-Update-verursacht-Boot-und-Download-Probleme-4295027.html
    Und es wird nicht besser.
    Genau diese Monopolstellung ist das Problem.
    Würde ich bei meiner Arbeit so viele Fehler machen, wäre ich pleite.
    @build 10240 https://www.drwindows.de/news/windows-10-oktober-update-langsamer-rollout-via-windows-update-startet
    Hierher habe ich die Zahlen. Wenn du meinst, das hat das Niveau von Bild und SKY...
    Würdest du das Martin auch ins Gesicht sagen?
    Heute ist nicht mehr der 16. Januar und auch damals gab es seitens Microsoft keine offiziellen Zahlen. Also weiterhin alles Spekulation.
    Hierher habe ich die Zahlen. Wenn du meinst, das hat das Niveau von Bild und SKY...
    Würdest du das Martin auch ins Gesicht sagen?
    Ach, Dein Niveau ist es also Aussagen zu verdrehen und falsch miteinander zu verknüpfen?
    Das lass ich jetzt mal so stehen. Es kann ja jeder nachlesen, wie ich etwas meine und wo die Polemik herkommt.
    Die Cloud-Störung bei MS hat doch noch größere Auswirkungen gehabt:
    Bei einigen Azurekunden wurden Datenbanken gelöscht, wenn für die Transportverschlüsselung ein eigener Schlüssel verwendet wurde. Von MS wird versucht Backups einzuspielen, aber die Daten bis ~5 Minuten vor dem Ausfall sind weg. Für Betroffene Kunden gibt es Azure 2-3 Monate kostenlos.
    Nicht mehr so wirklich die entspannte "dann wartet man einfach mal bis die Cloud wieder funktioniert"-Situation für einige Betroffene.
    The issue afflicted a number of Azure SQL databases that utilize custom KeyVault keys for Transparent Data Encryption (TDE)
    That means transactions, product orders, and other updates to the data stores during that five-minute window were lost.
    Azure usage charges will be waived for all restored databases for 2 months, and all the original databases for 3 months.
    https://www.theregister.co.uk/2019/01/30/azure_sql_delete/
    Allerdings. Ein Ausfall hat eine andere Qualität als ein Datenverlust. Das sollte man sich nicht allzu oft erlauben, das führt verständlicherweise zu einem nachhaltigen Vertrauensverlust.
    Friederike
    @Setter. Wen meinst Du mit „Ihr“ und wen mit „die meisten“. Und wie erklärst du Dir den absolut geringen Anteil des Oktober Upgrades weltweit Ende Januar , obwohl alle Fehler behoben sind und das Update frei gegeben ist?

    Ich wollte damit nur sagen, das die meisten Anwender gar nichts davon wissen.....Die meisten Anwender verfolgen diese Themen nicht weiter oder treiben sich auf IT-Seiten herum. Man muss ein gewissen Interesse mitbringen und diese Themen auch verfolgen, ansonsten geht es an einem vorbei. Von daher-die Meisten da draußen werden gar nichts vom Oktober-Update wissen. Und ich behaupte mal das die meisten, der verbleibenden, Win7 Nutzer noch gar nicht wissen das sie bald was neues benötigen.
    Also ich ernte derzeit verwunderte Augen, wenn ich anmerke das es Zeit wäre mal über was neues nachzudenken.
    Unabhängig davon - Irgendwie scheint gewaltig der Wurm drin zu sein.
    Eben lese ich, das ein Defenderupdate erhebliche Probleme bereitete. Augenscheinlich wurde das Update gestoppt.
    @Setter
    Diejenigen, die sich überhaupt nicht interessieren, die haben Windows 10 schon längst automatisch installiert bekommen. ;)
    Wie viele sind "die meisten"? 60 / 70 / 90%?
    Oder auch nicht, denn es ist nicht so das Win10 aufgezwungen wurde. Der Nutzer musste dann am Ende noch absegnen. Klar viele klicken aus Gewohnheit.
    Aber auch so wurde Win10 nicht auf alle Systeme gedrückt. Ganze reihen von Emachine Acer Aspire hatten es nicht angeboten bekommen (*SlimFaktor Geräte) Auch Dell Notbooks aus der Inspirion-Reihe mit Win8 haben es nicht direkt erhalten.
    Wie viele sind "die meisten"? 60 / 70 / 90%?

    Ich schätze mal das 80-90% sich überhaupt nicht für den Computerschei*** näher interessieren. Hauptsache es funktioniert.
    *ich betreue einige von den Kisten. Wurden seinerzeit mit WinVista oder 7 für unter 350€ angeboten. In der Regel mit AMD.
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