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Microsofts neue KI-Partnerschaft mit Mistral im Visier der EU Kommission

Microsofts neue KI-Partnerschaft mit Mistral im Visier der EU Kommission

Keine 24 Stunden, nachdem Microsoft angekündigt hat, mit dem französischen KI-Startup Mistral zu kooperieren, hat sich die EU-Kommission zu Wort gemeldet und will auch dieses Bündnis genauer unter die Lupe nehmen.

Die Beteiligung von Microsoft an OpenAI ist bereits ins Visier der Kartellwächter geraten. Es soll geprüft werden, ob Microsofts Einfluss auf OpenAI und die teils exklusiven Rechte an den Technologien des Unternehmens einer Übernahme gleichzusetzen sind. Der Ausgang dieser Untersuchung ist derzeit allerdings noch gänzlich offen.

Ein Sprecher der EU-Kommission sagte heute gegenüber Bloomberg (Paywall, via Thurrott), man habe eine Kopie der Kooperationsvereinbarung zwischen Microsoft und Mistral erhalten. Diese werde man eingehend analysieren und dann über die weiteren Schritte beraten.

Immerhin erfahren wir dadurch, wie viel Geld Microsoft in diese neue Partnerschaft investiert: Zur nächsten Finanzierungsrunde von Mistral werden die Redmonder die vergleichsweise bescheidene Summe von 15 Millionen Euro beitragen. Der Wert von Mistral wird derzeit auf zwei Milliarden Euro geschätzt.

Über den Autor

Martin Geuß

Martin Geuß

Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als 16 Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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