Mission Impossible? Warum die Erneuerung von Windows so schwer ist

Mission Impossible? Warum die Erneuerung von Windows so schwer ist

Windows hat ein ganz grundsätzliches Problem: Es ist nicht zukunftsfähig. Klingt vielleicht erst mal ziemlich hart, ist aber nicht böse gemeint und ich bin sicher, Microsoft ist sich dieser Tatsache voll bewusst. In den letzten Jahren sind alle Versuche, Windows neu aufzustellen, gescheitert. Demnächst steht uns wohl ein weiterer ins Haus, wieder mit einem ganz neuen Ansatz – und der könnte schon so etwas wie die letzte Gelegenheit sein.

Viele Versuche sind gescheitert

Mit dem Wechsel von Windows Mobile 6.5 zu  Windows Phone 7 stieß Microsoft seinerzeit seine kleine mobile Gefolgschaft vor den Kopf, um etwas Neues auszuprobieren und den Einstieg in die Smartphone-Ära zu schaffen. Wie wir heute wissen, ging das schief – damals am alten Prinzip festzuhalten, hätte es allerdings auch nicht besser gemacht. Am PC sollte Windows 8 eine neue Ära einläuten und den Tablet-Boom aufgreifen, mit Windows RT versuchte man außerdem erstmals, Windows auf eine komplett neue Basis zu stellen. Beides ging daneben.

Dann folgte Windows 10, welches das „Eine für Alles“ werden sollte. Drei Jahre später ist Windows 10 das, was Windows immer war: Ein Desktop-Betriebssystem und nichts anderes. Andere Formfaktoren, auf denen Windows 10 läuft, sollte man maximal als Proof of Concept durchgehen lassen. Es sind aufwändige Spezialversionen, die das genaue Gegenteil von einheitlich sind.

Der Desktop wird zur Nische

Im Grunde wäre das gar nicht schlimm, wenn der Desktop noch so relevant wäre, wie er das vor vielen Jahren war, oder wenn er zumindest so relevant bliebe, wie er es heute ist. Tatsächlich aber brauchen viele Nutzer heute keinen PC mehr. An vielen Arbeitsplätzen stehen heute noch PCs, weil nur diese Geräte das Produktiv-Szenario „Schreibtischarbeit“ abdecken. Hier geht es aber eher um die Peripherie-Geräte, also Maus, Tastatur und Monitor. Selbst wenn man mal unterstellt, dass ich an diesem Setup nichts ändert, werden andere Geräte an die Stelle des PC treten.

So sehr sich Microsoft auch bemüht, Windows 10 um neue Funktionen zu erweitern und die Weiterentwicklung von Hard- und Software anzutreiben – was hier passiert, ist letztlich nur verwalteter Niedergang. Und nochmal, das ist nicht böse gemeint und ich trenne das vollständig von eventueller Kritik am Produkt selbst.

„Man wird für bestimmte Aufgaben immer einen PC brauchen!“ Korrekter Einwand. Ja, auch noch in vielen Jahren wird das so sein, dennoch werden es deutlich weniger sein als heute, und am Ende wird der gute alte PC in der Nische enden. Einen PC zu besitzen, wird etwas Besonderes sein.

PC-Fraktion bremst den Fortschritt

Weil Microsoft den obigen Umstand kennt, versuchen sie seit Jahren, Windows eine neue Richtung zu geben. Einer der Gründe, warum das bisher immer schief ging: Die neuen Ansätze sprachen die alte Zielgruppe an. Man hat nicht die Leute erreicht, die sich vom PC abwenden, sondern jene, die sich daran festklammern. Und die Leute, für die ein PC nach wie vor das Mittel der Wahl ist, tun das Naheliegende: Sie erklären sich, Microsoft und dem Rest der Welt, warum das nichts werden kann und warum sie die Neuerungen ablehnen werden. Windows RT, Windows 10 S oder jetzt Windows 10 on ARM – sobald etwas vom Standard abweicht, wird es abgelehnt und totgeredet. Die Leute (das schließt nicht nur Nutzer, sondern auch Journalisten mit ein), für die es gar nicht gemacht ist, sorgen so letztlich dafür, dass die Ansätze meist schon im Keim erstickt werden und gar nicht erst bei der richtigen Zielgruppe landen.

Damit soll jetzt natürlich nicht gesagt werden, dass Microsoft keine Fehler gemacht hat. Natürlich haben sie das, und zwar reichlich, der obige Aspekt ist dennoch nicht von der Hand zu weisen und er sorgt dafür, dass sie manchmal erst gar keine faire Chance bekommen.

Neustart notfalls „gegen“ die eigenen Kunden

Wenn für Microsoft und Windows der Aufbruch in eine neue Zeit tatsächlich noch gelingen soll, dann muss man jetzt tatsächlich „all in“ gehen und die eigenen Kunden bis zu einem gewissen Grad ignorieren. Darunter sind nämlich Leute, die neue Ansätze bei Microsoft sofort für gescheitert erklären und die dann in ein paar Jahren abwandern und behaupten, Microsoft hätte geschlafen.

Weil die Sache mit dem „One Windows“ nicht funktioniert hat, wird Microsoft dem Vernehmen nach den umgekehrten Weg einschlagen und versuchen, einen Baukasten draus zu machen. Core OS, CShell, Andromeda, Polaris – viele neue Begriffe, die technisch spannend und doch so unbedeutend sind. Kein Fan muss versuchen zu erklären, warum dieser Ansatz so toll ist, den Kunden interessiert das nämlich alles nicht. Er will moderne Geräte, die funktionieren, und die ihm das Leben leichter machen.

Lautsprecher, Mobilgeräte in allen erdenklichen Ausprägungen, intelligente Displays und das große Feld der künstlichen Realitäten – das sind nur einige der Bereiche, die eine Plattform neben Arbeit und Spiel künftig abdecken muss. Ich hatte neulich schon angeregt, dass man diesen Neustart sinnvollerweise auch mit einem neuen Namen verknüpfen sollte, um eine klare Trennung zu schaffen. Ich finde diese Idee nach wie vor spannend.

Ich habe lange gerätselt, ob Microsoft überhaupt gewillt ist, diesen Schritt zu gehen, oder ob sie sich damit abfinden, mit Windows und dem PC langsam aber sicher in die Irrelevanz zu gleiten, um anschließend gar keine eigene Plattform mehr zu haben und stattdessen die vorhandenen mit ihrer Software zu bedienen. Es sieht so aus, also wollten sie es tatsächlich versuchen, und das könnte in der Tat die letzte Gelegenheit sein, denn in vielen Bereichen muss sich Windows nicht mehr gegen Alternativen behaupten, sondern es muss umgekehrt beweisen, dass es selber noch eine Alternative ist.

Über den Autor
Martin Geuß
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Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als zwölf Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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Kommentare
  1. Hallo. Ich stimme dir weites gehend zu Martin, bis auf dem Punkt, dass die PC Leute Erneuerungen ablehnen.
    Das würde ich so nicht durchgehen lassen.
    In meinem Fall, ich bin DER PC Liebhaber. Basteln, High End, Spielen, etc. - Gerne hätte ich ein neues Gerät, dass den klobigen PC ersetzt.
    Aber bis heute wurde von keinem Hersteller etwas auf den Markt geworfen, was den PC vollständig ablösen kann. Das Problem sind unsere Finger.
    Nach wie vor, sind sie unser bestes Werkzeug und auch unser größtes Problem (weil zu klobig).
    Sprechen wir von dem Einen Gerät und nicht vielen kleinen Helfern, da sehe ich nichts in naher Zukunft.
    Da hast du den Journalisten, der viel Schreiben muss, da hast du den Grafiker, den Schüler, Gamer, die Tante Erna, etc.
    Solange es kein "Gerät" gibt, dass entweder meine Gedanken lesen, oder meine Augen oder Handbewegungen zu 100% umsetzt, so lange wird es auch Tastauren und PCs geben.
    Weg vom Wort Windows, so schnell wie möglich. Windows10 für die alte Garde beibehalten und ein neues, schlankes OS mit anderem Namen in die Welt werfen... Das ist die letzte Chance...
    Oder noch mehr Entwickler auf die Verbesserung und Verbindung vom MS- Diensten mit Android ansetzen und somit am Zahn der Zeit bleiben...
    @Nebu: Mir ging es da mehr um Windows an sich, weniger um die Hardware. Und es war nicht vorwurfsvoll gemeint, sondern eher eine Feststellung.
    Hallo Martin,
    Ich habe mit Windows NT3.51, Windows 3.11 und Excel 4.0 etc. angefangen, mich beruflich mit Microsoft zu beschäftigen, immer in größeren bis sehr großen Client-/ Server Umgebungen. "Späße" wie Windows Phone musste ich GottseiDank nie verwalten, es ging immer um Clients, Server, Domänen und in letzter Zeit auch Cloud.
    Aus meiner Sicht sind zumindest diese Microsoft Produkte immer besser, stabiler und ausgereifter geworden. In der Industrie ist überhaupt nichts von einem Niedergang von MS zu spüren. Windows 10 bringt immense Vorteile gegenüber seinen Vorgängern z.B. in Punkto Administrierbarkeit oder Sicherheit. Der PC stirbt vielleicht irgendwann mal aus, trotzdem wird Microsoft weiter Lizenzen kassieren bzw. zusätzliche Cashcows kreieren.
    Wiegesagt, meine Sichtweise und ohne Rücksicht auf Windows Home, XBOX, Windows Phone, etc., da mich das auch nicht interessiert.
    lg sneaker
    "Windows RT, Windows 10 S oder jetzt Windows 10 on ARM - sobald etwas vom Standard abweicht, wird es abgelehnt und totgeredet. "
    Windows mobile wurde und wird ebenfalls totgeredet - selbst hier im Forum.
    tolles kacheldesign - seiner Zeit schon weit voraus...
    Tja, ich bin einer der ersten WINDOW-User und war mit W10M und Continuum sofort begeistert. Die viel umworbene APP-GAP - habe ich gar nicht bemerkt, aber es wurde von anbeginn alles nur verglichen und was nicht nach alten Zöpfen aussah einfach aussortiert. Schade, dass MS hier kein Durchhaltevermögen an den Tag gelegt hat.
    W10M wäre der zentrale Kern einer mobilen Arbeitswelt geworden, wenn man die darin enthaltenen Ansätze nicht ständig gleich wieder verworfen und IOS / Android nachgeahmt hätte.
    Martin hat's gut umschrieben, aber die Welt der Klein- und Mittelständischen Firmen funktioniert eben leider anders als modern.
    Ich war auch ein WindowsMobilefan, aber wer sein Smartphone wirklich nutzen will, landet dort in einer Sackgasse. Vor meinem L930 hatte ich Android und W10M war super dagegen. Jetzt bin ich wieder zu Android, jetzt in der 8er Version und muss sagen, das ist super. Einzig die Kacheln fand ich besser.
    Aber hier geht es ja vor allem um W10, und an meinem Surface könnte ich mir nichts anderes vorstellen, vor allem da sämtliche dienstlichen Programme nur damit laufen.
    @Martin
    Du hast ja schon auf den Punkt gebracht!
    Es ist weniger Microsoft, das die Erneuerung versemmelt - sondern es sind die Windows Nutzer selbst, die dieser Erneuerung und damit sich im Wege stehen. Jeder noch so richtige Ansatz wird dadurch zunichte gemacht, dass alle Welt an den altbewährten Win32 Programmen festhalten will und Microsoft dafür auch bitte eine zwanzig Jahre zurückreichende Kompatibilität sicherstellen soll. Solange MS bei Windows nicht radikal die alten Zöpfe abschneiden kann, wird es mit dieser Erneuerung auch nichts werden.
    Das gleiche sieht man bei der Update Problematik und den Benutzerrechten. Jeder will unbedingt der Herr im eigenen Hause sein und alleine bestimmen, was Windows darf oder nicht darf, einschliesslich der Installation von Updates. Gerade dieses "der Herr im eigenen Hause sein zu wollen", hat aber schon immer dazu geführt, dass Windows massive Sicherheitsprobleme hatte. Besonders schön konnte man das an der WannaCry Attacke sehen, die vor allem nicht durchgepatchte Windows 7 Rechner betraf. Da hatten die "Herren im eigenen Hause" und die Updateverweigerer das Loch selbst gelassen.
    Microsoft kann tun was es will, es wird auf unabsehbare Zeit nicht in der Lage sein Windows 10 so grundlegend zu renovieren, dass man tatsächlich von einem echten Fortschritt reden kann. Zumindest solange nicht, wie sich dieses Anspruchsdenken seiner Nutzer, dass Windows gefälligst auch die älteste Software zu unterstützen hat, grundlegend ändern konnte. Genauso wie bei den Nutzern ein Umdenken in Sachen Sicherheit erfolgen muss und dieser Anspruch "Herr im eigenen Hause" sein zu müssen, einem "Sicherheit zuerst" gewichen ist.
    In deb letzten Jahren hab ich bei diversen Firmen und Behörden immer das selbe gesehen:
    Programme auf Servern und Desktops, die selbst programmiert sind oder gekauft, aber keine Apps. Einen Store kann man da vergessen, die automatische Verteilung geht anders - SCCM z.B. oder halt Terminalserver.
    docsp
    "Windows RT, Windows 10 S oder jetzt Windows 10 on ARM - sobald etwas vom Standard abweicht, wird es abgelehnt und totgeredet. "
    Windows mobile wurde und wird ebenfalls totgeredet - selbst hier im Forum.

    Und da liegt der Hase mal wieder begraben, im grottigen Marketing! Warum nannte/nennt man den Käse überhaupt Windows RT, Windows 10 S usw? Warum reicht "Windows" nicht aus? Den normalen Nutzer interessieren die technischen Feinheiten eh nicht. Aber wenn da hinter dem Wort Windows noch ein unbekanntes neues Kürzel steht, denkt sich auch der weniger bewanderte Kunde: "Das ist doch wieder irgendeine neue Schnapsidee von Microsoft, das kauf ich nicht."
    Meiner Meinung nach hat Martin den Finger in die etwas falsche Wunde gesteckt.
    Ich kann nicht den möglichen Erfolg von MS beurteilen aber keine andere Firma hätte die Fehler von MS finaziell überstanden.
    Ich habe mich z.B. bewusst für ein Tablet mit Windows (damals 8.1) entschieden. Auch mit der Smartphone Nutzung bin ich gut vertraut.
    Trotzdem war der Tablet Modus einfach nur grauenhaft und funktional deutlich schlechter als der Desktop Modus.
    MS hätte es doch in der Hand gehabt, dem Nutzer Anreize zu schaffen.
    - Wieso wurde der Tablet Modus nicht so geschaffen, dass er einen Mehrwert bietet und besser zu bedienen ist, als der Desktop Modus
    - Wo ist die einfache und direkte Vernetzung von Windows Phones mit Windows (mit und ohne Cloud).
    - Ich benutze Windows 10 auf dem Tablet gerne. Aber die Touch Bedinung ist ein Krampf und nur bedingt massentauglich.
    Der Tablet Modus ist schlechter oder mindestens nicht besser zu bedinen, als ein Android Tablet.
    Wieso hat MS Windows 10 nicht wirklich fingertauglich gemacht ?
    - Einige fanden Windows Phone zwar ganz toll aber die Masse hat sich anders entschieden. Auch ich bin mit WP nie warm geworden.
    Beim Umstieg auf Android habe ich mich im Grundsatz sofort zurechtgefunden. Bei WP war alles ein einizger Krampf oder Beschränkung.Bei ansonsten normaler Nutzung.
    Ich kenne nicht die möglichen Erfolge von MS. Aber so ein riesiger Kernzern wie MS hätte genügend Möglichkeiten gehabt, die Windows Welt und die Smartphone Welt zu verbinden.
    MS ist groß genug, dass sich ein Mehrwert von MS auch durchsetzt oder zumindest gute Chancen hat. Sagt das nicht alles ?
    Das Problem ist nicht Windows 10S oder die Nörgler, das Problem ist, dass MS im Kern versagt hat.
    Jack
    Fragt doch einmal einen Betreiber einer Internetpräsenz auf welchem OS diese läuft. Antwort ist nur ungläubiges Kopfschütteln. Es ist nämlich egal. Apps haben zu funktionieren und die Enduser interessiert nicht warum oder warum diese nicht laufen. Mir ist auch egal weches OS mein Licht steuert, sofern ich es EINFACH und PROBLEMFREI mit meiner Sprache tun kann. Bald wird es Devices geben, die sich die jeweiligen Infos zusammensuchen und dann ausgeben, auf Bildschirmen und mit der Sprache. Smartphones werden wir bald nur noch belächeln und im Museum neben dem Z3 ansehen.
    Herzliche Grüße vom Bodensee
    Meiner Meinung nach ist es mit einem neuen Betriebssystem allein nicht getan - es sei denn, es bringt Programme o.ä., die einen erheblichen Anteil der Aktionen, die ein Anwender ausführen möchte, gleich mit (und zwar in einer mindestens ordentlichen Qualität).
    Nehmen wir an, man bekäme ein neues Gerät (Formfaktor PC/Laptop/Tablet/Smartphone... ist eigentlich egal) mit einem neuen Betriebssystem. Wenn Gerät und Bedienoberfläche/-Logik einen guten Eindruck machen, dann wird man es eine Zeit lang verwenden, bis man auf Funktionen stößt, die einem fehlen. An dieser Stelle muss dann ein Angebot vorhanden sein, das fehlende Funktionen nachliefern kann (meinetwegen ein Appstore), und zwar in angemessen kurzer Zeit. Andernfalls dürfte ein solches System beiseitegelegt und nicht länger genutzt werden.
    Ein neues System kann eine neue Zielgruppe finden und sich durchsetzen. Ein gutes Beispiel ist iOS; hier hat allerdings der Hersteller einen langen Atem bewiesen und eine langfristige Idee recht unbeirrt verfolgt - etwas, das ich bei Microsoft vermisse.
    @Nebu: Mir ging es da mehr um Windows an sich, weniger um die Hardware. Und es war nicht vorwurfsvoll gemeint, sondern eher eine Feststellung.

    Das es kein Vorwurf ist, ist klar. Du hast es ja oft erwähnt; bzgl. Hardware: Es geht doch Hand in Hand. Windows bietet alles, was jeder einzelne User mit seinen eigenen Bedürfnissen hat.
    Und genau das macht ja Windows auch so klobig. Die Lösung wäre da höchstens ein Baukastensystem.
    Pick dir heraus, was du brauchst und erweiter es notfalls....am Ende wird es dann aber wieder auf ein dickes System hinauslaufen.
    Für mich ist da Hardware und Software zu sehr verbunden.
    Ich sehe es auch nicht als Problem der User an, dass beispielsweise Windows RT nichts geworden ist.
    Ich muss es an der Stelle wieder auf die einzelnen User mit deren Bedürfnisse zurückführen.
    Es funktionierte einfach nicht gut genug. Punkt.
    Sollte die HoloLens jemals in der Lage sein, die Idee der VR/AG zu perfektionieren, dann werde ich sie mir auch auf den Kopf setzen. So lange aber unausgereifte Produkte für teures Geld dem Kunden vor die Füße gerotzt werden (das bezieht sich auf alle Firmen: "Reift beim Kunden"), so lange werde ich auch nicht deren Experimente mitmachen.
    Schwieriger Artikel.
    Windows 8 war der bislang beste Ansatz. Eine Verknüpfung auf Augenhöhe. Die alte und die neue Welt friedlich und niedlich nebeneinander. Freie Wahl, alles gut. Nur der Atem reichte nicht aus.
    Und man verdiente damit nichts. Deshalb kam Windows 10 so wie es ist. Ein System, dass seine Nutzer bei jeder Gelegenheit NÖTIGT, in die neue Welt einzusteigen. Das schlägt fehl. Weder ist ein Sinn/ Vorteil erkennbar, noch passt die Qualität des Angebotes.
    Dieser Schluss, altes müsse weg damit neues entstehen kann, den verstehe ich nicht. Das Gegenteil ist längst bewiesen. Garnichts muss weg! Man steht sich mit diesem Gedanken selbst im Weg.
    Warum soll das Alte weg? Es dient den Menschen. Nimmt man es, macht man sich selbst obsolet. Das ist so simpel! Vgl. OE, WIN-Mail mit der Mail-App. Völliger Nonsens. Dieser Fakt führt zu Drittanbieter-Software oder gänzlich zum Plattformwechsel. „Wenn´s das nicht mehr gibt, brauche ich auch keinen PC mehr“ – so einfach ist das. Und das stimmt, zumindest für die breite Masse.
    (BTW, die Geräte mit dem angefressenen Apfel haben eine ordentliche Mail-Anwendung onBoard, statt einer völlig behinderten App.)
    Und wo bitte ist das Problem, auf immer leistungsfähigerer Hardware, das Alte zu erhalten? Hallo, lassen wir uns so einen Quatsch doch nicht erzählen. Daran kann´s nicht scheitern….
    Bei dem ganzen Geschwätz geht es für mich nur um Wirtschaftlichkeit, um Geld. Zwei Linien zu pflegen ist teurer als nur eine pflegen zu müssen an der man auch noch mitverdienen würde.
    Ein Systemwechsel wird angestrebt. Der muss aber vom Kunden ausgehen und darf nicht vom Anbieter erzwungen werden. So nämlich, wären auch die Drittanbieter mit im Boot und die Sache KÖNNTE aufgehen.
    Alles andere geht GEGEN den Kunden.
    also da hat Nebu schon recht... ich denke wir müssen dann weg von dem System der Komponenten in den Geräten.
    Keine austauschbaren Grafikkarten mehr oder nur noch in einem ganz engen Rahmen. Keine Tauschbaren Mainboards, keine austauschbaren CPU´s usw.
    Denn für ein Kompaktes Betriebssystem muss das alles im Rahmen bleiben.
    Es hat schon sein Grund wieso Android, IOS, Mac OS, Chrome OS usw auf feste Hardware Komponenten aufbaut. Da ist überall nicht viel mit austauschbaren Komponenten. Gerade das was keine großartigen Treiber benötigt und Universal zu bedienen ist. Aber Mainboards austauschen? CPU´s wechseln oder auch Grafikkarten? da müssen wir uns eben von verabschieden.
    *EDIT*
    @keksvertilger: das Alte kann und muss weg. Das alte braucht eben keiner mehr außer die "alten" Die Zielgruppe und die wichtigen Kunden sind aber die Jungen und die Nutzen das alte nicht mehr und wollen das alte nicht also kann man darauf verzichten.
    Entweder die "Alten" machen es mit oder sie wechseln eben zu was anderem. Die "Alten" sterben aber sowieso aus also sind die irrelevant. Klingt hart ist aber so. Warum in was Zeit und Geld investieren das nix bringt und sowieso zum Aussterben verurteilt ist. Ich kann ihm noch eine gewisse Sterbezeit einräumen in dem ich dafür Sorge das es noch eine Weile einfach mit läuft aber ich werde ein Teufel tun es noch weiter zu entwickeln und weiter drann zu arbeiten. Wenn es denn dann aus Grund X nicht mehr unterstützt wird ist es eben so. Frei nach dem Motto:
    "Lasst das Gestern endlich ruh'n,
    trinkt auf eine bess're Zeit.
    Hoch die Tassen, lasst uns feiern.
    früher ist sei heute tot!
    Nichts war damals wirklich besser -
    wer das glaubt, ist ein Idiot.
    Wie gut, dass alle,
    alle von früher,
    heute schon von gestern sind."
    (Saltatio Mortis - Früher war alles besser)
    Mit seinem versprechen von "one Windows" und dem wiederholten Scheitern hat MS ja inzwischen, wie Martin es ja auch beschreibt" lernen müssen, das es so nichts wird.
    Statt es immer und immer wieder zu versuchen sollte MS sein Windows lassen wie es ist , ein PC System.
    Entweder den mobilen Bereich anderen überlassen oder ein ganz neues Betriebssystem aufsetzen, solange die Mittel dafür noch da sind....
    Neben PC's gibt es nach wie vor den Markt der Laptops und Tablets, die auch wiederum PC's sind und mit einem vollwertigen Windows laufen und auch mit ähnlichen Hardwarespecs ausgerüstet sind.
    An welcher Stelle sollte dieser Markt rückläufig sein.
    Das Ganze hat aber auch eine technische Komponente, die man nicht außer Acht lassen darf. Windows schleift schon seit ewigen Zeiten das Problem mit sich herum, dass es als Betriebssystem schon immer seinen eigenen Weg gegangen ist und nicht dem POSIX-Standard folgen wollte. Andere Betriebssysteme für den Desktop habens hier deutlich einfacher. Chrome OS ist im Grunde ein Gentoo Linux, macOS nichts anderes als ein Derivat von FreeBSD. Die Portierung von bestimmten Komponenten ist hier einfacher als bei Windows mit seinem Sonderweg, wo man schon immer mit Sachen wie MinGW und vor allem Cygwin eigene Kompatibilitätsbrücken bauen musste.
    Mittlerweile hat Microsoft hier einen deutlich besseren Weg eingeschlagen, indem sie zum Beispiel das WSL integriert haben und ihre eigenen Technologien zunehmend plattformübergreifend ausrichten. Aber sie dürfen halt jetzt nicht stehen bleiben. Mittelfristig wäre es sicherlich nicht verkehrt, mit der neuen PowerShell Core die alte Windows PowerShell und die Eingabeaufforderung gleichermaßen abzulösen. Dass der Internet Explorer zumindest in den normalen Consumer-Versionen von Windows 10 auf Ewigkeit neben Edge herumgurkt, macht auch keinen Sinn, weil der IE zunehmend den Anschluss an die Webplattform verliert und maximal noch in Unternehmen gebraucht wird. Und auch .NET sollte als Unterbau von Windows eben zunehmend .NET Core Platz machen. Für .NET Core gibt es ja schon ein Zusatzpaket für Windows und für PS Core wird das im Sommer mit der 6.1 nachgereicht.
    Grundsätzlich glaube ich schon, dass auch neben den POSIX-konformen Systemen weiterhin Platz ist und Windows hier weiterhin eine Zukunft hat bzw. haben kann. Bestenfalls kriegt Microsoft das so hin, dass WCOS gemeinsam neben Windows 10 existieren kann und sich beide entsprechend ergänzen. Die Frage ist halt immer nur, ob Microsoft genügend Atem hat, die Sache auch zu Ende zu bringen.
    Ich finde die Schlussfolgerung aus den genannten Argumenten viel zu kurz gegriffen und vor allem wenig differenziert.
    Windows hat sich als OS bereits sehr stark "transformiert" und der aktuelle Stand ist sicherlich noch nicht das Ende des Liedes.
    Für mich ist das gewichtigste Argument, das Windows (oder wie man es künftig nennen mag) im geschäftlichen Umfeld nicht wegzudenken ist.
    D.h. dass auf die Frage des Business Case weltweit nur eine einzige Firma eine allumfassende Antwort hat, um diese Firma heißt Microsoft.
    Mag sein, dass ein iOS auf einem mobilen Gerät (Smartphone & Tablet) ganz nett ist, weil es simpel zu bedienen ist. Aber die Frage nach der Produktivität ist damit längst nicht beantwortet.
    Von Android bzw. Chrome OS sind wir noch deutlich weiter weg, als der Reboot von Microsoft mit einem "mobilen" OS-Derivat.
    Microsoft ist Softwarehersteller mit einem derart großen (und mächtigen) Ökosystem und bedient damit quasi jede Firma dieser Welt.
    Windows wird sich mittelfristig "nur" noch als Service darstellen, da sind wir uns wahrscheinlich alle einig. Und welcher Formfaktor dann diesen Service aufruft, ist tatsächlich noch eine spannende Frage.
    Privat mag das tatsächlich das Tablet oder Smartphone sein, in jedem halbwegs produktiven Unternehmen wird es das aber mittelfristig nicht sein können, da man hier stets auf Benutzereingaben angewiesen ist.
    Mag sein, dass wir durch Sprachsteuerung, KI, etc. irgendwann die Eingabeschnittstelle ablösen, aber bis dahin wird es noch ein langer Weg sein.
    Es bleibt jedenfalls spannend und Microsoft macht nach wie vor vieles richtig.
    Ich frage mich auch wozu so ein Artikel gut ist, ausser um (irgenwie irrelevante) Diskussionen zu führen?
    Auch habe ich den Eindruck, dass vielens bei Dr. Windows eher richtung Consumer betrachtet wird und letzten Endes der klare Fokus (aus Seitens MS) nicht ausreichend betrachtet wird.
    Daher auch mein Kommentar zu diesem Artikel.
    VG
    Für mich ist der Desktop-PC (Laptops zähle ich mal großzügig dazu), und damit auch Windows, nach wie vor unverzichtbar. Ich kann damit arbeiten, ich kann damit spielen. Er ist flexibel und ich kann ihn meinen Bedürfnissen nach anpassen und verwenden. Alle anderen Geräteklassen können mir das in der Qualität, Breite und Flexibilität nicht bieten. Nicht mal ansatzweise.
    Das hat nichts mit einer Verweigerung zu tun. Wenn ich sehe, wie Menschen teilweise um mich herum sich nur mit einem Smartphone und maximal noch einem Tablet rumquälen, dann kann ich nur den Kopf schütteln. Für mich sind das alles Geräte, die eine mobile Ergänzung darstellen. Ich sehe in absehbarer Zeit auch nicht, wie sich das ändern sollte.
    Ich finde die Entwicklung sowieso ein wenig kurios. Der PC trat mal seinen Siegeszug an, weil man sich damit von großen Rechenzentren unabhängig machen konnte. Heute geht man teilweise den umgekehrten Weg, und macht sich wieder abhängig von den großen Rechenzentren. Skurril.
    Natürlich muss Windows auch mittelfristig seinen technischen Unterbau erneuern, klar. Das hat für mich aber nichts mit dem Grundkonzept zu tun, den des flexiblen Desktop-Gerätes.
    Hmm, mir klingt der Artikel etwas zu entschuldigend für Microsoft und auch, dass Microsoft nur passiv Schuld hatte an der Misere. Die haben doch aktiv alles kaputt gemacht, was nur ging und dazu eine miserable Kommunikation. Ein PC Windows 8 mit Kacheldesign, was nicht annähernd zu Ende gedacht war - das wollte kein durchschnittlicher Windows 7 User. Die Mausbedienung ist nunmal sehr speziell... aber damit konnte man leben, weil ja eh jedes zweite Windows irgendwie schlecht war. Mit Windows 10 und dem Datenschutz hat man aber marketingtechnisch den Vogel abgeschossen. Wenn Googleanhänger sagen, dass man Windows 10 wegen dem Datenschutz nicht haben will, hat man prinzipiell etwas falsch gemacht. Windows 10 Mobile war auch eine Lüge: endlich ein einheitliches OS - Fehlanzeige, sonst wäre es ja leicht, auch bei wenigen Usern es noch zu pflegen. Aber hier hatten die Nutzer ja nichtmal die Chance, auf den Zug aufzusteigen. Es gab keine zweite Generation und schon wurde die Sparte wieder eingestampft... Wer zuletzt kommt, muss halt erstmal den langen Atem beweisen und sich auch mit geringen Marktanteilen zufrieden geben (wobei selbst 1% bei 1 Milliarde Geräte schon ok sein sollte...), damit die Leute vertrauen gewinnen. Aber das hat Microsoft jetzt vier mal verworfen (6, 7, 8, 10) und Entwickler wissen gar nicht mehr, was man nun am besten unterstützen sollte.
    Und nun soll Microsoft mit einem neuen OS und neuem Namen neu anfangen und alte Zöpfe abschneiden? Welche Zöpfe sollen denn dran bleiben und was ist die Besonderheit, dass jemand das OS nutzen würde? Gamer bleiben eh bei Windows, einfache Consumer, die schon Android haben gehen dann sicher lieber zu Chrome OS. Bleibt noch Business - Legacy Software muss unter Windows bleiben, also bleiben hier nur die moderneren, die auf Cloud setzen. Der Kuchen ist zwar auch nicht klein, aber auch stark umkämpft gerade - und auf Clientseite geht dann eh jedes OS. Warum also eins von MS nehmen?
    "Wenn für Microsoft und Windows der Aufbruch in eine neue Zeit tatsächlich noch gelingen soll, dann muss man jetzt tatsächlich „all in“ gehen und die eigenen Kunden bis zu einem gewissen Grad ignorieren."
    Das ist genau das was man bei all den fehlgeschlagenen Versuchen versuchte und man scheiterte genau deshalb kläglich. Man hat alle Kunden, egal ob neu oder alt ignoriert, verfolgte seine eigene Agenda die nicht ausgereift war und die man dann selbst 1-2 jahre später wieder komplett revidierte (man erinnere sich nur an das Drama um die richtige app Plattform, all jahr kommt einmal was komplett neues dass es dann auch wirklich ist...heute ist man bei uwa/uwp das für die kunden nur eins bringt, geschwindigkeitsverlust, keine app Plattform ist derart lahm und unflexibel)
    Ich sehe das ganz klar, MS müsste endlich mal auf die kunden achten und nicht mit der Arroganz weiter machen wie bisher, MS müsste mal liefern anstatt immer nur anzukündigen, bis MS die suppe serviert hat schon keiner mehr Appetit darauf.
    Von dem abgesehen, nein ich habe momentan nicht den eindruck das MS tatsächlich wert auf ihre eigene Plattform legt...gerade auch nicht aufgrund der Projekte andormeda und co, das sind die typischen Papiertiger die schon jahre irgendwo rumgeistern, so wie das McLaren, so wie das surface phone, so wie die fertigen arm tablets, so wie x. MS ist bei der Transformation viel zu behäbig, allein das in Windows 10 weiterhin die halbe systemsteuerung immer noch nicht in der neuen Settings app zu finden ist zeigt das überdeutlich.
    WP7 wurde nicht abgelehnt weil es komplett neu war, sondern weil es nichts konnte und so ist es bei allem was MS neu vorstellt.
    MS müsste vor irgendeiner Plattform überhaupt mal wieder die Entwickler für sich gewinnen...die fühlen sich ähnlich wie die kunden einfach nur veräppelt, nur vergisst der kunde schneller denn der muss kaum kalkulieren.
    @Eagle02
    Auweia, wenn so gedacht wird ist es eigentlich schon rum. Die Alten sind es, die in der Regel am Drücker sitzen. Lässt man die sitzen und erzwingt Rieseninvestitionen „weil´s halt so ist wie es ist“, dann Gute Nacht. Die Alten sind nicht blöd! Und noch sind die es, die die Richtung vorgeben. Verärgert man die, enttäuscht man die, fühlen die Alten sich verraten, dann ist das gut für Apple und Google. So ist das im Großen und im Kleinen. Deshalb: Aufpassen das man sich da nicht verfokussiert… Die Dinge die geschehen, geschehen nur ein einziges Mal! Das Eis für MS ist diesbezüglich sehr dünn geworden.
    MS ist bei der Transformation viel zu behäbig, allein das in Windows 10 weiterhin die halbe systemsteuerung immer noch nicht in der neuen Settings app zu finden ist zeigt das überdeutlich.

    Wie wahr (ich hab mir nur mal diese Rosine herausgepickt)! Man bekommt den Eindruck, als sei ein(e) einzelne(r) Entwickler(in) von Microsoft nach Feierabend damit beschäftigt, die Systemsteuerung in die Windows 10-Einstellungen zu portieren. Dass dieser (mein) Eindruck täuscht, erkennt man daran, dass selbst die bereits portierten Teile nach jedem größeren Windows-Update anders aussehen, anders funktionieren oder anderswo zu finden sind. IMHO fehlt da eine Linie, und dass der Aufwand für ein Unternehmen in der Größenordnung von Microsoft, das vermutlich einen erheblichen Teil seiner Einnahmen mit dem Betriebssystem Windows 10 erwirtschaftet, so groß sein soll, dass es Jahre(!) braucht, um diese Portierung abzuschließen, kann ich einfach nicht glauben.
    Für die ganze Misere ist doch hauptsächlich Nadella verantwortlich. Er hat Windows und Surface merkbar zurückgedreht.
    Surface und Lumia wurde von Microsoft/Nokia deshalb geschaffen, weil die OEMs eben nicht hinter den neuen Konzepten standen oder weil Microsoft aufgrund der Marktschwäche mit zu hohen Gegenleistungen erpresst wurde. Wie oft hatte denn Sony schon irgendwelche Prototypen gezeigt, die dann doch nicht gekommen sind. Samsung hatte auch immer nur ganz stiefmütterlich ihre Omnia Reihe verkauft. Aber defakto war man dann seit WP8 für die breite Masse nicht mehr present. Von den Windows 2in1 oder Tablets wollen wir gar nicht erst reden. Und jetzt stellt sich z.B. ein DELL hin und sagt, dass man ARM - und somit jeglichen neuen Mobile Faktoren - kritisch ggü. steht.
    Nadellas Surface und OEM Strategie wird definitiv untergehen. Wie stellt der sich das bitte vor? Wenn die OEMs nicht mitziehen, produziert man wieder mal ein Gerät und wirft das für viel Geld auf den Markt? Die richtigen treuen Microsoft Kunden wurden mittlerweile so oft vor den Kopf geschlagen, dass sie es nicht mehr kaufen und die Masse an Endverbrauchern kennt die Marke Surface nicht.
    Dass Windows modernisiert wird, daran zweifle ich nicht. Es geht aber darum, das Software Ökosystem zu modernisieren. Und das haben sie bisher nicht geschafft. Selbst mit ihrer eigenen Software nicht.
    Und sorry, wer immer noch nicht verstanden hat, warum man eine moderne API und nicht den Rotz Win32 verwenden sollte, hat von IT gar keine Ahnung. Es ist aber auf der anderen Seite den Entwicklern schwer zu verkaufen, wenn Windows defakto nur auf dem Desktop präsent ist. Da wird kein CIO Geld in die Hand nehmen, wenn man mit einer Webanwendung oder iOS/Android Apps mehr marktrelevante Geräte erreicht.
    Früher war meiner Ansicht nach ein guter Plus Punkt für Microsoft, dass die .NET Web API und Windows API dieselben Interfaces hatten und sehr ähnlich programmierbar waren (bis aufs deklarative XML). Damit hat man auch gewisse Synergien befruchtet. Sowas ähnliches wäre meiner Meinung nach heute wieder brauchbar.
    Volle zustimmung zum artikel.
    Denke auch dass es die letzte chance und auch der letzte versuch ist, windows zukunftsfähig zu machen. Ansonsten beschränkt man sich dann aufs verwalten von windows wie mans kennt solange wie es profitabel ist und gebraucht wird.
    Freue mich aber auf ein modernes OS aus dem Hause MS und bin gespannt wie das ganze dann am Ende ausgeht
    Wenn man seitens Microsoft den "One Windows" Ansatz konsequenter umgesetzt hätte, dann würde man sich jetzt nicht mit diesem Problem herumschlagen müssen. Wo wir wieder bei der Thematik Visionen wären...
    Der klassische Desktop-PC wird meiner Meinung nach nicht aussterben, er hat aber definitiv an Bedeutung verloren. Ich würde die Desktop Problematik nicht an einzelnen Personen oder Personengruppen festmachen, sondern das ist ein grundlegend strategisches Problem bei Microsoft. Wenn bei dem Windows S-Mode oder Windows ARM auch so halbherzig herumgepfuscht wird wie bei One Windows, dann kann ich MS garantieren das diese Projekte nach kürzester Zeit in der Versenkung verschwinden werden.
    Ist eben das Resultat wenn man sich ausschließlich als Cloud Company positioniert und das eigentliche Kerngeschäft sträflich vernachlässigt.
    Ja richtig, die Zukunftsbremser alias W10 Upgrade Verweigerer aufs Abstellgleis und nochmal winkewinke machen... Bin dabei!
    Ich sage es nur ungern aber es wird darauf hinaus laufen das Microsoft irgendwann gar kein OS mehr haben wird! Denn das letzte OS ist Azure.
    Es sieht so aus, also wollten sie es tatsächlich versuchen,
    Do. Or do not. There is no try.
    Es ist sicherlich keine Kleinigkeit ein Schwergewicht wie Windows in neue Bahnen zu lenken. Da mag hier und da bestimmt auch der ein oder andere Alteingesessene was gegen haben. Aber es kommt ja primär immer darauf an, wie man etwas ändert und man kann es ja durchaus auch so umsetzen, dass die ganze Sache etwas flexibler ist. Nur leider ist es bei MS schon länger so, dass es dort - scheinbar - keinen Interessiert, was die Verbraucher von den ganzen Zwangsänderungen, Gängelungen und ständigen Richtungswechseln halten.
    Man bekommt es ja nicht einmal hin, dass Mail & Kalender zuverlässig funktionieren. Das größte Problem für MS ist MS selbst. Man will alles irgendwie, fängt unzählige Sachen an und schmeißt kurz darauf vieles wieder über den Haufen. Für 9x% der schlechten Presse / Meldungen und Feedback ist man in Redmond ganz allein verantwortlich. In einer Zeit, wo es viele Alternativen gibt, da sollte man halt Produkte bringen, die beim Kunden gut ankommen.
    Also, es geht prinzipiell garantiert nicht ums Hängenbleiben bei alten Software-Kamellen.
    Wer bei Windows 10 allerdings nicht erkennen will oder darf, daß im dritten Jahr seit Release noch nicht mal die Oberfläche fertig ist, hat in meinen Augen Scheuklappen aufgesetzt. Warten die User nicht schon lange genug bis gewisse Baustellen endlich abgeschlossen sind? Oder ist Microsoft schon auf das (peinliche) Niveau mancher Software-Klitschen abgesunken, die zwecks Gelddrucken neue Versionen kreiieren müssen um die in Version 1.0 versprochenen Features peu à peu endlich in Version 10.0 zu bringen?
    Edge und Cortana - nein, es reicht nicht, wenn diese Bestandteile vom System in USA/Kanada funktionieren. Wer hat's versaut? Die Anwender?
    Hatten wir Anwender jemals Bedarf nach Candy Crush Saga oder einem zwangsweise installierten Microsoft Store?
    Nicht bei Windows Home oder Pro, sag ich mal.
    Gehe ich Stand heute zu Microsoft auf die Seite für Software / Windows 10 / gibt es 2 Versionen, nämlich Home und Pro.
    Dummerweise kennt Microsoft den guten alten Begriff "Programme" nicht mehr, sondern labert von "Apps".
    Im OS selbst hält man an "program" fest.
    Wer ein neues Auto erwirbt guckt doch auch zuerst was in der Preisklasse möglich ist und hat normalerweise keine Probleme anhand der Hersteller-Angaben die Modellauswahl einzugrenzen. Sofern man nicht der dümmste aller Kunden ist, kennt man die Unterschiede der derzeit verfügbaren Antriebsarten und was die jeweiligen Spezifikationen bedeuten.
    Nur bei Microsoft gab es solche Deppen, die mindestens ein Jahrzehnt zu früh von einem OS bei allen Geräteklassen redeten. Zukunftsvisionen, ja, aber bitte zuerst fertig entwickeln und dann im eigenen Feldtest erproben. Insider als Alibi-Tester?, das ist doch schlimmer als jede Pharmaerprobung an bezahlten und mit Versicherungsprämien abgedeckten Probanden.
    Eine "WinDroid"-Version für die Surfer-, Mail-, kleinere Apps- und Games-Benutzer, gerne doch.
    Microsoft muß auf den Boden der Tatsachen zurückkommen. Wenn Microsoft meint, in Windows Lite liegt die Zukunft (sprich - gnadenlos jeden Fall jeden Kunden im Regen stehen lassen, der auf eine ältere Software angewiesen ist) dann ist das Betriebssystem Windows schnell Vergangenheit.
    Das ist wie mit Bing. Wer die Google-Suche kennt, braucht nicht den Wrapper Bing.
    Apropos, selbst der eingefahrenste Win Mobile User wird bei echter Anwendung von einem der beiden anderen Mobilsysteme eingestehen, daß deren OS-Entwickler durchaus Interesse an den Kunden haben und das tun, was die App-Entwickler auch bei der Stange hält, nämlich nicht Kunden gnadenlos verprellen.
    Niemand erwartete, daß mit 10 Jahre alte Hardware das neueste OS laufen muß. Das war auch nur eine der Visionen von Microsoft und damit wurden die Win 7 User bedrängt bis zum GehtnichtMehr. Diese Illusion zeigt sich inzwischen vermehrt. Jeder Patch, jedes Update, die Probleme wachsen proportional.
    Wer doch schön, man könnte bei einem Versionsstand stehenbleiben. Das OS und dessen Sicherheitsstand zu erhalten hängt nicht von neuen Features ab, vorausgesetzt daß das OS als solches nicht nur eine frühe Beta bei Release ist.
    Mmh, ich kann leider mit dem Artikel nicht viel anfangen.
    Zum einen: Warum ist Windows nicht zukunftsfähig? Mir fehlt hier die Begründung. Somit ist das nur eine Behauptung, der ich nicht folgen kann.
    Desktop wird zur Nische: Die Aussage stimmt nur, wenn man damit den üblichen Desktop-PC als großen grauen Kasten meint. Wenn damit aber der Funktionsumfang gemeint ist, so ändert er sein Aussehen nur und kann einmal in der HoloLens, einem Smartphone, einer Watch oder einer Xbox wiedergefunden werden - ganz nach Bedarf und Vorlieben.
    PC-Fraktion bremst den Fortschritt: Wer ist die PC-Fraktion? Die Leute aus der Business-Welt? Die bremsen nicht, die machen ihre Arbeit und für die Arbeit brauchen sie möglichst wenig grundlegende Änderungen, die nur aufhalten. Kleine, schleichende Änderungen sind viel besser. Genau das macht MS mit dem verkürzten Update-Zyklus.
    Neustart gegen die eigenen Kunden: Hier fällt mir besonders auf, dass nicht zwischen den Bedürfnissen der Consumer und des Business\\\' unterschieden wird. Bei Consumern mag das gehen. Bei Business wäre das glatter Selbstmord.
    Man darf nicht vergessen, dass der Consumerbereich nur ein Bruchteil des Businessbereichs umfasst, wenn man mal Microsofts Aktivitäten komplett ansieht. Und dieser Anteil wird noch sehr viel kleiner, wenn man sich nur Windows (da gehört der Server mit rein!) anschaut.
    Wenn ich die Funktionen der Smartphones mal auf einen PC übertrage, dann wird schnell klar, dass im Businessbereich dieser ganze Schnickschnack (animierte Emojis, Aufnahmefunktionen zur Musik mit Zeitraffer, tausende überflüssige Apps etc.) überhaupt nicht gebraucht wird.
    Fakt ist aber auch, dass Windows im Consumerbereich letztlich nur ein Abfallprodukt des Businesssektors ist - man nehme ein volles Windows, streiche Funktionen raus, die Consumer nicht brauchen, fertig. Ob der Schnickschnack drin ist oder nicht, spielt für den Consumer keine wesentliche Rolle, den kann er sich von anderen Herstellern nachinstallieren. Im Gegenteil, das wird oft bemängelt: Bloatware....!
    Und damit komme ich wieder auf die eingangs getroffene Aussage zurück, dass Windows nicht zukunftsfähig wäre - in wessen Augen???
    In denen der Consumer vielleicht, aber die spielen im ganzen Einkommen von MS kaum eine Rolle. Also hat MS überhaupt keinen Grund, Windows zu "erneuern" oder neu durchzustarten usw.
    Die aufgezählten Änderungen am System spiegeln nur Microsofts Versuche wieder, sich bestmöglich an Marktentwicklungen anzupassen. Deshalb ist Windows 8 auch ein Flop gewesen - eine neue Touchfunktionalität von den Tablets und den Smartphones entlehnt, dermaßen krass auf ein Desktop-OS zu übertragen, mit gewaltigen Usability-Änderungen für den Businessnutzer (wie oben geschrieben, ein No-Go) musste einfach floppen.
    Früher war der Ansatz von MS, möglichst viele Funktionalitäten in Windows zu integrieren, damit alles möglichst glatt wird, also eine eierlegende Wollmilchsau zu kreieren. Das hat mit Recht zu Problemen geführt und das OS unnötig aufgebläht. Umso logischer ist nun die Baukastenzerlegung, die das OS sehr schlank und schnell machen und die Weiterentwicklung wesentlich vereinfachen wird. Das reduziert den Aufwand für Administratoren erheblich. Diesen Baukastenansatz gibt es bereits seit einigen Jahren, dem vorgeschaltet war aber die notwendige Entwicklung/Differenzierung von Windows hin zu einem OneCore, auf dem die Bauklötze aufbauen. (Erste Anzeichen sieht man schon im Store: Schriften und Sprachpakete aus dem Store installieren.)
    Was noch im vorletzten Absatz angesprochen wird - Lautsprecher, Mobilgeräte, intelligente Displays usw. - die Unterstützung dafür gibt es bereits seit Jahren: Windows Embedded oder Windows IoT, wie es jetzt heißt. Ich darf z.B. darauf hinweisen, dass, soweit mir bekannt ist, alle Getränkeautomaten eines großen Herstellers mit Windows IoT laufen....
    Insofern ist mir eine "notwendige Erneuerung" von Windows absolut unbegreiflich und absolut realitätsfern und daher absolut überflüssig.
    MS hat in der jüngsten Vergangenheit sehr viele Linux-Entwickler angeworben. Denkbar ist eine bessere Verzahnung mit Linuxprogrammen, die dann auf Windows besser laufen (als Gegenantwort zu Googles Betreiben mit Chroome OS) - gut für Businesskunden. Denkbar ist aber auch, dass dabei ein überarbeitetes Projekt Astoria für Windows bei abfällt - die Apps aus dem Play Store könnten dann auf Windows auch laufen - das wäre gut für Consumer. Das wäre u.a. auch ein großes Kaufargument für die Käufer eines neuen Surface Note/Courier oder was auch immer. Das ist zwar jetzt reine Spekulation, aber mir gefällt sie sehr gut... :-)
    @keksvertilger: Google hat noch nie auf die Alten geschaut und macht es immer noch nicht. Apple ebenso wenig. Wenn die was ändern wollen machen sie es einfach. Beide haben da noch nie Rücksicht genommen ganz im gegen teil zu MS....
    Wo haben denn bitte Apple oder google jemals Rücksicht genommen?`Wenn die eine neue Spielerei haben dann wird die durchgezogen und gerade bei Apple bis zum letzten. Im Gegensatz zu MS die gerne zurückrudern. Davon ab machen gerade bei Apple ja auch Brav alle jeden Mist mit wo bei MS rumgeheult wird.
    Es hat fast den Anschein als gäbe es garnichts mehr aus dem Hause Microsoft dem eine positive Entwicklung bevorstehen könnte mit Ausnahme der Aktienkurse.
    "Windows RT, Windows 10 S oder jetzt Windows 10 on ARM - sobald etwas vom Standard abweicht, wird es abgelehnt und totgeredet. "
    Windows mobile wurde und wird ebenfalls totgeredet - selbst hier im Forum.

    Du sagst es. Ich mag die Beiträge bald gar nicht mehr lesen.
    Martin, mag sein dass der Desktop zur Nische wird, sie wird aber durch die damit betriebene Hardware nie so eng werden, dass man sich den Musikantenknochen daran lädiert ;-)
    Ich wäre froh wenn MS mal den Weg der kompromislosen Innovation gehen würde. In der Cloud kriegen Sie es ja hin. Sie hätten mit Continuum auch eine Möglichkeit gehabt. Aber selbst die Partner außer HP haben sich geweigert und die Kunden nicht gekauft. Wenn MS seine Bestandskunden fragt wird immer ein zurückrudern dabei herauskommen. Wenn ich mir die Anforderungen der Jugend ansehe ist MS kein Thema mehr. Weiterhin wird eine x86 CPU nicht in ein Ultra Mobile Device kommen. MS hat gar keine Wahl als seine Architektur (außer Server) komplett auf den Prüfstand zu schicken.
    Neuerungen werden nicht tot geschrieben, sie werden nicht kommuniziert von Microsoft. Bestes Beispiel Windows 10 S oder am Anfang RT. Anstatt man die Käufer langsam heranzieht, wird Windows 10 S auf einen Laptop geklatscht, der wesentlich mehr kostet als ein HP Spectre mit normalen Windows. Es wurde in die Öffentlichkeit überhaupt nichts über Werbung kommuniziert. Wofür steht Windows 10 S? Soll man Apps aus dem kümmerlichen Store laden?Oder ist der große Vorteil die Sicherheit? Microsoft ist doch selbst schuld, wenn die Medien negativ schreiben und alles tot reden. Angriffsfläche bietet Microsoft genug.
    "dass man diesen Neustart sinnvollerweise auch mit einem neuen Namen verknüpfen sollte,"
    Das sagte ich Microsoft bereits 1992, als es diesen unsäglichen Namen "Windows NT" (nicht) erfand.
    Hallo Martin,
    Ich habe mit Windows NT3.51, Windows 3.11 und Excel 4.0 etc. angefangen, mich beruflich mit Microsoft ....

    Das ist genau das, was die meisten Menschen nicht verstehen.
    Sie werden ZUM BEISPIEL weder auf iOS, noch MacOS noch Android, noch anderen Linux Derivaten., etwas ähnliches wie Active Directory, Discretionary Access Control, Mandatory Access Control und Monitoring finden.
    Und diese Techniken sind genau diejenigen, die ein Internet bräuchte, würde es diesen Namen verdient haben wollen.
    Wenn also etwas dem Untergang geweiht ist, dann ist es dieser Drahtverhau + IP, den man Internet nennt, ohne sich zu schämen.
    Die Schritte müssten sein:
    Schaffung eines Problembewusstseins.
    Dieses sollte ja in Anbetracht der durch die fehlenden Technologien entstandene Malware, sowie 'cyber attacks'
    (Dies ist "natürlich" eine völlig falsche Bezeichnung)
    schon längst vorhanden sein, aber niemand hinterfragt die falschen Schuldzuweisungen.
    Schaffung eines Plans zwecks Aufbau einer Infrastruktur.
    Umsetzung dieser Infrastruktur auf Basis des bestehenden Drahtverhaus.
    Neuerungen werden nicht tot geschrieben, sie werden nicht kommuniziert von Microsoft. Bestes Beispiel Windows 10 S oder am Anfang RT. Anstatt man die Käufer langsam heranzieht, wird Windows 10 S auf einen Laptop geklatscht, der wesentlich mehr kostet als ein HP Spectre mit normalen Windows. Es wurde in die Öffentlichkeit überhaupt nichts über Werbung kommuniziert. Wofür steht Windows 10 S? Soll man Apps aus dem kümmerlichen Store laden?Oder ist der große Vorteil die Sicherheit? Microsoft ist doch selbst schuld, wenn die Medien negativ schreiben und alles tot reden. Angriffsfläche bietet Microsoft genug.

    Da hast du definitiv recht.
    Man gebe mir doch bitte deren Marcom-Abteilung...
    Der Artikel reißt einige Aspekte der Fehler auf
    beiden Seiten(MS und Nutzer) an...aber es ist nur
    die Spitze des Eisbergs was so alles schief gelaufen
    ist.
    Mir bleibt da besonders das lächerliche Kasperletheater
    rund um das Startmenü in Erinnerung. Oder selbst hier
    kriegen ja nicht gerade wenige Schnappatmung(und fühlen
    sich sogar zu Löschung von Postings gezwungen), wenn man
    auch nur den Namen der Wettbewerber nennt.
    Aber sei drum...Windows in seiner heutigen Form, wird aussterben.
    Denn das Grundkonzept aller heutigen grafischen Benutzoberflächen
    wurde von Xerox in den 70ern entwickelt...und hat sich nach einem
    halben Jahrhundert einfach überlebt....das wird immer deutlicher sichtbar.Und die seit Jahren sinkenden Absatzzahlen der Desktops
    sprechen da auch eine ganz klare und eindeutige Sprache.
    d.h.
    Die lokalen OS (wie eben Windows)werden ihre Bedeutung verlieren
    In den diversen Marktsegmenten(Consumer/Business)unterschiedlich schnell.
    Es wird eine neue Generation von Betriebssystemen kommen, die
    einfach anders ist wie Windows...Betriebssysteme die sehr stark
    in der Cloud verankert sein werden.
    Ich schrieb es ja schon mehrfach, aber es ist einfach so...und
    es wird immer deutlicher sichtbar und wird sich auch nicht mehr ändern.
    Zukünftig wird man sich nicht mehr für ein lokales Betriebssystem
    entscheiden, sondern für ein Cloud-Ökosystem. Lokal...ist nur noch
    die Ergänzung/Abrundung.Und ein Cloud-Ökosystem ist viel mehr, als
    nur Online-Speicher(wie OneDrive, GDRIVE, Dropbox etc)..sehr viel mehr.
    Ich fühle mich gerade etwas angesprochen, wenn von den introvertierten Windows User geschrieben wird.
    Ja, ich finde, das Windows7 das letzte richtige Windows ist.
    Aber warum macht sich auch MS einen Knoten in die Finger?
    Kann man nicht beide Gruppen bedienen? Die Introvertierten/konservierten User, die ein Windows7 toll finden und eben nicht dieses ganze andere benötigen (Sprachsteuerung, Store u.s.w.)
    Und ein Betriebssystem, was die extrovertierten/Spieler glücklich macht. Man sollte es natürlich dann nicht Windows nennen. Sondern vor mir aus Starbase, oder space oder oder oder....
    Dort kann man dann die alten Zöpfe abschneiden und den Quellcode komplett neu aufsetzen. Auf die Abwärtskompatibilität könnte man auch voll verzichten u.s.w.
    Ich fühle mich gerade etwas angesprochen, wenn von den introvertierten Windows User geschrieben wird.
    Ja, ich finde, das Windows7 das letzte richtige Windows ist.
    Aber warum macht sich auch MS einen Knoten in die Finger?
    Kann man nicht beide Gruppen bedienen? Die Introvertierten/konservierten User, die ein Windows7 toll finden und eben nicht dieses ganze andere benötigen (Sprachsteuerung, Store u.s.w.)
    Und ein Betriebssystem, was die extrovertierten/Spieler glücklich macht. Man sollte es natürlich dann nicht Windows nennen. Sondern vor mir aus Starbase, oder space oder oder oder....
    Dort kann man dann die alten Zöpfe abschneiden und den Quellcode komplett neu aufsetzen. Auf die Abwärtskompatibilität könnte man auch voll verzichten u.s.w.

    Und damit würde man nur Schwarz/Weiß malen. Die ganzen grauen Leute dazwischen werden nicht abgeholt.
    Außerdem wäre das entwicklungs- und wartungstechnisch eine Katastrophe.
    Ohnehin wird - ohne Not - jeden Tag das Rad 1000 mal neu erfunden - unkoordiniert, selbstverständlich.
    Daher passt auch in diesem IT-Chaos überhaupt nichts zusammen.
    Die primäre Frage für Microsoft ist doch, wie sie das Windows Ökosystem erneuern können, damit auch alle relevanten OEMs aus der Post PC Ära mit dabei sind.
    Auch wenn viele immer gerne über UI und irgendwelche Befindlichkeiten und Vorlieben reden, so ist das Produkt Windows selbst nicht für das Versagen verantwortlich. Klar, man kann die Miserable One Windows Umsetzung kritisieren und andere Pannen. Das ist aber erst mal sekundär. Google hat aktuell ein Ökosystem geschaffen, womit die OEMs Geld verdienen. Die großen, systemrelevanten OEMs verdienen sogar viel Geld mit Android Geräten. Google gibt weit über 20Mrd. an Aufwendungen aus, damit Suchanfragen generiert werden. Dazu zählen Clicks auf Partnerseiten und OEMs, damit sie Google Android vorinstallieren. Die OEMs gehen einen Vertrag mit Google ein und Google rechnet dann nach Gerät ab, wenn damit Suchanfragen generiert werden.
    Das ist der große Knackpunkt und nicht, ob einen das Startmenü unter Windows 7 zusagt oder nicht. Microsoft braucht einen wirtschaftlichen Anreiz, um die relevanten Mobile OEMs mit ins Boot zu holen. Vielleicht kommt es auch in der Android Welt zu so einer starken Konzentration, damit sich kleinere OEMs vermehrt nach Alternativen umsehen. Besser wäre aber eine Konkurrenz in Form von Bing.
    Neuerungen werden nicht tot geschrieben, sie werden nicht kommuniziert von Microsoft. Bestes Beispiel Windows 10 S oder am Anfang RT. Anstatt man die Käufer langsam heranzieht, wird Windows 10 S auf einen Laptop geklatscht, der wesentlich mehr kostet als ein HP Spectre mit normalen Windows. Es wurde in die Öffentlichkeit überhaupt nichts über Werbung kommuniziert. Wofür steht Windows 10 S? Soll man Apps aus dem kümmerlichen Store laden?Oder ist der große Vorteil die Sicherheit? Microsoft ist doch selbst schuld, wenn die Medien negativ schreiben und alles tot reden. Angriffsfläche bietet Microsoft genug.

    +1
    Ich kann mich der Meinung von Martin nicht anschließen.
    Man muss das mal im Wandel der Zeit sehen. Alle die, welche vor der Smartphone-Welle beruflich absolut nichts mit PCs zu tun hatten, hatten vielleicht zuhause einen angestaubten Rechner, auf dem ab und an Emails gelesen wurden oder Spiele (Wie dieses dämliche Spiel mit dem Frosch und den Kugeln) gespielt wurden. Meistens hatte man aber keine Verwendung für den PC, weil man auch gar nicht wusste, was man alles damit machen kann. Mit den Smartphones kam dann eine grundlegende Änderung. Man konnte die selben Spiele unterwegs spielen, in den Email Postfächern konnte man Spam- Nachrichten und Newsletter löschen, wenn einem langweilig war und - das wichtigste - man hatte WhatsApp. Etwas anderes wird von 90% aller Smartephonebesitzer mit den Geräten nicht gemacht. Auf der anderen Seite Windows: Jeder, der beruflich auf Rechner angewiesen ist, verwendet Windows (Die paar "Kreativen" mal ausgenommen.) Ich kann mir keine Firma, keinen öffentlichen Dienst, keine Forschungsinstitute vorstellen, in denen nicht Windows das Maß aller Dinge ist. Und hier ist der Denkfehler: Man dachte, man muss Windows genauso "hip" machen, wie all die anderen mobilen Systeme, sei es iOS oder Android. Das ist schlichtweg falsch. Windows bleibt unersetzlich als Arbeitsmaschine. Ich werde zum Beispiel niemals mit einem Android Tablet im OP stehen und Messungen an hochkomplexen Implantaten über eine ausgeklüngelte Messhardware durchführen. Dafür kommt nur ein Windows Rechner in Frage. Das Windows mittlerweile mit der Version "10" trotzdem über Tablet Features verfügt, einen, wenn auch rudimentären, Store anbietet, macht das Ganze stattdessen noch besser. Ich kann mir nach der Messung im Op nämlich auf dem Surface Pro direkt Notizen in der Nachbesprechung aufschreiben, mit Stift. Wenn ich nach Hause komme, verwende ich Skype oder Streame Forza Horizon von der Xbox aufs Surface, während meine bessere Hälfte mal wieder Kitchen Impossible sehen will. Ich hoffe, man versteht, was ich sagen will. Der Markt hat sich gar nicht so sehr verschoben. Es sind mit den Smartphones einfach Unmengen an Nutzern hinzugekommen, welche vorher nie etwas mit Rechnern zu tun hatten.
    Aber Microsoft entscheidet sich doch schon ständig GEGEN den Kunden. Es gibt soviele Fans, die sich das wünschen, dass Microsoft mit neuen Ideen kommt. Diese "verdursten" aber irgendwo und kommen garnicht erst an. Es ist immer diese halbherzige Vorgehen. Ich denke sie sollten sich auf Desktop, Cloud & Xbox beschränken. Bei VR & AR werden bald andere vorbeiziehen, es einfacher bzw. billiger machen.
    Das Problem ist Microsoft kommt nicht mehr beim Kunden an!
    Hallo, mein Senf dazu:
    PC....einmal PC - immer PC. Jeder Normalo kann hier defekte Hardware (Bildschirm / Tastatur / Maus / Lautsprecher / Kabel) selbst wechseln und ggf so um die Ecke in Tante Emma Laden kaufen. NB zB musste zur Rep bringen und Tage ohne Internet arbeiten, wenn dass überhaupt funktioniert.
    Windows hatte tolle eigene Programme, die aus unerklärlichen Gründen eingestampft wurden ... dazu zähle ich WINDOWS LIVE & PICTURE IT.
    Windows Kachel Bedienung klappt nach der Eingewöhnung besser, als wie vom Desktop aus.
    Eagle02
    also da hat Nebu schon recht... ich denke wir müssen dann weg von dem System der Komponenten in den Geräten.
    Keine austauschbaren Grafikkarten mehr oder nur noch in einem ganz engen Rahmen. Keine Tauschbaren Mainboards, keine austauschbaren CPU´s usw.
    Denn für ein Kompaktes Betriebssystem muss das alles im Rahmen bleiben.
    Es hat schon sein Grund wieso Android, IOS, Mac OS, Chrome OS usw auf feste Hardware Komponenten aufbaut. Da ist überall nicht viel mit austauschbaren Komponenten. Gerade das was keine großartigen Treiber benötigt und Universal zu bedienen ist. Aber Mainboards austauschen? CPU´s wechseln oder auch Grafikkarten? da müssen wir uns eben von verabschieden.

    So muss ich Dir nicht die Suggestivfrage stellen, weshalb andere Gruppen der Nutzer, hautpsächlich diejenige des Gamers, an einem solchen restriktiven Konzept nicht teilhaben - weshalb Windows, so wie es ist, die einzige zum Gaming taugliche Palttform darstellt.
    Dies Gejammer immer - ohne Windows hätten alle nix mehr zum schimpfen - und in Richtung Produktivität gibt es wohl keine Alternative (für Normalsterbliche Anwender) - Äpfelchen ohne MS Programme sind vielleicht für manche ein Muss, Androiden sind anfällig wie nur was, von Datensicherheit mal gar nicht zu sprechen - Smartphones für 1000€ aufwärts zum Fotografieren, arbeiten ausgeschlossen, und NFC Möglichkeiten anpreisen ist ein schöner technischer Witz wo es noch passende Sichere Software braucht. Unterm Strich hab ich als geübter täglicher Anwender verschiedenster MS Windows Produkte eine Produktivität die sich sehen lassen kann und brauche nicht alle 3 Monate einen neuen Furtz.
    "Windows RT, Windows 10 S oder jetzt Windows 10 on ARM - sobald etwas vom Standard abweicht, wird es abgelehnt und totgeredet. "
    Windows mobile wurde und wird ebenfalls totgeredet - selbst hier im Forum.

    Ja leider.......
    Viele Geräte sind nicht Flächendeckend zu bekommen, so sehe ich manches auf Ebay gebraucht was ich nie im Laden sah ....nicht jeder wohnt in der Citi viele in einer Kleinstadt... Oft nicht mit LTE ....Umts geht schon....
    Warum sollte man etwas auch ändern? Das Konzept mit Fenstern die nebeneinander existieren können funktioniert. Und das haben weder ein iPaid oder Android/Chome bisher so perfektioniert. Selbst Linux hinkt in dieser Disziplin Jahre hinterher. Fürs Arbeiten bleibts bei mir weiterhin Erste Wahl.
    Warum muss man die PC Fraktion verprellen, um etwas neues zu beginnen? Für mich wirken viele Neuerungen zwar interessant, aber ich brauche sie nicht. Mein PC läuft mit meinem i5 Prozessor so prima, dass ich auch bei Windows 7 geblieben bin. Die ganzen Handys haben doch dazu geführt, dass viele sich mit weniger Leistung zufrieden geben... alleine schon der quäkige Klang der Musik .... Ich glaube, die wissen gar nicht mehr was Stereo und Bass bedeuten ... Früher war der Klang wichtig ... Usw. Für mich wären manche Neuheiten eine Verschlechterung, daher bin ich auch gerne mal altmodisch und möchte dann auch nicht etwas aufgezwungen bekommen.
    Stimme mit dem "MS muss All in gehen und die PC Leute ignorieren" überhaupt nicht zu. Das ist das einzige Gebiet in dem Windows noch relevant ist und wird auf absehbare Zeit auch der grösste Markt für Windows sein. Das Problem das MS mit ihren "Neustarts" immer hat ist, dass sie so viel streichen das man das OS bestenfalls ein schlechteres iOS nennen kann. Poweruser sind zwar nach wie vor die Minderheit, aber unter allen System sind sie hier wohl am meisten vertreten. Die Freiheiten die Windows aktuell gibt sind nun mal bitter nötig für Entwickler und auch einige User. Ich denke mal am "Revamp" des File Explorers wird man schon sehen können, ob das neue Windows eine echte Chance hat oder nicht.
    Grösstes anderes Beispiel ist wohl die UWP selbst. MS pusht stark das "UWP geht nur mit dem Store" bei W10 z.B. So wird das erst mal nix...W10S bräuchte am Ende weiterhin "Apps-Querladen" schon allein damit bestehende Entwickler (die wirklich wichtig sind) UWP akzeptieren können und ihre Software nicht unter 100% MS Kontrolle geben müssen (womit MS ja sowieso nicht zufriedenstellend umgehen kann, wie man an einigen Beispielen mit dem Store sehen kann). Und weiter muss UWP einfach mal sehr viel stärker weiterentwickelt werden. PWAs hin oder her, VIEL Software wird niemals über PWAs möglich sein und mächtige heutige Windows Tools werden mit dem aktuellen Stand der UWP niemals ihren Weg weg von klassischem Win32 finden (Spiele inklusive).
    Und wenn Software den weg von Win32 zu UWP nicht findet, wird ein erneuter Neustart von Windows scheitern. Ausser sie wollen natürlich weiter Win32 für immer behalten...dann wärs aber kein richtiger Neustart. Das Scheitern von RT lag mMn. auch nicht am Namen und auch mit neuem Namen wüsste ich nicht was sich genau ändert.
    Man muss halt wirklich sagen: Poweruser haben das Recht an Win32 festzuhalten, denn UWP ist aktuell einfach zu schlecht. Win32 ist aktuell das was Windows ausmacht. Und Poweruser sind ein nicht zu vernachlässigender Teil der User. Darunter auch viele Entwickler die diese Plattform schön weiter am Leben erhalten.
    Für andere Bereiche als den PC/Laptop/2in1 hat MS ohnehin völlig andere Probleme als Windows selbst. Z.B. Lokalisierung, Qualität und Tempo von Neuentwicklungen. Bei Mobile müssen wir ja gar nicht erst anfangen.
    Neustart? Der wie vielte? :lol
    Das Vertrauen dürfte langsam bei allen aufgebraucht sein.
    Das größte Kapital, das MS hat, ist Win32 und die Kompatibilität. MS kann diese Desktop-"Nische" versuchen zu erhalten, oder am Ende kaputt machen und ganz auf ihre "Cloud" setzen.
    Ich sehe keinen Weg, wie MS aktuell irgendeinen neuen Programm-Standard erfolgreich auf den Markt bringen will. Alle Versuche bisher sind gescheitert, und das Vertrauen in den x-ten Neustart weg.
    Was interessant wäre: Android Runtime für Windows + MS "Play" Services. Damit kann man dann auch eine eigene Android-Distro für Phones bauen. Embrace, extend, and extinguish.:devil
    Das Ganze hat aber auch eine technische Komponente, die man nicht außer Acht lassen darf. Windows schleift schon seit ewigen Zeiten das Problem mit sich herum, dass es als Betriebssystem schon immer seinen eigenen Weg gegangen ist und nicht dem POSIX-Standard folgen wollte. Andere Betriebssysteme für den Desktop habens hier deutlich einfacher. Chrome OS ist im Grunde ein Gentoo Linux, macOS nichts anderes als ein Derivat von FreeBSD. Die Portierung von bestimmten Komponenten ist hier einfacher als bei Windows mit seinem Sonderweg, wo man schon immer mit Sachen wie MinGW und vor allem Cygwin eigene Kompatibilitätsbrücken bauen musste.

    Win NT 3.1 - 4.0 hatten ein POSIX Subsystem (das war Voraussetzung um es der US Regierung verkaufen zu können) und später gabs die Windows Services for UNIX und das Subsystem for UNIX-based Applications. In Win 8.1 ist das schließlich rausgeflogen und WSL ist mittlerweile der Nachfolger. Das Hauptproblem sind aber die GUI-Anwendungen und dafür sind Qt und GTK deutlich relevanter. Das andere Problem sind die unterschiedlichen Dateiberechtigungen bei Windows und POSIX.
    Dass der Internet Explorer zumindest in den normalen Consumer-Versionen von Windows 10 auf Ewigkeit neben Edge herumgurkt, macht auch keinen Sinn, weil der IE zunehmend den Anschluss an die Webplattform verliert und maximal noch in Unternehmen gebraucht wird.

    So ganz rauswerfen kann man das Teil nicht, ohne das ein oder andere Programm zu killen. Das Webcontrol ActiveX wurde oft verwendet und MS dürfte Schwierigkeiten haben, dafür einen kompatiblen Ersatz zu schaffen. Da hat man sich, beim Versuch mit dem IE6 die Internetherrschaft zu übernehmen, gleich mit der Pumpgun den Fuss bis zum Beckenknochen weggeschossen. Sinnvoll wäre es aber als Sterbehilfe das IE-GUI aus der Home rauszuwerfen.
    Ich verstehe das Gejammer auch nicht. Windows ist doch gut wie es ist. Perfekt wird es nie sein, da es sich dauernd entwickelt und verändert. Wer nicht damit klar kommt soll sein Glück wo anders suchen. Er wird es nicht finden, weil unterm Strich Windows die meisten Möglichkeiten bietet. Es ist flexibel. Es ist Windows. Ich für meinen Teil habe von Microsoft immer das bekommen was ich erwartet habe. Einzig die Lumias hätten sie nicht streichen sollen, da mein 640XL nicht ewig halten wird. Dann wird mein nächstes Phone wahrscheinlich einfach wieder ein gewöhnliches Handy. Einfach aus dem Grund weil ich weiss was ich will und was ich nicht will.
    Ich halte Windows 10 Desktop für das beste Windows, das ich je hatte - und ich hatte fast alle Versionen (Win3.1, 95, 98/SE, NT3.x/4.x, 2000, XP, 7, 8/8.1 und alle 10er).
    Wenn ich einen neuen PC gekauft habe, haben mich die vorinstallierten Bloatware-Beigaben immer gestört.
    Leider kommt jetzt Windows selbst mit Bloatware daher - auf Candy Crush und alles, was da über den Store installiert wird, kann ich gut verzichten (inclusive Windows-Ink und ähnlichen halbgaren Quatsch).
    Ich verstehe das Gejammer auch nicht. Windows ist doch gut wie es ist. Perfekt wird es nie sein, da es sich dauernd entwickelt und verändert. Wer nicht damit klar kommt soll sein Glück wo anders suchen. Er wird es nicht finden, weil unterm Strich Windows die meisten Möglichkeiten bietet. Es ist flexibel. Es ist Windows. Ich für meinen Teil habe von Microsoft immer das bekommen was ich erwartet habe. Einzig die Lumias hätten sie nicht streichen sollen, da mein 640XL nicht ewig halten wird. Dann wird mein nächstes Phone wahrscheinlich einfach wieder ein gewöhnliches Handy. Einfach aus dem Grund weil ich weiss was ich will und was ich nicht will.

    +1
    Lumias gibts hier
    https://www.idealo.de/preisvergleich/ProductCategory/19116F2091271oE2oJ0.html
    Hm. Was soll denn da von Microsoft noch kommen und warum sollte das für irgendwen interessant sein? Vielleicht reicht meine Phantasie einfach nicht.
    "All in", ok, aber womit denn? Mit der Aufgabe von W10 Mobile hat sich Microsoft doch aller Optionen beraubt. Ein Android-Nutzer hat gar keinen Nutzen davon, sich MS-Software auf's Phone zu packen. Im Gegenteil, dann darf er sich im Zweifelsfall noch mit den unzuverlässigen MS-Diensten rumplagen. Been there, done that, wie man so schön sagt.
    Eine "neue Plattform" kann man versuchen (zum wie vielten Male?), aber die Erfolgsaussichten würde ich als eher gering beurteilen, selbst wenn ich die chronische Unausgereiftheit von MS-Erzeugnissen der letzten Zeit nicht in Rechnung stelle. Wer sollte sich dafür interessieren, und warum? Gegen Google, Amazon und (mit Abstrichen) Apple brauchen sie nicht anzutreten, das wäre reine Zeit- und Geldverschwendung.
    Wahrscheinlich ist es am klügsten, wenn sie ihre alten Kernkompetenzen (Windows Desktop + Office) nicht gefährden und parallel dazu das Cloudgeschäft zügig weiter ausbauen. Beides mit klarem Fokus auf Unternehmen. Bei den Consumern ist der Zug abgefahren und MS ist freiwillig ausgestiegen.
    Ich denke mal, anhand einiger Kommentare hier, darf man Martins Einschätzung als bestätigt betrachten: Die Leute reden lieber alles schön oder ziehen die Scheuklappen auf, anstatt sehen zu müssen, dass die breite Masse, um die es hier geht, eben niemals sich mit Windows oder Vergleichbarem auseinandersetzen wollte, noch sich für Details interessierte.
    Gefragt waren immer Sachen, die leicht zu bedienen waren und einfach alles konnten. Die vermeintlichen Experten haben dann immer mal wieder die PCs der uninteressierten Nutzer abgesichert gegen die Spionage seitens Microsoft, so wie automatische Updates abschalten oder alle Telemetrie unterbinden, was eigentlich bedeutete, dass die uninteressierten Nutzer dann mehr Verantwortung hätten übernehmen müssen, was sie weder konnten noch hätten wollen können. Alles wurde meist verschlimmbessert. Daneben wurde auch erst spät etwas getan für den uninteressierten Nutzer, der inzwischen mit Smart phones eine Ablösung gefunden hat für die meisten Aufgaben, für die sonst der PC herhalten musste.
    Der PC wird vielleicht nicht bedeutungslos, aber er nimmt wieder, so hoffe ich, seinen angebrachten Platz ein als Gerät für Nerds. Er wurde genug vermarktet, doch hat das mehr Sicherheitslücken als Vorteile gebracht, denn die Meisten haben sicher nie verstanden, warum Updates notwendig seien und welche Gefahren ausgehen können von leichtsinnigem Verhalten.
    Allerdings steht zu befürchten, dass es dennoch Nachteile geben wird, denn der PC wurde vermutlich so stark gefördert, um ihn breit vermarkten zu können. Sollte die Chance wegfallen, wird sicher nur das Nötige getan, und einzig durch Spiele könnte er noch mehr Leistung gewinnen, solange nicht die Konsolen oder andere Geräte sich als weitaus effizienter erweisen werden.
    Das darf man bezweifeln, man darf mir vorwerfen, ich hätte nicht genug Leute befragt, doch Euch sage ich: liegt mir erst mal Eure groß angelegten Umfragen vor und wie viel Leute daran beweisbar teilnahmen.
    Eigentlich ist Windows 10 das erste Nicht-Windows - denn es hat im Wesentlichen viele Dinge nicht mehr, die früher typisch Windows waren und mich echt angekotzt (Entschuldigung für die Wortwahl) haben. Das Surface Book hat mich nach 18 Jahren Mac zum PC zurück gebracht (Schuld sind auch die Lumias), einen Desktop hab ich da nicht, standardmäßig läuft der Tabletmodus (und den schalte ich nur aus, wenn ich was per Drag & Drop zwischen zwei Ordner verschieben bzw. kopieren will). Muss das aber machen oder aber mal in die alte Systemsteuerung geht mir der dreißig Jahre alte Ballast sofort gehörig auf den Keks; altbacken, unübersichtlich, verwirrend unlogisch.
    Ein nächstes Betriebssystem von Microsoft darf kein Windows im Namen haben, sonst ist scheitern vorprogrammiert. Es muss aber so aussehen wie das, was die Nutzer gewohnt sind. Eben baut MS Windows 10 optisch um, es fühlt sich neuer an, obwohl nur die Oberfläche neu ist, nicht aber der Unterbau. Und irgendwann fliegt mit einem Update mal der alte Unterbau raus, und übrig bleibt die One Core - ohne Ballast von früher.
    Grundsätzlich neige ich aber mehr und mehr zu der Behauptung, dass Dienste immer wichtiger werden als Betriebssysteme...
    Und die seit Jahren sinkenden Absatzzahlen der Desktops sprechen da auch eine ganz klare und eindeutige Sprache. d.h. Die lokalen OS (wie eben Windows) werden ihre Bedeutung verlieren In den diversen Marktsegmenten(Consumer/Business) unterschiedlich schnell. Es wird eine neue Generation von Betriebssystemen kommen, die einfach anders ist wie Windows...Betriebssysteme die sehr stark in der Cloud verankert sein werden.

    Die sinkenden Absatzzahlen sind eher darauf zurückzuführen, dass die Hardware die Anforderungen der Software überholt hat. Früher war das anders, da hat eine neue Version von Windows praktisch immer auch einen neuen PC erfordert. Das ist nun vorbei. Ein i5 reicht für das normale Bürogeschehen aus. Wer braucht schon einen i7 oder einen i9? Das sind sehr, sehr viel weniger.
    Die primäre Frage für Microsoft ist doch, wie sie das Windows Ökosystem erneuern können, damit auch alle relevanten OEMs aus der Post PC Ära mit dabei sind. Klar, man kann die Miserable One Windows Umsetzung kritisieren und andere Pannen. Das ist aber erst mal sekundär. Google hat aktuell ein Ökosystem geschaffen, womit die OEMs Geld verdienen. Das ist der große Knackpunkt und nicht, ob einen das Startmenü unter Windows 7 zusagt oder nicht. Microsoft braucht einen wirtschaftlichen Anreiz, um die relevanten Mobile OEMs mit ins Boot zu holen.

    Die OneCore-Umsetzung ist noch gar nicht komplett beendet und die OneWindows-Umsetzung läuft ebenfalls noch. Windows ist das größte Softwareprojekt weltweit. Mehrere hundert Programmierer sind bei MS nur damit befasst.
    Wenn man sich die Umsatzzahlen ansieht, als Windows Mobile einen Marktanteil von 10% hatte, dann war der MS-interne Umsatz bezogen auf Mobile nur ein Hundertstel dessen, was Windows machte. Mobile ist schlicht nicht interessant für Microsoft, es bringt kein Geld. Selbst wenn MS 50% des Mobile-Marktes beherrschen würde, wäre der Windows-Umsatz immer noch 20mal so groß. Nochmal: Mobile ist ein kleiner Fisch, MS muss die ,,relevanten Mobile OEMs" nicht mit ins Boot holen. MS kann hier aber neue Ideen bringen, neue Impulse setzen, wie die Surface-Reihe zeigt und das Andromeda-Projekt zeigen wird. Es ist immer besser, mit neuen Ideen voran zugehen, statt in einem stark umkämpften Markt hinterher zu hecheln.
    Aber Microsoft entscheidet sich doch schon ständig GEGEN den Kunden. Es gibt soviele Fans, die sich das wünschen, dass Microsoft mit neuen Ideen kommt. Diese "verdursten" aber irgendwo und kommen gar nicht erst an. Es ist immer dieses halbherzige Vorgehen. Ich denke, sie sollten sich auf Desktop, Cloud & Xbox beschränken. Bei VR & AR werden bald andere vorbeiziehen, es einfacher bzw. billiger machen. Das Problem ist, Microsoft kommt nicht mehr beim Kunden an!

    Da ist hier die große Frage: Welcher Kunde??? Beim Consumer hat Royale Blackus Recht, aber nicht beim Businesskunden. Und Consumer spielen einfach keine Rolle, der Umsatz ist hier viel zu klein. Consumer-Produkte von MS sind immer nur kleinere (!!!) Varianten der Business-Produkte. Einzig die Xbox ist hier eine Ausnahme. Bezogen auf den Gesamtumsatz ist sie aber auch nur eine kleine Abteilung von MS, allerdings eine, die ordentlich Kohle abwirft, weswegen sie es immer noch gibt.
    Ich denke mal, anhand einiger Kommentare hier darf man Martins Einschätzung als bestätigt betrachten: Die Leute reden lieber alles schön oder ziehen die Scheuklappen auf, anstatt sehen zu müssen, dass die breite Masse, um die es hier geht, eben niemals sich mit Windows oder Vergleichbarem auseinandersetzen wollte, noch sich für Details interessierte.

    Auch auf die Gefahr hin, dass sich das nach Haarspalterei anhört: Wer ist denn die ,,breite Masse"? Anthropos meint offensichtlich die Consumer. Und sorry, das ist falsch. Bezogen auf die Nutzerzahlen ist die breite Masse immer noch der Businessbereich für MS und daran wird sich auch so schnell nichts ändern. Insofern hat er mit den Scheuklappen mehr als Recht... ?
    Ein Neustart, ein All-In ist absolut illusorisch. Auch aus einem anderen Grund: Wie ich oben schrieb, ist Windows das weltweit größte Softwareprojekt. Daran arbeiten mehrere hundert Programmierer. An Windows 10 Mobile haben da vergleichsweise sehr wenige daran gearbeitet. Und diese haben sie jetzt offensichtlich von Windows 10 Mobile abgezogen (da kommt ja jetzt praktisch nichts mehr, außer Sicherheitsupdates und das sind Derivate derer von Windows) und ebenfalls in das Windows-Team gesteckt. Und jetzt darf man dreimal raten, warum: Andromeda erfordert in vielen Teilen einen erheblichen Teil an Neuprogrammierung (z.B. das parallele Ansteuern von zwei Bildschirmen mit unterschiedlichen Lagen und Stellungen zueinander, das gibt es bislang noch gar nicht, sowie muss ein großer Teil der Windows-internen Programmteile ähnlich wie die alte Systemsteuerung auf die moderne UI und/oder UWP gehievt werden). Dass Andromeda bzw. das Surface Courier/Note (oder wie es auch immer heißen wird) bislang immer noch nicht da ist, obwohl es bereits 2017 (!) als Surface Phone schon in der Gerüchteküche brodelte, ist ein großer Hinweis darauf, dass es da sehr, sehr viel Arbeit gibt. Sie sind einfach noch nicht fertig. Und das trotz dieser Unmengen an Programmierern.
    Und dann kommt jetzt einfach jemand daher und fordert ein All-In, einen Neustart.
    Eine große Frage: Für wen? Für die Consumer? Bah, kleine Fische, macht MS nicht.
    Für den Businesskunden? Ja, da sind sie doch schon dabei mit Andromeda!
    Eine zweite große Frage: Wie sollte das denn überhaupt gestemmt werden, woher die Programmierer nehmen? Sie können doch nicht die Businesskunden, die, die das alles schließlich bezahlen, im Regen stehen lassen? All-In, Neustart: Das ist absoluter Unsinn, nicht machbar, völlig illusorisch.
    Microsoft mag vieles sein, aber sie sind beileibe nicht dumm oder doof: Die erfinden das Rad bestimmt nicht neu. Auch alte Programmteile, die es mal gab, werden nie weggeworfen, sondern auch mal (evtl. mit anderem Funktionsumfang) recycelt, so z.B. der People Hub. Oder das WordPad. Häufig sind sie allerdings nicht mehr als ihre Vorgänger zu erkennen und werden als Neuentwicklung wahrgenommen.
    @ ExMicrosoftie
    Der Mobile Markt ist mittlerweile viel viel größer als der Windows Markt.
    Hast du dich mal informiert was z.B. Samsung mit den Galaxys verdient? Oder Google mit der Suche? Oder Apple mit iPhones? Und da meinst du wirklich, wenn Microsoft die Hälfte Mobile beherrschen würde, wäre der Windows (Desktop) Umsatz immer noch 20x höher? Wenn ja, bitte schnell ins nächste Krankenhaus gehen.
    ExMicrosoftie
    ...
    Auch auf die Gefahr hin, dass sich das nach Haarspalterei anhört: Wer ist denn die ,,breite Masse"? Anthropos meint offensichtlich die Consumer. Und sorry, das ist falsch. Bezogen auf die Nutzerzahlen ist die breite Masse immer noch der Businessbereich für MS und daran wird sich auch so schnell nichts ändern. Insofern hat er mit den Scheuklappen mehr als Recht... ?
    ...

    Genau den Teil zu erwähnen habe ich vergessen. Im Bereich der Industrie und Firmen wird Windows wohl nicht sich groß ändern müssen, außer weiter an der Zuverlässigkeit und Sicherheit arbeiten.
    Allerdings für die Endnutzer oder Verbraucher, da wird Windows so nicht mehr punkten können. Allerdings ist der mobile Markt auch lukrativ, wobei Microsoft nicht so einen großen App-Store hat wie die Konkurrenz, wo dieselben Summen gewonnen würden. Daher bin ich nicht sicher, ob Microsoft lange oder hauptsächlich auf die Verbraucher verzichten wollen würde, zumindest als weiteres Standbein, denn die Spiele am PC erfreuen sich noch großer Beliebtheit, da gibt es noch einen Markt neben den Unternehmen als Kunden.
    Und sollte das Modell des App-Store sich in einem neuen System von Microsoft durchsetzen, dann kann das ihren Gewinn fördern, denn das Modell lässt sich auch mobil umsetzen und der mobile Markt läuft auch noch gut.
    Noch sehe ich aber nicht, dass die Verbreitung der Spiele über den Store am PC eine Konkurrenz wäre für deren klassische Verbreitung am PC.
    @ ExMicrosoftie
    Der Mobile Markt ist mittlerweile viel viel größer als der Windows Markt.
    Hast du dich mal informiert was z.B. Samsung mit den Galaxys verdient? Oder Google mit der Suche? Oder Apple mit iPhones? Und da meinst du wirklich, wenn Microsoft die Hälfte Mobile beherrschen würde, wäre der Windows (Desktop) Umsatz immer noch 20x höher? Wenn ja, bitte schnell ins nächste Krankenhaus gehen.

    Ich bezog mich auf die Anteile/Verhältnisse innerhalb von Microsoft, nicht im Vergleich mit anderen. Leider finde ich die Zahlen nicht mehr, aber zur Hochzeit mit rund 10% Marktanteil beim Windows Phone verdiente MS mit dem Phone nur etwa ein hundertstel des ganzen Umsatzes mit Windows, Azure, Xbox usw. usf.
    @ExMicrosoftie
    Im FY2015 hat Microsoft 36,8Mio Lumias verkauft und 5,5Mrd Dollar umgesetzt.
    Dem Gegenüber stehen 15Mrd Umsatz an Lizenzen für Devices und Consumer. Da zählten allerdings auch noch ein paar Mrd Office Lizenzen rein.
    Am Ende hatte man im FY2015 eine Gross-Marge von ca. 11-12 Mrd bei Windows OEM und 700Mio bei Lumias. Das ist dann tatsächlich ca. das 17 fache. Und? Zum einen hat die Übernahme von Nokia noch viele Kosten verursacht, die optimiert werden konnten. Zum anderen kann man keine Windows OEM Lizenzen mit selbst verkauften Lumias verkaufen, da man für Windows Phone eben keine relevanten OEMs hatte. Zum anderen hatte man im FY2015 eben 36,7 Mio Geräte verkauft! Und im FY2014 waren es 30,3Mio Lumias. D.h. in zwei Jahren hatte man knapp 70Mio Windows Phone Geräte und somit 70Mio IE User, Bing Sucher usw. Und wieviel Xboxen hat Spencer in 4 Jahren verkauft? Geschweige denn, dass es bis heute noch keine Synergien mit anderen MS Diensten gibt.
    Ohne Mobile wird MS immer mehr an Windows Einsätzen wegbrechen. Auch Gaming sehe ich ganz groß in Gefahr.
    @ xxxdevxxx
    70 Mio. User hört sich natürlich toll an. Allerdings ist das letztlich nicht der ausschlaggebende Punkt für MS. Es geht auch darum, wieviel Energie intern da rein investiert wird. Wenn ein Großteil oder ein relativ bedeutender Teil der Entwickler mit Windows Mobile beschäftigt ist, aber die Gewinne hier nicht in Relation zu denen z.B. bei Windows stehen und man obendrein sieht, dass die Zahlen rückläufig sind, was ist da sinnvoller? Man steigt vom sterbenden Pferd ab. Außerdem hatten sie damals bereits erste Ideen zum Surface Phone/Note/Courier oder wie auch immer, da fiel das sterben Lassen von Windows Mobile vermutlich relativ leicht.
    Zur Xbox: Hier muss die Sache etwas anders betrachtet werden, denn hier geht es in erster Linie um Hardware. Außerdem trug sich die Abteilung selbst und zum dritten war der Erfolg im Markt im Verhältnis immer besser, als er es beim Windows Phone war. Zudem zeigten die Zahlen nach oben.
    Was meinst Du außerdem mit anderen MS-Diensten?
    Soweit mir bekannt ist, verbirgt sich in der Xbox weder ein ARM- noch ein Intel-Prozessor, sondern ein anderer Prozessortyp, d.h. dass das Windows für diesen speziell kompiliert werden musste. Damit andere Programme auf diesem Windows laufen, müsste, ebenso wie für Windows 10 ARM, ein Emulator für die x86-Programme geschrieben werden.
    Und da stellt sich wieder die Frage, wie groß ist der Aufwand, damit wieviele mögliche User das auch nutzen? Wieviele Konsolen-Gamer würden auf ihrer Konsole Briefe schreiben (wollen)?
    Anscheinend ist MS der Aufwand bzw. das Kosten/Nutzen-Verhältnis dafür noch zu hoch.
    Dass die Consumer nur "kleine Fische" sind, die sich "nicht lohnen", ist wohl kurzfristig gedacht vollkommen richtig. Ob das strategisch schlau ist? Das muss MS wissen.
    Sich mit Windows einigermaßen auszukennen wird wahrscheinlich irgendwann eine gesuchte Qualifikation, weil es niemand mehr aus seinem Alltag kennt.
    Aber was soll's... Mir persönlich ist MS jetzt so egal wie ich ihnen bin.
    @ExMicrosoftie
    Im FY2015 hat Microsoft 36,8Mio Lumias verkauft und 5,5Mrd Dollar umgesetzt.
    Dem Gegenüber stehen 15Mrd Umsatz an Lizenzen für Devices und Consumer. Da zählten allerdings auch noch ein paar Mrd Office Lizenzen rein.
    Am Ende hatte man im FY2015 eine Gross-Marge von ca. 11-12 Mrd bei Windows OEM und 700Mio bei Lumias. Das ist dann tatsächlich ca. das 17 fache. Und? Zum einen hat die Übernahme von Nokia noch viele Kosten verursacht, die optimiert werden konnten. Zum anderen kann man keine Windows OEM Lizenzen mit selbst verkauften Lumias verkaufen, da man für Windows Phone eben keine relevanten OEMs hatte. Zum anderen hatte man im FY2015 eben 36,7 Mio Geräte verkauft! Und im FY2014 waren es 30,3Mio Lumias. D.h. in zwei Jahren hatte man knapp 70Mio Windows Phone Geräte und somit 70Mio IE User, Bing Sucher usw. Und wieviel Xboxen hat Spencer in 4 Jahren verkauft? Geschweige denn, dass es bis heute noch keine Synergien mit anderen MS Diensten gibt.
    Ohne Mobile wird MS immer mehr an Windows Einsätzen wegbrechen. ...

    +1
    Tja, jetzt mal ehrlich: Was ist nach Windows 2000 wirklich neues dazu gekommen, was man unbedingt braucht?
    Da fällt mir nicht viel ein: Es sind immer mal wieder Sachen gekommen und auch wieder verschwunden, so wurde zum Beispiel die Optik dem Zeitgeist angepasst, die ein oder andere technische Neuerung eingepflegt, aber würde ich irgend etwas vermissen, wenn ich von Windows 10 wieder zurück auf 2k wechseln müßte?
    Vielleicht den schnellen Benutzerwechsel, aber auch das ist ja eher selten genutzt. Vieles würde man ja als Freeware nachrüsten können, wie z. B. eine Firewall. Gab es ja auch schon bevor es eine Windows eigene war. Gleiches gilt für Antivirussoftware, Backuplösungen, usw...
    Dafür war auch manches einfacher. z. B. die Geschichte mit den Aktivierungen, die auch bei vorhandener Lizenz nicht immer reibungslos laufen.
    Bio-logisch
    Tja, jetzt mal ehrlich: Was ist nach Windows 2000 wirklich neues dazu gekommen, was man unbedingt braucht?

    Ein paar ganz wenige Beispiele:
    Benutzerkontensteuerung
    Windows Defender
    Suche im Startmenü
    Virtuelle Desktops
    Windows Hello
    ...ach, und Windows 2000 konnte auch noch kein WLAN :D.
    Man könnte ebenso fragen, inwieweit sich das Auto seit dem VW Käfer weiter entwickelt hat. Der hatte vier Räder, Sitze, einen Motor und ein Lenkrad. Seitdem wurde den Autos nichts mehr zugefügt, was man unbedingt braucht, um von A nach B zu kommen.
    @ExMicrosoftie
    Nadella hat ganz einfach entschieden, dass Investitionen hauptsächlich in Datacenter/Cloud gepumpt werden und überall woanders gespart wird. So einfach ist das. Hat auch nichts mit Wirtschaftlichkeit zu tun. Die Lumias haben ja im FY2015 einen operativen Gewinn gemacht. Und selbst wenn das nicht gewesen wär, sind Investitionen in die Zukunft immer längerfristig und benötigen Durchhaltevermögen. Wenn Windows Phone eine kritische Masse erreicht hätte, so 18-20 Prozent in Europa, dann wären andere OEMs mitgezogen, um in den Markt mitzumischen. Schau dir mal das geliebte Spotify an. Macht seit Jahr für Jahr hunderte von Millionen Verlust, wegen einer aggressive Expansion, um hohe User Zahlen zu generieren. Weil man eben weiß, dass man in die Zukunft investiert.
    Bei der Xbox liegst du falsch. Die Xbox One basiert auf X86 AMD Jaguar Kernen. Und für die CPU/Formfaktor Konsolidierung gibt es genau deswegen die UWP. Da macht ein Recompile garantiert kein Aufwand, den man eh nur bei C++ bräuchte. Und bei C#/.NET mit UWP - worauf z.B. die Foto oder Karten App basiert - brauchst du gar kein Recompile.
    Es ist einfach nur eine Schande, was Microsoft (nicht) aus Kinect gemacht hat. Waren die ersten mit Sprachsteuerung und sind jetzt vollkommen irrelevant. Und auch heute hat man immer noch keine brauchbaren, natürlichen Sprachkommandos, die durchdacht sind.
    Bis heute vermisse ich schmerzlich ein informatives Dashboard auf der Xbox. Emails, Nachrichten, Live Tiles? TV Appointments programmieren? Automatisches einblenden des LiveTV (im entfernten Multitasking Fenster), wenn die Sendung startet? Personalisierung durch biometrische Erkennung von (mittlerweile toten) Kinect?
    Weiter geht's...
    Wie oft hat man schon zu 360 Zeiten leaks gezeigt, dass man irgend eine Streaming Box auf den Markt bringt. Da waren Streaming Dienste wie Netflix noch relativ unbekannt. Xbox Video war für Filme und TV Sendungen sehr bekannt.
    Wie man es bis ins Jahr 2018 nicht schaffen kann, einen Windows/Xbox Streaming Client mit Xbox Dashboard und App/Indy Games Support auf den Markt zu bringen und den kompletten Markt ChromeCast, FireTV und Co zu überlassen, schafft nur Microsoft.
    @xxxdevxxx
    Bezgl. der Xbox hast Du Recht. Da ist noch sehr viel Potential verschenkt worden bzw. noch offen...
    Und ja Mobile mit 20% hätte es vermutlich gerissen. Wer weiß aber wie lange das noch gedauert hätte bzw. welche uns unbekannten Gründe im Hintergrund noch eine Rolle spielten. So im nachhinein denke ich mir, dass sie die Kapazitäten woanders brauchten.
    Ich dachte vor etlichen Jahren, Microsoft startet so richtig durch:
    Die Ankündigung des Surface Tablets ließ für mich einen Traum in Erfüllung gehen. Endlich ein Tablet, "mit man auch was machen kann" (andere App Stores waren damals noch nicht ganz so universell gefüllt wie heute). Aber: MS ruft für das Tablet einen Premiumpreis auf. Hätten sie das eigen-subventioniert verbilligt rausgebracht, jeder Student hätte sich eines zugelegt.
    Windows 8 war im Ansatz gut, aber völlig unausgereift. Meine Windows Phones fand ich von Anfang an spitze, aber sämtliche Visionen und Ankündigungen seitens MS wurden begraben. Zune und Groove ... alles für die Tonne. Neuer Browser: jahrelang ohne irgendwelche Features.
    Dazu kommt, dass immer wieder mal OneDrive Synchronisationen nicht klappen (klappten), Kontakte oder Kalender sync usw. Läuft alles bei der Konkurrenz schneller und besser.
    MS hat sich leider wieder den Ruf erarbeitet, den es vor 10 Jahren auch schon hatte: ein großer, verstaubter, uncooler Dinosaurier, der nichts hat, außer ein gutes Betriebssystem. Und ist ganz alleine Schuld dran.
    WoArm ist schon richtig nur die Preise sind zu hoch und es fehlt noch das 6 Zoll Phablet.
    Klar, war alles toll, nur der Kunde nicht schlau genug um es zu verstehen.
    Und die Fake Presse hat ihren Teil dazu beigetragen, dass es nichts wird.
    Am Produkt lag es nie.
    Tja, dann wird die Lösung ja nicht lange auf sich warten lassen, wenn so klar ist, wer die Schuld an der Misere trägt.
    OT: @Martin Sagen wir, es gab kein Windows - eigenes W-Lan Tool bei Windows 2000. Aber dafür hatten die Hersteller der betreffenden Karten ja eigene Software. Die Qualität schwankte natürlich, aber W-Lan war damals ja auch bei weitem nicht so verbreitet. Von daher würde ich die von Dir genannten Punkte aber auch entsprechend Deinem Tenor in dem Artikel als "Produktpfelge" werten, nicht als weiten Wurf mit grundlegend neuem Konzept. Alles nützlich, aber kein Muss.
    Das ist Haarspalterei. Mit MS DOS konnte man auch alles machen. Und vor hundert Jahren haben die Leute sogar ganz ohne Computer gelebt. Genau genommen gab es also keinerlei technischen Fortschritt :D.
    Martin
    Ein paar ganz wenige Beispiele:
    Benutzerkontensteuerung
    Windows Defender
    Suche im Startmenü
    Virtuelle Desktops
    Windows Hello
    ...ach, und Windows 2000 konnte auch noch kein WLAN :D.
    Das ist ja nur ein Teil der für Nutzer sichtbaren Änderungen. Dazu noch dutzende von neuen Schnittstellen, Sicherheitstechniken gegen neue Bedrohungen, usw.
    Man kann sich natürlich auf den Standpunkt stellen, daß man Airbag, ABS usw. im Käfer nachrüsten könnte. Nur sollte man dann auch so ehrlich sein und Forschung und Entwicklung für den Einbau dieser Technik im Käfer selbst zu bezahlen. Denn ein Hersteller, der nichts mehr verkaufen darf, aber neue Entwicklungen quasi verschenken soll, hat keinen Anreiz mehr neues zu entwickeln.
    Microsoft hat von Windowsversion zu Windowsversion Teile wiederverwertet, aber mag sich jemand ein Windows 2000 vorstellen, bei dem alle heute relevanten Techniken nachgerüstet wurden, statt zumindest teilweise neu anzufangen. Also würde nicht mit so einem System arbeiten wollen. Mir reicht schon der Flickenteppich, den die heutigen Betriebssysteme darstellen.
    Windows hat das Problem der Anwender. Der übliche Windows Fan ist eher 50 Jahre alt als 20 Jahre alt. Er meint in seinem Leben schon alles gesehen zu haben. Spannung Interesse Neugier sind nicht mehr vorhanden. Er hat sich eingerichtet. In seinem System. Er weiß alles, und das meiste besser und der übliche Windows Fan, der alte Mann, ist der Grund warum System nicht richtig funktionieren. Etwas Neues implementieren, ein System von Grund auf neu bauen ist doof. Er müsste alles noch mal lernen. Und würde damit seinen Vorteil den er hat wegwerfen. Wie kommen wir denn dahin mit 20 jährigem sagen wie er seinen Job zu machen hat. Das Problem ist wie überall der alte Mann. Und an Microsoft kann man sehen was passiert wenn der alte Mann ein System nicht mehr versteht. Er fängt an zu nörgeln er fängt an zu maulen früher alles besser...
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