Mozilla Thunderbolt: Neuer KI-Assistent kommt mit deutscher Technik
Mozilla schickt über seine Tochter MZLA Technologies Corporation, die ansonsten für die Entwicklung von Thunderbird verantwortlich ist, ein komplett neues Produkt ins Rennen. Mit Thunderbolt kommt ein neuer KI-Assistent hinzu, der sich vor allem an Unternehmen und öffentliche Stellen richtet und selbst gehostet werden kann. Möglich macht das – wieder einmal – deutsche Technik.
Ähnlich wie bei Firefox, wo die Mozilla Corporation bereits mit Flower Labs aus Hamburg kooperiert, wurde man wieder hierzulande fündig und hat sich diesmal für Deepset aus Berlin und ihr Haystack-Framework entschieden, welches Thunderbolt antreibt. MZLA schreibt für den KI-Assistent selbst kein konkretes KI-Modell vor, sondern lässt die Nutzer selbst entscheiden, solange das Modell bestimmte Kompatibilitätsanforderungen erfüllt. Von öffentlichen Vertretern wie Claude oder Codex bis hin zu Open Source-Projekten wie OpenClaw ist theoretisch also alles möglich.
Die Thunderbird-Entwickler werden native Apps für alle relevanten Plattformen bereitstellen, was neben iOS und Android auch Windows, macOS und Linux umfasst. Nähere Informationen könnt ihr ansonsten der offiziellen Ankündigung entnehmen.
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Über den Autor

Kevin Kozuszek
Seit 1999 bin ich Microsoft eng verbunden und habe in diesem Ökosystem meine digitale Heimat gefunden. Bei Dr. Windows halte ich euch seit November 2016 über alle Neuigkeiten auf dem Laufenden, die Microsoft bei seinen Open Source-Projekten und Microsoft Edge zu berichten hat. Beiträge über Mozilla, Europas Digitalwirtschaft und inklusive Informatik runden meinen Bereich ab.


