Mozilla veröffentlicht Firefox 67.0
Mit einwöchiger Verspätung hat Mozilla, nachdem das Zertifikatsproblem mit den Firefox-Addons gelöst wurde, am gestrigen Nachmittag Firefox 67.0 für alle unterstützten Plattformen freigegeben. Die neue Version bringt eine ganze Reihe von Verbesserungen, von denen zwei besonders Windows zugute kommen. So wurde nun WebRender teilweise für Windows 10-Geräte mit Grafikkarten von Nvidia standardmäßig aktiviert, zum anderen wurde Mozillas eigener hochperformanter JavaScript-Compiler nun so angepasst, dass er auch Windows 10 on ARM richtig unterstützt.
Um den neuen Codec AV1 bestmöglich umzusetzen, wechselt Firefox mit dav1d auf einen neuen, moderneren Decoder, der als Gemeinschaftsprojekt von der ffmpeg-Community und den VLC-Entwicklern von VideoLAN entwickelt wird. Der Schutz zur Aktivitätenverfolgung wurde so erweitert, dass in den benutzerdefinierten Einstellungen nun auch Fingerprinting sowie Cryptominer blockiert werden können. Die Uploadfunktion wurde derweil aus Firefox Screenshots entfernt, sodass hiervon nur noch die lokale Offline-Komponente erhalten bleibt. Weitere Verbesserungen betreffen zudem die Themen Accessibility, den Privaten Modus und diverse Performanceverbesserungen. Weitere Informationen findet ihr wie immer im (diesmal sehr langen) Changelog.
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Kevin Kozuszek
Seit 1999 bin ich Microsoft eng verbunden und habe in diesem Ökosystem meine digitale Heimat gefunden. Bei Dr. Windows halte ich euch seit November 2016 über alle Neuigkeiten auf dem Laufenden, die Microsoft bei seinen Open Source-Projekten und den Entwicklerthemen zu berichten hat. Beiträge über Edge, Mozilla, Europas Digitalwirtschaft und inklusive Informatik runden meinen Bereich ab.
