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Nach den Entlassungen: Microsoft erntet Kritik durch die Federal Trade Commission

Nach den Entlassungen: Microsoft erntet Kritik durch die Federal Trade Commission

Die Übernahme ist mittlerweile in trockenen Tüchern und mit der Entlassung von etwa 1.900 Mitarbeitern hat Microsoft auch damit begonnen, vorhandene Überkapazitäten bei seinen Entwicklerstudios abzubauen. Diese Vorgänge haben erneut die Federal Trade Commission (FTC) auf den Plan gerufen, die die Vorgänge in einen direkten Kontext mit der Übernahme von Activision Blizzard setzt und in einem Schreiben an ein Bundesberufungsgericht harsche Kritik übt.

Das entsprechende Schreiben könnt ihr hier einlesen. Konkret kritisieren die Kartellwächter, dass die angekündigten Entlassungen frühere Versprechen der Redmonder untergraben, dass der Zustand vor der Übernahme erhalten bleibt und beide Unternehmen weiterhin als zwei separate Einheiten erhalten bleiben. Sollte die angekündigte Entlassungswelle in der Gaming-Division, die auch Personal bei Activision Blizzard betrifft, unverändert durchgezogen werden, würde dies es der FTC erschweren, bei Bedarf entsprechende Maßnahmen zur Regulierung zu ergreifen.

Microsoft selbst rechtfertigt die Entlassungen auch als einen Schritt, um mögliche Überlappungen abzubauen und die Arbeit zwischen den beiden Unternehmen effizienter zu gestalten. Man darf gespannt sein, wie es in diesem Fall weitergehen wird.

Über den Autor

Kevin Kozuszek

Kevin Kozuszek

Seit 1999 bin ich Microsoft eng verbunden und habe in diesem Ökosystem meine digitale Heimat gefunden. Bei Dr. Windows halte ich euch seit November 2016 über alle Neuigkeiten auf dem Laufenden, die Microsoft bei seinen Open Source-Projekten und der Entwicklerplattform zu berichten hat. Regelmäßige News zu Mozilla und meinem digitalen Alltag sind auch dabei.

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