Neu in Microsoft Teams: Geräuschunterdrückung, größere Teams, Screensharing für Safari

Neu in Microsoft Teams: Geräuschunterdrückung, größere Teams, Screensharing für Safari

Microsoft Teams hat ein aufregendes Jahr hinter sich. Die Corona Pandemie ließ die Nutzerzahlen explodieren und die Konkurrenz erstarken, was in Kombination zu einer enormen Beschleunigung der Weiterentwicklung führte. Nun setzt Teams zum Jahresendspurt an – folgende Neuerungen können wir noch im Herbst erwarten:

Screensharing in Safari unter macOS

Die Web-Version von Microsoft Teams unterstützt im Browser Safari unter mac OS bislang noch nicht die Freigabe des eigenen Bildschirms. Das wird sich Ende Oktober ändern, dann kann auch in Safari (ab Version 13.1) der Bildschirm für andere Meetingteilnehmer freigegeben werden. Es wird jedoch nur die Anzeige des gesamten Bildschirms unterstützt, keine einzelnen Programme.

Microsoft Teams Bildschirmfreigabe in Safari unter mac OS

Unterdrückung von Hintergrundgeräuschen

Wir alle kennen die Klischees über typische Homeoffice-Störungen während Telefon- oder Videokonferenzen, vom Staubsauger über die Kaffeemaschine bis zum bellenden Hund. Je nach Umgebung gibt es aber auch ganz natürliche Störgeräusche. Mit einer KI-gestützten Technologie will Microsoft Teams diese Geräusche in Zukunft ausfiltern.

Der Nutzer kann hierfür zwischen vier verschiedenen Einstellungen wählen: Automatisch, Hoch, Niedrig oder aus.

Die neue Funktion wird ab Mitte November 2020 eingeführt und soll bis Mitte Dezember allen Nutzern zur Verfügung stehen.

Unterdrueckung von Hintergrundgeraeuschen in Microsoft Teams

Neue Limits für maximale Mitgliederzahlen

Teams werden größer: An zwei Stellen wird die maximale Mitgliederzahl erhöht: Für „organisationsweite Teams“, denen z.B. alle Mitarbeiter einer Firma angehören, wird das Limit von aktuell 5.000 auf 10.000 Mitglieder angehoben. Das soll ab Anfang November passieren und bis Mitte November abgeschlossen sein.

Reguläre Teams können künftig bis zu 25.000 Mitglieder aufnehmen (bisher 10.000). Die Einführung dieser Änderung dauert etwas länger, sie beginnt Anfang Dezember und soll bis Ende Januar 2021 abgeschlossen sein.

Über den Autor
Martin Geuß
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Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als zwölf Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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Kommentare

  1. "Mit einer KI-gestützten Technologie will Microsoft Teams diese Geräusche in Zukunft ausfiltern."
    Dass heute immer alles mit KI in Verbindung gebracht werden muss, nervt ja fast schon. Der Frequenzbereich der menschlichen Stimme ist bekannt. Man kann das beim Sprechen weiter konkretisieren, um noch mehr filtern zu können. Das ist Anwendungslogik aus meiner Sicht. Intelligenz sehe ich da nicht.
    Damit ist "maschinelles Lernen" gemeint das seinen Input konkret aus deinen Mikrofon-Daten zieht. Das Modell wird sich bei mir mit kreischenden Nachbarskindern anders entwickeln und anders filtern als bei jemandem wo Handwerker vor dem Fenster hämmern und bohren.
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