Öffentliche Verwaltung: Zahlungen an Microsoft weiter stark gestiegen
Wie abhängig die öffentliche Verwaltung in Bund, Ländern und Kommunen immer noch von Microsoft ist, zeigen neue Zahlen, die das Zentrum für Digitalrechte und Demokratie unter Berufung auf die Süddeutsche Zeitung veröffentlicht hat. Wurden im Jahr 2023 durch den Bund noch 274 Millionen Euro für notwendige Lizenzen ausgegeben, sind diese 2024 schon auf 347,7 Millionen Euro gestiegen. Das vergangene Jahr brachte eine nochmalige Steigerung.
Nach aktuellen Ermittlungen wurden 2025 insgesamt 481,4 Millionen Euro für neue und bestehende Lizenzen nach Redmond entsandt. Die Aufgaben von Ländern und Kommunen sind hier noch nicht eingerechnet, allerdings gehen Schätzungen mittlerweile davon aus, dass das gesamte förderale System mittlerweile bei einem niedrigen einstelligen Milliardenbetrag pro Jahr angekommen ist.
Mehr Schritte in Richtung digitaler Souveränität kommen aktuell langsam in Gang, während einzelne Bundesländer schon deutlich weiter sind. Derzeit arbeiten der Deutsche Bundestag, das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik und das Bundesministerium für Digitalisierung und Staatsmodernisierung unter Karsten Wildberger an weiteren Initiativen, die noch in diesem Jahr konkrete Ergebnisse liefern sollen.
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Über den Autor

Kevin Kozuszek
Seit 1999 bin ich Microsoft eng verbunden und habe in diesem Ökosystem meine digitale Heimat gefunden. Bei Dr. Windows halte ich euch seit November 2016 über alle Neuigkeiten auf dem Laufenden, die Microsoft bei seinen Open Source-Projekten und den Entwicklerthemen zu berichten hat. Beiträge über Mozilla, Europas Digitalwirtschaft und inklusive Informatik runden meinen Bereich ab.


