Office 365: OneDrive wird ab Februar zum Standard-Speicherort

Office 365: OneDrive wird ab Februar zum Standard-Speicherort

Es ist ja nun wahrlich keine Neuigkeit mehr, dass Microsoft seine Kunden bevorzugt in die Cloud bringen möchte. Ab Februar wird eine Neuerung umgesetzt, die man durchaus als sanften Druck bezeichnen kann: In Office 365 werden OneDrive und SharePoint Online zum Standard-Speicherort für Office-Dokumente, wenn man mit STRG+S (bzw. Cmd+S unter macOS) den Speichern-Dialog aufruft. Schließt man eine Office-Anwendung, ohne die Datei vorher gespeichert zu haben, erscheint der gleiche Dialog.

Als „Erleichterung“ wird diese Maßnahme im entsprechenden Blogpost bezeichnet, und sofern man auf OneDrive setzt, ist das auch ganz eindeutig der Fall. Bei allen Nutzern, die auf lokale Speicherung oder einen anderen Cloudspeicher setzen, könnte diese Änderung allerdings für Unmut sorgen, vor allen Dingen dann, wenn es keine einfache Möglichkeit gibt, diese Voreinstellung zu ändern (ich gehe allerdings davon aus, dass es so sein wird).

Office 365 speichert standardmäßig in OneDrive

Die Ankündigung beschreibt nicht eindeutig, ob diese Änderung nur Business-Kunden von Office 365 betrifft oder auch die Endkunden-Version.

Microsoft beschreibt die Änderung als Ergänzung zum „OneDrive-Ordnerschutz“. Dieser ist seit Herbst verfügbar und synchronisiert die Inhalt der Ordner Dokumente, Bilder und Desktop automatisch in die Cloud sowie über alle Geräte. Da komme ich nicht ganz mit, denn wenn ich den Ordnerschutz aktiviert habe und standardmäßig in „Dokumente“ speichere, dann landet das Dokument ja schon jetzt direkt in der Cloud.

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Martin Geuß
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Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als zwölf Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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Kommentare

  1. Ich hoffe, das man das irgendwie abschalten kann. Die Frage ist, was passiert wenn man einfach keinen Cloud Speicher eingebunden hat.
    Vermutlich wird es neu Installationen betreffen mit Vorauswahl OneDrive als Speicherort. Bestehende Installationen bleiben oder es wird nach einem Update nach dem Standardspeicherort gefragt.
    Ändern wird man es mit Sicherheit auch weiterhin können.
    Im Übrigen ist bereits jetzt der Haken zum Standardspeicherort Lokal nicht gesetzt!
    Das hat zur Folge das beim ersten Speichern gefragt wird, wohin gespeichert werden soll. Hier wird später vermutlich OneDrive zuerst angeboten werden.
    ASDF00
    Alles fleißig in die Cloud, bis zum nächsten großen Knall.
    Alles fleißig auf die lokale Festplatte, bis zum nächsten Hardwareschaden - um mal genauso tumb zu antworten.
    Wegen der wenigen Dokumente die ich überhaupt noch schreibe gehen sie schon jetzt von LibreOffice automatisch nach OneDrive - Office 365-Abo endet und 50 GB reichen auch.. Wozu sich auf einem privaten PC noch mit Datenbackups befassen?
    build10240
    Alles fleißig auf die lokale Festplatte, bis zum nächsten Hardwareschaden - um mal genauso tumb zu antworten.

    Dann sind die Daten wenigstens futsch und nicht in fremden Händen.
    Merkst was, oder?
    build10240
    Alles fleißig auf die lokale Festplatte, bis zum nächsten Hardwareschaden - um mal genauso tumb zu antworten.

    Blödsinn. Wer kein Backup Konzept hat, hat es auch nicht anders verdient. Mit dem Dateiversionsverlauf, den Microsoft mit Windows 8 eingeführt hat, macht es Microsoft dem Nutzer ja nun wirklich einfach, wichtige Daten auf einen anderen Datenträger alle 10 Minuten(!) zu sichern.
    Hoffe auch, dass sich der Cloudunsinn deaktivieren lässt.
    Futsch nützen sie einem irgendwie auch nichts. :( dann doch lieber verschlüsselt in falschen Händen im "trust in God" modus.
    Dateiversionsverlauf, den Microsoft mit Windows 8 eingeführt hat, macht es Microsoft dem Nutzer ja nun wirklich einfach, wichtige Daten auf einen anderen Datenträger alle 10 Minuten(!) zu sichern.

    Der ist gut :lol
    Zwar eine gute Strategie für höhere Datenverfügbarkeit und geeignetes Mittel zur Rücksicherung/Herstellung. Aber es ist nicht wirklich ein Backup. Ein Backupmedium sollte nicht dauerhaft mit dem System verbunden sein.
    Als das Konzept nein, als Baustein ja
    Im Übrigen, 2 oder 3 mal, war nach einem Upgrade der Verlauf nicht mehr aktiv. Sollte man also immer mal prüfen.
    Da ich momentan mit mir am Hadern bin, ob ich von Google auf Microsoft umsteige, bin ich viel am Überlegen.
    Als alter Datensicherer (wirst Du automatisch, wenn Dir mal der Blitz einen PC zernichtet hat) gefällt mir halt die Möglichkeit, seine Daten auch manuell sichern zu können. Geht ja bei Google überhaupt nicht, weil da nur links gespeichert sind.
    Und ja, die Möglichkeiten wenn Du offline bist sind bei MS einfach besser, von Access will ich mal gar nicht reden.
    Dass OneDrive als Standard zum Speichern gewählt ist wäre logisch, ein wenig mehr nervt, dass sich Windows alles unter den Nagel reißt Desktop, Bilder, egal was. DAS nervt.
    ---
    Edit: Ach ja: MS kann mit Vorlagen trumpfen, kann Google nicht (weil man sie public in der Cloud speichern muss)
    Morku
    Wer kein Backup Konzept hat, hat es auch nicht anders verdient.

    Wenn du dich mal mit der Realität vieler PC User auseinandersetzt wirst du überrascht sein wie viele kein Bachup Konzept haben.
    Da kann man jetzt geteilter Meinung sein welcher Kommentar eher zum Blödsinn tendiert.;)
    Es gibt für den normalen Endverbraucher von Hausaus kein rundum sorglos Paket für Backups. Ist leider so.
    Der Versionsverlauf resp dessen Medium ist quasi Dauerhaft mit dem System verbunden. Das bringt von Natur aus Risiken mit.
    Ist er via Netzlaufwerk verbunden, hebelt er den Bitlockerschutz vom Rechner aus.
    Am Ende steht dann auch nur ein Netzlaufwerk, das ein Backup benötigt. Entweder wieder an eine ansgestöpselte Platte (muss Nutzer wieder Zeit investieren und mitdenken) oder in eine PuplicCloud / PrivatCloud
    naja ich sehe das etwas anders als Cheffe
    die leute die sich mit einem Backup auseinandersetzen, sind sicherlich auch in der Lage, Voreinstellungen zu ändern.
    und als Ergänzung zu Nordlichts-Kommentar - genau für DIE Leute wird es eine super Sache sein, denn bei einem Hardwaredefekt ist halt immer noch alles da.
    auch wenn die aussage von ntoskrnl natürlich richtig ist.
    aber wie sagt Cheffe immer so schön - in unsrer Community leben wir hier oft in einer "Blase"
    die wenigsten Pc-User setzen sich mit einem Datensicherungskonzept auseinander
    naja und bei denn Geschäftskunden ist es eh klar, da gehe ich eher davon aus dass die jeweiligen Admins sehr zufrieden mit der Lösung sein werden
    Dieser Ordnerschutz funktioniert aber nicht, wenn OneDrive und die Ordner auf verschiedenen Laufwerken liegen. Sagt mir mein Windows jedenfalls ....
    Setter

    Der ist gut :lol
    Zwar eine gute Strategie für höhere Datenverfügbarkeit und geeignetes Mittel zur Rücksicherung/Herstellung. Aber es ist nicht wirklich ein Backup. Ein Backupmedium sollte nicht dauerhaft mit dem System verbunden sein.
    Als das Konzept nein, als Baustein ja
    Im Übrigen, 2 oder 3 mal, war nach einem Upgrade der Verlauf nicht mehr aktiv. Sollte man also immer mal prüfen.

    Und das ist bei OneDrive anders? Ein Fehler muss nichtmal seitens Microsoft vorliegen, wenn jemand doch mal das Passwort ausspäht und Unfug treibt. Natürlich istr ein Offline Backup im Schrank ungeschlagen. Kann man aber kaum alle 10 Minuten durchführen.
    Nordlicht2112
    Wenn du dich mal mit der Realität vieler PC User auseinandersetzt wirst du überrascht sein wie viele kein Bachup Konzept haben.
    Da kann man jetzt geteilter Meinung sein welcher Kommentar eher zum Blödsinn tendiert.;)

    Ich kenne die Realtität, aber was willst du mir damit sagen? Mehr als alle Mittel dem User in die Hand geben, geht nicht. Der Nutzer selbst ist gefragt. Spätestens wenn es soweit ist, macht sich der Nutzer Gedanken. Lernen durch Schmerz nennt man das glaub ich.
    Wenn diejenigen OneDrive für die richtige Wahl halten, können die das natürlich machen, nur eine Bevormundung von Microsoft ist eben unschön ;)
    Ich habe über 100 GB Fotos auf der Onedrive liegen. Wenn die NSA Freude an meinen Fotos hat stört mich das nicht im geringsten. Ich habe nichts zu verbergen. Die paar sehr sehr wichtigen Dokumente liegen auf einer externen Festplatte. Ich verstehe die Ängste der Leute ehrlich gesagt nicht. Onedrive ist einfach nur genial.
    Onedrive Sync ersetzt kein Backup.

    Finde ich schon. Ich habe auf drei Systemen alles auf OneDrive und immer lokal. Synch. startet nicht automatisch. So habe ich praktisch drei mal ein Backup, OneDrive und zwei PC.
    Ich finde es ein bischen mühsam, das MS den Speichern Dialog in Office irgendwie speziell gestalten muss. Der standard Dialog ist imo am einfachsten zu verwenden und merkt sich den letzten Speicherort.
    Schaun wir mal wie das gehen soll mein OneDrive Speicher ist Rand voll, 1TB Musik Files liegen dort seit 3 Jahren gespeichert ursprünglich hatte ich mal 30GB Freien Speicherplatz hatte dann mit dem Kauf eines Geräts inkl. 12 Office 365 1TB dazu bekommen und habe dann innerhalb von 3 Monaten meine Gesamten Musik files hochgeladen, also liegen da jetzt so ca. 960GB mp3 und flac Dateien.
    Microsoft hatte ja zugesichert das keine Daten gelöscht werden falls ich das 365 Abbo kündige, wenn das losgeht werde ich mal einen Testmonat machen, wird sicherlich lustig wenn meine Dokumente nicht gespeichert werden können.
    Ach und Übrigens falls es jemanden Interessieren sollte, ja ich habe auf all meine Musik files nach wie vor vollen zugriff, ist einfach nur als Backup gedacht.
    Morku
    Und das ist bei OneDrive anders? Ein Fehler muss nichtmal seitens Microsoft vorliegen, wenn jemand doch mal das Passwort ausspäht und Unfug treibt.
    Wie denn ausspähen? Selbst wenn, dank 2FA kann der dann nichts damit anfangen. Er weiß ja nicht, welche E-Mail oder welche Telefonnummer für die Zusendung der Codes genutzt wird.
    build10240
    Alles fleißig auf die lokale Festplatte, bis zum nächsten Hardwareschaden - um mal genauso tumb zu antworten.

    So sieht's aus... es ist wohl hunderttausend mal wahrscheinlicher, dass die HDD oder SSD die Grätsche macht, als dass der Onlinespeicher nicht mehr erreichbar ist.
    DrWindows
    Bei allen Nutzern, die auf lokale Speicherung oder einen anderen Cloudspeicher setzen, könnte diese Änderung allerdings für Unmut sorgen, vor allen Dingen dann, wenn es keine einfache Möglichkeit gibt, diese Voreinstellung zu ändern (ich gehe allerdings davon aus, dass es so sein wird).

    Und die vom Nutzer geänderte Einstellung des Speicherorts wird dann so wie seinerzeit unter Windows 10 Mobile von Microsoft bei jedem Öffnen von Office ganz kundenfreundlich wieder auf OneDrive zurückgesetzt!
    Morku
    Und das ist bei OneDrive anders?

    Habe ich nicht gesagt. Nur ist es so, dass für den normalen Anwender die OneDrive-Lösung die praktikabelste sein kann. Weil er sich nicht weiter darum kümmern muss. Er muss sich nicht zusätzliche Hardware anschaffen und evtl. erschreckend feststellen kosten für eine Hardware zu haben, die er nie aktive genutzt hat. Die einfach nur rumsteht, Daten aufnimmt, Strom verbraucht und irgendwann verreckt.
    Apropos verreckt, geht so ein Gerät defekt, kann der Heimanwender so richtig seine Freude damit haben. Denn mal so eben die Platten an einen Windowsrechner hängen und auslesen geht nämlich nicht.
    Wechselt der einfache Nutzer aus Grund eines HW-Defekts seinen Rechner, kann auch die Wiederherstellung der Daten aus dem Versionsverlauf ebenfalls zu einer echten Herausforderung werden.
    Ist es eine USB-Platte, kann Unachtsamkeit zum Freiflug werden (alles schon erlebt inkl. lange Nasen) fängt er sich einen Bösewicht, der verschlüsselt ein, ist das Laufwerk mit großer Wahrscheinlichkeit betroffen. (Das kann auch bei einem Netzwerklaufwerk passieren)
    Beispiel: Jetzt hat sich der Nutzer ein großartiges Mobilegerät gekauft, sichert es mit allen pipapo inkl. Bitlocker und sichert seine Daten regelmäßig via Dateienversionsverlauf auf sein WD-Gerät. Die ganze Vorkehrung fürn Eimer die Daten liegen jetzt unverschlüsselt auf WD. (So generell würde ich auch nicht empfehlen ein NAS via SoHo-Router übers Internet erreichbar zu machen. Da sollte man etwas mehr Wissen mitbringen, als das Handbuch vom Router hergibt)
    Wenn ich alles berücksichtige, ist es für den einfachen Heimnutzer der praktikabelste Weg seinen Klumbatsch einer Cloud anzuvertrauen mit Betreibern, die sich besser mit auskennen. Denn, die meisten Heimnutzer haben entweder nicht die Kenntnis, die Möglichkeiten oder sind in ihrem Handel konsequent genug.
    Ein Fehler muss nichtmal seitens Microsoft vorliegen, wenn jemand doch mal das Passwort ausspäht und Unfug treibt

    Ganz unabhängig davon. Ich finde es nicht ratsam das Gerätekonto auch als Alltagskonto zu nutzen.
    Natürlich istr ein Offline Backup im Schrank ungeschlagen. Kann man aber kaum alle 10 Minuten durchführen.

    Man muss ja kein Backup alle 10 min erstellen (Voreinstellung vom Verlauf sind m.W. 5min) so viel ändert sich in der Regel beim Heimanwender nicht, dass alle 10 Minuten die Datei gesichert werden muss.
    Ich würde einmal die Woche, je nach Datenanzahl, auch einmal im Monat ein manuelles Backup des Versionslaufwerkslaufwerk machen. Bisschen Schwund kann ein Heimanwender in der Regel verkraften.
    Für eine bessere Datenverfügbarkeit und „Absicherung“ würde ich ein Netzlaufwerk für den Dateienversionsverlauf vorschlagen. Dieses Laufwerk bedarf regelmäßig ein manuelles Backup (oder ein Backup in die Cloud)
    Aber wie gesagt, es muss für den Anwender praktikabel sein und bei vielen denen hier und da mal unter die Arme gegriffen habe, würde ich sagen "nimm die Cloud ist besser für dich"
    Bin nun etwas eher als erwartet von Win 7 auf Win 10 umgestiegen, weil mein alter PC die Grätsche machte und natürlich auf dem Neuen Win 10 vorinstalliert ist. Ist ja auch ok, selbst an das GUI gewöhnt man sich mit etwas gutem Willen. Genervt hat mich beim Einrichten nur diese Penetranz, mit der MS mich dazu bewegen (eher nötigen) wollte, so ein MS-Konto anzulegen und meine Daten auf deren Server zu speichern.
    Trotzdem hatte ich gerade angefangen, mich mit Win 10 anzufreunden und dann so was. Meinetwegen können ja andere Nutzer ihre Daten ablegen, wo sie lustig sind, ist ja nicht mein Problem. Ich für mich persönlich habe jedoch nicht vor, meine persönliche Korrespondenz, meine Excel-Dateien und meine Fotos vom letzten Geburtstag ausgerechnet mit Microsoft zu teilen. Auf einem US-Server. Nee, das wüsste ich aber.
    Auch halte ich hier die Backup-Diskussion für obsolet. Für meine Backups brauche ich keine Microsoft-Server. Was andere User machen geht mir insoweit am Allerwertesten vorbei, sind ja nicht meine Daten.
    Die Konsequenzen? Ich habe hier trotz allen eingebauten Gejammers von Win 10 nur lokale Konten und hoffe mal, dass MS die Finger davon lässt. Dann hatte ich mir überlegt, auch für zu Hause MS Office anzuschaffen. So aus Gewohnheit, weil ich im Büro sehr gerne damit arbeite. Der Plan ist gestorben. Eben habe ich mir LibreOffice und Thunderbird installiert. Reicht für zu Hause allemal.
    Dann sind die Daten wenigstens futsch und nicht in fremden Händen.
    Merkst was, oder?

    Deine paar Dateien sind mit Sicherheit nicht ansatzweise so interessant wie die der Firmen, die auf die MS-Cloud setzen. Klar muss man nicht alles hochladen ich wette auch du benutzt ein Smartphone was ebenfalls eine wesentlich interessantere Datenquelle ist als deine Dateien in irgendeiner Cloud. Auch zB Facebook ist eine interessantere Datenquelle als eine Cloud.
    Es empfiehlt sich erst mal über alles genau nachzudenken bevor man sich eine Meinung bildet. Merkst was, oder? ;)
    Du brauchst deine Dateien nicht auf OneDrive zu speichern. Ich nutze seit Anbeginn mit Windows 10 meinen Outlook-Account, und habe nie meine Dateien auf OneDrive gesichert. Kann mich nicht mal daran erinnern, dass ich dazu aufgefordert worden wäre. Vielleicht ist das bei dir eine andere Situation, weil du mit einer späteren Version eingestiegen bist.
    Aber, klar, die Firmen versuchen alle dich dazu zu bewegen, deine Dateien bei ihnen zu sichern. Mit der Cloud wird halt Geld verdienen, oder die Leute sollen motiviert werden, mehr Cloudspeicher zu kaufen. Ich verwende die Cloud um Dateien von einem PC zum anderen zu verschieben, für viel mehr auch nicht. Ok, hin und wieder ist es sehr nützlich, in der Cloud zu arbeiten. Habe z.B. vor kurzem etwas Proofreading gemacht, und, da war ich wirklich froh, dass ich die PDF in der Adobe Document Cloud sichern konnte, um auf meinem Laptop nahtlos weiter machen zu können. DAS ist für mich der Vorteil und die Stärke der Cloud, nicht, dass ich ein komplettes Backup dort mache, oder so.
    Bin nun etwas eher als erwartet von Win 7 auf Win 10 umgestiegen, weil mein alter PC die Grätsche machte und natürlich auf dem Neuen Win 10 vorinstalliert ist. Ist ja auch ok, selbst an das GUI gewöhnt man sich mit etwas gutem Willen. Genervt hat mich beim Einrichten nur diese Penetranz, mit der MS mich dazu bewegen (eher nötigen) wollte, so ein MS-Konto anzulegen und meine Daten auf deren Server zu speichern.

    Es werden ja nicht alle deine Daten gespeichert. Außerdem ist MS eins der wenigen Unternehmen, die klar sagen was gespeichert wird und was nicht. Selbst bei der Nutzung von Chrome werden damit bei dem lieben Google wesentlich mehr daten gespeichert als bei dem bösen MS durch ein MS-Konto.

    Trotzdem hatte ich gerade angefangen, mich mit Win 10 anzufreunden und dann so was. Meinetwegen können ja andere Nutzer ihre Daten ablegen, wo sie lustig sind, ist ja nicht mein Problem. Ich für mich persönlich habe jedoch nicht vor, meine persönliche Korrespondenz, meine Excel-Dateien und meine Fotos vom letzten Geburtstag ausgerechnet mit Microsoft zu teilen. Auf einem US-Server. Nee, das wüsste ich aber.

    MS hat inzwischen Server in Europa für europäische Nutzer. ;)
    reschef
    Deine paar Dateien sind mit Sicherheit nicht ansatzweise so interessant wie die der Firmen, die auf die MS-Cloud setzen. Klar muss man nicht alles hochladen ich wette auch du benutzt ein Smartphone was ebenfalls eine wesentlich interessantere Datenquelle ist als deine Dateien in irgendeiner Cloud. Auch zB Facebook ist eine interessantere Datenquelle als eine Cloud.
    Es empfiehlt sich erst mal über alles genau nachzudenken bevor man sich eine Meinung bildet. Merkst was, oder? ;)

    :lol
    Da ist aber jemand sauer auf eine eigene Meinung.
    Tut mir leid, wenn ich deinem Lebensstandard nicht entspreche.
    :keks
    Was nutzt du denn für ein Smartphone?
    @carlos
    Dann schick mir doch Mal einen Link zu deinen 100gb Fotos. Wenn dich das ja nicht stört das andere deine Fotos sehen.
    reschef
    Deine paar Dateien sind mit Sicherheit nicht ansatzweise so interessant wie die der Firmen, die auf die MS-Cloud setzen.

    Tja, es ist immer dasselbe, wenn es um diese Frage geht. Jetzt fehlt nur noch die Unterstellung, man habe etwas zu verbergen, wenn man seine Daten nicht MS anvertraut. Nein, es geht mir nicht darum, ob es ein paar Daten sind und ob MS diese "interessant" findet. Es geht mir um die grundsätzliche Frage, wie ich mit meinen Daten umgehe. Wie gesagt, wie das andere User halten ist mir völlig wurscht. Mich nervt nur sehr, wie penetrant MS versucht, mich zum Benutzen ihrer Server zu drängen.
    Ist doch alles halb so wild, solange man den Speicherort noch selbst festlegen bzw. ändern kann.
    Aktuell habe ich noch nicht mal eine Verbindung zu OneDrive am laufen. Und das bleibt auch so.
    Sollte das irgendwann nicht mehr der Fall sein fliegt Office und eventuell auch Windows von "meinem" Rechner.
    Es gibt ja Alternativen! :-)
    Basta!
    Mich nervt nur sehr, wie penetrant MS versucht, mich zum Benutzen ihrer Server zu drängen.
    Dann sei froh, daß Du überhaupt noch genervt sein kannst. Bei Mitbewerbern gibt es gar kein Offline mehr. Wer schon so leicht zu nerven ist, der sollte einen Computer vielleicht gar nicht erst anfassen. Es gibt nämlich kaum eine Software, die sich perfekt an die eigenen Ansprüche anpassen läßt. Wenn Dir ein Klick auf "Lieber mit einem lokalen Konto..." o.ä. schon zu viel ist, frag Dich mal, was die Mehrheit, die nämlich dieses Online will, dazu sagen würde, wenn es andersherum wäre. Außerdem kann man immer offline installieren und dann fragt das Setup gar nicht erst nach Online sondern richtet wie immer stillschweigend lokale Konten ein.
    @build10240
    Warum wirst du gleich persönlich? Wie gesagt, mir ist egal, wie du mit deinen Daten umgehst. Und ich empfinde es schon als ziemlich aggressiv, wie MS darauf drängelt, ein Konto einzurichten und OneDrive zu nutzen. Ist ja ok, wenn du das anders siehst, aber dann muss man nicht gleich empfehlen, einen Computer gar nicht anzufassen. Tue ich ja auch nicht ...
    Moin
    Online Daten speichern ist nun einmal DAS Geschäftsmodel in der heutigen Zeit. Microsoft und alle anderen beteiligten Firmen haben das erkannt und nutzen es, warum auch nicht. Es wird mit "Umsonst-Speicherplatz" geködert und wer mehr möchte zahlt, sollte er an dieser einfachen Art des datenspeicherns Gefallen gefunden haben.
    Wo ist das Problem? Jeder hat die Wahl es zu nutzen, oder eben nicht.
    zweiundvierzig
    Auch halte ich hier die Backup-Diskussion für obsolet. Für meine Backups brauche ich keine Microsoft-Server. Was andere User machen geht mir insoweit am Allerwertesten vorbei, sind ja nicht meine Daten.

    Darum geht es eher am Rande. Primär geht es (mir) darum, dass ein aktives Nutzen von OneDrive als Speicherort für die Mehrheit der Nutzer (Heimanwender) m.E. die bessere, weil praktikable, Lösung sein kann. Dabei unterstelle ich natürlich auch, dass die Mehrheit der Nutzer nicht wirklich auf den Fall eines massiven Datenverlustes vorbereitet ist.
    Natürlich wird auch ein speichern nach OneDrive kein wirkliches Backup ersetzten. Jedoch ist der Speicherort Natur bedingt "sicherer" aufgestellt als der heimische Laptop, TowerPC. Das mag häufig schon ausreichend sein, das Restrisiko ist überschaubar – nach all dem Abwägen von Kosten und Nutzen.
    Ich sehe selbst was ich für die lokale Datenverfügbarkeit und Sicherheit hier vorhalten und da sehe ich Kosten, laufende Kosten ohne "praktischen Nutzen". Es ist so eine Da-Technik, die ist da aber ich mach eigentlich nichts damit. Wirtschaftlich eigentlich unsinnig.
    .
    Wo ist das Problem? Jeder hat die Wahl es zu nutzen, oder eben nicht.

    Irgendwann wird man nicht mehr die Wahl haben. Höchstens noch zwischen den Online Platzhirschen wie bei Smartphones.
    Zoolander
    @carlos
    Dann schick mir doch Mal einen Link zu deinen 100gb Fotos. Wenn dich das ja nicht stört das andere deine Fotos sehen.

    Wer glaubt, dass die NSA seinen 100 GB Bilder-Ordner durchschaut, auf der Suche nach... irgendwas, der hat wirklich vollkommen einen an der Latte. Die NSA hat um die 50.000 Mitarbeiter, davon wenige tausend in wirklich sicherheitsrelevanten Bereichen, und selbst die machen das, im Falle von starkem Verdacht auf Schwerstkriminalität vollautomatisiert, etwas anderes wäre gar nicht für die zu machen. Aber, sicher, die Medien und die Politik hierzulande haben uns dermaßen sensibilisiert, dass wir alle denken, Heinz Otto Mustermann aus Musterstadt würde auf Schritt und Tritt überwacht. Jeder, der seinen Kopf zumindest einigermaßen zum Denken, und so etwas wie gesunden Menschenverstand besitzt, wird seinen zum Denken verwendeten Kopf gleich darauf zum Schütteln einsetzen, wenn mal wieder vom bösen, bösen NSA, und anderen Institutionen die Rede ist, die unser Recht auf Ordnung, und ein friedliches Leben, ohne Terror und Schwerstkriminalität durchsetzen.
    Paulchen73
    Da ich momentan mit mir am Hadern bin, ob ich von Google auf Microsoft umsteige, bin ich viel am Überlegen.
    Als alter Datensicherer (wirst Du automatisch, wenn Dir mal der Blitz einen PC zernichtet hat) gefällt mir halt die Möglichkeit, seine Daten auch manuell sichern zu können. Geht ja bei Google überhaupt nicht, weil da nur links gespeichert sind.
    Und ja, die Möglichkeiten wenn Du offline bist sind bei MS einfach besser, von Access will ich mal gar nicht reden.
    Dass OneDrive als Standard zum Speichern gewählt ist wäre logisch, ein wenig mehr nervt, dass sich Windows alles unter den Nagel reißt Desktop, Bilder, egal was. DAS nervt.
    ---
    Edit: Ach ja: MS kann mit Vorlagen trumpfen, kann Google nicht (weil man sie public in der Cloud speichern muss)

    Das ist nicht richtig. Man kann GDOC-Dateien auch lokal/offline bearbeiten(Nur Scripts müsen dann
    etwas anders gehandhabt werden, denn "Container bounded Scripts" - also in die Datei eingebettete
    Scripts gehen Offline nicht), man kann sie in verschiedenen Formaten runterladen(und damit auch lokal
    sichern) und Templates sind keineswegs public....."in der Cloud" heisst (nicht nur) bei Google primär nutzerkontengebunden...Public wird es erst nach entsprechender Freigabe.
    Ansonsten macht MS nur das was Google mit GDocs/G-Suite längst vorgemacht hat....d.h. O365 wird
    genau wie Google G-Suite eine 100%ige Cloud-Lösung werden. G-Suite ist in die Google-Cloud-Plattform eingebettet...und damit O365 haushoch überlegen......O365 wird in AZURE eingebettet werden um
    gleichziehen zu können.
    Nur die Nutzer von O365 werden so oder so umdenken müssen. Die Zeit der lokalen Office-Suites ist
    eigentlich vorbei. Was hier mit der Verlagerung auf OneDrive als primärer Speicherplatz stattfindet ist
    nur ein weiterer Schritt in diese Richtung.....und es wird nicht der letzte sein.
    judyclt
    Irgendwann wird man nicht mehr die Wahl haben. Höchstens noch zwischen den Online Platzhirschen wie bei Smartphones.

    Und auch das ist eine Wahl.
    Man kann seine Daten nicht nur bei OneDrive ablegen, eine Amazon S3 Speichereinheit oder Google GCS geht
    genauso gut.....und dass z.B. Amazon, MS Zugriff auf seine Kundendaten ermöglicht....gehe mal davon aus
    dass das nicht passieren wird.
    Wer solche Cloud-plattformübergreifenden Dinge haben will, muss diese selbst einrichten. Gehen tut das.
    Ich habe z.B. Onedrive, GDRIVE und diverse Amazon/Google-Buckets auch schon miteinander geknüppelt.
    Aber das liegt dann einzig und alleine in der Verantwortung des Nutzers.
    Denn wenn ich z.B. von Google auf Onedrive zugreifen will(oder umgekhrt) muss ich mich als Nutzer erst
    mittels OAUTH2 identifzieren.
    "dass z.B. Amazon, MS Zugriff auf seine Kundendaten ermöglicht....gehe mal davon aus
    dass das nicht passieren wird."
    Woher kommt überhaupt die Angst um sowas? Regierungen haben das Budget für Geheimdienste vor Ausschüssen zu verteidigen, und, Aktionen nach dem Motto "Schauen wir mal, was bei Horst Eigenbau so alles auf seiner Festplatte liegt... *pfeif*" tun da wirklich ihr übriges... solche Budgets werden sicher nicht für Unsinniges verplempert. Insofern, wenn man nicht gerade in seiner Freizeit Bomben bastelt, oder Revolutionen in Nicaragua unterstützt, braucht man sich da eiiigentlich keine Gedanken drüber machen. Um es mal ganz harmlos auszudrücken. Eigentlich liegen mir da mehr Ausdrücke auf der Zunge, die man so nur aus dem medizinisch-psychologischen Bereich kennt.
    @chakko Ich bin ein bekennender OneDrive Nutzer und auch zufrieden mit dieser Lösung. Paranoia halte ich für ebenso kontraproduktiv wie Leichtsinn. Ich diskutiere in tech foren auch ungern über Politik, aber Dein Kommentar läßt mir keine Wahl, weil gefährlich.
    1.) Es geht nicht nur darum, wie viele Daten jetzt ausgewertet werden können, sondern auch um die nächsten Jahre. Big Data, KI, Quantencomputer... - nur um ein paar Buzzwords zu nennen - werden die Möglichkeit der Auswertung von großen Datenmengen massiv erhöhen.
    2.) Grundrechte sind hart erkämpft worden in den letzten Jahrhunderten. Die Angst vor Kriminalität, Terror oder Spionage hat seit jeher erlaubt diese Grundrechte immer wieder in Frage zu stellen oder gänzlich auszuhöhlen
    -> Lehrfilm: https://www.youtube.com/watch?v=SGD2q2vewzQ
    3.) US-Dienste (ISIS, al Qaida, FSA, Nusra Brigaden, Tschetschenischer Terror)) und selbst unser Verfassungsschutz (NSU-Skandal) sind öfter in die Entstehung von Terrerorismus verstrickt, als in deren reale Bekämpfung. Die durch diesen enstehende Angst dient dann wiederum zur weiteren Untergrabung unserer Grund- und Bürgerrechte und weiteren Ermächtigungen für Dienste, Polizei und Justiz. die derzeitigen Novellierungen unserer Länderpolizeigesetze setzt grundlegende Rechtsprinzipien außer Kraft wie etwa die Unschuldsvermutung. Nach außen dient diese Angst dann als Rechtfertigung für aggressivere Außenpolitik, Umsturzversuche, militärische Interventionen und Krieg. Ein fruchtbarer Boden für die Entstehung weiterer Terroristen. Die Folgen des 11. September 2001 waren nicht etwa mehr Sicherheit und gerettete Leben, sondern unmittelbar 1,5 Mio weitere Tote weltweit, und mittelbar mindestens 1,5 Mio weitere Tote in Afghanistan und Irak u. a. in Syrien, Libyen, Elfenbeinküste, Mali, Algerien, Ägypten und Jemen seit 2011.
    Zoolander 27.01.2019, 6:57
    @carlos
    Dann schick mir doch Mal einen Link zu deinen 100gb Fotos. Wenn dich das ja nicht stört das andere deine Fotos sehen.
    Warum sollte ich. In Wirklichkeit hast du genauso wenig Interesse an meine Bilder wie die NSA :-)
    Ich sehe das wie viele hier
    Beispielweise Zitat nach @Paulchen73:
    dass sich Windows alles unter den Nagel reißt Desktop, Bilder, egal was. DAS nervt.
    Zudem nervt - und das geht über die Computerindustrie weit hinaus - , dass es keine echte Wahl mehr gibt zwischen echten Alternativen. Es gibt kaum noch Vielfalt, nur noch Varianten von Demselben. Mich befriedigt das nicht und ich will mich damit auch nicht zufrieden geben. Google, Amazon, MS, Samsung, zwar verschiedene Anbieter aber eine Technologie (online-Speicher)! Das meine ich.
    Zudem, was bei den Daten online immer wieder übersehen wird: Der Inhalt ist in der Tat völlig egal. Niemand interessiert sich für meine Liebesbriefe oder sonstigen privaten Quatsch. ABER! Wenn ich meine Daten zur Vermessung und algorithmischen Interpretation ausliefere, wird daraus eine algorithmisch generierte Form von Normalität errechnet. Normalität ist das, was die meisten machen. Normalität ist nicht mehr die Bedingung für Reichhaltigkeit und Vielfalt. Ich sehe es hier im Forum, dass von Normalität irgendwelcher User gesprochen und das dann zum Handlungsmaßstab erhoben wird. Ich finde das ganz unheimlich. Und auch deshalb will ich meine Daten nicht in der Cloud. Ich will nicht teilhaben an einer algorithmisch hergestellten Form der Normalität für ein lukrativeres Geschäftsmodell einerseits und einen Handlungsimperativ der Menschen untereinander andererseits. Nö!
    Ork Diktator

    2.) Grundrechte sind hart erkämpft worden in den letzten Jahrhunderten. Die Angst vor Kriminalität, Terror oder Spionage hat seit jeher erlaubt diese Grundrechte immer wieder in Frage zu stellen oder gänzlich auszuhöhlen

    Ich halte mal dagegen, dass es sehr oft so ist, dass diejenigen, die "Überwachungsstaat" schreien, und sich immer und überall überwacht fühlen, auch die ersten sind, die auf die Behörden schimpfen, wenn wieder mal ein Islamist in eine Menschenmenge gerast ist, oder sich in einem Fussballstadion in die Luft sprengt. Zum Schutz der Bevölkerung gehört ein gewisses Maß an Überwachung. ABER, wer glaubt, dass er auf Schritt und Tritt überwacht wird, und nicht erst bei begründetem Verdacht auf Schwerstkriminalität, dem ist einfach nicht mehr zu helfen, sorry. Auch schon, weil so jemandem niemals genug Freiheit gegeben werden kann, weil er offensichtlich tun und lassen möchte, was er will, und das dann in der Regel auch auf Kosten anderer.
    Aber, gut, wie du schon sagst, hier sollte es nicht in erster Linie um Politik oder ähnliches gehen.
    Die Richtung in der das Thema abdriftet empfinde ich irgendwie unpassend. Das alles ist in sich nicht mehr schlüssig.
    @Setter: Du meinst so "Verschowerungstheorien" zu "9/11", "NSU" oder "Amri"??
    Da liegt Du ganz richtig: die offiziellen Erklaerungen (aka Maerchen) sind da nicht mehr schluessig…
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    Es ist also eine durchaus interessante Frage ob es "schlau ist" Dokumente in denen man die USA sonst was bezichtigt in der Office 365 Cloud zu speichern - insbesondere wenn man in die USA reisen will. Eine detailierte Erklaerung warum Dein Visaantrag abgelehnt wurde gibts ja wohl eher nicht...
    Wenn man den USA alles mögliche unterstellt oder großes Misstrauen entgegenbringt, hätte man dann nicht schon beinahe eine masochistische Neigung wenn man in die USA reisen möchte?
    Alternativen:
    Wer einfach nur Daten auf/zwischen Rechnern synchronisieren will: Syncthing. Gibt's u.a. für Mac, Windows, Linux und Android und arbeitet ohne zentrale/n Server. Einfach installieren, fertig.
    Wer mehr braucht: Z.B. Nextcloud, kann auf eigenen Servern laufen oder vorkonfiguriert bei einem der vielen Anbieter wie OwnCube, kann Ende-zu-Ende-Verschlüsselung von Ordnern und vieles mehr.
    Schaun wir mal wie das gehen soll mein OneDrive Speicher ist Rand voll, 1TB Musik Files liegen dort seit 3 Jahren gespeichert ursprünglich hatte ich mal 30GB Freien Speicherplatz hatte dann mit dem Kauf eines Geräts inkl. 12 Office 365 1TB dazu bekommen und habe dann innerhalb von 3 Monaten meine Gesamten Musik files hochgeladen, also liegen da jetzt so ca. 960GB mp3 und flac Dateien.
    Microsoft hatte ja zugesichert das keine Daten gelöscht werden falls ich das 365 Abbo kündige, wenn das losgeht werde ich mal einen Testmonat machen, wird sicherlich lustig wenn meine Dokumente nicht gespeichert werden können.

    Nach einem Vierteljahr wird automatisch gelöscht. Mein Abo ist vor zwei Wochen ausgelaufen, ich hatte rund 300 GB drauf liegen und habe halt nun nur noch 30 GB. Mit Ablauf des Abos lief natürlich gar kein Upload mehr, und nach einer Woche kam per eMail der Hinweis, dasd ich bis Mitte April Zeit habe, OneDrive entweder zu bereinigen oder aber zu verlängern, ansonsten erfolgt die automatische Löschung von Dateien.
    Nextcloud, kann auf eigenen Servern laufen oder vorkonfiguriert bei einem der vielen Anbieter wie OwnCube, kann Ende-zu-Ende-Verschlüsselung von Ordnern und vieles mehr.

    Ja, Nextcloud bietet echt einiges an zusätzlich Features und ist gerade bei mehreren Nutzer eine gute Lösung, nicht zuletzt auch durch CalDAV/CardDAV-Unterstützung und Talk als eigenständige Kommunikationslösung.
    Und wem es primär darum geht, wo die Daten liegen (ob in Amiland oder doch lieber in Deutschland) hat hierzulande auch genug Möglichkeiten, entsprechende Dienste zu nutzen (HiDrive von Strato zum Beispiel).
    Heute hatte ich ein Update zu Office erhalten. Der eingestellte Speicherort wurde beibehalten. Auch deutet in den Einstellungen nichts darauf hin, das sich der Defaultspeicherort auf OneDrive befindet.
    Mit erstaunen musste ich aber feststellen, das Sway lebt.
    Setter
    Mit erstaunen musste ich aber feststellen, das Sway lebt.

    Ja, da wundere ich mich auch immer wieder. Ich persönlich finde Sway super cool, benutze es aber ebenfalls kaum. Wenn ich allerdings schon damit gearbeitet und anderen Leuten das Ergebnis gezeigt habe, war die Begeisterung jedes Mal groß. Es ist natürlich auch sehr limitiert, aber was es kann, kann es richtig gut.
    Ich fürchte, irgendwann wird es eingestampft, und dann werden sie wieder alle heulen "Microsoft stellt alle coolen Sachen ein". Die Anzahl dieser Kommentare wird die tatsächliche Nutzerzahl von Sway vermutlich um ein Vielfaches übertreffen.
    Ich bin mir jetzt nicht sicher was Sway betrifft. Es ist sicher wahrscheinlich, dass ein Produkt namens Sway eingestellt wird. Die Funktion selbst wird aber als fester Bestandteil von Word und Publisher aufgehen.
    Mit der aktuellen Neuerung, ein Dokument zur Präsentation werden zu lassen, hat mich Microsoft überrascht.
    Ich rechne ja damit, das Publisher in Word aufgehen wird. Word ist mittlerweile so gewachsen, dass die Grenzen immer mehr verschwimmen. Wer weiß, am Ende wird alles zu einem großen Werkzeug für Text, Präsentation und Web verschmelzen.
    Aber wie schon erwähnt, von der Sache mit dem Speicherort habe ich nichts mitbekommen.
    Man müsste mal eine Neuinstallation tätigen, vielleicht kommt da eine Abfrage.
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