Office aus dem Windows Store: Microsoft lädt Insider zum Test ein

Office aus dem Windows Store: Microsoft lädt Insider zum Test ein

Die Microsoft Office Suite kann aus dem Windows Store bezogen werden, allerdings gilt das bislang nur für Nutzer, die mit Windows 10 S unterwegs sind, was noch ein recht überschaubarer Kreis sein dürfte. Bis zum Ende des Jahres, so zumindest der ursprüngliche Plan, soll die Store-Version von Office allgemein zugänglich gemacht werden. Um dieses Ziel zu erreichen, lädt Microsoft nun weitere Tester ein.

Einige Windows Insider werden per E-Mail eingeladen, Office aus dem Store zu installieren, zu testen und Feedback zu geben. Es handelt sich laut dem Text in der Einladung um eine sehr kleine Tester-Gruppe, es ist daher fraglich, ob aus dem deutschsprachigen Raum überhaupt jemand eine solche Einladung erhalten hat (meldet euch gerne in den Kommentaren, wenn ihr zu den Auserwählten gehört).

Auch im Rahmen dieses Tests ist ein Office 365 Abonnement erforderlich. Es handelt sich bei Office aus dem Windows Store grundsätzlich um die komplette Suite, allerdings gibt es ein paar Einschränkungen zu beachten. So wird statt der Desktop-Version von OneNote die Universal App für Windows 10 installiert. Darüber hinaus unterstützt das Store-Office keine Com-AddIns. Die Tatsache, dass es sich um die 32 und nicht um die 64 Bit Version handelt, wird irrtümlich auch hin und wieder als Nachteil gesehen, allerdings wird diese auch bei der regulären Version nach wie als Standard empfohlen.

Ich gehe davon aus, dass die Store-Preview von Office recht bald allen Insidern mit Office 365 Abonnement zugänglich gemacht wird. Die Sache mit der Einladung ist ein cleverer Psycho-Trick, die Auserwählten sollen sich „geehrt“ fühlen und das wiederum soll die Wahrscheinlichkeit steigern, dass sie Office auch tatsächlich aus dem Store installieren.

Das alles bezieht sich auf die Consumer-Versionen von Office 365. Business-Kunden sollen erst im Lauf des Jahres 2018 mit an Bord geholt werden.

Quelle: Twitter via: Mary Jo Foley

Über den Autor
Martin Geuß
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Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als zwölf Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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Kommentare

  1. Die 32-Bit Version ist nicht irrtümlich ein Nachteil, sie ist definitiv ein Nachteil!
    Und zwar für jeden Poweruser der große Access-Datenbanken oder Exceldateien verarbeiten möchte!
    Bei der 32 Bit Version ist bei 2 GB RAM Schluss!
    @manuelk
    Das ist aber dann ein Sonderfall. Ansonsten überwiegen oftmals die Nachteile der 64bit Version.
    Wie regeln sie das hier eigentlich mit der Installationsanzahl. Office 365 "beschränkt" sich auf 5 PC Installationen.
    Der Store erlaubt aber derer 10. Bedeutet das, das man zwar auf 10 PC`s installieren kann aber nur 5 Aktiv sein werden? Oder werden hierfür andere Regeln angewendet und es gehen dementsprechend nur 5 Installationen?
    Die Standard-Installation ist immer noch die empfohlene 32bit Version. Interessant ist das "Thema" jedoch schon, weil man eigentlich annehmen sollte das die Erweiterungen so langsam angepasst wurden. Das sieht aber häufig nicht so aus und um die Kompatibilität zu gewährleisten wird immer noch die 32bit Version eingesetzt und empfohlen.
    manuelka
    Und zwar für jeden Poweruser der große Access-Datenbanken oder Exceldateien verarbeiten möchte!
    Bei der 32 Bit Version ist bei 2 GB RAM Schluss!

    Wer auch immer der "Poweruser" sein mag, wird dieser eher weniger zu WinS greifen.
    Aber es sei dir versichert, das umfangreiche Bibliotheken wie z.B. aus der Anwendung Littera erzeugt in Access keine Probleme bereitet.
    Wie regeln sie das hier eigentlich mit der Installationsanzahl. Office 365 "beschränkt" sich auf 5 PC Installationen.
    Der Store erlaubt aber derer 10. Bedeutet das, das man zwar auf 10 PC`s installieren kann aber nur 5 Aktiv sein werden? Oder werden hierfür andere Regeln angewendet und es gehen dementsprechend nur 5 Installationen?

    Ich gehe davon aus dass das wie bisher läuft. Du meldest dich nach der Installation mit deinem MSA an und dann word geprüft ob noch eine Lizenz in deinem Account frei ist. Das kannst du wie bisher 5x machen danach kannst du Dateien nur lesen aber nicht bearbeiten.
    Könnte sein. Würde Sinn machen und so wäre auch eine "nomadische" Nutzung von Office möglich.
    Die 32-Bit Version ist nicht irrtümlich ein Nachteil, sie ist definitiv ein Nachteil!
    Und zwar für jeden Poweruser der große Access-Datenbanken oder Exceldateien verarbeiten möchte!
    Bei der 32 Bit Version ist bei 2 GB RAM Schluss!

    Wer so große Datenmenge in Excel oder Access presst, hat grundsätzliche Schwierigkeiten im Verständnis von Applikations- und Datenbankarchitektur. Bei solchen Datenmenge muss man über andere Produkte Nachdenken z.B. SQL-Server und PowerBI etc.
    Wer so große Datenmenge in Excel oder Access presst, hat grundsätzliche Schwierigkeiten im Verständnis von Applikations- und Datenbankarchitektur. Bei solchen Datenmenge muss man über andere Produkte Nachdenken z.B. SQL-Server und PowerBI etc.

    Naja, eine kleine Datenabfragen mit 300.000 bis 600.000 Datenzeilen ist es nicht wert in SQL umzusetzen.
    SQL fängt beim mir ab 1 Million Dateinzeilen an, aber auch nur wenn ich wöchentlich mindestens 500.000 Veränderungssätze habe
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