One Outlook: Microsoft will Outlook auf eine einheitliche Plattform stellen

One Outlook: Microsoft will Outlook auf eine einheitliche Plattform stellen

Microsoft Outlook gibt es seit mehr als einem Vierteljahrhundert. Inzwischen schickt sich Teams an, dem Dino den Rang als Kommunikations-Schaltzentrale abzulaufen, wobei dieser Vergleich hinkt, zu unterschiedlich sind die Einsatzgebiete und Arbeitsweisen. „Das Outlook“ gibt es ohnehin schon lange nicht mehr, denn was einst als Windows-Programm begann, ist jetzt auf allen Plattformen vertreten.

Es gibt Outlook nach wie vor als Desktop-Client für Windows und MacOS, aber auch als Web-Version, als Universal App für Windows 10 sowie als mobile App für Android und iOS. Letztere ist ein „Etikettenschwindel“, denn dahinter verbirgt sich im Kern immer noch die App Accompli, die Microsoft 2014 übernommen hat.

Das Look & Feel sowie der Funktionsumfang sind auf allen Plattformen unterschiedlich. Genau das soll sich in Zukunft ändern. „One Outlook“ heißt die Vision, die Microsoft verfolgt. Diese Neuigkeit ist eigentlich keine, diesen Ausblick hat Microsoft im Rahmen einer Session auf der Ignite-Konferenz vor rund drei Wochen gegeben (Hier ist noch eine Weitere). Medial ist das anscheinend überall unter dem Radar durchgeflogen, ich wurde durch einen Beitrag bei Thurrott darauf aufmerksam.

Das Ziel ist es, Outlook überall auf eine einheitliche technische Basis zu stellen sowie die Optik und verfügbaren Funktionen anzugleichen. Es dürfte wenig überraschend sein, dass Web-Technologien dabei eine entscheidende Rolle spielen sollen. Outlook für Windows wird in diesem Zusammenhang aber auch eine neue Technologie zur Synchronisation erhalten, nämlich jene, die heute bereits in der Windows 10 Mail App und den mobilen Apps steckt. Diese nennt sich schlicht „Microsoft Sync Technology“, kurz MST.

Wenn Skype als Beispiel erwähnt wird, verheißt das meist nichts Gutes, in diesem Fall aber möchte ich eine Ausnahme machen: Bei Skype hat Microsoft es nämlich tatsächlich geschafft, über alle Plattformen hinweg eine einheitliche Basis und Funktionalität zu realisieren. Es kann also wirklich klappen.

Über den Autor
Martin Geuß
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Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als zwölf Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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Kommentare

  1. Die einheitliche Basis bei Skype hat am Ende gebracht, dass man mittlerweile einen fetten Client auf Webtechnologien unter Windows hat, dessen Bedienung so überhaupt nicht wirklich zur sonstigen Windows-Bedienung passt.
    Ich befürchte für Outlook also das Schlimmste.
    Kann man inzwischen eigentlich mit Outlook nativ einen Google-Kalender synchonisieren? Für mich war das alleine schon immer ein Ausschlusskriterium für die Verwendung...
    Da bin ich mal gespant. Sollte die Funktionale Gleichheit bei einem Dienst wie Outlook nicht selbstverständlich sein. Andersrum verstehe ich das Sie versuchen Stück für Stück alte Brocken herauszuschneiden um diese auf den neusten Stand zu bringen. Denn wenn Sie einfach alles erneuern ist das Geschrei auch immer groß. Gespant bin ich vor allem ob Sie endlich Sync können, alles andere ist fast schon egal.
    Beste Kalender-App aller Zeiten und der Grund, warum ich von diesem Google-Kram weg bin. Eine native Windows-App ist immer schneller und besser als der Web-Krempel im Browser.
    Ich mag Outlook. Nach dem Windows-Start ist es die erste App, die ich immer aufrufe. Mein Arbeitskalender, mein Privatkalender, der Müllkalender... Alles da, wo es hingehört.
    auch wenn ich nicht 100% mit Outlook (PC - und da auch nur die Windows Version) zufrieden bin, ich wüsste trotzdem nicht besseres. Ich hoffe ich löse noch mein aktuelles Problem mit den Notizen und dem nicht sync bei Active sync.
    Sehr merkwürdig. Und wiedermal typisch für MS.
    Am Telefon war Outlook für Android für mich eine Strafe, bis ich es wegen zu vieler nicht benachrichtigter Mails vor einem Monat gänzlich raus geschmissen habe. 9folders ist da das Zauberwort, das sollte eigentlich Outlook heißen.
    Es kann also für den PC fast nur schlechter werden und für die Telefone besser.
    Aber mich hat MS mobil schon als Kunden verloren, weil sie einfach zu viel Chaos anzetteln.
    Halleluja! Das ich das noch erleben darf.... Damit sollten ja einige fehlende Funktionen im Desktop Client Geschichte werden. Wie das bearbeiten geteilter Kalender z.b. Hätte nicht gedacht das MS das irgendwann nochmal angeht. Wehe die verbocken es und der Client wird noch schlechter. Ich traue MS ja alles zu ;)
    @bx33 wir hatten unter Android zuerst Nine, wurden aber jetzt leider zwangsweise auf Outlook migriert.
    Das mit den Nachrichten nervt mich da aber auch. Auf meinem privaten Handy wird häufig ebenfalls nicht notifiziert... Am Diensthandy hingegen sind oft Benachrichtigungen da, und wenn ich die öffne wird aber teils über Minuten in der App selbst die angeblich gerade eingetroffene Mail nicht angezeigt.
    »Das Outlook« gibt und gab es NUR als Programm auf dem PC. Es ist auf keiner anderen Plattform so vertreten. Man hat lediglich den Namen missbraucht, um den Müll auf den anderen Plattformen überhaupt unterbringen zu können.
    Das hat »dem Outlook« ausnahmslos geschadet! Nirgends sonst wurden die Funktionalität und der Umfang geboten, der am Desktop seit 25 Jahren Routine ist.
    Seitdem »Outlook« für alles Mögliche als Name herhalten muss, verstecken sich dahinter nur zusammengewürfelte Projekte, die durchweg unbrauchbar sind. Und zwar absolut! Allein die Inkonsistenz im Funktionsumfang und der ständige Versuch einer weiteren Monetarisierung machen eine Nutzung objektiv unmöglich.
    Tatsächlich und traurigerweise ist 9Folders auf dem Mobile die einzige brauchbare Alternative. Der Beitrag verleitet zu der Befürchtung, jetzt wird auch das Desktop-Programm abgerissen.... (sh. Skype)
    @Krischan1981 Das ist wahrscheinlich der neue Sync-Mechanismus der jetzt auch am Desktop Einzug finden soll. :D
    Wenn ich nur schon "Webtechnologie" lese, stellen sich mir die Nackenhaare hoch... Damit kann ich mein m3-Surface dann bald einmotten - wenn das Teil schon beim Mail schreiben in die Knie geht, weil Outlook ein browserbasiertes Monster wird, weiß ich langsam nicht mehr, warum man sich noch ein stromsparendes Gerät zulegen soll. Unter Highendklasse läuft bald die Hälfte der Software nicht mehr gescheit.
    PWAs, Electron und der ganze Webtechnologieschrott sind die Geißel der Akkugerätenutzer. Wer das Zeug in die Welt gesetzt hat, gehört gesteinigt.
    Bei Skype hat Microsoft es nämlich tatsächlich geschafft, über alle Plattformen hinweg eine einheitliche Basis und Funktionalität zu realisieren. Es kann also wirklich klappen.

    Problem ist, Outlook ist wie alle Office Applikationen ein wahres Photoshop and Bürosoftware während diese "Vereinheitlichungen" oft eher ein Paint zurücklassen. Ich bete dass das bei Outlook nicht auch passiert, es gibt schon einen Grund warum Leute die Outlook benutzen eben diesen benutzen. Einheitliche Basis schön und gut, mich als User interessieren Kostensenkungen eines Billionen(!)-Unternehmens aber recht wenig wenn dafür wieder zahlreiche Funktionen rausfliegen und die Entwicklung weiterhin Schneckentempo bleibt.
    Ganz ehrlich, ich les da auf Thurrott von diesem [email protected]#* (sorry :P) auch wieder "Outlook for Windows, being the worst of the lot, with a bloated user interface and horrible performance". Nein ist es eben nicht. Es funktioniert und es hat schön viele Funktionen die sehr gut im Ribbon Menü strukturiert sind. Also geht doch weg mit so nem shit...wem Outlook zu kompliziert ist soll doch bitte die Webapp oder W10 App benutzen. "Outlook Mobile, which is arguably the single best Outlook experience today." Ja genau...Outlook Mobile ist das beste Outlook haha.
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