OneDrive: Microsoft macht Nutzern die Funktionen zur Zusammenarbeit schmackhaft

OneDrive: Microsoft macht Nutzern die Funktionen zur Zusammenarbeit schmackhaft

Für viele private Nutzer von OneDrive – möglicherweise sogar für die allermeisten – ist es nichts weiter als ein Onlinespeicher, in dem sie ihre Dateien ablegen, um auch von unterwegs bzw. über andere Geräte darauf zugreifen zu können. Wer Dateien mit anderen Nutzern teilt, darf sich bereits zu den fortgeschrittenen Nutzern zählen, und wer OneDrive im Privaten dafür nutzt, gemeinsam mit anderen Personen am selben Dokument zu arbeiten, ist ganz weit vorne dabei.

In einem Blogpost versucht Microsoft zu unterstreichen, dass die eigentliche Stärke von OneDrive ist, es nicht nur alleine zu nutzen, sondern gemeinsam mit Anderen: Freunde, Familienmitglieder, Vereinskollegen oder was auch immer.

Um den Nutzern diese Features zur Zusammenarbeit schmackhaft zu machen, hat man sie in der Online-Version ein wenig erweitert. In den Infos einer Datei kann man nun neben den allgemeinen Informationen wie Name, Dateityp, Größe, Datum der letzten Änderung usw. sehen, wer darauf Zugriff hat und wer zuletzt daran gearbeitet oder einen Kommentar hinterlassen hat. Auch die Kommentare selbst können in dieser Ansicht angezeigt werden.

Über das kleine Glockensymbol kann man außerdem die Benachrichtigungen aktivieren. Sobald eine Aktivität an dieser Datei stattfindet, wird man per Email infomiert.

Detailansicht der Aktivitäten einer Datei in OneDrive

In dieser Ansicht kann man auch diverse Funktionen verwalten, beispielsweise die Zugriffsrechte für bestehende Nutzer verändern oder neue Nutzer einladen, die Beschreibung einer Datei verändern, Fotos taggen und noch so Einiges mehr.

Jede einzelne geteilte Datei aufzurufen, um nachzusehen, wer daran gearbeitet hat, ist verständlicherweise mühselig. Dafür gibt es den Aktivitätsverlauf in OneDrive, der alle Aktivitäten der letzten 30 Tage chronologisch auflistet.

OneDrive Aktivitätsverlauf

Über den Autor
Martin Geuß
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Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als zwölf Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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Kommentare

  1. Dafür wird OneNote zunehmend unappetitlich. OneNote synchronisiert bei mir schon seit Wochen unregelmäßig, bis überhaupt nicht! Ich arbeite mit OnNote und es ist mittlerweile für mich wichtig. "Manchmal könnte ich den verantwortlichen Microsoft Entwicklern dafür eine in die Schnauze geben..."
    Kann man mittlerweile einstellen, dass in bestimmten Ordnern nicht nach Bildern gesucht werden soll?
    Dann könnte ich die ,,Fotos" Sektion auch wieder mal als das benutzen, für was sie gedacht ist.
    Als Datengrab ist OneDrive ja nicht schlecht, 15GB sind für privat völlig ausreichend.
    Aaaber:
    Da MS es nach wie vor nicht gebacken gekriegt, Dokumente online so anzuzeigen wie offline (mit den Desktopprogrammen) ist es leider völlig unbrauchbar, es ist peinlich.
    Dokumente zu teilen ist schlicht blamabel wenn das Gegenüber nicht ebenso Office benutzt, er kriegt ausschließlich Müll zu sehen.
    Als Speicherort gut, zur Datensicherung (wie oben von @skalar bei OneNote beschrieben) überhaupt nicht zu gebrauchen, als Arbeitsplattform an einem anderen PC völliger Schrott.
    MS KANN kein Internet, das wird bis in alles Ewigkeit so bleiben.
    @skalar: ja OneNote ist eine Schande was die Synchronisation angeht.
    Das schlimme ist wenn Entwickler der Meinung sind das "sie es besser wissen" - d.h. das ja alles funktionieren wird.
    So fehlt z.B. einfach eine Funktion mit dem man eine Seite/Abschnitt als "Master" hochsenden kann und dabei bewusst die Aenderungen auf anderen Clients "wegwirft". Kann ja gerne 50x nachgefragt werden ob man das wirklich will. Denn in der Regel will man genau das dann - die anderen Clients sollen genau diese Seite so bekommen wie sie als "Master" ist.
    Noch besser waeren halt offene Protokolle so das man seinen eigenen OneNote Server haben kann - die WebApp interessiert mich eh nicht. Mit Fluid hat ja Microsoft was ja wie geschaffen fuer OneNote waere... .
    Bis dahin waere ein export/import einer Seite ueber eine Datei der auf allen Clients funktioniert ja ein Anfang.
    -
    BTW: OneNote WebApp - am peinlichsten ist wenn die Seiten nicht anzeige kann, d.h. ewig laedt. Da fragt man sich schon ob entweder defekte Daten gespeichert wurden (sollte garnicht moeglich sein) oder ob Microsoft ein Problem mit der Serverauslastung hat. Erstes waere einfach ein schlechtes Protokoll, bei letzterem dann die Frage ob sich Microsoft bzgl. Office 365 bei der Preisgestaltung verkalkuliert hat...
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    Bizarr wird es wenn man wie ich OneNote 2016 und OneNote for Windows 10 auf den gleichen Rechner einsetzt. Wieso es in W10 keinen Dienst gibt der erstmal lokal synchronisiert und dann mit OneDrive ist mir ein Raetsel...
    Meine Freunde und Bekannte nehmen alle ausschließlich Dropbox. Mittlerweile weiß ich auch warum. OneDrive sollte endlich an ihrer Performance arbeiten. Das merkt man, wenn man eine MP3 direkt aus OneDrive heraus, ohne zu speichern, abspielen muss. Dropbox ist da um Welten besser aber auch etwas teurer.
    Ändert aber nichts an der Tatsache dass jeder Nutzer, der sich jetzt einen Outlook-Account macht, lediglich 5 GB OneDrive-Speicher hat.
    Ich nutze OneDrive auch zur Zusammenarbeit mit Dokumenten, ich und meine bessere Hälfte tun dies regelmäßig, dass wir sogar ganze Ordner miteinander geteilt haben, sie jeweils in unser OneDrive eingebunden haben, als wären es unsere eigenen Ordner, dass wir an den Dokumenten jederzeit zusammen arbeiten können.
    Ich habe auch schon bemerkt das die Synchronisation in letzter Zeit wieder etwas mehr harkt. Eine Zeitlang war es echt gut. MS sollte aber dringend eine funktionierende Teilen-Funktion bauen. Jedes mal muss man da wie blöde herumsuchen, um dann festzustellen das grade in dem Dialog die benötigte App nicht vorhanden ist oder Abstürzt. Es ist so ein graus unter Windows. Ich habe mir jetzt schon einen Face-Account in Skype angelegt nur um Dateien und Dokumente die ich sofort benötige selbst zuzuschicken.
    Die Zusammenarbeit an einem Dokument zwischen mir und meinem Sohn führte ständig zu Synchronisationsproblemen, da es die klassische Funktion des Ausscheckens nicht gibt und dadurch zeitgleich bearbeitete wurde, was wiederum für Synchronisationsproblem verantwortlich ist. Das Ausschecken ist zwar Old School aber funktionierte wenigstens.
    Ansonsten nutzen ich zum Speichern und Teilen die Magenta Cloud.
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