OneDrive-Tipp: Speicherfresser ausfindig machen

OneDrive-Tipp: Speicherfresser ausfindig machen

Wenn man wie ich ein intensiver Cloud-Nutzer ist, dann wird es im Online-Speicher mit der Zeit so unübersichtlich wie auf der lokalen Festplatte. Im Lauf der Zeit sammeln sich viele Verzeichnisse mit noch mehr Unterordnern voller Dateien an, und irgendwann schaut man auf seinen Speicher-Status und denkt: Warum ist das hier eigentlich so voll?

Man möchte gerne aufräumen, aber wo fängt man an? Wenn es darum geht, die hungrigsten Speicherfresser zu finden, so bietet OneDrive hierfür eine einfache und komfortable Möglichkeit:

1. Man meldet sich unter OneDrive.com mit seinem Konto an, klickt rechts oben auf das Zahnrädchen und wählt „Optionen“:

OneDrive-Tipp: Speicherfresser ausfindig machen

2. In den Einstellungen klickt man links auf „Speicher verwalten“ (meistens unnötig, weil das ohnehin die erste Rubrik ist, die geöffnet wird). Dort findet man oben neben der Grafik, die den Füllstand des OneDrive signalisiert, den Link „Was verbraucht Speicherplatz?“

OneDrive-Tipp: Speicherfresser ausfindig machen

3. Klickt man diesen an, werden alle Dateien aus dem eigenen OneDrive der Größe nach absteigend angezeigt – völlig unabhängig davon, wo sie liegen.

OneDrive-Tipp: Speicherfresser ausfindig machen

So kann man sehr leicht die „dicken Brocken“ ausfindig machen und findet dabei vielleicht die eine oder andere „Leiche“, die man schon vergessen hatte, und nicht mehr benötigt. Mit wenigen Klicks kann man so wieder für viel freien Platz sorgen.

Über den Autor
Martin Geuß
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Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als zwölf Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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Kommentare

  1. Aber aufgeräumt ist dann immer noch nicht. Man hat zwar die drei größten Dateien gelöscht, aber die 10.000 kleineren sind immer noch da.
    Trotzdem ein tolles Feature.
    wie smithers schon sagte, ein tolles Feature aber auch bei mir sind die Tausend kleinen Dateien das viel größere Problem. Hier wäre so was wie ne Anzeige, "Wann zuletzt geöffnet" oder so was nicht schlecht oder auch eine Anzeige der doppelten Dateien =)
    Guter Tipp, maues feature. Da kann jedes smartphone - ja auch W10M - mehr. Ich wünsche mir sowas wie TreeSize als feature.
    Danke für den Tipp!
    Ich hätte gerne die Möglichkeit, dass Duplikate gefunden werden damit man sie löschen kann. So eine Funktion wie das Tool AllDup besitzt.
    Eine Ansicht wie mit dem Tools RidNacs wäre super!
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