OneNote 2016 wird aus dem Office 365-Installationspaket entfernt

OneNote 2016 wird aus dem Office 365-Installationspaket entfernt

Im April 2018 hat Microsoft ganz offiziell verkündet, was vorher schon offensichtlich war: Die Weiterentwicklung der Desktop-Version von OneNote wird eingestellt, die Version 2016 ist die letzte. Stattdessen konzentriert man sich ganz auf die Universal App für Windows 10. Eine Entscheidung, die vielen Power-Usern sauer aufgestoßen ist, denn auch wenn die OneNote-UWP inzwischen schon ordentliche Fortschritte gemacht hat, an den Funktionsumfang der Desktop-Version reicht sie nicht heran und wird diesen mutmaßlich auch niemals erreichen.

Immerhin wird niemand zu einem Wechsel gezwungen, OneNote 2016 wird noch bis ins Jahr 2025 unterstützt, und weil sich die Codebasis mit der der anderen Office-Komponenten teilweise überschneidet, gibt es sogar hin und wieder noch Neuerungen, wie zuletzt im September 2018 ein überarbeitetes Menü.

Ich selbst komme mit der Windows 10 App wunderbar klar, aber ich bin auch nur ein „einfacher“ OneNote-Nutzer. Mein Unverständnis über diese Entscheidung bezieht sich auf den Umstand, dass Microsoft seine eigene Universal Windows Plattform grundsätzlich nur mit der Kneifzange anfasst und sich (zum Beispiel bei Skype) sogar komplett davon verabschiedet, aber ausgerechnet bei einer seiner Kronjuwelen „UWP FTW!“ schreit. Wer mir das erklären kann, darf sich gerne melden. Auch nachts.

Aus der Consumer-Version von Office 365 ist OneNote 2016 bereits entfernt worden, es wird nicht mehr automatisch mitinstalliert. Nun beginnt auch bei Office 365 Business der schrittweise Rückbau. Wer sich mit Windows 10 im „Semi Annual Channel“ befindet und Office über das Office 365-Portal installiert, bekommt ab sofort kein OneNote 2016 mehr. Firmen, die Office selbst paketieren und im Unternehmen verteilen, können OneNote 2016 aber weiterhin integrieren.

Wer OneNote 2016 weiterhin benötigt, kann es bei Microsoft herunterladen. Ein Office 365-Abonnement ist dafür nicht erforderlich, OneNote 2016 ist für jedermann kostenfrei. Den Download findet man auf dieser Seite.

Über den Autor
Martin Geuß
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Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als elf Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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Kommentare
  1. Wer mir das erklären kann, darf sich gerne melden. Auch nachts.
    Schön, gab es hier heute doch noch einen zum Schmunzeln:lol
    "OneNote 2016 ist für jedermann kostenfrei"
    Aber diese Version ist doch auch sehr eingeschränkt und schlecht? Wie kommt denn ein normaler Office 365 Nutzer noch an das richtige OneNote 2016?
    Ist auch nicht wirklich nachvollziehbar. Überall lässt man die Apps wieder schleifen und genau da dreht man plötzlich auf und lässt Köpfe rollen.
    Die allgemeinen Funktionen der App sind ja gar nicht das Problem. Die App ist halt "Cloud-only" - und das ist in Firmen normalerweise das K.O.-Kriterium. Die Leute haben hier noch diverse OneNote Daten lokal liegen und keiner wird den Krams jetzt spontan in die Cloud schieben, nur um dann mit einer bisher noch schlechteren App drauf zugreifen zu können. Irgendwie ist das alles sehr, sehr verwirrend.
    "Ich selbst komme mit der Windows 10 App wunderbar klar"
    Ich auch. :)

    Ich nicht. Eine Word Datei aus OneNote gestartet und bearbeitet speichert sich automatisch wieder in OneNote. Die App kann das aber nicht. Geht gar nicht!
    Wie gerne würde ich mal hinter die Kulissen blicken um so manche Entscheidung zu verstehen. Und was ich mich wirklich frage ist, hat Microsoft einen Plan oder lassen die ihre Strategie per Zufallsgenerator erstellen?
    Sicherlich nicht. Aber, sie werden schon wissen, wie viele Menschen OneNote wirklich nutzen, und in welchem Umfeld es vor allem genutzt wird.
    L_M_A_O
    "OneNote 2016 ist für jedermann kostenfrei"
    Aber diese Version ist doch auch sehr eingeschränkt und schlecht? Wie kommt denn ein normaler Office 365 Nutzer noch an das richtige OneNote 2016?

    Mit dem Link im Artikel (hier gerne wiederholt: https://support.office.com/nach-der-installation-von-office-2019-oder-office-365-fehlt-onenote-2016 )
    kann man sich die Installationsdatei für das "richtige" OneNote2016 herunterladen. Damit ist man nicht auf diese eingeschränkte App angewiesen.
    Ich würde ja gerne auf die OneNote-App umsteigen, nur meine Dateien liegen auf meinem NAS und nicht in der Cloud.
    Ich würde ja gerne auf die OneNote-App umsteigen, nur meine Dateien liegen auf meinem NAS und nicht in der Cloud.

    Man kann in OneNote auch Notizbücher anlegen, die lokal oder auf einem eigenen NAS liegen. Aber mit dem wesentlichen Feature von OneNote dürfte es dann schwierig werden - die Notizbücher werden sofort auf allen eingerichteten Geräten synchronisiert, egal ob Windows, Android oder iPhone, egal ob 2 oder ein halbes Dutzend Geräte.
    PeteM92

    kann man sich die Installationsdatei für das "richtige" OneNote2016 herunterladen. Damit ist man nicht auf diese eingeschränkte App angewiesen.

    Nein eben nicht, das ist nur "OneNote (2016)for free", womit man meines Wissens nach auch keine Notizbücher lokal speichern kann, also genauso Schrott wie die UWA.
    Ich nutze OneNote seit nun zehn Jahren sowohl privat als auch auf der Arbeit exzessiv. Es hat wirklich etwas gedauert, aber der klassischen Win32-Anwendung trauere ich nicht mehr hinterher. Die Jungs und Mädels haben wirklich gute Arbeit geleistet. Aber natürlich ist noch Luft nach oben 😎
    Tragisch....nach vielen Jahren habe ich nun wirklich die Funktionsvielfalt von OneNote2016 geritzt, und dann muss man zurück auf die App. Ich weiss nicht was MS sich dabei denkt. Die App ist mit Outlook bei weitem nicht so integriert, wenn man nicht alles in der Cloud hat aber auf einem Firmen (Exchange) Server.
    über 400 Kommentare auf 2'200 Stimmen sprechen wohlauch eine eindeutige Sprache:
    https://onenote.uservoice.com/forums/327186-onenote-for-windows/suggestions/32737648-include-onenote-for-desktop-in-office-2019?tracking_code=813def0f5dbd2bb7c7a2417651615b33
    Ich programmiere schon länger UWP Anwendungen im Business Bereich und muss sagen, im Vergleich zu WPF ist es ein Genuss damit zu programmieren. Die UWP Features in Visual Studio >2015 sind Klasse und erleichtern das Programmieren sehr. Ich kann Microsoft schon verstehen, dass sie auf UWP setzten. Mal ehrlich, das sollten sie auch. Eigentlich sollte UWP mehr promotet werden, aber auch die Dokus und Demo APps stark verbessert werden, ... aber das ist eine andere Story. ONENOTE Uwp ist auf den richtigen Weg. Meine Meinung.
    Die UWP Features in Visual Studio >2015 sind Klasse und erleichtern das Programmieren sehr.

    Umso leichter sollte es Microsoft fallen, alle Features und Möglichkeiten (auch für Erweiterungen) auch in die OneNote-App reinzubringen.
    Für mich ist die App im Vergleich zu OneNote2016 derzeit fast so wie die Win10-Mail-App im Vergleich zu Outlook 2019.
    Ich nutze OneNote bei der Arbeit für Meeting-Notizen. Da bin ich aber auch der einzige, denn selbst die Kollegen die mit Laptop in den Besprechungen sitzen, machen sich Notizen in einem Buch... In OneNote 2016 bin ich automatisch über meinen Firmen-Account angemeldet und kann Besprechungsdetails aus den Outlook-Terminen einfügen. In der UWP kann ich mich aber nicht mit meinem Account ([email protected]) anmelden, weil das ja kein Microsoft Account ist. Also ist die UWP für meine Zwecke unbrauchbar. Oder gibt es da einen Work-Around?
    Bin ich zu blöd oder kennt die OneNote App gar keine Tastaturkürzel? Jedenfalls funktioniert kein mir bekannter Shortcut wie im OneNote 2016 Desktop-Programm. Auch der Doppelklick mit dem dann erscheinenden Formatierungsmenü fehlt mir sehr. Als Tastaturbesessener kann ich daher mit der App nur begrenzt produktiv arbeiten. Das geht alles in der OneNote 2016 Software besser.
    Ich persönlich komme zwar mit der App klar, aber nicht mit dem Weg, den MS eingeschlagen hat. Einen derartigen Zickzack-Kurs kenne ich von keinem anderen Unternehmen. Die o.g. Vermutung mit dem Zufallsgeneratot klingt gar nicht so unwahrscheinlich.
    L_M_A_O
    Nein eben nicht, das ist nur "OneNote (2016)for free", womit man meines Wissens nach auch keine Notizbücher lokal speichern kann, also genauso Schrott wie die UWA.
    Mit parallel installierter Office-365- oder Office-2019-Lizenz sollte das ein vollwertiges OneNote 2016 sein. Das steht so auch auf der verlinkten Microsoft-Webseite. Nur wenn man mit diesem Installaer OneNote vor dem Office installiert, wird die Lizenz falsch angezeigt, allerdings stehen die vollen Funktionen von OneNote 2016 auch dann zur Verfügung.
    Bin auch nach wie vor nicht glücklich mit der Entscheidung. Ich brauche für meine Arbeit unbedingt die Desktop-Version. Ich sag nur Onetastic...
    Warum muss MS hier die User auch unbedingt zur UWP drängen -.- Immerhin ist bis zum Jahr 2026 noch ein bisschen Zeit, wer weiß, wie ich dann arbeite. Eine auch nur annähernd adäquate Lösung habe ich aber bisher auch nicht bei der Konkurrenz gefunden.
    Einfach die Unterstützung für lokale Notizbücher integrieren und ich bin gerne offen für die UWP App.
    Was nützt mir auf meinem Rechner eine onepkg Datei, wenn diese sich nicht mit der Vorreiterversion öffnen lässt?
    Ich nicht. Eine Word Datei aus OneNote gestartet und bearbeitet speichert sich automatisch wieder in OneNote. Die App kann das aber nicht. Geht gar nicht!

    Vermutlich funktioniert OLE Subsystem-übergreifend (Win32 / UWP) nicht so richtig.
    Hätte ich recht, läge es nicht an der App selbst.
    Wie gerne würde ich mal hinter die Kulissen blicken um so manche Entscheidung zu verstehen. Und was ich mich wirklich frage ist, hat Microsoft einen Plan oder lassen die ihre Strategie per Zufallsgenerator erstellen?

    Aber ja doch:
    Confuse the Russians.
    nun ich bezeichne mich mal als Power User und muss auch sagen: Wenn vier oder 5 features endlich mal eingebaut werden, dann könnte man OneNote gut nutzen! Aber diese Features kommen nicht!
    Seitengruppen Drucken
    Seitenformat festlegen
    in und export von Notizbüchern
    das sind die wichtigsten drei!
    Der absolute Vorteil der UWP ist einfach die Geschwindigkeit und die Struktur. Diese alte Win32 Anwendung ist Träge und komplett überfüllt.
    Da ich auch UWP Apps Programmiere, verstehe ich beispielsweise Deezer nicht.
    Anstatt die UWP App aufzupeppen kommt eine ultra langsame und nicht touchoptimierte Win32 Anwendung. Das zeigt gleichzeitig was man alles falsch machen kann, mit einer Win32 Anwendung. Dort hilft das UWP Framework doch sehr!
    Mit der OneNote Streichung bricht weit mehr weg als eine Desktopversion mit flexibler Speicheroption.
    Ganze Abläufe brechen weg, Abläufe, welche sich über Jahre etabliert haben und als Selbstverständlichkeit gelten. Aktuell gibt es keinen Ersatz für das Zusammenspiel von OneNote mit Outlook.
    OneNote hat sich wie vieles zu einem 365 Werkzeug entwickelt und es sieht nicht danach aus, als hätte Microsoft großes Interesse daran Kauf-Kunden zufrieden zu stellen.
    Es wird der Tag kommen, an dem sie merken das ihnen ein Markt wegbricht.
    Ich habe es wirklich mehrfach genutzt, aber die UWP zerhaut mir jedesmal meine Notizbücher. Zur Zeit nutze ich 5 Notizbücher und ausgerechnet das für die Arbeit wird in der UWP nicht aktualisiert und wenn doch, dann gibt es ständig Fehler. Mit der Desktop Version passiert das nicht, also ist ein Umstieg für mich nicht möglich.
    Ein weiteres Beispiel dafür das MS außer für die Cloud keinerlei Strategie hat.
    Das wirkt wie ein großer Hühnerhaufen.
    Alles rennt wild hin und her, macht irgendwas und hinterher hofft man das das neue Ei automatisch rund wird.
    Doch die Strategie ist sehr deutlich.
    Microsoft entwickelt sich zu einem Dienstanbieter und weg von einem Anbieter für Softwarelösungen.
    Die große Frage wird sein ob der Wandel vollzogen werden kann oder ob neue Trends oder Besinnungen dem einen Strich durch die Rechnung machen werden? Für den Fall, werden sie keinen Plan B haben.
    Wieder eine dieser denkbar schlechtesten Entscheidungen!! Mann!! Wer Windows kauft will Programme, wer "Apps" will kauft kein Windows.
    MS sollte diesen Fakt dringend erkennen, akzeptieren und ausschließlich danach handeln!
    Schwachsinnskram da.... Einziges Ergebnis: Weniger Verbreitung, weniger Nutzer.
    Vielleicht weil Skype historisch bedingt plattformubergreifend verfügbar ist und eine Entwicklung von Skype als UWP einen erheblichen Mehraufwand bedeutet da man dann 2 Codebasen pflegen muss. Onenote hingegen wird wohl niemals fir Linux erscheinen
    Vielleicht ist der Abteilungsleiter für die Onenote-Entwicklung aber auch einfach nur ein UWP Liebhaber und leistet Pionierarbeit, wer weiß das bei Microsoft schon :D
    Vermutlich funktioniert OLE Subsystem-übergreifend (Win32 / UWP) nicht so richtig.
    Hätte ich recht, läge es nicht an der App selbst.

    Ok. Das wäre eine Möglichkeit.
    Bleibt für mich letztendlich aber egal, ich will halt nicht umständlich rumeiern wollen.
    keksvertilger
    Wieder eine dieser denkbar schlechtesten Entscheidungen!! Mann!! Wer Windows kauft will Programme, wer "Apps" will kauft kein Windows.

    Selbst in der kühnsten Fantasiewelt von Microsoft existiert der nicht Windows nutzende Windowsnutzer nicht.
    Deine Aussage bedarf der gründlichen Überarbeitung, denn sie ist ein Paradebeispiel dafür, das die einst wörtliche Trennung heute nur Probleme bereitet. Abseits vom deutschsprachigen Raum unterscheidet man auf diese Art nicht.
    Und selbst dann, kann man sie nicht widerspruchslos hinnehmen. Dem Anwender ist es im Grunde eigentlich egal auf welche Basis die Anwendung entwickelt wurde, solange sie die Bedürfnisse abdecken.
    keksvertilger 15.02.2019, 9:27
    Wieder eine dieser denkbar schlechtesten Entscheidungen!! Mann!! Wer Windows kauft will Programme, wer "Apps" will kauft kein Windows.

    Der Aussage kann ich überhaupt nicht zustimmen. Apps sind nichts anderes als eine andere Art von Programmen. Ich z.B. nutze sehr gerne diverse Apps wie z.B. Mail-App, Groove Musik, Film & TV-App, Mediathek-App, …, sowohl auf meinem PC wie auch auf meinem Tablet. Es ist äußerst angenehm auf beiden Geräten die selben Apps nutzen zu können. Oftmals sind Apps spezialisierter als normale Programme und nicht so überladen. Außerdem aktualisieren die sich auch noch im Hintergrund automatisch. Eine sehr angenehme Sache.
    Bei normalen Programmen kommt auch niemand auf eine Aussage wie ich nutze das Programme nicht weil es 32 Bit ist oder weil es 64 Bit ist oder gar auf dem .Net-Framework läuft. Wenn das Programm oder die App genau das macht was sie soll, dann kann mir die Plattform fast egal sein, mit der kleinen Einschränkung, dass auf dem Tablet Apps i.d.R. besser laufen als normale Programme, da besser auf Touchscreens angepasst. Umgekehrt laufen Apps dagegen problemlos auch auf dem PC.
    Ja, die Apps von Microsoft sind eine Art Software, nur die meisten davon taugen nichts.
    Im Fall von OneNote ist der gemachte Vergleich (nämlich Crippleware!) aus meiner Erfahrung zutreffend.
    OneNote 2016 ist problemlos installierbar auf Win 10 Rechnern und für Android gibt es eine App.
    Ich wollte Evernote schon vom Rechner verbannen, nur leider hat Mickymaus das "erfolgreich" verhindert. Anstelle die Zahlkunden von Evernote abzugreifen und denen ein Abo von Office 365 schmackhaft zu machen macht Microsoft Rolle rückwärts.
    Das Kriechtempo bei der Weiterentwicklung der OneNote App sollte jedem zu denken geben.
    viel schlimmer ist für Businesskunden das die OneNote Integration in Outlook weg, wenn das Office Update dir mal eben OneNote 2016 deinstalliert. damit deinstalliert sich auch das Add-in und die App bringt es nicht mit. Ist bekannt bei Microsoft, aber Ist halt so.
    Einzige Lösung für Kunden die eine echte Vollversion OneNote möchten: Office 2013 oder 2016 kaufen/weiter nutzen - und kein O365. Kann kaum im Sinne von MS sein.
    Was soll diese Endzeitstimmung bzgl. OneNote 2016? Einfach das installierte OneNote weiternutzen. Es wird auch bei zukünftigen Updates von Office nicht deinstalliert, sofern es vorher benutzt wurde. Bei einer Neuinstallation mit einem Office-Installer ohne OneNote, problemlos das OneNote for Free nachinstallierten und schon hat man in Office 201X und Office 365 ein voll funktionsfähiges OneNote 2016, das zumindest bis 2026 Updates erhält.
    Für Firmen mit fähigen Admins scheint das ja alles sowieso nicht zu gelten, weil die sich laut Martin weiterhin ihr Office selbst zusammenstellen können.
    @build10240 grundsätzlich gebe ich Dir Recht. Man wird OneNote 2016 in der jetzigen Form noch sechs Jahre nutzen können. Vermutlich hat man nur noch wenig andere Programme auf dem PC, bei denen man ähnlich langfristige Sicherheiten hat, insofern könnte man auch sagen: 2025 ist immer noch genug Zeit, sich Gedanken zu machen.
    Die Ankündigung, dass die UWP die Desktop-Version ersetzt, erfolgte allerdings eindeutig zu früh, so hat man die Leute unnötig verunsichert. Man hätte die UWP zuerst in einen reiferen Zustand bringen sollen. Idealerweise kündigt man ein Produkt ab und die Leute sagen "jo, kann weg, brauch ich sowieso nicht mehr". Hier wurde wie bei Wunderlist / To-Do der zweite Schritt vor dem ersten gemacht.
    Ich glaube nicht das OneNote den Reifegrad von 2016 erreichen wird. OneNote wird zu einem 365 Produkt "ausreifen".
    Denn spätestens jetzt, hätte sie die UWP auf den Stand haben sollen der es erlaubt, von "alt" auf "neu" umzusteigen. Das ist nicht erfolgt und alt wurde aufs Abstellgleis geschoben.
    "Endzeitstimmung" darf dann wohl schon aufkommen, denn bis zum vollständigen Ende wird auch Office2019 schon einen Nachfolger haben. Es wird auch keiner mit Sicherheit sagen können, das mit Office 2022(?) die Schnittstellen zu OneNote 2016 noch greifen.
    OneNote 2016 scheint nicht mehr für jeden "kostenfrei" zu sein. Bei der Installation wird jetzt zwingend ein Office 365 oder für Firmenzwecke erstellter Microsoftaccount benötigt.
    Zumindest ist es bei mir so und wurde mir auch von anderer Stelle so bestätigt.
    Oder gibt es dazu einen Tip?
    Leider geht es nicht.
    Vor ein paar Wochen war ich auf Schulung und an den Schulungsrechnern wurde einfach das Anmeldefenster für die Cloud weggeklickt. Danach startete OneNote 2016 lokal. Genauso wollte ich es im Betrieb heute machen. Mit dem Anmeldefenster schloß sich OneNote 2016. Gab ich eine kostenfreie Outlook.de eMailadresse an so kam die Meldung, dass diese Adresse nicht im System sei und ich eine Office 365 Kennung brauche.
    Das auf dem Rechner installierte Office ist 2019.
    Da stimmt irgend etwas anderes nicht. Mach mal Screenshots von den Meldungen.
    OneNote läßt sich mit anderen Microsoft-Konten betreiben, das muß nicht mit Office verkoppelt sein.
    Und gerade bei Office2019 kann man OneNote nachinstallieren.
    Stimmt das eigentlich, daß Du Windows 7 auf dem Rechner hast?
    Guten Morgen.

    Anbei der Screenshot.
    Windows 7 stimmt schon. Allerdings ist das nicht der Rechner um den es geht. Der Rechner auf dem OneNote 2016 lauffähig gemacht werden soll ist ein Windows 10 professional mit Office 2019 Home and Business.
    Nächstes Jahr müssen wir die Windows 7 Rechner ersetzen und ich darf mich jetzt schon damit befassen wohin die Reise geht :eek::(
    EDIT: Die *outlook.de Adresse funktioniert. Das habe ich gerade nochmals getestet.
    Da hast Du vermutlich in die verkehrte Schublade gegriffen.
    Vor Deinem Menü mußt Du erstmal auswählen, ob Du ein Geschäfts- oder Schulkonto hast oder ein Microsoft-Konto.
    Überlege mal genau, was Du hast.

    Ich gehe mal stark davon aus, daß Du "nur" ein Microsoft-Konto angelegt hast. Wenn Du das auswählst, wirst Du dich auch mit Deinem Konto anmelden können.
    Ganz so einfach war es doch nicht. Aber Dein Tip hat mich auf einen Weg gebracht wie das gehen kann. Danke dafür.
    Das Fenster das Du zeigst kam nicht. Kommt das vielleicht wenn noch kein Office installiert ist?
    Da Dein Screenshot OfficeAnmeldung heißt habe ich die Kontoeinstellungen in Word gesucht und zu dem lokalen Konto ein kostenfreies xxx(at)outlook Konto hinzugefügt. Danach fragte OneNote nicht mehr nach einer Cloudanmeldung. Es startete einfach durch.
    Na prima, dann hat das ja jetzt funktioniert.
    Das Anmeldefenster schaut tatsächlich etwas anders aus, je nachdem welche Konten / Programme schon eingerichtet sind. Aber mir gings darum Dir zu zeigen, daß die Auswahl Geschäfts-Konto bzw. Microsoft-Konto richtig getroffen werden muß. Je nach Auswahl geht das bei Microsoft dann offensichtlich ganz unterschiedliche Wege. Wenn man das falsch gewählt hat, kommt man nicht weiter.
    Es ist tatsächlich so, daß ein in Word eingerichtetes Konto gleich in OneNote verwendet wird (und in Excel, Powerpoint usw.). Man kann aber in jedem Programm weitere Konten hinzufügen (und umschalten), falls man z.B. in OneNote Notizbücher von unterschiedlichen Konten verwenden will.
    Office 365 ist doch ein Tipp, oder?
    In diesem Fall unterstütze ich Microsoft vollkommen.
    Ohne einen Cent zu bezahlen eine der besten Office Anwendungen gratis? Damit würde Microsoft die zahlenden Kunden bestrafen.
    Nimm doch die Alternative Evernote in der kostenlosen Version.:lecker
    Evernote in der kostenlosen Version unterstützt nur mehr 2 Geräte - das ist unbrauchbar wenig.
    OneNote kann man auch ohne jedes Office-Programm oder Abonnement kostenlos nutzen - auf ??? vielen Geräten (??? bei mir so ca. 10 derzeit).
    Bei Microsoft bezahlt man ja für das Office und bei Office365 für den Cloudspeicher.
    Die OneNote App ist ja nun nicht mit der Office 2016 Version vergleichbar und ich bleibe dabei, daß jemand der für Office 2016 bezahlte soll das Privileg der Weiternutzung bis 20xx haben. Genau so hat Microsoft den Wegfall von OneNote 2016 seinerzeit kommuniziert.
    Nicht Office-Bezahler haben den vollen Umfang der OneNote App zur Verfügung.
    OT
    Ich selbst halte zwar recht wenig von Evernote, aber wie überall, mit Mehrfachkonten kann man bequem über die Runden kommen. Leider hat der OneNote Clipper praktisch keine nennenswerte Verbesserung erhalten. Da kann Evernote ab und zu nützlich sein.
    Die OneNote App ist ja nun nicht mit der Office 2016 Version vergleichbar

    Das sehe ich auch so. Ich setze OneNote mit OneNote2016 gleich. Das kann man glücklicherweise immer noch ohne jedes Office Produkt kostenlos auf jedem PC installieren und nutzen.
    Die OneNote App ist irgendwie so angelegt, daß wohl sie nie den vollen Funktionsumfang und Bedienkomfort von OneNote2016 erhalten kann - eine fatale Entscheidung von Microsoft.
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