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OneNote: Microsoft kündigt größere Veränderungen in den nächsten 12 Monaten an

OneNote: Microsoft kündigt größere Veränderungen in den nächsten 12 Monaten an

Die Zukunft von OneNote unter Windows 10 glich in den vergangenen Jahren immer mehr einer Achterbahnfahrt. Zunächst wurde OneNote 2016 zugunsten der Universal App in den Wartungsmodus versetzt, ehe Microsoft nur etwa ein Jahr später die Rolle rückwärts probte. OneNote für Windows 10 befindet sich mittlerweile selbst im Wartungsmodus, während OneNote 2016 in den Kreis von Office 365 zurückkehrte und wieder neue Funktionen bekam. Nun erhöhen die Redmonder das Tempo deutlich.

In den kommenden 12 Monaten wird OneNote Desktop neben den visuellen Änderungen, die auch die Schwesterprojekte wie Word und Excel bekommen werden, noch an einigen anderen Stellen wesentliche Verbesserungen erfahren. Teilweise betrifft das gänzlich neue Funktionen, teilweise sollen auch Schlüsselfunktionen, die momentan noch ausschließlich in OneNote für Windows 10 zur Verfügung stehen, in die normale Desktop-Anwendung portiert werden. Die genaue Liste aller Funktionen, die aus der Universal App in die klassische Desktop-App kommen werden, will Microsoft in einem kommenden Blogpost veröffentlichen. Das zentrale Ziel ist hierbei, ab Sommer 2022 wieder eine echte OneNote-App für Windows zu haben. Die Versionen für iOS/iPadOS, macOS und Android sowie die Webversion sind nicht betroffen.

OneNote für Windows 10 wird vorerst weiter verfügbar bleiben und auch weiterhin mit Bugfixes und Sicherheitsupdates versorgt. Microsoft empfiehlt momentan auch ausdrücklich, auf einen Umstieg zu verzichten, wenn aktuell noch hauptsächlich mit der Universal App gearbeitet wird, da die Redmonder aktuell noch verschiedene Vorkehrungen treffen, um den Übergang so sanft und problemlos wie möglich zu gestalten. Eine entsprechende Einladung zum Umstieg soll in der zweiten Jahreshälfte 2022 in der Universal App aufploppen, wenn diese Arbeiten abgeschlossen sind.

Gleichwohl empfiehlt Microsoft bei komplett neuen Installationen bereits grundsätzlich die Verwendung der klassischen Desktop-App. Nähere Informationen zur weiteren Entwicklung werden in den kommenden Monaten veröffentlicht.

Über den Autor

Kevin Kozuszek

Kevin Kozuszek

Seit 1999 bin ich Microsoft eng verbunden und habe in diesem Ökosystem meine digitale Heimat gefunden. Bei Dr. Windows halte ich euch seit November 2016 über alle Neuigkeiten auf dem Laufenden, die Microsoft bei seinen Open Source-Projekten und der Entwicklerplattform zu berichten hat. Regelmäßige News zu Mozilla und meinem digitalen Alltag sind auch dabei.

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