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OpenAI: Microsoft erhält Sitz, aber keine Stimme im neuen Verwaltungsrat

OpenAI: Microsoft erhält Sitz, aber keine Stimme im neuen Verwaltungsrat

Nichts ist so alt wie Nachrichten von gestern: Am Mittwoch hörten wir noch, dass Microsoft im neu aufgestellten Verwaltungsrat von OpenAI keinen Sitz bekommen wird – zuvor hatte es entsprechende Gerüchte gegeben.

Das hat sich jetzt als Falschmeldung herausgestellt – zumindest teilweise. (So schnell, wie sich die Nachrichtenlage um dieses Unternehmen ändert, kann es aber gestern sehr wohl eine korrekte Information gewesen sein).

Microsoft wird nämlich sehr wohl einen Sitz erhalten, allerdings ohne Stimmrecht. Soll heißen: Wenn wichtige Entscheidungen bei OpenAI anstehen, seien sie personeller oder strategischer Art, dann wird Microsoft mit am Tisch sitzen, kann also nicht mehr kalt erwischt werden, wie das beim zwischenzeitlichen Rauswurf von Sam Altman der Fall gewesen ist. Mitbestimmen darf Microsoft allerdings nicht, zumindest nicht offiziell.

Unterdessen ist Sam Altman nun ganz offiziell wieder als CEO zurück bei OpenAI. Technik-Chefin Mira Murati, die vom alten Board zunächst zu seiner Nachfolgerin ernannt und zwei Tage später ebenfalls rausgeworfen wurde, weil sie sich auf Altmans Seite geschlagen hatte, kehrt ebenfalls zurück.

Über den Autor

Martin Geuß

Martin Geuß

Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als 17 Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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