Panos Panay: Ein Revolutionär als Hüter der Evolution

Panos Panay: Ein Revolutionär als Hüter der Evolution

Sein Name ist so fest mit der Marke Surface verbunden wie kein anderer: Panos Panay ist der Schöpfer von Microsofts eigenen Windows-Computern, seit über 10 Jahren trägt er diese Verantwortung. Im November 2017 habe ich ihn zum ersten Mal persönlich getroffen, gemeinsam mit Surface-Chefdesigner Ralf Groene war er seinerzeit in Deutschland unterwegs.

Weil Groene gebürtiger Deutscher ist, holte Panos bei seiner Geschichte über die Entstehung des ersten Surface etwas weiter aus und erzählte er von dem Moment, als er quasi direkt von Steve Ballmer kommend Ralf Groene in sein Büro bat und ihn für das Surface-Projekt anheuerte. Das war nicht einfach, denn schließlich musste er ihn überzeugen, ohne ihm sagen zu dürfen, worum es eigentlich geht. „Werden wir zusammen Produkte bauen?“ soll Groene gefragt haben, und Panos Panay antwortete „Ja, die Besten überhaupt“. Groene unterschrieb und der Rest ist Geschichte, bis zum heutigen Tag arbeiten die beiden zusammen.

Es war der Beginn einer langen Reise, und natürlich durfte in diesem Zusammenhang auch die Anekdote über den ersten Surface-Prototyp aus Metall, Plastik und viel Klebeband nicht fehlen.

Surface Prototyp

Die ersten beiden Versuche des Surface Pro sahen aus wie – naja, erste Versuche eben. Ab dem Surface Pro 3 aber hatten Panos und sein Team den Bogen raus. Das Design des Surface Pro wurde quasi der Gold-Standard für Convertibles nicht nur mit Windows.

Mit dem Surface Book und dem Surface Studio folgten weitere Geräte, welche es in dieser Form bisher nicht gab. Eine Innovation folgte auf die andere. Vorangehen, neue Dinge ausprobieren, neue Wege einschlagen – das war das Credo der Marke Surface.

Damit ist es seit einigen Jahren allerdings vorbei. Das Design des Surface Pro, inzwischen bei der siebten Generation angelangt, hat sich seit der vierten nicht mehr verändert. Surface Laptop, Surface Studio und Surface Book sahen in zweiter bzw. dritter Generation exakt so aus wie in der ersten.

Selbstverständlich kann man die Frage stellen: Was soll man denn auch verändern? Warum etwas reparieren, das nicht kaputt ist? Die Geräte sind in ihrer jeweiligen Fassung „durchentwickelt“. Ein gleichbleibendes Design sorgt außerdem für einen hohen Wiedererkennungswert und mindert den Wertverlust der „alten Modelle“, denn man sieht ihnen ja auf den ersten Blick nicht an, dass sie „veraltet“ sind.

Dennoch muss man feststellen: Aus der Revolution ist eine Evolution geworden, und Panos Panay ist ihr Hüter. Mit dem Surface Duo wird Ende des Jahres zwar wieder etwas Neues kommen, als innovativ kann man es aber nur mit viel gutem Willen bezeichnen. Das einzige Gerät, in dem zusammen mit der Software wieder echte Innovation gesteckt hätte, wäre das Surface Neo gewesen. Dessen Release ist aber zunächst abgeblasen und die weitere Zukunft ungewiss, ebenso wie jene von Windows 10X.

Seit Februar hat Panos Panay eine zusätzliche Aufgabe. Er leitet nun die Entwicklung des „sichtbaren Teils“ von Windows, oder wie immer man das nennen möchte. Das Betriebssystem selbst liegt ja in der Verantwortung des Plattform-Teams von Scott Guthrie, während Panos für die User Experience verantwortlich zeichnet.

Das ist eine spannende Konstellation, denn genau wie bei der Surface-Serie gilt bei Windows 10 inzwischen: Immer schön langsam, und im Zweifel gewinnt der Stillstand. Lieber auf Bewährtes setzen, als zu riskieren, dass das Neue dem Kunden nicht gefällt. Lieber zurückhalten, statt etwas Neues einfach mal auszuprobieren, wie beispielsweise das Surface Neo.

Das soll keine Kritik sein, denn es ist nichts anderes als die konsequente Umsetzung dessen, was der Kunde Microsoft in den letzten Jahren gelehrt hat. „Wir müssen die Kunden dort treffen, wo sie sind“ hat Panos Panay kürzlich gesagt. Das klingt pragmatisch und kundenorientiert, aber es ist eben nicht mehr das, was einst der Ursprung für das erste Surface war: Vorangehen, neue Wege aufzeigen.

So darf das nicht mehr weiter gehen. Die aktuellen Generationen von Surface Pro, Surface Laptop und Surface Book müssen definitiv die letzten ihrer Art sein, wenn die Marke nicht langweilig werden soll. „Wir müssen etwas Verrücktes tun“ hat Ralf Groene mal gesagt, als er auf das Design zukünftiger Produkte angesprochen wurde. Die Zeit dafür wäre reif.

Über den Autor
Martin Geuß
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Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als zwölf Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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Kommentare

  1. Was verrücktes tun ?? Surface einstellen, weil der optimale Formfaktor gefunden wurde ?? Würde mal in die Linie passen, als die perfekte Funktion der Lumias mit Continuum gefunden wurde, wurde es auch eingestellt.
    Was ich persönlich noch vermisse ist eine universelle (also für Pro/ Go und andere Marken)Dockingstation auf die sich so ein Tablet mit einer Hand, wie auf die Tastatur, aufsetzen lässt um aus dem mobilen Gerät ein produktives zu machen.
    Panos Panay stand bei der Präsentation des Surface Duo ins Gesicht geschrieben was er davon hält. :D
    Das Neo mit Windows 10X, ja das wäre es gewesen.
    @[email protected] Ich war ja im Oktober in New York live dabei. Panos ging es an diesem Tag sichtlich schlecht, ich vermute er war krank. Da würde ich also nicht allzu viel hineininterpretieren.
    Würde es nicht ganz so kritisch sehen. Immerhin hat Microsoft mit dem Pro X durchaus etwas Neues in der Surface-Reihe gebracht. Hier und da zwar noch verbesserungswürdig, aber durchaus interessant. Evtl. werden sie aber dann in der nächsten Generation das Pro 7 und das Pro X zu einem einzigen Gerät verschmelzen.
    Aber was soll man an einem Tablet und Notebook jetzt noch so Revolutionäres bringen, was es nicht eh schon von anderen Herstellern gibt? Übrigens war auch das Surface Book keine Revolution, wenn man es mal mit der Optik und Anmutung eines MacBook Pro vergleicht.
    Und was war so revolutionär am Surface Pro? Doch eigentlich nur der Kickstand, oder? Den Rest gab es in ähnlicher Form auch schon im iPad, wobei ich jetzt allerdings nicht genau weiß, wer von beiden Herstellern zuerst mit der Stifteingabe kam. Revulutionär war dagegen irgendwie das Surface Dial, aber wer nutzt das heute noch?
    Egal. Ich mag die Surface-Reihe nicht zuletzt auch deswegen, weil sie seit Jahren so ist, wie sie ist. Wo ich aber zustimme. Am Book 3 hätten sie wirklich mal deutlich mehr ändern können. Das ist immer noch der gleiche schwere und dicke Brummer, wie zu Anfangszeiten. Schön anzusehen und auch zu bedienen, aber irgendwie der Konkurrenz hinterher, wenn ich mir die Convertibles von Asus, Lenovo und Co. so ansehe.
    Wieso "darf" das nicht so weiter gehen? Es sind keine bunten Lumia-Spielzeuge oder irgendwelche experimentellen Android-Geräte, sondern PCs zum arbeiten. Grade wenn es so schön zuverlässig und "langweilig" ist, dann machen die Dinger doch alles richtig. Bei Thinkpads und anderen Geräten beschwert sich auch keiner dass die jedes mal gleich aussehen (und Macbooks wahrscheinlich auch nicht).
    Das ist eine spannende Konstellation, denn genau wie bei der Surface-Serie gilt bei Windows 10 inzwischen: Immer schön langsam, und im Zweifel gewinnt der Stillstand. Lieber auf Bewährtes setzen, als zu riskieren, dass das Neue dem Kunden nicht gefällt.

    Wie passt das denn zu den halbjährlichen Updates? Das ist für mich eher Bleeding Edge pur als konservativ.
    "Wir müssen die Kunden dort treffen, wo sie sind“ hat Panos Panay kürzlich gesagt. "
    Na dann bin ich mal gespannt wann er sich auf den Weg macht mich zu treffen. Bisher ist er mit ziemlich großem Abstand an mir vorbei gelaufen.
    als ich halte nix davon Änderungen vorzunehmen nur damit man was neues macht, obwohl sie garkeinen wirklichen Mehrwert bringen oder sogar ein Produkt schlechter machen.
    Siehe beispielsweise Butterfly-Keyboards in den MacBooks...
    Produkte die gut fuktionieren, kann man getrost so lassen und nur die Feinheiten immer weiter verbessern.
    Hier wären bei Surface Pro und Laptop denke insbesondere die Displayränder und das starke Spiegeln der Displays zwei Sachen die man im Herbst adressieren sollte. Mehr Akkulaufzeit wäre natürlich auch immer schön, aber da ist MS eh Intel und AMD größtenteils ausgeliefert.
    Trotzdem ist Innovation sicher für jede Marke wichtig und insbesondere auch bei Surface, mir persönlich ist es auch sehr wichtig.
    Dafür sollten dann meiner Meinung nach neue Formfaktoren verwendet werden, wie eben das Neo und Duo.
    (Hier verstehe ich nicht ganz warum im Artikel steht, das Duo wäre nix wirklich neues? Ich finde es ist durchaus ein völlig neues Bedienkonzept...)
    Finde die aktuelle Strategie deshalb eigentlich sehr gut gewählt.
    Ich habe für das Review des Surface Book 3 eine Liste von gut einem Dutzend Punkte, wo Verbesserung notwendig wäre oder die einfach nicht mehr zeitgemäß sind. Es wird ein Kampf, das so unterzubringen, dass es am Ende kein Verriß wird, denn das habe ich auf keinen Fall vor. Es ist nämlich immer noch ein erstklassiges und auf seine Art einzigartiges Produkt.
    @Martin: Na da bin ich aber mal auf deinen Bericht zum Book 3 und den Kritikpunkten gespannt. Wann kommt der denn?
    Martin, du bist wie ein Kind, welches nicht wissen tut was es will. Zunächst hast du das faltbare Konzept von neuen Geräten in Frage gestellt, weil man mit einem gewöhnlichem Laptop auch alles erledigen könnte. Dann hast du begonnen W10X zu bezweifeln, weil deiner Ansicht nach es nicht notwendig werden würde. Selbst du änderst scheinbar deine Meinung, wie man lesen und hören kann. Jedoch, was denn nun? Entweder Hop oder Top! Als das Surface Neo verschoben wurde aufs nächste Jahr, wars du derjenige, der begonnen hat Schauermärchen über das Neo und W10X zu erzählen und zu interpretieren.
    Ich sage es nochmal, Das Faltkonzept wird den PC vom Büro, ins Klassenzimmer bringen und W10X wird den PC vom Manager zum Rentner bringen! Das wird die Innovation der Zukunft sein. Das bedeutet jedoch nicht, dass es das Büro und den Manager nicht mehr geben wird. Auch die werden in Zukunft weiter bedient werden. Also eben nicht alles neu machen, sondern bewährtes bewahren und neues zulassen!
    "wobei ich jetzt allerdings nicht genau weiß, wer von beiden Herstellern zuerst mit der Stifteingabe kam. "
    Alles schon alt. Windows XP Tablet Edition.
    skalar
    Zunächst hast du das faltbare Konzept von neuen Geräten in Frage gestellt, weil man mit einem gewöhnlichem Laptop auch alles erledigen könnte.

    Keine Ahnung, mit wem du mich jetzt gerade verwechselt, aber ich bin jedenfalls der, der schon lange vor dem Surface Neo darüber gesprochen hat, welches Potenzial er in Dual Screen Geräten sieht. Daran glaube ich auch weiterhin, dennoch würde ich aktuell keine Wetten darauf eingehen, dass wir das Surface Neo nochmal wiedersehen. Schon alleine deshalb nicht, weil man in 2021 kein Gerät von 2019 auf den Markt bringen kann. Möglicherweise beziehst du dich auf eine Äußerung, wo ich mal gesagt habe, dass Dual Screen alleine noch kein Verkaufsargument ist, so lange man damit nicht mehr tun kann als mit jedem anderen Gerät - weil die Software entsprechend angepasst werden muss.
    Ich freue mich, wenn deine Vorhersage eintritt, ich glaube nur eben nicht dran.
    @Martin: Ich verwechsle dich hier mit niemanden, ich verfolge jedoch deine Aussage und geschriebenes schon längerfristig. Ich beobachte hierbei eine schwankende Meinung bei dir. Du hast dich anfangs gegen faltbare Geräte ausgesprochen oder jemand hat sich beim OneCast als Martin verkleidet.
    Was das Surface Neo anbetrifft, Hardware kann und wird aktualisiert werden, du siehst Probleme wo keine sind!
    Es geht hier um das Faltkonzept, W10X und dessen Zielgruppe !!!
    Selbst bei der XBox Series S hast du dich skeptisch geäußert, ich habe dir versucht in den Kommentaren meine Sicht darzustellen, bis dir der Mariam im OneCast genau meine Sichtweise zur Series S erklärt hat.
    Ausrufezeichen sind keine Rudeltiere - und diesem Zusammenhang auch generell überflüssig.
    Wogegen ich mich ausgesprochen habe, sind faltbare Displays - das ist für mich auch ein ganz anderes Konzept als Dual Display. Darin sehe ich nach wie vor keinen Sinn, weil technisch komplett unausgereift. Irgendwann werden sich die Vorteile beider Ideen vielleicht vereinen, das soll mir dann recht sein.
    @Martin:
    Faltbare Displays und Dual Displays sind eben nur ein Konzept! Dessen unterschied besteht nur in der technischen Machbarkeit und nicht in dem Konzept! Du kommst mit deiner Aussage der Wahrheit schon etwas näher, jedoch war bei deinen Aussagen nicht die Rede von der technischen Reife, sondern vorwiegend von der allgemeinen Akzeptanz nach solchen Geräten.
    Ein faltbares Display ist ein Display, Dual Display sind zwei. Das ist der wichtige und wesentliche Unterschied. Was es im Moment gibt, ist ein Bildschirm, den man knicken kann -> für mich nichts als Spielerei.
    Mit zwei Bildschirmen dagegen hat man viele neue Möglichkeiten. Ich bin mir relativ sicher, dass ich das stets getrennt betrachtet habe. Das eine ist ein Hardware- und das andere ein Software-Konzept.
    Wenn das Dual Display Konzept mal "lebt", kann man es natürlich auch mit einem faltbaren Gerät umsetzen, weil es dann sozusagen zu einem "Fake Dual Display" Gerät wird. Wenn das irgendwann technisch ausgereift und bezahlbar ist, dann ist es letztlich auch das bessere Konzept, weil ich beispielsweise für den Medienkonsum dann eben doch eine Fläche habe.
    Ich kann nun natürlich nicht behaupten, dass ich das immer glasklar so kommuniziert habe, vielleicht habe ich mich irgendwo mal unglücklich ausgedrückt. Da müsstest du mir dann aber schon die entsprechende Stelle zeigen, ansonsten tue ich mich schwer damit, wenn mir andere Leute erklären, wie ich etwas gemeint haben soll.
    Warum sollten zwei Displays irgendwas besser können als einer? Mehr-Monitor-Systeme waren für mich schon immer eine Krücke, um Nachteile eines großen einzelnen Monitors zu vermeiden (Preis, Herstellung, Transportierbarkeit, Auflösung, Verfügbarkeit, ...). Daher sehe ich auch nicht, dass Dual Display irgendwas verbessern wird, denn Software muss dafür existieren und die kann jetzt auch schon auf einem Monitor "Fake-Dual-Display" machen, was auch immer das ist.
    Mehr-Monitor-Systeme haben auf jeden Fall Vorteile. Übersetze zum Beispiel mal einen Text, dann bist du froh wenn du den Text auf 2 Monitoren anzeigen lassen kannst, einmal den Originaltext, und auf dem anderen die Übersetzung. Das bekommst du auch auf einem Monitor hin, ja, aber, dann musst du die Fenster schon recht klein ziehen, um beide Fenster gleichzeitig anzuzeigen.
    Es werden im Arbeitsleben eigentlich mittlerweile fast überall mehrere Monitore eingesetzt, weil es einfach enorm hilfreich ist mehrere Fenster gleichzeitig anzuzeigen.
    Ist natürlich immer eine Platzfrage. Zuhause habe ich gar nicht den Platz für mehrere Monitore. Hin und wieder behelfe ich mir mit dem Laptop als drahtloses Display. Leider ist die Latenz dann sehr hoch.
    Sorry Martin, das ist BS. In welche Usability Kategorie faellt denn "langweilig"? Und bei Design sollte bei Gebrauchsgegenstaenden weiterhin "form follows function" gelten.
    Bis auf das Laptop (das ein 360 Grad Scharnier haben sollte) ist die Surface Reihe perfekt fuer das wofuer sie geschaffen wurde - sozusagen "formvollendet".
    Da braucht man nichts Neues, es sei denn man koennte eine vorhandene Mechanik (z.B. beim Book) durch eine bessere ersetzen. Woran ich aber meine Zweifel habe das dies bei gleichem Preis so einfach moeglich ist.
    -
    Womit ich zu dem eigentlichen Punkt komme: "aufregend" ist eigentlich das was ich wie mit einem Geraet machen kann. Und das gibt eben die Software vor.
    Die Surface Reihe wurde ja schlichtweg geschaffen damit es Geraete gibt die zeigen wie man die in Windows vorhandene Stifteingabe fuer die Benutzer mit verschiedenen Beduerfnissen zugaenglich macht.
    Surface Duo und Neo sind da einfach nur der naechste logische Schritt in Sachen Formfaktor. Und bei denen gibts dann "aufregende" Loesungen (Neo Tastatur) weil der neue Formfaktor diese eigentlich vorgibt.
    Damit es wieder einen "richtigen" Sprung bei den vorhandenen Geraeten gibt - dafuer muesste erstmal Software da sein die eine neue Moeglichkeit der Benutzung ermoeglicht und neue Beduerfnisse an Formfaktoren schafft.
    Diesbezueglich kann ich nur hoffen das Panos die "Windows Fraktion" bei Microsoft begeistern kann. Denn es gibt einfach soviel was man gerne haette aber es einfach nicht gibt...
    Da muss Microsoft genauso den Third-Parties zeigen was in Sachen Software moeglich ist wie sie es mit der Surface Reihe in Sachen Hardware getan haben.
    Ich gebe Dir da schon recht. Das Duo wird ein Flop, das wird in den Reviews zerrissen. Ohne 5G, mit altem Chip, das werden nur Fans kaufen (ich sicher nicht).
    Das Book ist toll, aber auch schwer und eigentlich nach 5 Jahren auch wieder alt. Es braucht unbedingt neues Touchpad, das jetzige ist viel zu klein. LTE, automatischer Displayblickschutz, das wären tolle Features. Mehr USB-C bzw. Thunderbolt wird auch immer wieder gefragt. Übrigens ist die Sicherheitsdebatte nur vorgeschoben.
    Ich denke Martin will vermutlich darauf hinaus, das die Surface Reihe eher als so eine Art "Experimentierfeld" was neue Geräteformen betrifft betrachtet werden könnte, und man bei MS irgendwo Gefahr läuft das die Geräte zu langweilig werden und man in der Evolution festsitzt. Sein wir doch mal ehrlich, abgesehen vom Surface Duo und Neo gab es die letzten Jahre keine wirklichen Innovationen was die Geräte betrifft. Upgrades unter der Haube ja, aber das ist so gesehen nichts besonderes. Ich will die Geräte keinesfalls schlecht reden, bin selbst Besitzer von einem Surface.
    Das ist zwar eine Windows Seite und Community, aber bezüglich der Thematik Surface Geräte fällt mir immer ein Satz von Larry Page aus dem Jahr 2015 ein der vielleicht auch passen könnte: "Man muss sich aus der Komfortzone trauen, um in der Tech-Branche relevant zu bleiben."
    @Miine
    "Womit ich zu dem eigentlichen Punkt komme: "aufregend" ist eigentlich das was ich wie mit einem Geraet machen kann. Und das gibt eben die Software vor.
    Die Surface Reihe wurde ja schlichtweg geschaffen damit es Geraete gibt die zeigen wie man die in Windows vorhandene Stifteingabe fuer die Benutzer mit verschiedenen Beduerfnissen zugaenglich macht."
    Na ja, wenn dem so ist, war MS aber nur Semierfolgreich.
    Die Software für die Tablet Nutzung ist bis heute alles andere als Userfreundlich,
    In der Beziehung hat MS dann weder eine gute Software geliefert noch Hardware die die aktuelle Software auf Tablet wirklich komfortabel macht.
    Das widerspricht dann aber deiner Aussage ganz gewaltig.
    Ich stell mal eine provokante Frage: "Wie soll sich die Marke Surface mit ihren Geräten weiterentwickeln und neue Wege beschreiten, wenn die Software (W10) eigentlich nach wie vor nur für die klassischen Formfaktoren (Desktop/Laptop) zu bedienen ist. Die Surface-Marke hat so viel Potential und W10 hängt da wie Blei dran. Beim Surface Duo hat man ja bereits gesehen, dass man notfalls halt auf Software (Android) setzt, die der Hardware nicht im Wege steht.
    Das heißt im Umkehrschluss: Wenn die Surface-Geräte sich weiterentwickeln sollen, dann muss sich W10 auch deutlich weiterentwickeln oder Microsoft stellt W10X fertig.
    Warum eigentlich? Was ist denn so schlimm an einem "regulären" Windows 10 auf so einem Gerät? Ich finde das einen massiven Vorteil gegenüber Plattformen auf denen nur Smartphone- und Tablet-Apps laufen, und die ganze Oberfläche auf solche Kleingeräte ausgelegt ist.
    @chakko
    wer bei einem Surface Pro die Tastatur weglässt hat in der Tat ein Gerät mit dem ich keine zwei Tage glücklich wäre.
    In der gegenwärtigen Surface Preisklasse wird sich in nächster Zukunft kein Gerät etablieren können für das die passende Software erst entwickelt werden muß. Da bin ich mir ziemlich sicher.
    Der Android-Markt wird von anderen Herstellern ja ganz gut bedient.
    Wer jetzt gerade wieder miterlebt wie Microsoft sich mit 2004 nicht gerade leicht tut sollte den Begriff Evolution nicht grundlos negativ besetzen.
    Außerdem ist das Jahr 2020 noch lange nicht zu Ende.
    skalar
    Das Faltkonzept wird den PC vom Büro, ins Klassenzimmer bringen

    Warum sollte das vom Faltkonzept - egal, ob Dual oder Fold Screen - abhängen? Mit guten "One Screen"-Tablets kann man doch schon jetzt ziemlich produktiv arbeiten.
    Irgendwann wird es eh Schul- und Schreibtische mit intergrierten Touchscreens geben. Dann muss auch kein Schüler oder Student mehr irgendwas durch die Gegend schleppen.
    Im Büro und im Home Office bin ich sehr froh über eine Multi-Monitor-Lösung. Zum einen, weil ich Curved Screens nicht so mag, und zum anderen, weil ein großer Bildschirm keine Pivot-Funktion bietet, die zuweilen das Lesen von Dokumenten im Hochformat deutlich erleichtert. Gerade mit mehreren Bildschirmen bin ich hier deutlich flexibler.
    Und beim Smartphone ist für mich ein Faltgerät alles andere als produktiv und hilfreich. Das möchte ich mit einer Hand aus meiner Tasche ziehen und bedienen können. Daher käme für mich auch kein Smartphone mit deutlich mehr als 6 Zoll Diagonale in Frage. Beim neuen iPhone 12 Pro musste ich auch etwas schlucken, dass dieses nun mit mindesten 6,1" daher kommen soll. Aber gut, da muss ich mich dann wohl dran gewöhnen müssen und hoffen, dass es zukünftig noch in meine Hemdtasche passen wird.
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