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Patchday Februar 2023: Und ewig stirbt der Internet Explorer – Windows 11 Originalversion erbt Funktionen

Patchday Februar 2023: Und ewig stirbt der Internet Explorer - Windows 11 Originalversion erbt Funktionen

Da waren es nur noch zwei: Zum Patchday Februar 2023 hat Microsoft frische Updates für Windows 10 und Windows 11 veröffentlicht, es werden nun nur noch diese beiden Versionen unterstützt. Außerdem stirbt der Internet Explorer einen weiteren seiner vielen Tode.

Parallel zu den kumulativen Updates, die heute für Windows 10 und 11 veröffentlicht wurden, wird Microsoft auch ein Update für den Edge-Browser veröffentlichen. Dieses deaktiviert den Internet Explorer in den Client-Versionen von Windows 10 vollständig und leitet alle Aufrufe direkt an Microsoft Edge weiter. Die Komponenten des IE verbleiben dennoch im System, da werden sie wohl auch bis in alle Windows-Ewigkeit bleiben müssen.

Details dazu hier: Der Internet Explorer 11 wird im Februar 2023 automatisch deaktiviert

Windows 10

Für Windows 10 wurde heute das Update KB5022834 veröffentlicht, es hebt die Build-Nummer auf 1904x.2604 und gilt für die Versionen 22H2, 21H2 und 21H1 (funktioniert aber auch bis runter zur Version 1903).

Neben den aktuellen Sicherheitsupdates enthält das Update auch eine funktionale Änderung: In den Einstellungen wird eine „Alarmmeldung“ angezeigt, wenn sich der zur Verfügung stehende OneDrive-Speicher einer kritischen Auslastung nähert oder bereits vollgelaufen ist.

Das komplette Changelog gibt es wie üblich bei Microsoft.

Windows 11 22H2

Für die aktuelle Version 22H2 von Windows 11 bringt das Update KB5022845 (OS Build 22621.1265) ebenfalls aktuelle Sicherheitsfixes sowie die Fehlerbehebungen, die bereits im optionalen Update KB5022360 enthalten waren. Hinweise auf funktionale Änderungen oder Neuerungen liefert das Changelog nicht.

Windows 11 21H2

Ein klein wenig spannender geht es bei der initialen Version von Windows 11 zu: Das Update KB5022836 (OS Build 22000.1574) bringt die neuesten Sicherheitsupdates und integriert außerdem einige Funktionen aus der Version 22H2, die da wären:

  • Windows Spotlight wurde zwecks besserer Sichtbarkeit in den Abschnitt „Design“ der Personalisierungs-Einstellungen integriert.
  • Die Integration von OneDrive in die Konto-Einstellungen wurde verbessert, man sieht dort beispielsweise einen Alarm, wenn der Speicher vollzulaufen droht. Diese Warnung wird dann auch im Abschnitt „System“ der PC-Einstellungen sichtbar.
    Bei Verwendung mehrerer OneDrive-Konten wird hier außerdem der gesamte zur Verfügung stehende Platz angezeigt.
  • Xbox-Abonnements wie Xbox Live Gold oder der Game Pass werden ebenfalls auf der Kontoseite in den Einstellungen angezeigt.

Über den Autor

Martin Geuß

Martin Geuß

Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als 16 Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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