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Patchday-Nachwehen: Außerplanmäßige Updates für Windows 10, Windows 11 und die Server-Varianten

Patchday-Nachwehen: Außerplanmäßige Updates für Windows 10, Windows 11 und die Server-Varianten

In der letzten Woche war Microsoft-Patchday – leider mit unerwünschten Nebenwirkungen. Die Updates für Windows 10 und Windows 11 sorgten für Probleme mit VPN-Verbindungen, bei den Server-Versionen kam es zu Reboot-Schleifen und weiteren Problemen. Diese wurden nun mit außerplanmäßigen Updates behoben.

Für Windows 10 wurde das Update KB5010793 (OS Builds 1904x.1469) nachgeschoben, es behebt das folgende Problem, das sich nach Installation der Sicherheitsupdates von letzter Woche gezeigt hatte:

IPSEC-Verbindungen (IP Security), die eine Hersteller-ID enthalten, schlagen möglicherweise fehl. VPN-Verbindungen, die L2TP (Layer 2 Tunneling Protocol) oder IP security Internet Key Exchange (IPSEC IKE) verwenden, können ebenfalls betroffen sein.‎

Dem gleichen Fehler widmet sich das Update KB5010795 (OS Build 22000.438) für Windows 11, auch dort war es nach dem Patchday zu Problemen mit VPN-Verbindungen gekommen. Außerdem war Windows 11 ebenfalls von dem Fehler betroffen, dass mit dem Dateisystem ReFS formatierte Datenträger nach den letzten Updates das Format „RAW“ anzeigten. Das war zunächst nur für Windows Server 2022 dokumentiert.

Bei den Server-Versionen von Windows 10 und Windows 11 konnte es nach den Januar-Patches außerdem zu unerwarteten Neustarts kommen, das sollte nun nicht mehr auftreten.

Über den Autor

Martin Geuß

Martin Geuß

Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zuhause. Seit 15 Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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