Razer Blade Stealth: HandsOn mit dem ersten Gaming Ultrabook der Welt

Razer Blade Stealth: HandsOn mit dem ersten Gaming Ultrabook der Welt

Zur IFA 2019 hat Razer das „Blade Stealth 13“ mitgebracht und es als das „erste Gaming Ultrabook der Welt“ angekündigt. Eine solche Attraktion muss man sich natürlich ansehen, weshalb ich dem Razer-Stand einen Besuch abgestattet habe. Leider habe ich zuerst zuhause bemerkt, dass meine vor Ort aufgenommenen Fotos völlig unbrauchbar sind, weshalb ich euch hier mit den Pressefotos abspeisen muss. Ich darf aber versichern, dass es auch in Natura genau so schick aussieht wie auf diesen offiziellen Bildern.
Razer Blade Stealth

Zu einem Ultrabook wird das Razer Blade Stealth durch das nur 15mm dünne Gehäuse und ein Gewicht von lediglich 1,3 Kilogramm. Die Intel Core i7-1065G7 CPU und eine Nvidia GeForce GTX 1650 machen es schließlich zu einem waschechten Gaming-Device. Und schon haben wir in Kombination ein Gaming Ultrabook. Zielgruppe sind nicht nur Zocker, sondern auch solche Nutzer, die ein schlankes mobiles Arbeitsgerät haben wollen, gleichzeitig aber auch auf hohe Leistung angewiesen sind, zum Beispiel um unterwegs ein Video oder 3D-Modelle zu rendern.

Razer Blade Stealth

Beim Display haben Käufer die Wahl zwischen zwei Optionen: FullHD matt ohne Touch oder 4k glossy mit Touch. Mit beiden Displays wird eine 100%ige Abdeckung des RGB-Farbraums erreicht. In allen Modellen stecken 16 GB RAM, die Größe der SSD beträgt 256 oder 512 GB.

An Anschlüssen gibt es je zwei Mal USB-C 3.1 (inkl. Thunderbolt) und Type A 3.1 sowie einen Audio-Anschluss. WiFi 6 ist ebenso mit an Bord wie eine mit Windows Hello kompatible Kamera.

Neben dem fröhlichen Schwarz bietet Razer erstmals eine Variante in „Mercury White“ an. Auf dem Foto wirkt es eher wie ein Grauton, tatsächlich geht es aber eher in Richtung Elfenbein/Perlmutt.

Razer Blade Stealth

Man fragt sich natürlich, wohin bei einem solch dünnen Gerät die Wärme abgeleitet wird. Antwort: Nach unten. An der Unterseite finden sich zwei großzügige Öffnungen, durch die man jeweils den dahinter arbeitenden Lüfter erkennen kann. Dafür nehme ich dann doch mal eines meiner miserablen Fotos zur Hand:

Razer Blade Stealth

Ein gemütliches „Schoßtier“ dürfte das Razer Blade Stealth demnach eher nicht sein, aber die Physik fordert eben immer gnadenlos ihre Rechte ein.

In den Handel kommt das Razer Blade Stealth 13 voraussichtlich im Oktober und die Preise starten bei 1.679,99 Euro. Da ich glaube, dass dieses Produkt ganz gut zu unserem Publikum passt, weil es eben nicht nur ein reines Zocker-Gerät ist, habe ich mal höflich nach einem Review-Exemplar gefragt und hoffe, einen ausführlichen Test nachreichen zu können.

Über den Autor
Martin Geuß
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Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als elf Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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Kommentare
  1. Zocken auf 13 Zoll? Mit ner Lupe? Spielzeug. Dann doch eher 15 inch?
    https://www.razer.com/de-de/gaming-laptops/razer-blade
    Und 17 inch
    https://www.razer.com/de-de/gaming-laptops/razer-blade-pro
    Da kann man aus der 1 vorn auch ne 2 machen. Dafür würd ich dann auch das Lenovo sausen lassen, was ähnlich kostet.
    DrWindows
    Da ich glaube, dass dieses Produkt ganz gut zu unserem Publikum passt, weil es eben nicht nur ein reines Zocker-Gerät ist, habe ich mal höflich nach einem Review-Exemplar gefragt und hoffe, einen ausführlichen Test nachreichen zu können.

    Danke.
    Wie aufopferungsvoll von dir... :D
    Für euch nehme ich die härtesten Prüfungen auf mich :lol.
    Aber damit da keine Missverständnisse aufkommen: Solche Geräte darf man in aller Regel nicht behalten.
    @.Bernd: kann mir als Zielgruppe Dienstreisende vorstellen, die das Gerät gleichzeitig für Arbeit im Flugzeug und für spielen im Hotel verwenden wollen. Im Flugzeug kann 15“ schon störend groß sein...
    Die Frage ist halt, wie groß die Zielgruppe ist, für die die Kompromisse passen.
    Martin geht noch unter die Zocker :-D
    Wenn die Tasta was taugt, kann man sich fragen warum es noch das SB2 sein muss, weil das Gerät endlich mal nicht wie ein UFO aussieht
    Hallo,
    schöne Vorstellung - ich hab zwei Fragen dazu...
    Vollständige Abdeckung des RGB Farbraumes?
    Das sollte doch bestimmt sRGB heißen?
    Mit welchem Device wurden denn die misslungenen Fotos gemacht - doch nicht etwa mit dem gerade im Test befindlichen Note 10?
    Da wäre ich sehr an einem weiteren Erfahrungsbericht interessiert (sorry für offtopic)...
    Alle Fotos, die du in meinen IFA-Berichten siehst, wurden mit dem Galaxy Note 10+ aufgenommen. Ich war mit den Ergebnissen auch sehr zufrieden, aber am Razer Stand war es sehr schummrig und es war "gamermäßig" beleuchtet, die Bilder waren alle verrauscht und unscharf. Wenn mir das vor Ort sofort aufgefallen wäre, hätte ich das P30 Pro aus der Tasche gezogen, das hatte ich nämlich auch dabei. Dann hätte ich einen Vergleich gehabt, aber nun werden wir es nie erfahren :).
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