Rechenzentren: Microsoft fordert Verdreifachung der Leistung bis 2032
Angesichts der aktuellen KI-Booms erscheinen Microsofts Leistungen bei den eigenen Rechenzentren weiterhin marginal. Gerade mal 12 Gigawatt bringen alle zusammen auf die Waage, davon entfallen nur 2 Gigawatt auf Künstliche Intelligenz. In den nächsten sechs Jahren will man in Redmond allerdings die Kapazitäten verdreifachen und auf 38 Gigawatt weltweit ausbauen. Das hat nun Folgen.
Dies berichtet Reuters unter Berufung auf Recherchen von Bloomberg. Microsoft plant unter anderem, die Pachtverträge für die Liegenschaften seiner Rechenzentren zu strecken und von derzeit 15 auf 25 Jahre zu verlängern. Das soll dem Konzern mehr Zeit geben, die enormen Ausgaben für Künstliche Intelligenz durch die langfristige Umlegung direkt auf die Kundschaft wieder reinzuholen und entsprechende Renditen für die Aktionäre und Anleger zu erwirtschaften.
Gleichzeitig bleiben die Ausgaben für KI weiterhin hoch. Bis zum Jahresende will Microsoft 175 Milliarden USD in KI-Infrastruktur stecken, für das erste Quartal im aktuellen Fiskaljahr 2027, was Ende September abgeschlossen wird, sind alleine etwa 50 Milliarden USD vorgesehen.
Auf eine Anfrage von Reuters zu diesem Thema hat Microsoft bisher nicht reagiert.
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- Künstliche Intelligenz
Über den Autor

Kevin Kozuszek
Seit 1999 bin ich Microsoft eng verbunden und habe in diesem Ökosystem meine digitale Heimat gefunden. Bei Dr. Windows halte ich euch seit November 2016 über alle Neuigkeiten auf dem Laufenden, die Microsoft bei seinen Open Source-Projekten und Microsoft Edge zu berichten hat. Beiträge über Mozilla, Europas Digitalwirtschaft und inklusive Informatik runden meinen Bereich ab.


