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Rollout teilweise gestoppt: Intel-Fixes gegen Meltdown und Spectre sind fehlerhaft

Rollout teilweise gestoppt: Intel-Fixes gegen Meltdown und Spectre sind fehlerhaft

Als ob Intel wegen der aktuellen Sicherheitslücken Meltdown und Spectre nicht schon genug Stress hätte: Die Fixes, die der Chip-Gigant in der letzten Woche eilig veröffentlichte, enthalten einen kritischen Fehler. Die OEM-Partner wurden daher angewiesen, die Verteilung der Updates zu stoppen, bis eine korrigierte Version zur Verfügung steht.

Der Fehler betrifft in erster Linie die schon etwas älteren Chips aus der Broadwell- und Haswell-Serie. Wenn das CPU-Sicherheitsupdate installiert ist, kann es auf Systemen mit diesen CPUs zu spontanen Neustarts kommen.

Schlimmer noch als das eigentliche Problem ist die Tatsache, dass Intel aus der Kritik der letzten Tage noch immer nichts gelernt hat. Das Unternehmen war wegen seiner zögerlichen Informationspolitik zum Teil hart angegangen worden und hatte versprochen, transparenter zu agieren. Stattdessen hat man aber nun die OEMs angewiesen, die Installation der Sicherheitsupdates “im Stillen” zu verzögern und nicht über die aufgetretenen Probleme zu sprechen. Erst nachdem das Wall Street Journal darüber berichtet hatte, gab man den Fehler in einer eigenen Stellungnahme zu.

Über den Autor

Martin Geuß

Martin Geuß

Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als 16 Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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