Roter Teppich auf dem Schreibtisch: Nitro Concepts Deskmat ausprobiert

Roter Teppich auf dem Schreibtisch: Nitro Concepts Deskmat ausprobiert

Schon seit geraumer Zeit habe ich ein übergroßes Mauspad auf meinem Schreibtisch liegen. Bei einer Größe von 90×40 Zentimetern kann man nicht mehr wirklich von einem Mauspad sprechen, ich habe es daher auch als Unterlage für die Tastatur benutzt. Als ich es vor eineinhalb Jahren „in Betrieb“ genommen habe, wirkte es riesig auf mich, ich hatte seinerzeit auch darüber berichtet.

Ich mochte dieser Unterlage nicht mehr missen, aber trotz der stattlichen Größe hatte ich hin und wieder das Problem, mit der Maus vom rechten Rand zu“fallen“. Hin und wieder hätte ich mir da noch ein wenig mehr Fläche gewünscht. Und so kam es mir gerade recht, dass mir die „Deskmat“ von Nitro Concepts für einen Test angeboten wurde.

Nitro Deskmat

Nein, das ist kein besonders krasser Polenböller, sondern die Verpackung, in der diese Unterlage mit den stattlichen Abmessungen von 120×60 Zentimetern geliefert wird. Man kann daran schon ablesen, dass man einen großen Schreibtisch dafür braucht. Meiner misst 180x80cm, wird also von der Deskmat schon beinahe vollständig abgedeckt.

Damit man ein Bild von der Dimension hat, habe ich das gute Stück zuerst auf dem Esstisch ausgebreitet und als Orientierung das Surface Book 2 drauf gelegt:

Nitro Deskmat

Die roten Verzierungen lassen die Matte kleiner wirken, als sie ist, darüber hinaus sind sie natürlich auch Geschmackssache (es gibt auch eine rein schwarze Ausführung). Mir gefallen solche „Farbklekse“, ich mag es sowieso grundsätzlich gerne ein wenig bunter.

Auf dem Schreibtisch sieht das dann bei mir so aus (die Tastatur ist übrigens die Cherry MX Board 1.0 Backlight, zu dieser folgt in Kürze ebenfalls ein Testbericht).

Nitro Deskmat

Genug Bewegungsspielraum für die Maus ist nun allemal gegeben.

Die Deskmat von Nitro Concepts fühlt sich an, als sei sie aus exakt dem selben Material gefertigt wie der Vorgänger von Aukey, sowohl was die Obefläche als auch Rückseite angeht. Diese ist gummiert, ein Verrutschen auf dem Tisch ist damit ausgeschlossen. Wie man auf dem Bild sieht, steht bei mir der Monitor mit drauf und sorgt für zusätliche Fixierung, das wäre aber nicht nötig – das Teil klebt auf dem Tisch wie eine Briefmarke. Da es sich in erster Linie um ein Zubehör für Gamer handelt, ist es wichtig, dass die Matte auch im Eifer des Gefechts an ihrem Platz bleibt.

Die Maus gleitet butterweich und geräuschlos über die Oberfläche der Deskmat, die etwa 3mm dicke Gummierung sorgt außerdem noch für eine natürliche Schalldämpfung der Tastatur, was bei meinem aktuellen Testkandidaten einen signifikanten Unterschied zum Betrieb auf der nackten Tischplatte macht.

Wenn meine Vermutung hinsichtlich des Materials stimmt, dann muss ich mir auch um die Langlebigkeit keine Sorgen machen. Die Matte von Aukey hatte ich nun insgesamt eineinhalb Jahre im Einsatz. Ein klein wenig hat man ihr das inzwischen auch angesehen, aber insgesamt hat sich das Material als sehr robust und pflegeleicht erwiesen. Darum bin ich optimistisch, dass es bei der Deskmat von Nitro nicht anders sein wird.

Einen Nachteil muss man aber doch erwähnen: Als Schreibunterlage ist eine solche Matte nicht gut geeignet. Ein normales Blatt Papier hat man mit einem Kugelschreiber schnell durchstochen, wer auf dem Schreibtisch also regelmäßig Schreibkram zu erledigen hat, der sollte zumindest eine kleinere Version nehmen, damit genügend Platz zum Ausweichen bleibt.

Meine Begeisterung für eine solche Unterlage hat sich dennoch im selben Maße gesteigert wie die Abmessungen meines neuen Schreibtisch-Teppichs. Nicht nur, dass die Tastatur deutlich leiser wird und die Maus sanft dahin gleitet, ich mag auch den zusätzlichen Komfort im Vegleich zur harten Tischplatte.

Der hier vorgestellte Artikel wurde mir von Caseking zur Verfügung gestellt, dort gibt es die Nitro Deskmat natürlich auch käuflich zu erwerben. Neben dieser Variante, die übrigens 35,90 Euro kostet, gibt es auch noch die Größen 90×40 und 160×80 cm, wahlweise mit der roten Umrandung oder auch komplett in Schwarz

Über den Autor
Martin Geuß
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Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als elf Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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Kommentare
  1. Das ist die nächste Stufe. Zur Zeit habe ich ein Riesen-Mauspad neben meiner Tastatur zu liegen, das leider immer etwas wandert. Ob man es mit der Tastatur davon abhalten kann? Oder muss es doch Klebeband sein - oder wie hier ein Monitor. - kippelt der nicht?
    @Smidgy ich mag es, wenn die Leute auf Details achten :-p.
    Und auch nicht selbst gekauft, sondern von den Kids bekommen.
    So 'n Riesen Mauspad würde mich ja schon anmachen …
    Da ich aber auch ion unregelmäsiger Regelmäsigkeit mein Lenkrad an den Schreibtisch klemme bin ich doch etwas skeptisch.
    Ich habe mir das Nitro Deskmat (90x40) mal bestellt. Macht einen guten Eindruck auf dem Schreibtisch. ;-) @rb13125 das Nitro wandert nicht, die untere Seite ist rutschfest :-)
    https://1drv.ms/u/s!Ag-GBqDbx_hMi4oKbVjuUOOeV6h-3Q
    Ich hatte es ja auch im Artikel erwähnt: Klebt auf dem Tisch wie eine Briefmarke. Der Monitor steht bei mir nicht drauf, um es zu fixieren, sondern rein aus Platzgründen.
    Und die Stifte würde ich aus der Kaffeetasse raustun - die pieksen immer so ins Auge beim Kaffeetrinken... ;)
    Eigentlich mag ich sowas nicht und ob die Reinigungskraft da mal drunter schaut mag ich nicht prüfen;) aber meine Maus hinterlässt leider Spuren auf meiner neuen Tischplatte und der dämpfende Charakter ist auch interessant. Die Sache mit der Nicht-Unterschriftstauglichkeit ist ein guter Hinweis, also erst messen.
    Zum Thema Ausblick auf Tastatur-Bericht: Bin von den Ergebnissen meiner Onlinesuche nicht begeistert, gibt es Empfehlungen zu hochwertigen Tastaturen mit lateinischen und kyrillischen Buchstaben (also keine Aufkleber)?
    user.one
    Hallo Martin, gibt es auch eine Review zu dem riesigen Monitor auf deinem Schreibtisch?

    Für ein technisch wertvolles Monitor-Review fehlen mir die Mittel und vor allen Dingen auch die Ahnung, aber ich hab in der Tat vor, nochmal niederzuschreiben, wie es sich langfristig mit einem 21:9 Bildschirm arbeitet. Spoiler: Ich würde ihn nicht mehr gegen mein vorheriges Dual-Monitor-Setup eintauschen wollen.
    Die Entwicklung von Bildschirmgröße und Motorleistung laufen bei mir parallel, vermutlich weil ich immer älter und schwerer werde. Vor ein paar Jahren waren es
    17 Zoll und 170 PS, zur Zeit
    27 Zoll und 270 PS, bin gespannt,
    wie sich demnächst der 40 Zoll Monitor auf dem Schreibtisch macht:lol
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