#rTsd – Road to Surface Duo, das Entwicklertagebuch, Teil 7: Auf dem Weg zum Play Store

#rTsd – Road to Surface Duo, das Entwicklertagebuch, Teil 7: Auf dem Weg zum Play Store

So langsam läuft sich unsere #rTsd Community App (GitHub) warm, um den ersten kleinen Beta-Test im Google Play Store absolvieren zu können. Was hierzu alles nötig ist und was sich sonst in den letzten Wochen ereignet hat, erfahrt ihr in diesem Tagebucheintrag. Für alle Leser, denen diese Artikelreihe noch unbekannt ist: Das habt ihr bislang verpasst, könnt euch aber natürlich nachträglich einlesen:

Tl;dr, Neue Features in Kürze erklärt

Für alle Leser, die in Eile sind, hier ein Abriss der neuen Features der #rTsd-App in Kürze. Manche dieser Funktionen sind im folgenden Beitrag ausführlicher erklärt. Den aktuellen Quelltext hierzu findet ihr wie immer auf GitHub.

Twitter Ticker nun optional: Da für den Zugriff auf den Dr. Windows Twitter Feed (@drwindows_de) ein Fremddienst verwendet wird, kann nun jeder Benutzer selbst entscheiden, ob er das Feature nutzen möchte.

Loading View hinzugefügt: Um bei langsamer Internetverbindung den Benutzer nicht vor eine leere Seite zu stellen, wird nun eine LoadingView angezeigt, bis in der Listenansicht alles geladen ist.

App Lokalisierung hinzugefügt: Obwohl die #rTsd-App allein schon durch die deutschsprachigen Inhalte nur eine Sprache unterstützt, wurde nun eine saubere App-Lokalisierung mit einer entsprechenden resx-Datei (Docs) anstelle von hart hinterlegten Texten pro Komponente implementiert.

Weitere Vereinfachungen in der Servicearchitektur: Dank dem deutschen Xamarin Experten Sven-Michael Stübe (Twitter) habe ich nun endlich die auf die lange Bank geschobene Vereinfachung der Services in der App vorangetrieben.

Google Play Store Account angelegt: Um der Dr. Windows Community nicht immer nur theoretisch etwas über die App erzählen zu können, habe ich einen entsprechenden Account bei Google angelegt, um in der nahen Zukunft eine Beta Version verteilen zu können.

Twitter Ticker nun optional

Da der Onlinedienst twitrss.me (GitHub), welchen ich für den einfachen Zugriff auf den Dr. Windows Twitter Feed für den Ticker verwende, zwar quelloffen ist, dennoch nicht auf Servern von drwindows.de läuft, habe ich diesen für den Benutzer als opt-in gestaltet. Somit kann nun jede/r selbst entscheiden, ob dieses Feature der App aktiv sein soll oder eben nicht.

Der Twitter-Feed in der DrWindows App ist nun optional

Dies geschieht entweder beim ersten Öffnen der App über einen Dialog oder mittels einer Checkbox in der „Über diese App“ Ansicht. Ich persönlich habe bei diesem Feature der App keine Bedenken, aber das kann ja nun jeder Nutzer für sich selbst entscheiden.

Vereinfachung der Servicearchitektur

Das ist eine komplexe Überschrift für eine eigentlich einfache Änderung. Nach hilfreichen Gesprächen mit Sven-Michael Stübe via Twitter und auf StackOverflow Frage wurde das Threading in den Services (vorerst) ad-acta gelegt. Somit herrscht nun mehr Synchronität als zuvor bei den erzwungenen asynchronen Operationen.

Dies führte zu einem wesentlich einfacher verständlichen Quelltext in den Services, welche Daten des Blogs (FeedService.cs), YouTube oder dem Twitter Mittelsmanndienst abrufen.

Im selben Zug flog auch aus dem über alle Services hängenden Interface (IElementService.cs) die bisher ungenutzte Methode zum Laden eines einzelnen Items anhand seiner ID heraus. Was man nicht braucht, muss man auch nicht mitschleppen. Gilt nicht nur fürs Wandern, sondern auch beim Programmieren.

Danke Sven-Michael hierfür! Communityleben ist eben doch was Schönes.

Vorbereitungen für den Google Play Store

An mich wurde vermehrt die Bitte gestellt, ob man die App denn auch ausprobieren könnte, auch wenn man sich nicht mit Visual Studio beschäftigen möchte. Im ersten Moment dachte ich hier an einen Beta-Test via Microsoft Azure DevOp Distribution (Docs). Schlussendlich kam ich dann zum Entschluss, dass hierfür der Beta-Kanal im Google Play Store (Google Support) völlig ausreicht. Jeder, der ein Android Telefon besitzt, ist vertraut im Umgang mit dem vorinstallierten Store. Also kein Grund, ein weiteres Fass aufzumachen.

Ich war wirklich verwundert, wie einfach es heutzutage mittels Visual Studio ist, alle zwingend erforderlichen Vorbereitungen für ein Deploy in Richtung Play Store zu treffen. Sei es das Anlegen eines Android Key Stores (Docs) oder auch das eigentliche Signieren der App. Selbst die noch recht junge Forderung seitens Googles, nur noch App Bundles (Docs) hochzuladen, war mittels eines Klicks im Deploy-Wizard von Visual Studio erledigt.

Nun warte ich nach der Zahlung von 25$ auf die Freischaltung meines Play Store Console Kontos. Sobald dies erfolgt ist, kann der Beta-Test starten. Hierzu folgt beizeiten selbstverständlich ein weiterer Teil unseres gemeinsamen Entwicklertagebuchs zur #rTsd-App.

Wie immer sind für Einträge, egal auf welcher Plattform, zusätzliche Arbeiten nötig. Nicht nur am Code selbst sondern auch im Store an sich. Es müssen Screenshots erstellt werden, Beschreibungstexte geschrieben und Datenschutzerklärungen erstellt werden. Zum Glück ist unsere kleine App da sehr genügsam, da sie absolut keine Daten selbst erfasst. Dennoch ist es immer eine Gratwanderung, als Entwickler ohne Rechtsabteilung dabei keine Büchse der Pandora zu öffnen.

Was wünscht ihr euch?

Gibt es ein Thema, ein Feature oder offene Fragen, welche ihr gern behandelt hättet? Schreibt diese einfach in die Kommentare und lasst uns dort das weitere Vorgehen miteinander zusammen erarbeiten. Ich freue mich wirklich, ein Teil dieser spannenden Dr. Windows Community sein zu können.

Über den Autor
Tobias Scholze
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Bayrischer Open Source- und Community-Enthusiast, Verfechter des neuen Microsoft und Wandler zwischen den Betriebssystemwelten. #communityrocks Von Herzen ein Nerd mit der festen Überzeugung, dass man gemeinsam und durch den Einsatz von moderner IT die Welt für jeden ein Stückchen besser machen kann.

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Kommentare

  1. ist eigentlich schade um das sicher tolle Gerät und die ganze Arbeit, die MS da hinein steckt.
    Ich selbst würde mir das Gerät direkt zulegen, wenn es nicht von MS wäre. Microsoft hat zu oft bewiesen, dass sie solche Konzepte einfach fallen und die Käufer im Regen stehen lassen wenn es nicht auf Anhieb ein Erfolg wird.
    Und selbst bei einem Erfolg ist man sich da nicht sicher.
    Da hilft leider nur eines: Darauf warten, dass Apple das Konzept dann demnächst aufgreift und zum Erfolg führt.
    Eigentlich ist es sehr traurig, dies so schreiben zu müssen....
    Na wer weiß, es gibt andere Hersteller die auch schon Dual Screen Geräte in der Pipeline habe (LG, ZTE, NEC,...) Ich denke wenn Google die Möglichkeiten und die Idee dahinter fördert (anders als bei Tablets) dann wird das eher ein Renner als die schnöden Falt Handys die aus einem "kleinen" dicken Smartphone ein kleines hässliches Tablet machen.
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