Schneller, schöner, besser: Mozilla hat 2019 große Pläne mit Thunderbird

Schneller, schöner, besser: Mozilla hat 2019 große Pläne mit Thunderbird

Wie sich die Zeiten doch ändern können: Es ist knapp drei Jahre her, da versetzte die Mozilla Foundation ihrem E-Mail-Client Thunderbird quasi den Todesstoß, als man ankündigte, das Projekt in den Wartungsmodus zu versetzen und es baldmöglichst auszugliedern.

Es folgte eine längere Phase des „Wachkomas“, ehe Mozilla im Mai 2017 schließlich verkündete, dass Thunderbird nun doch Teil der Foundation bleiben und einen echten Neustart hinlegen wird. Kevin hatte das seinerzeit aufgegriffen und kritisch kommentiert.

Seitdem hat sich in der Tat wieder mehr bewegt, und im Jahr 2019 soll Thunderbird nun wieder so richtig durchstarten. Wie man auf dem hauseigenen Blog mitteilt, wird das Entwicklungsteam fast verdoppelt: Zu den acht Mitarbeitern, die aktuell in Vollzeit an Thunderbird arbeiten, sollen baldmöglichst sechs weitere hinzu kommen.

Der Fokus der Entwicklung soll primär auf Stabilität, vor allen Dingen aber auf die Performance gelegt werden. Die neuen Mitarbeiter sollen sich genau anschauen, an welchen Stellen es bei Thunderbird hakt, und diese dann ganz gezielt optimieren.

Darüber hinaus will man sich das Feedback der Nutzer vornehmen, was die Oberfläche und die Funktionalitäten betrifft. Neben einem modernen Outfit soll Thunderbirds Usability verbessert werden, unter anderem durch eine optimierte Gmail-Unterstützung, die dann auch den Label-Support beinhaltet. Außerdem soll Thunderbird besser an die Benachrichtigungs-Systeme der jeweiligen Plattform andocken und sich so auf allen Betriebssystemen nativer anfühlen.

Ein weiterer Schwerpunkt soll auf den Themen Sicherheit und Privatsphäre liegen, zu diesem Zweck hat man einen Mitarbeiter engagiert, der sich ausschließlich darum kümmert. Er soll unter anderem mithelfen, das Verschicken verschlüsselter E-Mails mit Thunderbird so einfach wie möglich zu gestalten.

Haben wir unter unseren Lesern noch Thunderbird-Nutzer? Bis vor einigen Jahren war das tatsächlich mein bevorzugtes Mailprogramm, bis es mich dann zu Outlook verschlagen hat. Einen Wechsel zurück kann ich mir derzeit nicht vorstellen, aber vielleicht sollte ich mir mal wieder ansehen, was aus Thunderbird in der Zwischenzeit geworden ist – und in Zukunft noch wird.

Über den Autor
Martin Geuß
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Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als elf Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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Kommentare
  1. Hallo, ja ich. Kann nicht meckern. Aber ich weiß ja auch nicht was die anderen so besser können... mal n anderen Browser ausprobieren ist einfach, aber eMail alles umändern?
    Grüße
    @Martin
    Derzeit lohnt es wohl kaum, erneut einen Blick auf den TH zu werfen ;)
    Nach wie vor Thunderbird Nutzer, auch wenn sich zumindest bisher schon mal das Design, für mich persönlich zumindest, sehr verschlechtert hat - ups - Win10 look a like - angepasst daherkommt, was ich gar nicht leiden mag....und ich nicht erwarte, dass dies noch besser werden könnte :kotz
    Auf die Ankündigung, bzw. das Umsetzen eines erneut möglichen
    Performanceschubs und zudem die Info, dass
    "das Verschicken verschlüsselter E-Mails mit Thunderbird so einfach wie möglich zu gestalten"
    bin ich echt gespannt.....wenn auch in recht pessimistischer Grunderwartung - es gab schon recht viele Ansätze und Versprechungen dazu, die allesamt kläglich im Sand verliefen (sofern damit jetzt die Enigmail/PGP Verschlüsselung gemeint ist ;) )
    Ich lasse mich aber gerne, wirklich gerne, vom Gegenteil überzeugen.............oder bestätigen.
    War ich doch frohen Mutes, da die Abkehr - oder die Ausgliederung aus der Mozilla Schmiede neuen Wind versprach :rolleyes: Jetzt also wieder das Comeback JUHUUUUUUU Falllerahhhhh - kurz und gut - alles alter Käse in neuem Gewand mit einer optisch weiter total vermurksten GUI, die sich dann wieder noch weniger anpassen lässt - und noch mehr AddOns aus der Nutzung fliegen müssen u/o nicht mehr nutzbar werden/sich für die Nutzung anpassen lassen.
    Spätestens dann, wird wohl ein anderer Client hermüssen.
    Ich hab aufgrund eines Linux-Zweitsystems mal versucht, zweigleisig zu fahren. Bei einer meiner E-Mail-Adressen ging das aber ordentlich in die Hose, dort wurde jeder Ordner nochmal doppelt angelegt. Das Problem ließ sich leider nicht beheben.
    Ja, auch hier noch im Einsatz. So richtig weiß ich langsam gar nicht mehr, warum. Die Feeds funktionieren eigentlich nur lokal so richtig, die Feedly-Anbindnung ist eher schlecht, die Optik auch - eine gescheite 3-Spalten-Ansicht bei den Mails ist das auch nicht. Der Kalender ist auch dürftig. Keine gescheite CalDAV-Unterstützung, auch nur zusammengefrickelt mit Plugins lösbar. Schaue ich mir Programme wie emClient an, dann haben die eine frische Optik und beim Eintragen der Mailadresse wird alles schön synchronisiert, die Kalender abonniert, alles schick. Zeit zum Wechseln, wenn ich das so schreibe...
    Ja, mein Artikel... der kam bei Manchen damals in der FOSS-Community auch nicht so gut rüber, weil ich mich damals unglücklich ausgedrückt hatte. Einer, auf den ich nicht wirklich so stolz bin.
    Man muss sehen, wie sich das jetzt mit Thunderbird entwickeln wird. Dass sie für Thunderbird 68 gezielt auf Schwachpunkte eingehen und dafür teilweise auch Teile von Thunderbird komplett neu schreiben wollen, ist definitiv lobenswert. Aber ganz ehrlich: Auch wenn Thunderbird viele Jahre lang eines meiner Lieblingsprojekte war, ich würde ihn so heute nicht mehr verwenden. Das Addon-System ist, was die Zahl verfügbarer Erweiterungen angeht, ziemlich zusammengeschrumpft und Projekte, die zum Teil von Mozilla-Entwicklern angefangen wurden und wohl weit fortgeschritten waren, wurden bis heute nicht implementiert. Mike Conley hatte vor dem Unterstützungsende durch Mozilla noch ein komplett neues Adressbuch entwickelt, was von SoftMaker fertiggestellt werden sollte. Machen die eigentlich noch mit? Und selbst die FOSS-Community ist nicht mehr unbedingt so auf Thunderbird fixiert. Evolution, Geary und teilweise auch Mailspring haben da schon Eindruck hinterlassen.
    Momentan nutze ich die Mail-App für die schnelle Kontrolle und ansonsten Outlook unter Windows, iOS und Android. Allerdings schaue ich mit Interesse auf Mailbird und hoffe darauf, dass der Port von Spark, den Readdle ja bringen will, tatsächlich kommt. Mal sehen, was dann ist.
    Solange die Entwickler keine vernünftige 3 Spalten Ansicht wie in Win 10 Mail oder in Outlook bringen, ist es für mich nicht interessant.
    Danke für das ausführliche Referat. Grund zur Freude sehe ich erst, wenn die guten Absichten die ersten guten Ergebnisse gezeitigt haben. Bis dahin gehöre ich tatsächlich zu denen, die weiterleben mit den dokumentierten Schwächen.
    Da gehen erst mal sehr viele Ressourcen drauf um Sachen in JavaScript neu zu schreiben, weil Mozilla die alten Interfaces kaputt macht.
    Persönlich bin ich sowieso bei Seamonkey geblieben, dessen Zukunft wegen Mozillas Aktionen leider nicht gut aussieht.
    Was mich an Thunderbird und vielen anderen E-Mail Clients wirklich stört, ist die meist nicht vorhandene Integration von Kontakten und Kalendern, so, dass ich meinen Microsoft und / oder Google Account richtig einbinden kann. Unter Fedora Linux mit der GNOME Shell funktioniert das sogar system intern mit Evolution und der Kalender und Kontakte App, dort aber leider auch nicht mit Thunderbird. Wäre super, wenn es zu Microsoft Outlook und den Microsoft Apps Mail und Kalender eine platformunabhängige Alternative geben würde.
    @ntoskrnl
    Da gehen erst mal sehr viele Ressourcen drauf um Sachen in JavaScript neu zu schreiben, weil Mozilla die alten Interfaces kaputt macht.

    Das Problem ist nicht, dass Mozilla die UI kaputtgemacht hat, insofern kann man das in der Form nicht stehen lassen. Das ist nicht erst seit Quantum so, dass bei Firefox bzw. Gecko sehr große Teile der Software einerseits in Rust und andererseits in JavaScript mit React und Redux neu geschrieben wurden, und das wurde über die ESR-Basis von Thunderbird zu großen Teilen mit adaptiert. Es ist auch kein großes Geheimnis gewesen und war im Grunde genommen über Jahre schon bekannt, dass Mozilla mit Sachen wie XUL und XPCOM nicht weitermachen wollte (war zwar schön in der Anpassung, in Puncto Maintenance und Sicherheit aber (wohl) ein wahrer Albtraum und für die Performanceprobleme von Firefox mit ein wesentlicher Grund) und dass es abgelöst werden sollte. Gerade da war Thunderbird ja ein Bremsklotz, weil Mozilla darauf immer bei Firefox Rücksicht nehmen musste.
    Die Probleme bei Thunderbird waren und sind einfach andere. Ganz zu Beginn, kurz nach der Übergabe mit Thunderbird 17.0 an die Community, bestand das Team hinter Thunderbird nur aus Freiwilligen, die sich erstmal organisieren und grundsätzliche Fragen klären mussten. Deswegen gab es gut zwei Jahre fast keine nennenswerten Verbesserungen. Erst jetzt seit gut anderhalb bis zwei Jahren kommt da wieder so langsam Musik rein. In der Zwischenzeit haben aber auch andere Entwickler nicht geschlafen. Insofern müssen die Entwickler jetzt halt sehen, dass sie so langsam aus dem Quark kommen und für Thunderbird 68.0 wirklich was zünden. Was sie so vor haben, sind zumindest gute erste Schritte.
    (Abgesehen davon war JavaScript auch vorher schon einer der Kandidaten für einen Rewrite. Ryan Sipes war in mehreren Podcasts, wo er u.a. darüber gesprochen hat.)
    Persönlich bin ich sowieso bei Seamonkey geblieben, dessen Zukunft wegen Mozillas Aktionen leider nicht gut aussieht.

    Der Umbruch bei Gecko hat das sicherlich verschärft, Probleme hatte SeaMonkey aufgrund knapper Ressourcen aber auch vorher schon genug.
    Ich nutze den Tunderbird seit Beginn und kann nichts schlechtes sagen. Zuvor war der Natscape, auch ohne Probleme.
    Da ich mehrere E-Mail Accounts nutze, setze ich TH und Outlook (Sync Kontakte und Kalender mit Lumia950) ein.
    Mein Thunderbird ist flüssiger als Outlook, hatte nie eine Fehlermeldung oder so.
    Ich mag ihn....
    marko73
    wie emClient

    Den eM Client kann man nicht hoch genug loben. Macht alles was Outlook kann, man kann noch höhere Verschlüsselungen nutzen und ist noch einfacher in der Handhabung.
    Ich nutze den eM Client seit vielen Jahren und möchte keinen anderen Client mehr haben.
    Vor allem ist er für die Sparfüchse für 2 E-Mailadressen kostenlos. Und wenn man sich doch einen Schlüssel kauft, um auf die pro Version zugehen, hat man was ganz feines.
    Sollte man nicht eher freundlich den Absender darum bitten auf Rich.Text zu verzichten? Findet außerhalb von Outlook kaum mehr Verwendung. LiveMail hatte das, glaube ich auch.
    Weiss gar nicht ob die Win10 Mail-APP das mittlerweile kann. Hatte vor Jahren einen entsprechenden Anhang auch in der Mail-App.
    Ich wüsste gar nicht, wo Rich Text überhaupt gefordert ist und kommt bei mir sehr selten vor.
    Hatte ich nich auch schon pdf Dateien als Email Anhang, die in der winmail. dat steckten?
    IntreppIT
    Was mich an Thunderbird und vielen anderen E-Mail Clients wirklich stört, ist die meist nicht vorhandene Integration von Kontakten und Kalendern, so, dass ich meinen Microsoft und / oder Google Account richtig einbinden kann. Unter Fedora Linux mit der GNOME Shell funktioniert das sogar system intern mit Evolution und der Kalender und Kontakte App, dort aber leider auch nicht mit Thunderbird.

    Ich verstehe sowieso nicht, warum so wenige Entwickler die offensichtlich vorhandenen API's nutzen. Die Windows 10 Mail, Kalender und Kontakte Apps können auf die im System eingerichteten Konten doch zugreifen. Selbst Outlook macht das nicht, und, das finde ich einfach vertanes Potential, und frage mich warum.
    Wie die ältere Generation sagt "Das muss alles noch viel einfacher werden". :)
    Weil es wesentlich einfacher ist, unter Windows 10 die Konten einzurichten, und wenn du dann Outlook installierst, brauchst du dort gar nichts mehr einzurichten, weil es auf die Konten im System zugreifen kann. Genauso wie unter Android.
    Ich vermute, dass die Architektur in Outlook halt so angelegt ist, dass dies nicht möglich ist. Ich sehe aber nicht, warum das so nicht kommen sollte. Liegt einfach auf der Hand, es so zu machen. Ist doch total rückständig, in jedem einzelnen Programm einzeln die Konten einrichten zu müssen, wenn es doch über das System geht.
    Die Trennung hat seine Berechtigung und liegt der gleichen Begründung zu Grunde, warum die SystemApps von vielen gemieden wird. So lassen sich zwei Interessenbereiche sauber trennen.
    Ein wesentlicher Grund warum das dritte Client wie Thunderbird und eM interessant macht. Man muss seine Mail-Konten nicht mit dem System verdongeln.
    Außerdem spricht die Systemanwendung kein MAPI aber damit spielt Outlook seine Stärken erst aus.
    Outlook ist vorrangig ein Exchange Client. Für Imap weniger geeignet und (offline) POP gut brauchbar. Interessant wird Outlook für Exchange und Office 365 resp Outlook.com. Für Ersteres und Zweites kann Outlook mehr Funktionen bereitstellen, weil eine ganz andere Serveranbindung vorhanden ist. Täte man auf die Systemeinstellung zugreifen, würde Outlook keinen höheren Mehrwert bieten.
    Obendrein könnte man auch privat und beruflich schwer voneinander sauber trennen.
    Das eigentlich was ich als störend empfinde ist, das Outlook keine Schnittstellen zu UWP anbietet – Skype und OneNote als Beispiel.
    @Kevin
    Mit Interfaces meinte ich die internen Schnittstellen, nicht das GUI.
    "Der Umbruch bei Gecko hat das sicherlich verschärft, Probleme hatte SeaMonkey aufgrund knapper Ressourcen aber auch vorher schon genug."
    Jetzt sind die Probleme aber ganz anderer Natur, weil nun wesentliche Teile komplett neu geschrieben werden müßten wegen oben genannter Umbrüche. Vorher reichten "einfachere" Anpassungen.
    Setter
    Die Trennung hat seine Berechtigung und liegt der gleichen Begründung zu Grunde, warum die SystemApps von vielen gemieden wird. So lassen sich zwei Interessenbereiche sauber trennen.

    Muss ich das jetzt verstehen?
    Es gibt gar keinen Grund, warum Outlook die Konteninformationen nicht aus dem System verwenden sollte. Der einzige Grund dafür wird sein, dass die Entwickler es noch nicht implementiert haben.
    Hallo Martin, ja es gibt noch Thunderbird Nutzer, ich bin von outlook zurück zu TB und voll zufrieden. Da ich kein Profi bin , sind natürlich meine Ansprüche geringer.
    ALLEN ein gutes und gesundes Neues Jahr !!
    Du strickst ein Problem wo keines ist. Es wären lediglich die Zugangsdaten, die relevanten Kontoinformationen holt sich Outlook in der Regel beim Einrichten vom Server. Individuelle Konfigurationen jedoch nicht, die erforderlichen Einstellungen nimmt man je nach Arbeitsplatz vor. Diese würden im System sowieso fehlen, also auch hier kein Mehrwert.
    Zudem haben Anbieter auch unterschiedliche Daten. Beispiel. T-Online würde man z.B. als EAS einrichten. Dazu wird das Kennwort benötigt. Outlook selber spricht mit T-Online kein EAS sondern nur Imap und Pop. Hierfür nutzt T-Online das Email-Passwort. Für einen vollen Outlook-Umfang mit T-Online muss man wiederum ein Plugin installieren.
    In der Mail-App bietet sich Imap an. Imap und Outlook hingegen kann problematisch werden. Für Outlook bietet sich eher Pop an. Auch hier brächten die Kontodaten aus dem System nichts.
    Dann gibt es Konten mit limitierter Anmeldung. Hier könnten für den Nutzer unnötige Probleme entstehen, wenn ein Zugangslimit überschritten wird.
    Ähnliches Problem mit limitierten Abrufintervallen.
    Es macht auch keinen Sinn Kontodaten zu einem Exchange im System zu hinterlegen, wenn die Systemanwendungen nicht alle Funktionen bereitstellen, welche man benötig. Zum anderen könnten Win10 Services nicht eingesetzt werden, wenn es sich um ein Konto handelt, das sich bezüglich Datenschutzes gewissen Regeln unterwerfen muss.
    Wenn die gegeben Anwendungen nicht genutzt werden, macht es auch keinen Sinn Kontodaten dafür anzulegen.
    Was dein "wie bei Android" betrifft. Soweit ich mich entsinne, werden die Konten in der Outlook.App angelegt. Durch die App ist eine Trennbarkeit von System und Anwendung möglich. Nine macht es jedoch etwas besser.
    eM weil hier erwähnt kann auf die Daten aus Outlook zugreifen um diese zu importieren. Hatte bei mir aber nicht so ganz funktioniert.
    Thunderbird - die meisten welche ich kenne nutzen Thunderbird, weil sie die Systemanwendungen nicht wollen. Wozu dann die Daten im System hinterlegen?
    *im Übrigen sind die Outlook-Zugangsdaten auch im System hinterlegt, aber eben anders.
    @chakko:
    :grübel Also ich habe den eM Client genau einmal installiert und musste nur E-Mailadressen und Kennwörter eingeben....
    Wirklich lange nachgedacht hast du jetzt nicht....denn das setzt voraus, das ein Konto im mehreren Clients genutzt wird. Wirklich viel Sinn macht das nicht und ist auch nur in seltenen Fällen praktikabel.
    Obendrein können in Outlook einige Zugangsdaten eingespart werden, da Outlook anders mit Freigaben umgehen kann. Für die Systemanwendungen müsste jedes verknüpfte Postfach einzeln angelegt werden.
    @Sonneschein
    Selbst wenn eM von Outlook importiert, muss das Passwort nachgereicht werden. Zum Glück - wo kämme man hin wenn jeder Client mal eben Zugangsdaten aus dem System fischen darf.;)
    @Setter:
    ging aber vor 2 Jahren mit Passwort.
    Wir hatten das Passwort vergessen, was wir mal eingegeben hatten und wir haben beim Umzug von Outlook (ich glaube 2007, oder 10) in den eM Client 6.* importiert...
    OK, bei meinem letzten Versuch musste ich die Kennwörter eingeben. Es wurden Einstellungen aus Exchange übernommen die Kennwörter jedoch nicht.
    eM hatte mich jedoch nicht überzeugt. Ich war, zugegeben auch nicht sehr geduldig. Es wurden nicht alle Kontaktordner übernommen die GAL fehlte freigegebene Kalender fehlten zum teil. Nach 2-3 Stunden Fehlersuche und probieren gab ich es auf.
    Layout war ansprechend nur die Mails wirkten alle verwaschen, so wie es bei Cleartype vor xy Jahren mal im IE war.
    @Setter:
    Ich nutze ein Konto von posteo.de mit SMTP, IMAP und von outlook.com mit SMTP, AirSync, IMAP.
    Von Outlook nutze ich noch zusätzlich Kontakte und den Kalender. Alle Daten sind parallel bei posteo.de und outlook.com. Das bedeutet, das ich da nichts einstellen musste, sondern alle Ordner, Daten und Einstellungen importiert wurden...
    Hallo, als WEB DE & GMX nur noch verschlüsselte Mails zugelassen haben und mein Foxmail das nicht verstand, gab ich Thunderbird die Chance. Das muss ca 2 Jahre schon her sein. Leider bekam ich es nie auf die Dauer hin, nur TEXT in bestimmter Größe zum Senden und zu Empfangen. Dauernd war die Einstellung hinüber und ich wieder weg von Thunderbird. WEB DE gekündigt und GMX App besorgt. Rest macht weiter ohne Prob Foxmail.
    Ich verwende auch und immer noch sehr gerne den Thunderbird! Ja er hat seine Mängel, er hat seine Fehler und ist logischerweise in die Jahre gekommen. Als ich mitbekam das sich Firefox und Thunderbird trennen, habe ich mir auch kurz überlegt mir etwas anderes zu suchen. Ich bin dann aber geblieben, wohl auch aus Bequemlichkeit und etwas Sentimentalität. Umsomehr freue ich mich, dass die Beiden wieder zusammengefunden haben. Ich habe große Hoffnung, dass sich die erneute Verbindung für Thunderbird deutlich positiv auswirkt und er ein großen Sprung nach vorne macht.
    Im wesentlichen stört mich nur, dass Thunderbird die Outlookkontakte nicht verwenden kann.
    Hi Uwe die Initiative Bullshit made in Germany dürfte bald ins fünfte Jahr gehen. Damals hatte viele Probleme mit der Umstellung auch mit Clients die es eigentlich konnten, wollte irgendwie einfach nicht. m:E. war ein oft auftretendes Problem, das der Client kein StartTLS verstand. Da konnte es helfen zum Server auch den Port mit :1 anzufügen. I
    Sonnschein
    @chakko:
    :grübel Also ich habe den eM Client genau einmal installiert und musste nur E-Mailadressen und Kennwörter eingeben....

    Und nun stell dir vor, du möchtest das E-Mail-Programm wechseln. Oder ein zusätzliches installieren. Oder ein Programm installieren, mit dem du die Kalenderdaten deines Outlook-Accounts verwalten kannst. Und dann noch eins, was auf die Kontaktdaten deines Outlook-Accounts zugreifen möchte. Statt da bei allen vier Programmen das Outlook-Konto neu einzurichten, und wieder und wieder die Daten einzugeben, ist es doch wesentlich praktischer, wenn diese Programme auf die Kontodaten, die im System hinterlegt sind, zugreifen kann. Wozu ist die Kontenverwaltung im System sonst da?
    Generell ist mir ein Rätsel, warum so wenig Programme die Funktionen von Windows 10 nutzen. Als würden die Entwickler noch Windows XP verwenden.
    Das was du beschreibst kann man ja für einzelne Anwendungen machen. Macht auch Sinn, wenn die App nur Daten schnorchelt und aufbereitet und keine eigene Serververbindung aufnimmt.
    In deinem Beispiel kann es aber auch bös Probleme bereiten, wenn 4 Anwendungen mit dem Server Kontakt aufnehmen, denn unabhängig davon wäre es mobile hinsichtlich Akku und Daten ziemlich murks.
    Es macht schon ein Unterschied ob eine Verbindung von mehreren Anwendungen genutzt wird. Oder jede Anwendung eine eigene Verbindung herstellt.
    Ich selber nutze in Outlook ein Konto für drei Konten. Im System müsste ich alle drei Konten hinterlegen und hätte deutlich höheren Traffic ohne Mehrwert.
    Mein Punkt ist: Windows 10 bietet diese Möglichkeit. Warum macht Outlook also nicht davon Gebrauch, insbesondere weil es ein Programm von Microsoft selbst ist?
    Deinen letzten Punkt verstehe ich allerdings nicht. Warum hättest du mehr Traffic?
    Ich kann deinen Wunsch schon verstehen. Ich bezweifele jedoch ein größeren Nutzen.
    Wenn ich Outlook nutzen möchte bedeutet es auch, das ich die Systemanwendungen nicht nutzen möchte. Folglich ist es naheliegend in Outlook die Konfiguration vorzunehmen. Das "System" benötigt die Daten nicht.
    Deinen letzten Punkt verstehe ich allerdings nicht. Warum hättest du mehr Traffic?

    Das war tatsächlich etwa blöd beschrieben von mir.....Jedes Konto (3) müsste ich im "System" hinterlegen um den gleichen Datensatz auch in Outlook zu haben. In Outlook müsste ich aber nur 1 Konto mit Zusatz anlegen. (Diese Infos gibt es via Systen nicht)
    Entweder hätte ich 3 mal jeweils 2 Verbindungen (Das System nimmt ja eine eigene ungenutzte Verbindung auf) Oder eben nur Eine, wenn ich es nur in Outlook einrichte. Oder 4 wenn nur eine aus dem System übernommen wird und manuell angepasst wurde. Dann wäre es aber immer noch 3 unnötige Verbindungen.
    Deine Idee macht m.E. nur Sinn, wenn auch nur diese eine Verbindung genutzt wird. Als ich noch Android nutzte hatte mein Phone und meine MailApp (nine) jeweils eine Verbindung zum Server aufgenommen. Sowas ist eigentlich unsinnig und wäre zu meinen Exchange 2010 Zeiten ein Schuss ins Knie. Der (mein) Server akzeptierte nur 5 mobile Clients und jede Verbindung abseits von MAPI wurde als Client gewertet.
    Das Win10 System wird als mobil Client erkannt! Da es das mobile Protokoll EAS spricht. Bedingt dadurch das EAS seitens Microsoft halbherzig umgesetzt wird, gehen für dritte Konten unnötig Kontingente verloren, wenn die Anzahl an Verbindungen beschränkt ist.
    Outlook ist ein vollwertiger eigenständiger Client. Er baut seine eigene Verbindung auf. Wie die Systemapps auch. Das ist auch gut so, denn nur so ist eine Trennung von System und Anwendung möglich.
    Natürlich ginge es auch mit viele viele Schalter , aber das System muss auch Anwenderfreundlich bleiben.
    Ok, aber, was du hier beschreibst, ist sicher eine Konfiguration, die Otto-Normal-Bürger so nicht verwenden würde. Außerdem, um dir nochmal den Nutzen der globalen Online-Konten zu erklären:
    Wenn ich Outlook nutzen möchte bedeutet es auch, das ich die Systemanwendungen nicht nutzen möchte. Folglich ist es naheliegend in Outlook die Konfiguration vorzunehmen. Das "System" benötigt die Daten nicht.

    Es geht nicht nur um die Systemanwendungen. Nehmen wir beispielsweise Android: Ich richte mein Outlook-Konto für GMail ein, erstmal rein um meine Outlook-Mails abzurufen. Dann komme ich auf die Idee, weil ich ja ohnehin Windows und die Outlook-Dienste nutze, mir die OneDrive-App für Android zu installieren. Und freue mich, dass ich nicht schon wieder meine Login-Daten eingeben muss. Dann fällt mir ein, dass ich ja im Grunde genommen auch noch meine Notizen in Android vornehmen könnte, also installiere mir die OneNote-App. Und freue mich schon wieder, dass ich nicht schon wieder bei Null anfange, und meine Login-Daten eingeben muss.
    Usw. usf. Insbesondere weil die Einrichtung der E-Mail-Konten in Outlook bei einigen Anbietern auch nicht ganz ohne ist. Also, ich sage mal, wenn da keine besondere Konfiguration vorliegt, dürfte das für die allermeisten Anwender durchaus eine gute Sache sein. Genauso wie die Synchronisierung der GMail-Kalender und Kontakt-Daten in Outlook, übrigens. Das ist eine der am meisten gevoteten Geschichten auf https://outlook.uservoice.com/. Wurde aber immer noch nicht implementiert. Warum eigentlich nicht? Irgendwie wirkt Outlook doch regelrecht altbacken, in so mancher Beziehung.
    Was du beschreibst ist Komfort aber auch ein Desaster. Würde Win10 zur zentrale Anlaufstelle für Kontodaten, tät Microsoft das System um die Ohren fliegen. Auch ein Grund warum ich von Android weg bin, weil eben die Daten systemweit zur Verfügung stehen. Man kann schwer Komfort mit Daten-schutz/-sicherheit in Einklang bringen.
    Gmail und Outlook. Schwieriges Thema. Hier sehe ich zum einem ein Hausgemachtes Anwenderproblem. Warum sollte man zwei unterschiedliche Systeme analog nutzen? Warum muss man überall ein Konto anlegen und nutzen wollen? Ich hatte weder gmail genutzt noch nutze ich icloud Mail. Ich habe "meine" Mail und die nehme ich auf jedes System mit - damit bin ich ein Stückweit unabhängiger.
    Gmail Kalender abonniert man via OWA und dann stehen sie auch in Outlook zur Verfügung. Möglich das es bei Lau-Systemen nicht so einfach geht.
    Für Kontakte auf 2,3 Systeme verteilt fehlt mir die Fantasie. Ich kann Kontakte in Kategorien oder einzelne Kontaktorder sortieren und trennen, für mich behalten oder Global zur Verübung stellen. Dazu benötige ich keine Kontenvielfalt geschweige eine Systemvielfalt
    @chakko und Setter: Es ist zwar eigentlich Off Topic, aber zu Outlook muss ich doch meinen Senf los werden: Seit Jahren schafft man es nicht, die 2-Faktor-Authentifizierung des Microsoft-Kontos vernünftig zu unterstützen. Hat man diese aktiviert und gibt in Outlook bei der Einrichtung sein Kennwort ein, läuft man einfach gegen die Wand. Man muss einfach wissen, dass man sich unter account.microsoft.com ein App-Kennwort erzeugen muss. Das ist sehr unglücklich gelöst und geht definitiv besser.
    Thunderbird läuft bei mir so nebenbei, hauptsächlich nutze ich den eM Client. Bei Thunderbird fehlt mir die native Unterstützung von Gmail-Kalender und -Kontakte. Mit den Add-ons (Provider für Google Kalender und gContactSync) klappt das zwar meistens, aber der eM Client ist da zuverlässiger. Hoffentlich betreffen die avisierten Gmail-Verbesserungen auch diese Schwachstelle.
    chakko
    Generell ist mir ein Rätsel, warum so wenig Programme die Funktionen von Windows 10 nutzen. Als würden die Entwickler noch Windows XP verwenden.

    Da hast du den wunden Punkt von win10 angesprochen. Vielen reicht winXP. Leicht, schnell und funktional. Die ganzen Zugaben werden von vielen überhaupt nicht angenommen.
    Was du da beschreibst ist ein Szenario, wenn man spielt. Viele wollen aber nicht spielen, sondern arbeiten. Wieder so ein Denkfehler von MS. Jede Minute, die man mit spielen am Betriebssystem verbringt, kostet Geld. In meinem Fall 3,10€ pro Minute. Es ist leider nun Mal so, das Win10 zum spielen verleitet und nach jedem Update gespielt werden muss, um alle Anwendungen zu überprüfen und gegebenenfalls wieder zurichten. Also verbrennt MS mit win10 das Geld der Anwender. Einmal richtig installiert und dann muss es über Jahre stabil laufen.
    Zum Spielen hat MS eine Konsole entwickelt ;)
    Windows XP. Leicht, schnell und funktional.
    Das hättest du mal in irgendein Windows-Forum posten sollen, als XP neu rauskam. Die Älteren unter uns wissen: Das hättest du nicht überlebt :D.
    Ich kann TB nicht viel abgewinnen, auch wenn Mozilla jetzt wieder auf dieses Pferd setzen will. Dieser Schritt war eigentlich logisch, nachdem man mit der Engine v60 auch die GPO nutzen kann. Allerdings kommt v68 erst nächstes Jahr bzw Ende 2019 und das halte ich für absolut zu spät. Ich habe mich damals einem eher unbekannten Mailer zugewendet, der auch heute noch aktuell gehalten ist.
    https://www.drwindows.de/e-mail/35091-becky-internet-mail.html
    Allerdings kann man keine Lizenz mehr erwerben, weil KAGI seinen Dienst eingestellt hat und der Autor keinen anderen wollte. Die Updates danach sind nur noch für registrierte Benutzer. $40 halte ich jedoch für angemessen, wenn man die Stabilität und Vielfalt von Becky! kennt. Eine überschaubare Menge an Plugins erweitert Becky!. Es sind viele Funktionen enthalten, die man bei TB vergeblich sucht oder nur mit Erweiterung bekommt. Portable ist auch möglich, auch die Re-Integration solcher Daten in eine installierte Ausgabe, allerdings ist jene Vorraussetzung für eine Portable (Installation -> Portable+Daten -> Übernahme Daten)
    Die deutsche Ausgabe beinhaltet mehr vorgegebene Provider: freenet, gmx, gmail, hotmail, online.de, outlook, web.de, yahoo, t-online, 1&1. Sollte es nicht passen, lassen sich diese Daten passgenau eingeben. Viel Liebe zum Detail.
    Bei Thunderbird fehlt mir die native Unterstützung von Gmail-Kalender und -Kontakte.

    Dafür ist TB auch nie gedacht worden. Kalender kannst du implementieren. Kontakte könnt ekommen, wenn Mozilla das möchte, ich denke, da werden viele nach fragen. Man muss wissen, dass TB kein Outlook-Ersatz ist, nie war. In dem Sektor hat sich em Client etabliert und das richtig gut.
    Aktuell verfolge ich noch TypeApp, das bietet als Premium auch diese Funktionen, unter Android. Für Windows ist das noch reichlich beta.
    Download | TypeApp
    (v0.10.16 beta)
    Basiert wie MailBird auf Chromium/Blink zur Anzeige (Thunderbird -> Firefox-Engine)
    @Martin:
    Stimmt :D Bei winXP kamen Tools auf, die das Nachhausetelefonieren unterbinden sollten, weil MS ab winXP die Umsonst und mach doch was du willst mit unseren Produkten nicht mehr funktioniert hat.
    Im Nachhinein muss man aber gestehen, das winXP das beste OS war. Nicht ohne Grund läuft es heute noch in vielen Industriezweigen sehr zuverlässig. Und wo nicht winXP läuft, läuft win2000. Ich bin jedes Mal entzückt, wenn ich wieder an einer Anlage stehe, wo win2000 läuft.
    Martin
    @chakko und Setter: Es ist zwar eigentlich Off Topic, aber zu Outlook muss ich doch meinen Senf los werden: Seit Jahren schafft man es nicht, die 2-Faktor-Authentifizierung des Microsoft-Kontos vernünftig zu unterstützen. Hat man diese aktiviert und gibt in Outlook bei der Einrichtung sein Kennwort ein, läuft man einfach gegen die Wand. Man muss einfach wissen, dass man sich unter account.microsoft.com ein App-Kennwort erzeugen muss. Das ist sehr unglücklich gelöst und geht definitiv besser.

    Genauso verhält es sich übrigens auch bei GMail. Das wäre ebenfalls anders, wenn sich Outlook die Kontodaten aus Windows 10 holen würde, denn, man erteilt Windows 10 die Erlaubnis auf das Konto zuzugreifen, dafür benötigt man kein App-Passwort für die 2-Stufen-Authentifizierung.
    Aber, gut, was rede ich mir hier den Mund fusselig... ;)
    Sonnschein

    Im Nachhinein muss man aber gestehen, das winXP das beste OS war. Nicht ohne Grund läuft es heute noch in vielen Industriezweigen sehr zuverlässig.

    Jedem das seine. Habe XP damals auch gerne genutzt. Generell muss ich allerdings sagen, dass für mich Windows 10 in nahezu allen Belangen ein Fortschritt zu allem ist, was vorher war. Allein die halbjährlichen Updates, und die fehlende Kontroller über selbige stören, und, immer massig neue Features würde ich der Stabilität jetzt auch nicht unbedingt vorziehen. Ich bin aber generell beeindruckt, was für eine Arbeitskraft bei Windows 10 einfließt. Den Edge haben sie allerdings ziemlich vermurkst, das kann man nicht anders sagen. Da hätte ich mir mehr Sorgfalt, und Konsequenz gewünscht.
    Zum einem klappt es bei Outlook, wenn es aus dem 365 stammt. Also ein Teil der Nutzer hat das Problem nicht. Zum anderen benötigt Gmail auch in Win10 ein App-Kennwort. Ebenso Apple.
    Das Problem mit Anwendungen und zwei Faktor betrifft nicht nur Microsoft. Ist doof ist aber so. Ein App-Kennwort für MS benötige ich auf iOS und Android auch.
    Hoffentlich basteln sie nicht allzu viel am Design herum und machen es "toll modern".
    Ich für meinen Teil komme mit dem Programm so wie es ist, prima zurecht.
    Man muss bewährtes Design nicht ständig über den Haufen werfen, nur damit die Entwickler was zu tun haben.
    Setter
    Zum einem klappt es bei Outlook, wenn es aus dem 365 stammt. Also ein Teil der Nutzer hat das Problem nicht. Zum anderen benötigt Gmail auch in Win10 ein App-Kennwort. Ebenso Apple.

    Nope. Die Einrichtung des Kontos, mit Erteilung der Erlaubnis des Zugriffs von Windows 10 auf - E-Mail-Konto, Kalender-, und Kontaktdaten - benötigt lediglich einmalig die Logindaten des Google-Kontos, weil man Windows 10 über Google ein Token erteilt (meines Wissens heißt das so...). Wie würde es auch anders gehen? Du bräuchtest dann ja 3 App-Passwörter, für Win 10 Mail, Kalender, und Kontakte.
    Bist du dir sicher?
    Wenn ich ein Konto für Google in Win10 anlegen möchte um die Systemapps zu nutzen, benötige ich nur einmal ein Nutzernamen und ein Kennwort.
    Das ist bei allen Konten so -es gibt keine getrenntes Login für Mail, Kontakte und Kalender das ist auch nur eine Verbindung. Die Apps greifen faktisch nur auf eine Verbindung zu.
    Habe das eben am durchgespielt. Es geht ein Fenster auf mit Nutzername, dann kommt das Passwort gefolgt von der Codeabfrage.
    Zumindest für die System-Apps funktioniert die 2-Faktor. Danach sind die Apps mit Google verbunden. Ein Token wird da nicht im System hinterlegt zumindest ist keiner in der Systemsteuerung/Anmeldeinformationen sichtbar.
    Ja, wenn man sich mal gewöhnt hat.
    Benutze Thunderbird seit der ersten Version unter Windows.
    Ich brauche allerdings keine zusätzlichen Funktionen.
    EMails empfangen und senden - mehr nicht. Ich finde Thunderbird ausreichend übersichtlich auch bei meinen vielen Mailaccounts.
    Ich lasse mich aber gerne von einem besseren, komfortablen, kostenfreien, zukunftssicheren und sicheren System überzeugen.
    Ich benutze es auch noch. Und zwar im Rahmen der Portable Apps auf einem USB Stick. Den darf ich am Dienstlaptop anklemmen (aber eben nichts fest instalieren) und wenn dann die Internetverbindung mal wieder nicht soo toll ich finde ich es wesentlich angenehmer die Emails abzurufen und dann offline damit zu arbeiten. Ich muss nicht dauernd warten bis sich online die Seiten aufbauen.
    @Setter: Mit dem Token bin ich mir jetzt nicht sicher, ich dachte das läuft auf Token-Basis. Jedenfalls musst du einmal Windows 10 die Erlaubnis geben, auf deine Google-Konto-Daten zuzugreifen, und das war's.
    Hy Martin! Hier is noch ehner...
    Auf PC-bzw. Laptopebene nutze ich seit XP-Zeiten (also Jahrzehnte) über HW-Generationen hinweg, mein Thunderbird-Emailprogramm. Hatte mit der SW gefühlt nie Probleme.
    Mobil zusätzlich noch Outlook auf dem Lumia.
    Seit dem Surface-Pro-4 Kauf nutzt meine Frau die Windows-Mail-App. Geht so finde ich. Nur deren Ordnerverwaltung ist unpraktisch bis hin zu unmöglich.
    Fazit. Thunderbird for ever!
    GESUNDES NEUES an ALLE im Team und im Forum!
    Nutze den Thunderbird seit Jahr und Tag, und möchte davon auch nicht weg. Das einzige was mich von jeher ärgert, ich bekomme ums verrecken nicht mein Kabelpostfach eingebunden. :(
    @Hendrik H.
    Bei welchem Anbieter? Meine von Kabel Deutschland bspw. (jetzt Vodafon) gingen mit POP einwandfrei.
    Woran scheitert's? Hast du die richtigen Server eingetragen? Willst du POP oder IMAP? Die funktionieren heute noch, obwohl ich da schon lange nicht mehr bin.
    Ich benutze TB unter verschiedenen OS: Win7 und Win10 (und früher noch Ubuntu). Da das Profil und die Postfächer auf einer externen Partition gelagert sind (die unter Ubuntu ebenfalls gemounted war) hab ich unter jedem OS die aktuellen Mails und Feeds. Das war für mich damals DER Grund TB zu nehmen :)
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