Schöne Ansichten: Microsoft stellt seine UX-Frameworks unter die MIT-Lizenz

Schöne Ansichten: Microsoft stellt seine UX-Frameworks unter die MIT-Lizenz

Kurz notiert: Kaum ist die Microsoft Connect 2018 in Las Vegas gestartet, hat Microsoft auch schon eine schöne Überraschung für seine Windows-Entwickler parat, die gleichzeitig gerne mit OpenSource-Projekten arbeiten. Mit dem heutigen Tag stehen alle drei großen UX-Frameworks der Redmonder unter der MIT-Lizenz frei auf GitHub zur Verfügung. Die Offenlegung erfolgt zusammen mit dem Release der ersten Preview von .NET Core 3.0, die ebenfalls auf der Connect 2018 enthüllt wurde. Die jeweiligen Repositories der UX-Frameworks findet ihr nachfolgend verlinkt.

Windows Presentation Foundation (WPF): https://github.com/dotnet/wpf
Windows Forms (WinForms): https://github.com/dotnet/winforms
Windows UI XAML Library (WinUI): https://github.com/Microsoft/microsoft-ui-xaml

 

Über den Autor
Kevin Kozuszek
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Seit 1999 bin ich Microsoft eng verbunden, daneben schlägt mein Herz aber auch für die OpenSource-Welt, wo mein besonderes Interesse der Mozilla Foundation gilt. Wenn ich mich mal nicht mit Technik beschäftige, tauche ich gerne in die japanische Kultur mit all ihren Facetten ab oder widme mich einem meiner zahlreichen anderen Hobbies.

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Kommentare
  1. Die kommerzielle Vermarktung von Software-Produkten Microsofts stirbt aus. Microsoft hat offenbar das Potenzial in der Hardware-Branche entdeckt - spezifisch Software an der Hardware gekoppelt - und richtet sich dementsprechend mehr denn je darauf aus. AVID und Native Instruments haben es vorgemacht und Microsoft zieht mit. Die Xbox ist womöglich bloß der Anfang in Microsofts Planungen für die Zukunft. Den Nachfolger von Windows 10 werden wir nicht erleben. Wintosh steht an: "System-on-a-Hardware" aka Apple.
    @KnSN:
    Sagen wir Mal so. Das einzige Produkt von MS (Außer Cloud und Co), was noch Geld bringt, ist MS-Office. Alle anderen Entwicklungen sind nicht so der Brüller.
    Wenn diese Entwicklungsumgebung kaum angenommen wurde, kann man sich auch die Vermarktung sparen. (Kostet ja auch Geld)
    Es wird so sein, wie in meiner Branche. Man verdient mit den Jahreslizenzen, aber das richtige Geld verdienen wir mit den Schulungen und Weiterbildungen.
    Wenn ich mich nicht irre, war der Erfolg unter anderen deswegen, weil MS Mal vor vielen Jahren beschlossen hat, Admins und Entwickler, die sich auf MS Produkte spezialisieren, finanziell zu unterstützten.
    Das macht jetzt MS etwas ausgefeilter. Ein Produkt auf den Markt schmeißen und an den Schulungslizenzen mitverdienen. Ist doch clever?
    Der Weg wird früher oder später eh dahin gehen, dass man einen Rechner sich kauft, das OS wird subventioniert, aber alles, was man Tag täglich benötigt, wird über eine Lizenzgebühr finanziert.
    Wenn wir uns an die Zeiten von win bis win98SE zurückerinnern, war MS nicht wirklich böse, dass User sich Windows einfach kopiert haben. Office war auch kein Thema. Es wurde über Jahre eine Abhängigkeit geschaffen, wo dann die Klappe bei WinXP zugeschlagen hat. Auf einmal war das OS nicht mehr kostenlos. Die Abmahnanwälte haben sich die Finger wund geschrieben.
    Vermutlich werden diese alten Weisheiten wieder angewandt. Aber eben nur etwas verfeinert und an das neue Zeitalter angepasst.
    Ich lese nur .NET und UWP, das sind moderne Aufsätze.
    Das native Interface wie GDI und User32 bleiben geschlossen.
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