Schutz vor Phishing: Microsoft Teams blendet QR-Code erst nach Bestätigung ein
Zum Schutz vor Phishing-Angriffen zeigt Microsoft Teams ab Oktober keine QR-Codes mehr an, wenn diese von externen Empfängern stammen. Erst nach einer Bestätigung sind die QR-Codes sichtbar und lassen sich einscannen.
Offenbar hat Microsoft mehrere Angriffe dieser Art beobachtet und ergreift jetzt Maßnahmen dagegen. Erhält man einen QR-Code von einem externen Empfänger, zeigt Teams zunächst nur einen Platzhalter an. Erst wenn man die Grafik anklickt, wird der Code sichtbar. So will man verhindern, dass Nutzer vorschnell aktiv werden und möglicherweise auf einer bösartigen Webseite landen.
Ab Mitte Oktober soll diese Änderung greifen. So sieht das in der Praxis dann aus:
Die neue Sicherheitsfunktion greift auf allen Plattformen – Desktop, Web und Mobilgerät. In der zugehörigen Nachricht im Microsoft 365 Admincenter (MC1470410) heißt es außerdem, dass die Unkenntlichmachung des QR-Codes nichts darüber aussagt, ob dieser gefährlich ist oder nicht. Grundsätzlich verschleiert Teams alle QR-Codes aus externen Quellen.
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- Microsoft Teams
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Martin Geuß
Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als 19 Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

