Sefree Apollo: Surface Studio Klon zum halben Preis soll via Crowdfunding finanziert werden

Sefree Apollo: Surface Studio Klon zum halben Preis soll via Crowdfunding finanziert werden

Das Surface Studio von Microsoft ist ein feines Stück Hardware und ein Hingucker auf jedem Schreibtisch, da wird kaum jemand widersprechen wollen. Wenig Widerspruch gibt es allerdings leider auch, wenn man den Preis als äußerst ambitioniert beschreibt, wobei man hierbei allerdings berücksichtigen muss, dass mit dem Surface Studio eine bestimmte Zielgruppe angesprochen werden soll.

Das Unternehmen OGadget, bei dem bisher der Name Programm war, will mit dem „Seefree Apollo“ nun in Konkurrenz zum Surface Studio treten, das Gerät soll im Lauf des Jahres via Crowdfunding realisiert werden.

Seefree Apollo

Bei der Optik hat man sich geradezu unverschämt am Original orientiert. Beim zahlreich geklonten Surface Pro hat sich Microsoft daran bisher nicht gestört, im Gegenteil – es ging ja genau darum, den Formfaktor zu etablieren. Ob man das beim Surface Studio ähnlich entspannt sieht, bleibt abzuwarten, aber vielleicht hat OGadget das ja im Vorfeld sogar schon abgeklärt.

Die wichtigste Eigenschaft hat man natürlich ebenfalls übernommen und sogar genau gleich benannt: Zero-Gravity Hinge heißt das Scharnier beim Surface Studio und auch beim Seefree Apollo. Damit soll sich der Bildschirm „frei schwebend“ flexibel einstellen lassen.

Bei den Spezifikationen kann das Seefree Apollo allerdings nicht ganz mithalten, wie die folgende Gegenüberstellung zeigt.

Sefree Apollo Specs Technische Daten

Ich will zwar nicht vorschnell urteilen, aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass man zu diesem Preis ein Gerät von gleicher Güte produzieren kann, das fängt schon beim Display an (das Seefree Apollo setzt übrigens auf das Format 16:9). Gleichwohl könnte das Gerät eine interessante Alternative für jene Kreativen sein, denen das Surface Studio einfach zu teuer ist. Der Preis ab 1.549 Dollar für das kleinste Modell ist natürlich aber eine echte Ansage.

Wer sich für das Seefree Apollo interessiert, kann sich auf der Homepage registrieren und wird mit weiteren Informationen versorgt, sobald diese verfügbar sind.

Über den Autor
Martin Geuß
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Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als zwölf Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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Kommentare
  1. Ich würde mal behaupten, das Surface Studio 2 ist für den Profi-Einsatz gedacht. Sprich jemanden der es in einem Firmen-Umfeld nutzt. Da man als Unternehmen seine "Maschinen" steuerlich geltend macht, würde ich persönlich nicht auf einen Clone sondern das Original setzen. Schon alleine weil ich mir von MS mehr Support bei Problemen erwarte als bei einer "Crowdfunding-Firma".
    Kein Wort über die Auflösung des Display. In der Vergelichstabelle wird nur MultiTouch erwähnt. Auf einem der Bilder ist ein Stylus zu sehen aber auch dazu gibt es keinerlei Information.
    Sorry -Auflösung 4K... habe ich übersehen ;)
    Insgesammt dürfte man auch da im Vergleich mit einem Wacom Cintiq besser fahren, weil das Display incl. Stift und Touch mehrere Rechnergenerationen überlebt und man in der Rechnerausstattung flexibler ist und z.B. auch auf eine Nvidia Quadro Profikarte statt Geforce Spielzeug setzen kann.
    Beim Scharnier hab ich tatsächlich die größten Zweifel. Da hat Microsoft wirklich fantastische Arbeit geleistet.
    Der wichtigste Punkt bei diesem Gerät für Kreative ist jedoch der Stift und das Display. Und da kann auch das Original nicht vollends überzeugen. Die Konkurrenz von Wacom und Apple (dort nur limitiert durch das iPad) sind meilenweit voraus.
    Hoert sich ja erstmal gut an - bis auf das 16:9 Display.
    Ich habe auch Zweifel was die Qualitaet und ausgereiftheit der Mechanik angeht.
    Microsoft hatte da die Entwicklungsresourcen sonstwas an Geld und Zeit reinzustecken. Selbst eine 1:1 Kopie bedeutet nicht das man sich das Know-How bzw "Know-Why" "sparen" kann...
    Dem Post von rosenkrieger kann ich mich so nur anschließen. Generell bin ich bei Crowdfunding-Projekten sehr misstrauisch, da keine bodenständige Finanzierung vorliegt, und, bei so großen Projekten wie hier noch viel eher.
    Ich hab das hier auch eher zum Zweck der Information gepostet.
    Ich selbst würde da auch niemals Geld rein stecken.
    Wenn das Surface-Studio-Konzept Nachahmer und weiteren Anklang findet, kann das nur gut sein. Dem Surface Pro und dem 2in1 Formfaktor hat das nur gut getan.
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