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Spotify wird auch für Mixed Reality zur Verfügung stehen

Spotify wird auch für Mixed Reality zur Verfügung stehen

Aktuell sind viele Abonnenten des Groove Music Pass auf der Suche nach einem neuen Musikstreaming-Anbieter (siehe dazu unser Vergleich). Spotify bietet sich wegen der angebotenen “Umzugshilfe” an, aber man sollte in Ruhe vergleichen und schauen, welcher Anbieter welches Szenario am besten abdeckt. Spotify gibt es bereits für die Xbox One und in absehbarer Zeit wohl auch für Windows Mixed Reality, wie Microsofts Alex Kipman via Twitter schon vor ein paar Tagen zu berichten wusste.

Im Rahmen der Konversation fällt auch wieder das Reizwort “UWP”, welches trotz allem Frust immer noch einen Glanz in die Augen der Windows 10 Mobile Nutzer zaubert. Ich denke, es ist an der Zeit, den Begriff “Universal App” neu zu definieren. Anfangs stand er für die Vision einer App, die auf allen Formfaktoren und Endgeräten genau gleich aussieht und gleich funktioniert. Spotify ist der beste Beweis dafür, dass genau jene Vision nicht mehr existiert, denn es gibt eine “UWP” für die Xbox One, unter Windows 10 am Desktop aber wird die konvertierte Desktop-App angeboten. UWP ist eine Technologie, mit der man eine App unter Windows 10 an ein spezifisches Endgerät anpassen kann – diese Definition sagt im Grunde auch nichts anderes aus, entfernt aber die nicht mehr gebotene Euphorie aus der ursprünglichen Vision. Man sollte den Begriff UWP einfach nicht mehr “hypen”, dafür gibt es keinen Grund.

Die Nachricht, dass Spotify die Windows Mixed Reality Plattform unterstützen wird, ist natürlich nichtsdestotrotz eine gute.

Über den Autor

Martin Geuß

Martin Geuß

Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als 17 Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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