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Standardprogramme unter Windows 11: Microsoft verspricht bessere Kontrolle für Nutzer

Standardprogramme unter Windows 11: Microsoft verspricht bessere Kontrolle für Nutzer

Mit Windows 11 hat es Microsoft komplizierter gemacht, Programme als Standard festzulegen – mutmaßlich, um den Wechsel des Browsers zu erschweren. Nun gelobt man Besserung und kündigt Änderungen an. An diese Regeln verspricht sich Microsoft auch mit seinen eigenen Programmen zu halten.

Mehr Kontrolle für die Nutzer und gleichzeitig flexiblere Möglichkeiten für Entwickler sollen die angekündigten Änderungen bringen. Zwar dürfen Chrome, Firefox und Co. sich weiterhin nicht während der Installation als Standardbrowser eintragen, aber sie dürfen direkt auf die entsprechenden Einstellungsdialoge verweisen, wo der Nutzer das selbst erledigen kann. Entsprechende Deeplinks zu den Dialogen sollen schon bald integriert werden, zuerst natürlich in den Insider-Versionen.

Dialog zur Einstellung des Standardbrowsers unter Windows 11

Außerdem will Microsoft den Nutzern mehr Kontrolle darüber geben, welche Programme sich ins Startmenü eintragen oder an die Taskleiste anheften können. In einem Blogpost zeigt man einen Entwurf für einen Bestätigungsdialog, welcher erscheint, wenn ein Programm in die Taskleiste möchte. Der Nutzer kann an dieser Stelle ablehnen oder akzeptieren.

Dialog zum Anpinnen eines Programms an die Taskleiste

 

 

Über den Autor

Martin Geuß

Martin Geuß

Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als 16 Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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