Surface Dock 2 bringt neue Sicherheitsfunktionen für Unternehmen

Surface Dock 2 bringt neue Sicherheitsfunktionen für Unternehmen

Seit dieser Woche ist das Surface Dock 2 auf dem deutschen Markt verfügbar. Es hat mehr Leistung und modernere Anschlüsse als das Vorgängermodell. Unternehmen stehen darüber hinaus neue Sicherheitsfunktionen zur Verfügung.

Der „Surface Enterprise Management Mode“, kurz SEMM, eröffnet Administratoren neue Möglichkeiten, die Verwendung der Anschlüsse des Surface Dock 2 zu regulieren. Die entsprechenden Einstellungen werden direkt in die UEFI-Firmware geschrieben, daher ist dieser Modus auch nur mit den neueren Surface-Modellen kompatibel. Unterstützt werden Surface Book 3, Surface Laptop 3 (nur die Intel-Modelle) und Surface Pro 7.

Surface Dock UEFI Konfigurator

Die verschiedenen Ports wie USB, Ethernet und Audio können nicht nur stumpf an- und abgeschaltet werden. Admins können beispielsweise festlegen, dass bekannte und als vertrauenswürdig eingestufte Geräte die USB-Ports benutzen dürfen, unbekannte Geräte jedoch nicht. Das Surface Dock 2 kann sich also je nach angeschlossenem Gerät anders verhalten, was besonders in solchen Umgebungen nützlich ist, wo unterschiedliche Mitarbeiter mit ihren Geräten „andocken“.

Damit sich der Nutzer nicht wundert und vielleicht einen Defekt der deaktivierten Ports vermutet, was einen überflüssigen Helpdesk Call zur Folge hätte, wird der Status der Ports in der Surface App visualisiert. Hier wird dem Nutzer mitgeteilt, dass die Anschlüsse bewusst deaktiviert wurden.

Status der Ports in der Surface App

Weiter technische Informationen hierzu findet man auf den Microsoft-Serviceseiten zum Surface Enterprise Management Mode

Quelle: Surface Blog

Über den Autor
Martin Geuß
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Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als zwölf Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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Kommentare

  1. Ziemlich schickes Feature, vielleicht kosten die Docks deswegen so viel...
    Für daheim finde ich es ein wenig überflüssig, die sollte noch einen "lite-dock" ausbringen. Wobei für mich, nach einen schlechten Erfahrung mit meinen Surface Gerät (Surface Pro 2017), weiß ich nicht ob ich mir noch mal eins bestellen würde...
    Damit sich der Nutzer nicht wundert und vielleicht einen Defekt der deaktivierten Ports vermutet, was einen überflüssigen Helpdesk Call zur Folge hätte

    Weil Nutzer ja ganz sicher als erstes in die Surface App schauen werden, wenn was mit den USB Ports nicht stimmt. :P
    Sollte mMn. vielleicht eher ne Benachrichtigung sein wie es Windows schon macht wenn es ein Problem mit dem USB Gerät gibt oder nicht genug Strom geliefert werden kann etc. ^^
    Der Nutzer guckt wahrscheinlich nicht, aber der Helpdesk-Mensch kann ihn drauf hinweisen, dann gibt es zumindest kein Ticket.
    Es gibt erst das Ticket, dann schaut der Helpdesk Mensch drauf und sagt dem User, dass die Ports deaktiviert wären, was er doch in der Surface App hätte nachschauen können, die auf dem Gerät nicht vorhanden ist, weil irgendein Depp in der Firma entschieden hat, den Store nicht zu erlauben... ;-)
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