Surface Dock 2 und Power-Netzteil: Neues Surface-Zubehör kommt bald

Surface Dock 2 und Power-Netzteil: Neues Surface-Zubehör kommt bald

In den letzten Wochen wurde viel darüber spekuliert, dass Microsoft in Kürze neue Hardware vorstellt. Das werden sie in der Tat. Gerüchte um ein Surface Book 3 und Surface Go 2 lasse ich für den Moment mal so stehen, stattdessen können wir über zwei neue Zubehör-Geräte sprechen.

Zugegeben, das ist jetzt nicht so wahnsinnig spektakulär. Der Fortschritt ist aber zumindest in einem Fall enorm.

Ich rede vom Surface Dock 2. Mit diesem geht Microsoft einen großen Schritt, man möchte ihn sogar schon fast radikal nennen, wenn man die Geschichte von Microsoft, dem Surface und USB-C kennt. Lange Zeit hatte man auf diesen Anschluss verzichtet, weil man die Zeit dafür noch nicht gekommen sah. Beim Surface Dock 2 geht man – wenn meine Infos korrekt sind – nun „all in“.

Der Reihe nach: Ich stieß eher zufällig auf ein Händler-Listing des neuen Surface Dock 2. Mit dieser Info habe ich mich dann sowohl on- als auch offline auf die Suche gemacht und mich umgehört. Dabei gewann ich die folgenden Erkenntnisse:

Das Surface Dock 2 wird sich in Form und Größe nicht oder nur unwesentlich von der letzten Generation unterscheiden. Der Surface Connector bleibt also (logischerweise) erhalten, allerdings soll Microsoft ein Detail verbessert haben, über das ich mich bei der aktuellen Generation schon mehrfach geärgert habe: Das Anschlusskabel vom Dock zum Gerät soll deutlich länger geworden sein.

Interessanter sind allerdings die Anschlüsse: Wie ihr dem obigen, von mir äußerst dilettantisch erstellten Mockup entnehmen könnt, werden die beiden Mini DispayPort-Anschlüsse auf der Rückseite durch USB-C ersetzt, ansonsten bleibt alles wie gehabt: LAN, Audio, 2 USB Type A und Kensington Lock. Über die beiden USB-C Ports sollen jeweils 4k-Displays mit 60Hz angesteuert werden können.

Auch die beiden USB Type A Anschlüsse an der Front werden durch USB-C ersetzt. Da möchte ich fast hoffen, dass meine Info nicht ganz korrekt ist, denn das fände ich nun schon fast ein bisschen zu mutig. Ich benutzte die Type A-Anschlüsse am Dock häufig für USB-Sticks, und da ist Type A nunmal nach wie vor die Regel.

Last but not least soll das Netzteil des Surface Dock 2 kräftig aufgerüstet worden sein und jetzt rund 200 Watt liefern. Das ist auch bitter nötig, denn die 95 Watt des aktuellen Surface Dock reichen nicht aus, um ein unter Volllast laufendes Surface Book 2 zu betreiben, es entlädt sich dabei sogar.

Stichwort Netzteil: Hier wird ebenfalls aufgerüstet. Das separat als Zubehör erhältliche Surface-Netzteil gibt es heute schon in verschiedenen Ausprägungen. In Kürze kommt eine weitere mit 127 Watt hinzu, das sind 25 Watt mehr als beim bisherigen Spitzenmodell. Auch das neue Netzteil zeigt sich schon bei den Händlern.

Ob die jeweils angezeigten Preise korrekt sind, vermag ich nicht zu sagen.

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Martin Geuß
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Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als zwölf Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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Kommentare

  1. Ich fand eigentlich immer schon interessant, dass am Dock eine Möglichkeit für Kensington besteht, an den Surface-Geräten (zumindest denen die ich besitze) selbiger aber fehlt.
    Endlich. An die Unterstützung von zwei 4K-Monitoren habe ich den Kauf des Surface Book 3 geknüpft. Das sollte ja dann wohl gehen.
    Es gibt doch jetzt schon 4K-Monitore mit USB-C-Anschluss, die direkt am USB-C-Port eines Surface Book 2 oder dergleichen betrieben werden können. Manche dieser Monitore bieten dann sogar einen integrierten USB-Hub für USB-A. Einge gestatten sogar den Mehrmonitor-Betrieb in einer Daisy Chain.
    Die einzigen Vorteile des Surface Dock liegen meiner Meinung nach dann noch in der Anschlussmöglichkeit eines LANs per RJ45-Stecker und der sehr angenehmen Handhabung des Surface Connectors. Allerdings hat letzterer bei uns auch schon gelegentlich Kontaktprobleme gehabt, so dass man ihn erneut aus- und einstecken musste.
    Wenn es Cortana noch gäbe, dann könnte man die Geschichte glatt für einen Witz über Spracherkennung halten:
    Die Kunden schreien: „Ey, Microsoft wir wollen ein Surface Book 3!“
    Antwort Microsoft: „In Ordnung. Hier ist das Surface Dock 2.“
    So nah dran und doch verkehrt...
    :lol
    Front USB-A finde ich auch ein "Muss". Auf der Rueckseite ist USB-C "OK". Insbesondere wenn man da das Dock als Ladestation fuers Smartphone, Nintendo Switch etc."missbraucht" - geht ja dann dank leistungsstaerkeren Netzteil.
    Aber komplett USB-C ? Insbesondere fuer die Pro X User das kein USB-A hat duerfte das ein echter Verlust sein...
    Wenn Microsoft cool ist liefern die einfach einen Sack USB-C->USB-A Adapter mit. Waere ja bloede wenn man die Sachen von Microsoft (z.B. Moderne Tastatur mit Fingerprint ID) nicht mehr anschliessen koennte...
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    @dtp: ja kommt vor das man den Surface Connector nochmals wiederverbinden muss. Allerdings extrem selten. Insbesondere im Vergleich zu den MagSafe-Netzteilsteckern bei Apple. Da war es eher die Regel das man das Teil 2-3x einstecken musste bis die LadeLED was angezeigt hat...
    An sich waere das ja auch nicht schlimm: wenn nicht beim abstecken dann die Fenster umpositioniert werden obwohl noch der Login-Screen angezeigt wird. Dafuer kann das Dock aber nichts sondern der extrem uebereifrige Windows-Manager in Windows...
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    @RobertLassen: im Teardown von Nov. 2015 (https://dancharblog.wordpress.com/2015/11/10/surface-dock-teardown-brick-shaped-dock-for-sp3sp4surfacebook/ ) sieht man einen DP 1.2a Splitter im Dock. Somit waere bei diesem Dock nur 2x 4K @ 30 Hz moeglich (wie 2018 angegeben auf https://answers.microsoft.com/de-de/surface/forum/surfbook2-surfdrivers/ein-4k-monitor-und-ein-full-hd-monitor-an-surface/7e82bb3e-2b70-4c12-b74e-9221011840db?auth=1).
    Allerdings haette Microsoft ja zwischendurch schon einfach mal ein neues Dock mit z.B. DP1.3, oder 1.4 Splitter rausbringen koennen. Wobei ich mal mit einem Microsoft Mitarbeiter gesprochen habe um rauszufinden ob das Dock einen 4K Bildschirm mit HDR ansteuern kann. Und da war die Aussage ja - was wiederum nur ab DP 1.4 geht...
    Hm...auch wenn ich jetzt als Spielverderber gelte.
    Aber ich schaue mir das Ding an, sehe nur einen
    abgespeckten Mini-PC und kann daher den Sinn des
    Dings nicht wirklich erkennen.
    Wenn schon, dann einen vollwertigen Mini-PC mit
    ausreichend Anschlüssen/Erweiterungsmöglichkeiten
    hinter den Monitor gehängt und das Surface bei
    Bedarf mit dem Mini verbinden(Falls nicht kann man
    ja auch ohne Surface arbeiten)Ist IMO irgendwie sinnvoller.
    Aber jeder nach eigenem Gusto.
    @Artemisos: warum dann nicht gleich statt dem Surface ein Mini-PC, Tablet und ein Notebook holen? Wozu die Daten nur zweimal haben wenn man sie auch dreimal haben kann? Fuer Fans von OneDrive etc. geradezu eine Gelegenheit die man sich nicht entgehen lassen darf...
    -
    Mal im Ernst: das Surface Dock mit dem Connector ist mit DAS Feature fuer die Surfaces.
    Und beim MiniPC hast Du einen Nachteil: Pen-Input ueber RDP geht zwar, aber RDP geht selbst bei GB-Ethernet beim Scrollen eher in Richtung "ruckelig" verglichen mit einem direkt verbundenen Monitor.
    Was bei W10 fehlt (oder mir nicht bekannt ist): so etwas die Apples "Sidecar". D.h. der Bildschirm vom Surface wird via Miracast als zweiter Bildschirm des PCs angebunden, die Eingaben vom Surface aber wie bei RDP an den PC weitergeleitet...
    -
    Bei Pro X und Laptop 3 kann man miytlerweile eine 1TB SSD nachtraeglich einbauen so das dort der begrenzte schnelle SSD Platz im Vergleich zum (Mini)-PC fuer diesen kein wirkliches Argument mehr ist (Erweiterung via MicroSD um 400GB fuer 80 EUR war ja schon immer kein Thema).
    -
    Wo ich Dir zustimme ist aber eher "andersrum": lieber ein kleines guenstiges Surface Pro/Book holen und das gesparte Geld in eine Workstation fuer 4K Videoschnitt oder Bildbearbeitung investieren. Surface Dock bleibt trotzdem ein "Must have" :-)
    Ich fände es sinnvoll, wenn das Surface Dock 3 noch direkt eine Möglichkeit böte, per BT mit Headsets, Tastaturen und Mäusen verbunden zu werden, so dass man das dann nicht für jedes angeschlossene Surface Gerät separat konfigurieren muss. Natürlich müsste die BT-Verbindung auch eine BIOS- und BitLocker-Eingabe ermöglichen.
    Außerdem fehlt mir am Surface Dock ein Power Button, um das angeschlossene Surface-Gerät über das Dock aufwecken zu können. Gerade beim Surface Laptop ist es aus meiner Sicht oftmals sehr umständlich, zum Starten immer den Gerätedeckel öffnen zu müssen.
    Weiterhin fände ich es sinnvoll, an das Surface Dock eine Kamera für Windows Hello anschließen zu können. Dann könnte man sich die lästige PIN-Eingabe sparen.
    Einen vollen Verzicht auf USB-A halte ich dagegen für nicht sehr sinnvoll, weil es noch extrem viele Geräte gibt, die auf diese Weise verbunden werden wollen.
    @dtp: ein BT Dongle geht nicht? Kosten ja so "nichts"...
    Ich habe die MS Modern Tastatur mit Finderprint ID via USB angeschlossen (misstraue BT bei Passwoertern) - aufwecken geht da. Allerdings nicht aus dem "Tiefschlaf"...
    Die Frage bei einer Hello-WebCam ist dann eher ob man es noch ein paar andere neben der Brio von Logitech gibt die dann auch noch ein vernuenftiges Bild bieten und in Richtung "bezahlbar" gehen.
    Denn sonst ist ja eine normale WebCam ala Logitech 920 plus Fingerprint Tastatur guenstiger...
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    Was UEFI angeht: BT in UEFI waere schon schoen, muesste dann nur irgendwie in "Sicher" implementiert werden.
    Wobei dann das Geschrei losgeht WIE man denn die Tastatur und Maus ueberhaupt koppelt (kein Scherz). Sprich: der Kopplungszustand von Windows muesste idealerweise im Flash gespeichert werden...
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    Was den Tiefschlaf angeht: da waere es viel praktischer wenn ein Surface automatisch aufwacht wenn es mit einem Dock oder Netzteil verbunden wird (und genuegend Akkuladung ueberig ist), somit kann Windows ja in einen anderen Energiesparplan wechseln wo dieser verhindert wird...
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    Was mir persoenlich fehlt: das Windows in den Tablet-Modus umschaltet wenn mein Pro (ohne Cover) vom Dock getrennt wird. Im Desktop-Mode ist bei mir die Taskbar ausgeblendet und die mit den Fingern wiederzuholen ist einfach schrecklich geloest...
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    Da wir ja bei "wuensch dir was" sind: vielleicht bringt der Osterhase ja das ein Tastaturlayout nicht nur an die App gebunden werden kann sondern - achtung genial! - an die Tastatur. Meine externe Tastatur ist US-Englisch, meine Keyboard-Cover deutsch. Da von Hand umschalten zu muessen ist schon recht daemlich...
    Ich kann den Sinn dieser Docklösungen via Surfaceconnector nicht erkennen.
    Mein altes Doch hatte noch USB A (3.0) und mein neues wird garantiert irgendetwas via USB-C und PD verbunden. Dann kann ich so ziemlich jedes Gerät anschließen.
    Bei meinem alten Dock waren ca 3 bis 5 Rechner mit der Zeit angeschlossen. Von diversen Thinkpads, einem kleinen Lenovotablet bis sogar zum SF-Go. Mal schnell Kabelnetzwerk oder externen Monitor nutzen, oder grosse Tastatur u Maus - alles kein Problem. Warum soll man sich bei einem Dock auf lediglich SF-Geräte beschränken. Spätestens dank flottem USB-C mit PD gibt es für mich keinen Grund für derartige Lösungen (wie im Übrigens auch für reine Thinkpaddocks). Ausser man möchte mit jedem Rechner-/Herstellerwechsel Elektromüll produzieren.
    @bx33: den Surface Connector kannst Du im Zweifelsfall auch im Vollsuff verbinden. Da kann nichts kaputtgehen. Im Gegensatz zu USB-C. Wenn das Geraet nicht schlau konstruiert ist wird die mechanische Belastung dann auf das Mainboard weitergeleitet.
    Sprich: warum fummeln wenn man es auch komfortabel haben kann? USB-C ist halt ein VW, Surface Connector ein Rolls Royce. Der Markt ist gross genug fuer beides...
    PS: wer brav Surfaces kauft produziert dann auch keinen Elektromuell :-)
    stimmt :)
    Mein SF-Netzteil liegt allerdings (nach kurzem Ladetest) in der Schublade, ich schliesse ausschließlich per USB-C an. Aber mag sein, dass es dort den ein oder anderen gibt, die den Connector aufgrund der höheren mechanischen Stabilität bevorzugt.
    Ich geben allerdings zu, dass ich nicht mehrmals täglich abdocke und zu den Leuten gehöre, denen so gut wie nichts mechanisch kaputt geht (also nicht Typus Mobiltel fallen lassen, oder durchs Kabel rennen etc :))
    Der Surface Connector ist schon cool. Bin schon ein paar Mal nachts über das Ladekabel meines auf dem Nachttisch ladenden Surface Pro 6 gestolpert. Und zack, zieht es ihn ohne eine Beschädigung aus der Buchse. Möchte nicht wissen, wie oft ich mit USB-C das Surface Pro da schon auf den Boden gerissen hätte.
    Gibt es evtl. irgendwo einen USB-C-auf-Surface-Connector-Adapter?
    EDIT: Gibt es. ;) Weiß jemand, ob die auch zum Übertragen von Video- und Audioinformationen geeignet sind oder dienen die lediglich zum Laden?
    Ja, geht alles was bei einem USB-C Anschluss geht. Ich meine mich noch zu erinnern, dass aber ein direktes anschließen einer USB-C Festplatte nicht ging. Kann es aber aus aktuellen Surface Mangel gerade nicht testen.
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