Surface Pro X: Was man vor dem Kauf eines Windows on ARM-Geräts wissen sollte

Surface Pro X: Was man vor dem Kauf eines Windows on ARM-Geräts wissen sollte

Von den Geräten, die man bald auch tatsächlich kaufen kann, bekam das Surface Pro X auf dem Microsoft Event in der letzten Woche die meiste Aufmerksamkeit. Kein Wunder, es ist das bisher schönste Surface Pro und wirkt wesentlich moderner als das gleichzeitig vorgestellte Surface Pro 7.

In Kürze haben wir also zwei Versionen des Surface Pro, die sich nicht nur äußerlich, sondern auch innerlich unterscheiden: Das Surface Pro 7 und das Surface Pro X. Den eingefleischten Microsoft-Enthusiasten sind die Unterschiede zwischen beiden Geräten weitgehend klar, außerhalb der „Blase“ sorgen die sehr ähnlichen Namen für zwei am Ende doch äußerst unterschiedliche Geräte aber für Verwirrung. Mit diesem Beitrag möchte ich also ein wenig grundsätzliche Aufklärung betreiben.

Windows 10 vs. Windows 10 on ARM

Der wichtigste Unterschied zwischen den beiden Geräten ist das Betriebssystem. Auf dem Surface Pro 7 läuft das Windows 10, wie wir es kennen. Das Surface Pro X läuft mit „Windows 10 on ARM“, einer speziellen Version für Prozessoren, die auf der ARM-Architektur basieren.

Optisch sind diese beiden Windows 10 Versionen genau gleich, Windows 10 on ARM kann von Haus aus allerdings keine klassischen Desktop-Programme ausführen. Gelöst wird dieses Problem durch einen Emulator, der diese Kompatibilität herstellt. Dieser funktioniert allerdings nur mit 32 Bit Anwendungen. Die allermeisten Windows-Programme werden also auch auf dem Surface Pro X laufen, man muss sich allerdings bewusst sein, dass es Ausnahmen gibt. Programme, die nur in einer 64 Bit Version zur Verfügung stehen, funktionieren auf diesem Gerät nicht. Adobe Photoshop (auch die Elements-Version) gehört beispielsweise dazu. Adobe hat zwar angekündigt, eine native 64 Bit Version für Windows on ARM zu veröffentlichen, aber das wird wohl noch dauern.

Man darf an dieser Stelle nicht um den heißen Brei reden: Die Entscheidung für ein Gerät mit Windows on ARM muss eine bewusste sein. Man muss „Inventur“ machen und nachschauen, ob alle Programme, die man auf dem Gerät nutzen möchte, in einer 32 Bit Version zur Verfügung stehen. Auch die Frage „wer weiß, ob ich vielleicht in zwei oder drei Monaten ein Programm nutzen möchte, das nur in 64 Bit zur Verfügung steht?“ genügt als Argument, stattdessen lieber zum Surface Pro 7 (oder halt zu einem anderen klassischen Windows 10 Gerät) zu greifen.

Damit möchte ich niemandem das Surface Pro X madig machen, ganz im Gegenteil. Ich selbst habe es mir bereits bestellt, denn ich bin sicher, dass die Programme, die ich alltäglich darauf verwenden werde, funktionieren. Ich darf euch dennoch schon heute ein schonungsloses Review versprechen, denn meine eigene Begeisterung soll nicht andere Leute dazu verleiten, eine für sie möglicherweise falsche Entscheidung zu treffen.

Wer sich mit der Technologie hinter Windows on ARM ein wenig näher beschäftigen will: Diese Microsoft-Seite ist ein guter Einstieg, hier findet man eine ausführliche Doku sowie weiterführende Links, Videos und dergleichen.

Was sind die Vorteile des Surface Pro X gegenüber dem Surface Pro 7?

Surface Pro X und Pro 7

Wie man auf dem Bild erkennen kann, ist das Surface Pro X nur minimal größer als das Pro 7, es bietet aber einen deutlich größeren Bildschirm – 13 statt 12,3 Zoll. Weil auch das Type Cover ein bisschen größer ist, fällt das Touchpad eine Idee größer aus. Das Pro X ist 0,6mm dünner als das Pro 7, wodurch es deutlich eleganter wirkt, das Gewicht ist beider Geräte ist allerdings quasi identisch (775 vs. 774 Gramm).

Das maßgebliche Unterschied ist die Konnektivität: Wie alle Windows on ARM Geräte kommt das Surface Pro X mit integriertem LTE, nutzbar entweder per Nano SIM oder eSIM. Vom Surface Pro 7 ist derzeit keine LTE-Version angekündigt.

Ein weiterer Pluspunkt für das Surface Pro X ist die Akkulaufzeit: Sie beträgt offiziell 13 Stunden gegenüber 10,5 Stunden beim Surface Pro 7. Siehe dazu auch hier: Neue Surface-Generation: Angegebene Akkulaufzeit soll realistischer sein. Für ein ARM-Gerät ist die Laufzeit beim Surface Pro X vergleichsweise kurz, das liegt einerseits am hochauflösenden Display und andererseits an Microsofts SQ1-CPU, einer „aufgemotzten“ Variante des Snapdragon 8cx mit mehr Performance und dementsprechend größerem Energiehunger.

Bringt man die Preise ins Spiel, so schlägt das Pendel tatsächlich eher in Richtung Pro 7 aus. In welcher Performance-Liga der Microsoft SQ1 spielen wird, ist noch völlig offen, aber selbst wenn wir ihn mal ganz mutig gegen den neuen Core i5 von Intel stellen, ist die vergleichbare Konfiguration des Surface Pro X mit 8 GB RAM und 256 GB SSD immer noch 100 Euro teurer als das Surface Pro 7. Tatsächlich dürfte die Leistung des SQ1 geringer ausfallen und sich irgendwo zwischen dem aktuellen Core i3 und i5 einpendeln.

Unterm Strich bleiben als Argumente für das Surface Pro X die bessere Akkulaufzeit und die Konnektivität. Wer mit einem Windows on ARM Gerät liebäugelt und auf Stiftunterstützung verzichten kann, der sollte das Samsung Galaxy Book S im Auge behalten. Es kommt ebenfalls im November (Termin hat sich ein bisschen verschoben), wird aber wesentlich günstiger sein. Obwohl ich das Surface Pro X vorbestellt habe, bin ich unentschlossen. Sollte das Galaxy Book S keine deutlich schlechtere Performance bieten, gleichzeitig aber sein Laufzeit-Versprechen von 22 Stunden erfüllen, dann kann ich mir auch sehr gut vorstellen, zu diesem Gerät zu wechseln. Samsung hat mir ein Review-Gerät zugesagt, von daher werde ich beide Geräte testen können.

Hands on mit dem Surface Pro X

Hands on mit dem Surface Pro 7

Über den Autor
Martin Geuß
  • Martin Geuß auf Facebook
  • Martin Geuß auf Twitter
Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als zwölf Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.



Kommentare
  1. Ein gewaltig aufgeblasenes Smartphone. Ob das irgendwann eine Zukunft hat muß man nicht wirklich glauben wollen. Beim Start von Windows Smartphones gab es mehr Enthusiasmus als mit diesem Teil. Microsoft versucht unbedingt etwas "noch nie Dagewesenes" einer Clientel zu präsentieren die als breite Masse so etwas wohl nicht kaufen wird. Lange Laufzeiten gibt es schon und Einschränkungen bei der Software kann sich Jeder selber beantworten.
    Also ich sehe dafür keine "goldene Zukunft" und so richtig promoted wird das auch nicht. Ohne das es hier im Forum ab und an erwähnt wird würde ich diese Entwicklung nirgends bemerken. Microsoft ist der wiederholte Marketingweltmeister.
    Sehr Schade das da von der Akkulaufzeit nicht mehr drin ist. Einst bei Windows RT hatte man einen wirklichen Mehrwert, in dem Bereich.
    Warum gibt es das SPX eigentlich nicht auch in Silber, das Schwarz mag ich nicht so?
    Bei gleichen nativen Apps wird das Surface X eine aehnliche Laufzeit wie das Galaxy Book S. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen das im X die CPU schlechter runtertaktet bzw. sich schlafen legt...
    Wenn dann wuerde Big-Little-Kerne einen Unterschied machen, wie halt das bessere Display vom Pro X auch.
    Wenn nur x86-Programme emuliert werden koennte das Surface X sogar im Vergleich zum Galaxy Book S eine laengere Laufzeit haben: die schnellere CPU kann eher wieder mit dem Stromsparen anfangen!
    @Krischan1981: Microsoft hat die Laufzeit "vorsichtig" angegeben die die Nutzung von emulierten Programmen beinhaltet...
    @Miine korrekt, die stärkere CPU im Pro X sollte bezüglich der Laufzeit nur einen Unterschied machen, wenn sie ausgelastet ist. Das Display dürfte da schon mehr ausmachen. 2.880x1.920 Pixel beim Pro X gegenüber FullHD beim Galaxy Book S sind schon eine Hausnummer. Wenn die Microsoft-Angaben aber tatsächlich halbwegs seriös sind und Samsung übertreibt, ist der Unterschied am Ende eventuell gar nicht so riesig. Ich werds rausfinden.
    Ein gewaltig aufgeblasenes Smartphone. Ob das irgendwann eine Zukunft hat muß man nicht wirklich glauben wollen. Beim Start von Windows Smartphones gab es mehr Enthusiasmus als mit diesem Teil. Microsoft versucht unbedingt etwas "noch nie Dagewesenes" einer Clientel zu präsentieren die als breite Masse so etwas wohl nicht kaufen wird. Lange Laufzeiten gibt es schon und Einschränkungen bei der Software kann sich Jeder selber beantworten.
    Also ich sehe dafür keine "goldene Zukunft" und so richtig promoted wird das auch nicht. Ohne das es hier im Forum ab und an erwähnt wird würde ich diese Entwicklung nirgends bemerken. Microsoft ist der wiederholte Marketingweltmeister.

    Viele Worte, aber nichts gesagt.
    Du solltest dich mehr mit der Materie vertraut machen, denn dann würde nicht so ein Unsinn wie: "Ein gewaltig aufgeblasenes Smartphone" herauskommen.
    Das X ist Zocken auf MS Experimente

    Beschäftigt euch doch erst einmal mit der Materie, bevor ihr hier nur Blödsinn rauslasst.
    Intel oder nichts.

    Beschäftigt euch doch erst einmal mit der Materie, bevor ihr hier nur Blödsinn rauslasst.
    Was ist bei dem Teil mit Office? - kommt nur noch aus der Cloud?

    Nein, ist ganz normal installiert. Ich habe ein Asus Novago und bei mir läuft Office genau so wie auf meinem Tower.
    Martin, kommst du noch zurecht mit den ganzen Geräten? Du hast so viele. Bekommst du manchmal ein schlechtes Gewissen? Du kannst doch alle überhaupt nicht nutzen :)
    Oder landen die Vorjahresgeräte dann bei Kleinanzeigen?
    Man wird sehen, ob die Kundschaft bereit ist, je nach Ausstattung bis zu 2000€ auf den Tisch zu blättern, in dem Preisbereich tummeln sich ja durchaus auch Alternativen. Ob das die Zukunft ist, oder sich die User doch nur "auf den ARM genommen fühlen" wird sich zeigen.
    @1960tommy: diejenigen die sich so ein Teil zulegen werden wissen in der Regel was sie da machen und vor allem: warum sie das tun...
    13 Stunden Akkulaufzeit sind eine herbe Enttäuschung. Windows on ARM kann nur Sinn machen, wenn die Akkulaufzeit auf über 20 Stunden steigt. Darunter hat Windows on ARM keine Vorteile gegenüber einen Intel Rechner. Schade, ich habe mir mehr erhofft...
    ich weiß auch nicht, was genau der Vorteil dieses Gerätes sein soll. Das bisschen mehr Akku, mit dem Risiko, wesentlich weniger Leistung zu haben? GGf sogar irgendwann einen Totalverlust, wenn das SP7 des Freundes auch nach Jahren noch vor sich hin surrt? Da hat glaube ich MS mit seinem Telefonbereich ganze Arbeit geleistet, als dass z.B. ich so einen Betrag mit dem Risiko ausgeben würde, bzw das empfehlen würde.
    EDIT: woher soll ich wissen, dass die Sache jetzt nicht das Pendant zu Windows Phone 7 ist?
    @skala, aber nach 8 Std machst auch du hoffentlich eine Pause oder? Und wenn ja, kannst du sogar noch 2 Filme gucken,
    Mich stimmt es vorsichtig skeptisch, was die Zukunft von WoARM anbelangt, da beim SQ1 zu oft von einer Eigenentwicklung bzw. einem hauseigenenen Prozessor gesprochen wird. Versucht Qualcomm etwa, sich leise, still und heimlich aus der Affäre zu stehlen?
    @ Marlis 18: Ich schreibe meine Meinung und auch meine Kommentare ohne Jemanden , auch explizit dich nicht, um Erlaubnis zu fragen wie ich das auszugestalten habe. Du betätigst dich oben als (schiedsrichternder) Zitatekönig ohne irgendetwas Substanzielles zum Thema beizutragen. Wenn du meinst das man sich erstmal mit einer Materie vertraut zu machen habe - habe ich. Kannst du gerne in meinem Konto und meinen Beiträgen nachlesen wenn du willst. Bis du dabei durch bist dauert das allerdings. Ich hab mir deine (alle) mal angeschaut - Zitatekönig siehe oben.
    Wenn du oben Substanz vermißt ...
    Mal ehrlich, wenn ich bei dir oben die Zitate weglasse könnte man deinen (Rest-) Beitrag hierzu nur blutarm und extrem flach titulieren. Macht euch erstmal mit der Materie vertraut ... köstlich.
    Damit du die Materie kennenlernst: Das ist ARM-Architektur die derzeit in (fast) allen Smartphones verbaut ist. Leicht modifizierte SD8xx oder ähnliche Prozessoren mit weitreichenderem thermischen Budget als im Smartphone. Von Grafik nicht zu reden.
    Egal wie groß Monitore und angeschlossene Tastaturen die Technik aufblähen. Das Kernstüch dieser Technik ist der SOC (System on Chip) ohne expliziten Chipsatz und Zusatzcontroller analog der derzeitigen x86 PC-Technik. Damit unterscheidet sich das DingensX nur durch die Größe und immer noch gewaltigem Leistungsdefizit von echten PC und Notebooks. Auch aus der unteren Mittelklasse. Sogar mein alter AMD C50 ist leistungsfähiger als diese ARM-Dinger und der kann x86 ohne Emulation.
    Wenn wenigstens Laufzeiten vorhanden wären die bisher unerreicht sind - Pustekuchen. Auch nur untere Mittelklasse!
    Worin jetzt der Sinn dieser Geräte derzeit bestehen soll kannst du mich gerne aufklären. Wenn du denn dazu technisch in der Lage bist. Kannst dich ja erstmal mit der Materie vertraut machen. Nur damit du .
    Dann sag erklär mir bitte den Unterschied zwischen 20 Std und 13?
    Selbst wenn es 20 Std halten würde, würdest du das Ding nach deinem Arbeitstag doch wieder anschließen?!!
    Oder fängst du am nächsten Tag bei 50 % an?
    Erzähl mir nicht, dass ich albern bin.
    Startest du jeden Tag mit 50% mit dem Smartphone?
    Ich will mich nicht in eure Debatte einmischen, aber mit 50% Akku am Smartphone in den Tag starten: Warum denn nicht? Schließlich kann 50% Akkukapazität 5 Std. Display on Time bedeuten.
    @niclas: Der Unterschied zwischen 20h und 13h ist 7h!
    Du scheinst wohl das nicht ganz begriffen zu haben...
    Wenn ich unterwegs bin, möchte ich nicht auf den Akkustand achten müssen, genauso, wie ich es am Smartphone ebenfalls nicht tue!
    Im übrigen musst du besser lesen! Ich habe geschrieben, dass dein Argument albern ist und nicht du!
    @fembre, ja, bei nem Nokia aus den 90ern kein Thema :)
    @skalar du bist niemals 20 Std an einem Gerät. Und du wirst es abends so oder so an die Steckdose bringen. Egal ob du noch 5 Std übrig hast oder 10std. Du bist nicht ehrlich zu dir selbst und kannst es nicht eingestehen. Wenn du deine 10 Std am Ende hast, fängste am nächsten Tag wieder bei 10 an? Ständig mit der "Sorge" dass es am Ende nicht reicht?!
    @tkmopped: auf der Praesentation sagte Pano das der MS SQ1 ARM Faktor DREI mehr Performance pro Watt liefert als die Intel CPU im Pro 7.
    Von einem Leistungsdefizit kann man da eigentlich nur sprechen wenn man Peak-Leistung braucht. Als mobiler Office & Browser-Rechner ist der ARM im Pro X wohl mehr als ausreichend...
    wenn ich unterwegs bin, und es wird ein wichtiger Tag, nehme ich aber auch beim Smartphone einen Reserveakku oder ein Mininetzteil mit. Ist zumindest bei mir so. Auf das Glück, das mit den einen Akku alles 100% glatt geht, verlasse ich mich nicht. Insofern halte ich den Unterschied zwischen 20 bzw 13 und 10 Stunden auch nicht für sonderlich relevant. Einzig Leute, die Campen oder in freier Wildbahn bzw Festivals sind, fallen mir spontan ein, die von den 20 Stunden profitieren könnten.
    Die Frage "warum gibt es sowas?" bezüglich ARM-Geräte ist in etwa so sinnvoll wie bei AMD zu fragen "warum gibt es die? Es gibt doch Intel!".
    Qualcomm ist einfach nur ein weiterer Konkurrent auf dem CPU-Markt, der nun auch im PC und Laptop Markt zu Intel und AMD in den Wettbewerb geht.
    Vielleicht gibt es die Snapdragons sogar irgendwann mal gesockelt mit passenden Mainboards, sodass auch für PC-Selbstbauer neben Intel und AMD noch Qualcomm auf der Liste der Optionen steht.
    niclas
    @fembre, ja, bei nem Nokia aus den 90ern kein Thema :)
    Blöde Stichelei, von jemanden, der von DoT und Akkulaufzeit offensichtlich keine Ahnung hat. Gewiss iPhone Nutzer?
    Das ist nicht mein Niveau, sorry.
    Bei 50% Akku komme ich mit meinem Huawei P20 Pro auf eine DoT von 3,5-4 Std. und auf circa 20 Std. Laufzeit. Das reicht für einen Tag. Genauso mein Subnotebook: 50% Akkukapazität entsprechen circa 4,5-5 Std DoT.
    Wenn du, @niclas, deine Gerätschaften andauernd "nachtanken" musst - das ist dein Verhalten, bitteschön. Aber münze nicht dein Verhalten als "Normalzustand" auf andere. Allein schon solche Sätze wie "Du bist nicht ehrlich zu dir selbst und kannst es nicht eingestehen" sind an Peinlichkeit kaum zu überbieten.
    @Fembre der Microsoft SQ1 ist zu einem guten Teil Marketing, der Chip kommt ja trotzdem von Qualcomm. Dahinter dürfte eher das Bestreben von Microsoft stehen, seine Position als Hardwarehersteller zu stärken. Der AMD im Laptop 3 heißt ja auch "Surface Edition".
    @Miine
    Das Display dürfte da schon mehr ausmachen. 2.880x1.920 Pixel beim Pro X gegenüber FullHD beim Galaxy Book S sind schon eine Hausnummer. Wenn die Microsoft-Angaben aber tatsächlich halbwegs seriös sind und Samsung übertreibt, ist der Unterschied am Ende eventuell gar nicht so riesig. Ich werds rausfinden.

    Vermutlich macht das Display nur dann den Unterschied wenn die GPU die 2,8-fach höhere Anzahl Pixel schubsen muss. Sonst sehe ich die Hauptursache des Verbrauchs bei TFT's eher in der Größe der Backlight-Fläche. Und die ist beim Surface (13"/3:2) gegenüber Samsung (13,3"/16:9) nur lächerliche 3% mehr. Die Ansteuerung der LCD-"Pixel" selbst geschieht mit sehr geringer Leistung und dürfte im Verhältnis zum Back light kaum mehr als Grundrauschen sein. Ob 2,1 Mio. oder 5,5 Mio. LCD-Pixel ist da dann auch egal. So gesehen würde ich die Displays mal vernachlässigen - vorausgesetzt beide liefern gleiche Helligkeit, Kontrast etc.
    Die Werte des Samsung wird das Surface X auch erreichen wenn es lediglich Videos lokal (WLAN und LTE aus) per Hexagon DSP abdudeln braucht.
    Das ist eine der Sachen wo x86-Surfaces so überhaupt keine Chance haben weil ihren CPU's/GPU's die bedarfsgerechte Feinjustage der Leitungsabgabe so nicht möglich ist. Selbst wenn z.B. ein Dual Core I5 mit einem Kern und minimalem Takt läuft wird der sicher nur ne Auslastung von 5 % bei FHD-Video Playback haben aber womöglich trotzdem 1-2 W ziehen. Dann noch das Display und schon sind wird bei ca. 4 W und um die 10h.
    Hab mir das X mit 16GB RAM bestellt um unterwegs ein wenig spass zu haben. Mal schauen ob ich je eingeschränkt werde, habe auch aus Angst (und Apps wahren nicht ausgereift) den S Mode damals verlassen, habe aber auch das schleichende Gefühl gehabt das es danach weniger schnell läuft. Hauptgrund für das Pro X ist aber eher, das es im Moment das vorzeige Flagship ist.
    Danke Martin, das Warum ergibt Sinn. Ich weiß nur nicht, ob das marketingstrategisch klug ist, da Qualcomms Snapdragon SoC einen guten Ruf genießen. Mal abwarten. Das wird wohl die Zeit zeigen.
    @Fembre der Microsoft SQ1 ist zu einem guten Teil Marketing, der Chip kommt ja trotzdem von Qualcomm. Dahinter dürfte eher das Bestreben von Microsoft stehen, seine Position als Hardwarehersteller zu stärken. Der AMD im Laptop 3 heißt ja auch "Surface Edition".

    Und WoA muss eigentlich WoQ heißen. Oder gibt es mittlerweile die Optimierung auf z.B. Exynos-, Kirin- oder Helios-SOC's? ;-)
    Was ich ziemlich misslungen finde ist der Name Surface X. X=10 könnte man hier lesen. Wenn dann das Pro irgendwann in der 10. Generation angekommen ist, hat Microsoft wieder für Verwirrung gesorgt.
    Zum Arm Gerät selber. Ich kann da einfach keinen Mehrwert drin erkennen.
    @NLTL: je nach Einstellung verbraucht das Backlight weniger als das Display selbst! Problem ist das bei mehr Pixeln die Ansteuerungselektronik bis hin zur GPU wesentlich schneller takten muss... . D.h. es gibt selbst einen Unterschied wenn man die gleiche Aufloesung wie ein "Low-Res" Display einstellt - die Pixel muessen ja weiterhin einzeln angesteuert werden. Nur die Berechnung wird dann ein bisschen einfacher.
    @fembre auch du wirst deine Geräte jeden Tag laden. Ich kann es verstehen, dass man sich dabei ertappt fühlt und sich ärgert. Es ist nichts verwerfliches daran eine solche Gewohnheit zu pauschalisieren. Wüsste nicht was das mit peinlich zu tun hat. Es liegt doch mittlerweile in der Natur des Menschens permanent unter Strom zu stehen. Deinen Ellenbogen kannst du wieder einfahren!
    Für mich bleiben da eigentlich nur zwei Fragen offen - warum gibt es das Gerät nicht auch kleiner (sprich: eine Aktualisierung des Surface Go) und in ganz klein (5-6") mit Telefoniefunktion???
    Läuft darauf Sea of thieves und Citrix? Das wären die beiden wichtigsten Fragen für mich... Vielleicht noch Steam.
    Miine
    @tkmopped: auf der Praesentation sagte Pano das der MS SQ1 ARM Faktor DREI mehr Performance pro Watt liefert als die Intel CPU im Pro 7.
    Von einem Leistungsdefizit kann man da eigentlich nur sprechen wenn man Peak-Leistung braucht. Als mobiler Office & Browser-Rechner ist der ARM im Pro X wohl mehr als ausreichend...

    Genau das ist der Punkt das es sich nach dieser Einordnung viel besser darstellt als es sich beim arbeiten damit anfühlt. Ein guter Teil dieser "Watt" wird für die emulierende Zwischenschicht verbraten und was dann übrigbleibt ist eben der nutzbare Rest. Wenn wenig an Wattzahl vorhanden ist, ist das in absoluter Höhe auch nicht berauschend viel. Für Office & Co. mag sein das das halbwegs geht. Ein größeres Excel Dokument zu bearbeiten will ich mir aber nicht vorstellen. Aktuelle Browser am Desktop haben auch wenig mit Mobilversionen zu tun. Ich bezweifle aber das sich Jemand nur für Office &Co. so ein Teil zulegen wird. Die Clientel dafür wird überschaubar bleiben.
    Der Punkt ist aber nicht dieser , mit dem man sich arrangieren könnte, sondern die , mittlerweile, im zweiwöchigen Rhytmus erscheinenden Updates und die derzeit noch halbjährlichen Featureupgrades. Ich habe meine Erfahrungen damit mit AMD C50 und E350 CPUs gesammelt und glaub mir, das will niemand wirklich haben. Das sind x86 Systeme, die Windows nativ als x86 OS ausführen können. Trotzdem brauchen diese AMD AM1 Hudson M1 - Systeme Stunden um ein Featureupgrade zu installieren. Die CPU dafür ist eine AMD Athlon 5370 mit vier Kernen. Inclusive der nachfolgenden Systemfunktionen geht dafür ein knapper halber Tag ins Land. Danach könnte man damit einigermaßen arbeiten. Dieses ARM Dingens kommt nicht mal ansatzweise in die Nähe der Leistung dieses Athlon.
    Das wäre die eine Seite. Die andere ist:
    Diese SD 8xx haben ein Problem mit der Wärmeentwicklung unter Vollast. In Smartphones drosseln diese eben irgendwann. In dem Gerät X oben müssen (und dürfen) die nicht drosseln sondern könnten weitergehend gekühlt werden. Damit steigt dann wieder der technische Aufwand insgesamt. Dazu kommen zusätzliche Kontroller um Peripherie anbinden zu können. Ob das über fest verbaute OTG-Adapter oder irgendwie anders realisiert wird - keine Ahnung. Ohne alle nötigen Schnittstellen kommt auch kein Computerfeeling auf.
    Ob die Geräte einmal auf- oder nachrüstbar werden glaube ich auch nicht wirklich.
    Drittens kommt die Softwareseite dazu. Es muß wiederum eine dritte Softwaresplattform errichtet und gepflegt werden. Neben X86 32Bit und 64Bit nun auch ARM 32Bit (oder anders). Das wird teuer und wo so etwas endet sieht man bei Win 10 Mobile.
    Nochmal zu dem Vergleichmit dem I7 oben. Wer wenig Power hat, bastelt sich eine Statistik zurecht, in deren Kontext jeder Mangel als Vorteil darstellbar ist.
    Es gibt schon Versuchsballons mit ARM Prozessorenclustern Serverfunktionen zu realisieren. Dafür braucht man anstelle weniger "echter" Serverprozessoren eine Unmenge an zusammengefaßten ARM Kernen (Nodes). Ob die vergleichbare Leistung bei gleichem technischen Aufwand vorhalten können kann ich nicht definitiv beantworten. Wenn es so wäre würde Niemand über die AMD Epyc und deren Power schwärmen. Wer Leistung braucht nimmt zuerst eben die Leistung und erst in zweiter Linie kommt der dafür nötige Energiehunger.
    Einen LKW, der auf der Geraden fährt, aber Stunden braucht um einen Hügel zu erklimmen, braucht (und will) Niemand.
    Und jetzt schau dich in deinem perönlichen Umfeld einfach nur mal um, wer überhaupt von dem Thema schon einmal gehört hat. Wenn es jemanden gibt (unverhoffter Weise) gibt es davon einen, dem sowas (mit diesen Einschränkungen) fehlt?
    NLTL
    Und WoA muss eigentlich WoQ heißen. Oder gibt es mittlerweile die Optimierung auf z.B. Exynos-, Kirin- oder Helios-SOC's? ;-)

    Es hieß ja vorher auch nicht Windows on Intel. Windows on ARM ist schon der richtige Name, wenn sich andere Chiphersteller bei Microsoft melden, werden die bestimmt nicht vom Hof gejagt.
    Black-Elk
    Läuft darauf Sea of thieves und Citrix? Das wären die beiden wichtigsten Fragen für mich... Vielleicht noch Steam.

    Citrix benötige ich auch, du wirst in meinem Review also auf jeden Fall erfahren, ob und wie gut es läuft. Da das Pro X kein Gaming Gerät ist, sind die beiden anderen Punkte allerdings nicht relevant. Wenn dir das wichtig ist, kaufst du dir ein Gaming Laptop. Ein Minuspunkt für das Pro X ist es nicht, wenn Spiele nicht laufen, dafür ist es ja nicht gedacht.
    @tkmopped ich könnte deinen Ausführungen besser folgen, wenn du noch deine eigenen praktischen Erfahrungen mit Windows on ARM mit einbringen würdest, idealerweise mit dem Microsoft SQ1. Du wirst ja kaum so wortreich von schlechter Performance sprechen, ohne es je ausprobiert zu haben, das wäre ja...
    @tkmopped: "Neben X86 32Bit und 64Bit nun auch ARM 32Bit (oder anders). Das wird teuer und wo so etwas endet sieht man bei Win 10 Mobile."
    Das ist leider Quatsch. Das "Problem" war eher eine abweichende Zielplattform mit anderem Formfaktor und anderer Bedien-Philosophie. Das macht Anpassungen der Oberfläche notwendig. Oder wie auch bei der Xbox das Fehlen einiger weniger APIs und die Controller-Optimierung. Da hat man auch nur das x64-Paket und trotzdem den ganzen Aufwand.
    Aber die Prozessorarchitektur selbst? Bei UWP war das noch nie ein Problem. Ein Häkchen mehr bei den Build-Targets und fertig. Bei klassischem Win32 ist das natürlich anders und kommt es eher darauf an welche Abhängigkeiten man hat und ob da irgendwas mit dabei ist wo keine ARM-Libraries zur Verfügung stehen, etc. (Und dennoch hat das nix damit zu tun, dass das ARM-Paket ein Problem oder gar Grund für das Ableben von Windows Mobile gewesen wäre ;) )
    Übrigens haben wir schon lange ARM (32-Bit), mit Windows 10 16299 kam dann für WoA noch ARM 64-bit dazu...
    Hab ich nicht wirklich mit ARM aber genügend mit Windows auf sehr schwachbrüstigen Intel Atom (Bay Trail und Cherry Trail) , AMD C50, E350. Das eine (C50) war ein Netbook mit z.Zt. Linux und die Atoms laufen in Tablets. Das mit X5 Z8500 geht halbwegs noch aber der 3845 ist mittlerweile stillgelegt. Das sind natürlich alles x86 CPU und auch schon etwas angejahrt. Zugegeben.
    Ernsthafte ARM Erfahrungen damit - wie soll man so etwas können. Der Neugier wegen? Einfach mal so wäre absolut zu teuer.
    ARM-Tablets (Android) hatte ich zwei bisher - am Anfang mittelprächtig und zum Schluß nur noch nervig und ärgerlich wegen der nicht bekommenen Upgrades. Samsung eben - Anderes Thema. Unter Belastung kamen die schnell an ihre Grenzen. Zu warm oder Akku schnell leer. In Smartphones ist das mit der thermischen Begrenzung immer noch so. Ich spiele nicht damit aber wer das macht, weiß das wie warm sowas werden kann. Schlechtes Beispiel wäre der SD 830 gewesen. Oder war es der SD 835?
    Gut, Effizienz ist heutzutage ein anderes , wichtigeres, Thema. Leistung aber auch. Man kann diese SOC in größeren Geräten besser kühlen, auch passiv. Allerdings sind diese dabei dann nicht so Stromsparend wie in einer Big/Little konfig. im Smartphone. Ob die überhaupt im arbeiten auf "Little" umschalten werden glaube ich nicht wirklich. Ob PnP wie in WindowsPC funktionieren wird wäre auch noch die Frage. Den Rest meiner Skepsis hast du oben schon gelesen.
    Mir sind das derzeit viel zu viele Unwägbarkeiten im Rennen. Mag sein, das ich in einem Jahr, zurückblickend, den Wald vor lauter Bäumen nicht gesehen habe. Durchaus möglich. Trotzdem fällt es mir schwer diesen neuen Geräten etwas Positives abzugewinnen was es nicht schon gibt.
    Vor allem -ich kenne Niemanden, der von dieser Technik , Windows on ARM, außerhalb der Foren auch nur gehört hat. Von Interesse überhaupt nicht zu reden. Das ist natürlich nur mein persönlicher Eindruck, ohne Anspruch auf Allgemeingültigkeit.
    Gewinner eines wirklich großen Lottobetrages kenne ich Mehrere. Lotto spiele ich trotzdem nicht.
    Was sagt das aus ? - eigentlich nichts oder alles. Subjektiv eben.
    Ich hab das ja im Artikel geschrieben: Volles Verständnis für jeden, der die Finger von Windows on ARM lässt. Das ist völlig ok, dafür muss man sich nicht mal rechtfertigen.
    Deswegen muss man aber nicht gefühlt mit dem Megaphon durch die Kommentarspalte laufen und brüllen "Ich kenns zwar nicht, aber ich weiß, dass es schlecht ist. Und ihr müsst mir jetzt alle Recht geben!"
    Das nervt - und es stört die Leute, die sich konstruktiv und mit ein bisschen Neugier auf was Neues über das Thema austauschen möchten.
    na Martin, wir sind auf jeden Fall auf Deinen Review gespannt.
    (auch wenn ich glaube, mache Textabschnitte daraus schon zu kennen/ahnen)
    Aber gut, dass Du das machst.
    Mein Go (und ich vermute Deines auch) ist ja z.B. nicht mehr auf S-Mode. Auch so ein Experiment von MS. Eines von vielen.
    @ Martin: Ich finde alle neue Technik spannend. Auch mein Ativ S und Lumia 650 (ARM) waren mal spannend. Damals wurde gehupt und geklingelt : "Schaut was es demnächst geben wird. Wir erobern die Welt!" Bei Win on ARM steht sowas nicht mal halbherzig zwischen den Zeilen. Möglicherweise finde ich die Stelle auch nur nicht. Bei jedem Schießmichtot-Smartphone wird getrommelt bis Jeder in den fernen Osten schaut. Hier? Tja , weiß nicht. Euphorie - steht wohl im Keller.
    Gefühlt ist das wie in 2016 als meine Beiträge zu Win10M als zu extremes MS Bashing entfernt wurden. Ich bin da auch nicht nachtragend in dieser Frage aber hier kommt mir die Situation genau so vor wie damals. Nicht das "Bashing" aber das MS eine Neuheit vorstellt und das ganze wieder nur gefühlt halbherzig vorantreibt. Dejavu!
    Dass die Windows Phone-Traumatisierten hier eine spezielle Sicht auf die Dinge haben, kann ich gut verstehen.
    In so gut wie allen Artikeln über Windows on ARM habe ich bisher auch erwähnt, dass Scheitern durchaus eine Option ist, wenn andere Entwicklungen die selben Vorteile bringen und die Plattform so schlicht überflüssig machen.
    Das Engagement von Microsoft ist allerdings alles andere als halbherzig. Sie sind jetzt seit drei Jahren kontinuierlich an dem Thema dran, haben die Hardware-Entwicklung begleitet und auch ihre Entwickler-Werkzeuge besser angepasst, um nativ für Windows on ARM zu entwickeln. Was sie allerdings nicht machen: Sie "schreien" es nicht in die Welt, sondern sie arbeiten in Ruhe und geben dem Thema die Zeit, die es braucht. Meine Sorge hinsichtlich des Pro X ist, dass es vielleicht sogar zu früh kommt. Mit dem Gerät bekommt die Plattform jetzt viel mehr Aufmerksamkeit, was wiederum bedeutet, dass auch vorhandene Limitierungen mehr Aufmerksamkeit bekommen, was unter dem Strich schädlich wirken könnte. Die deutlich defensivere Kommunikation gefällt mir vor diesem Hintergrund ausgesprochen gut.
    @tkmopped: solange Office 365 fuer ARM vorliegt oder portiert wird- wo ist das Problem? Die meisten UWP Apps im Store laufen ebenfalls nativ auf ARM.
    Sprich: jemand der weis was er macht hat da ein mobiles Geraet was bei der Akku-Laufzeit mindestens ein Jahr lang nicht geschlagen wird bzw. gar konkurrenzlos ist. Falls Intel dann die neuen Chips ueberhaupt liefern kann...
    Fuer mich persoenlich spricht nicht ARM gegen das Pro X, sondern der fehlende MicroSDXC Slot sowie das es noch kein Third-Party-SSDs gibt... Mal abgesehen davon das ich mein Pro 2017 zu 95% der Zeit am Dock haengen habe.
    Sprich: statt Laufzeit haette ich dann lieber einen Preisvorteil :-)
    Ich habe schon lange auf so ein Gerät gewartet. Mir ging es nicht so um ARM, sondern um ein Windows Tablet mit guter Akkulaufzeit und LTE. Die Surface Pro Geräte hatten bisher keine ausreichende Akkulaufzeit. Die vom Pro X ist zwar nichts weltbewegendes, aber wenn aus einer angegebenen Laufzeit von 13h --> 10h rauskommen, dann würde das ausreichen.
    Ich hätte mir nur ein etwas kleineres Gerät gewünscht. Vielleicht so ein Surface Go Nachfolger. Man hätte es ja auch in zwei Größen, wie beim iPad Pro rausbringen können.
    Das Surface Go würde von der Leistung eigentlich auch ausreichen, aber da ist die Akkualaufzeit nicht die beste.
    Das Ziel ist es, dass unsere Mitarbeiter damit bei unseren Kunden arbeiten. Da ich mich mit C# bereits auskenne, wollte ich eher auf Windows Apps setzen. Da kann man die gleiche App dann auch auf allen Rechnern im Innendienst installieren.
    War aber auch schon kurz davor Swift zu lernen, MacBoook zu kaufen und eine App für die iPads zu basteln. Dann hätte man die App zwar nicht im Innendienst, aber das ist zweitrangig.
    Ich hoffe, dass die OEM's noch nachziehen und dann mehrere Windows on ARM Geräte erscheinen werden.
    Ich würde mich trotzdem über ein antesten von Spielen freuen. Wenn ich abends im hotel sitze oder Bahn fahre und eine Pause machen möchte gehören Spiele für mich dazu. Auf meinem Pro 4 kann ich League of Legends spielen.
    Das Forza auf 4k nicht gelingt ist klar aber casual Games oder Spiele mit wenig Grafikanforderungen sollten möglich sein, sonst kommt es für mich trotz des schöneren Displays eher das Pro 7 in Frage, obwohl ich das gern wagen würde mit dem X.
    Marlis18
    Viele Worte, aber nichts gesagt.
    Beschäftigt euch doch erst einmal mit der Materie, bevor ihr hier nur Blödsinn rauslasst.

    Jetzt hast du zwar 3 Leute angeblafft und eine Info herausgegeben welche eigentlich auch bekannt ist....aber was signifikantes hattest du nicht beizutragen.....
    Deinem Beitrag nach bist du selbst Eigentümer eines ARM-Geräts. Wie ist den deine Einschätzung? Loht sich die Anschaffung eines X gegenüber dem 7?
    Ich habe ein Surface Pro 6 und ein Surface Book 2. Das Surface Pro 6 hat einen i5, 8 GB RAM und eine 128 GB SSD. Microsoft gibt mir dafür jetzt noch 600,- €. Bezahlt habe ich vor einigen Monaten 799,- €. Das ist schon mal ganz okay. Aber...
    Lohnt sich ein Umstieg vom Surface Pro 6 auf das Surface Pro X? 13 Zoll finde ich schon mal super. Ich hatte vor dem Surface Pro 6 ein iPad Pro 12.9 (2018), habe es aber wieder zugunsten des Surface Pro 6 verkauft, weil mir iOS nicht ganz das lieferte, was ich brauchte, obwohl ich ansonsten ein iPhone X und eine Apple Watch Series 4 verwende. Das iPad Pro war schon ein geniales Tablet mit einem exzellenten Screen, an den der des Surface Pro 6 leider nicht ganz heranreichen kann (Flackern bei geringer Helligkeit, Helligkeitsverteilung könnte noch etwas besser sein). Aber es ist halt einfach kein Laptop-Ersatz. Mit dem Surface Pro 6 komme ich da viel besser zurecht.
    Was habe ich hinsichtlich der Performance eines Surface Pro X (das kleine mit 128 GB) im Vergleich zu der meines Surface Pro 6 zu erwarten? An der eines iPad Pro (2018) dürfte das Surface Pro X sicherlich nicht herankommen, oder?
    Puh, 300,- € für das Bundle aus Surface Pro X Signature Keyboard und Slim Pen sind auch nicht ohne.
    Wirklich beantworten kann ich dir die Frage natürlich erst, wenn ich das Pro X selbst über einen längeren Zeitraum benutzt habe. Meine Erwartung ist, dass man bei der "Alltagsperformance" keine großen Unterschiede bemerken wird.
    Wenn du ein paar "größerere" Win32-Anwendungen benutzt, dann wirst du aufgrund der Emulation sicherlich einen Unterschied bemerken. Wie schmerzlich der sein wird, zeigt dann die Praxis.
    Ganz nüchtern betrachtet musst du eine Menge Geld investieren, um ein schickeres und etwas größeres Gerät zu bekommen. Rational gesehen ist es eine leichte Entscheidung, aber rationale Entscheidungen sind ja oft auch sehr langweilig ;).
    Für mich persönlich habe ich die Erwartung, dass das "always on, always connected"-Feeling über etwaige Performance-Schwächen hinweg tröstet. Wir werden sehen...
    In deinem konkreten Fall würde ich dir wirklich raten, die Reviews zum Surface Pro X abzuwarten, bevor du eine Entscheidung triffst, die du später vielleicht bereuen könntest.
    Hm. In den letzten Tagen habe ich mir einige Videos zum Surface Pro X angesehen und es begeistert mich immer mehr. Ein 13"-Screen in einem Gehäuse, das den Formfaktor eines Surface Pro 6 aufweist, ein dünneres Gehäuse, integriertes LTE, ein nahezu verliersicherer Stift inkl. induktiver Lademöglichkeit, eine wechselbare SSD, eine Schnelllademöglichkeit des Akkus auf 80 % innerhalb einer Stunde, zwei USB-C-Anschlüsse. Cool. Einzig die Perfomance des SQ1-Prozessors wirft noch einige Fragen auf. Wie verhält er sich im Vergleich zu einem i5?
    Aber ich habe ja auch noch mein Surface Book 2. ;)
    ...und wieder sind da die zwei Stimmen in deinem Kopf. Die Eine sagt "Kauf es!", und die andere sagt "Hörst du schlecht? Du sollst das kaufen!" :lol
    Ich habs ja schon mehrfach gesagt, ich mag nicht durch vorauseilende Begeisterung jemanden zu einer Entscheidung animieren, die er vielleicht bereuen könnte. Der SQ1 wird ganz sicher nicht die Leistung eines aktuellen i5 haben. Die Frage ist, wie es sich im Alltag anfühlt. Ich habe ein Surface Laptop 2 mit Core i5 hier, das wird mein Vergleichsgerät werden und ich werde prüfen, wie schnell Windows im direkten Vergleich startet, wie schnell Programme starten, auch solche "Klopper" wie Outlook, wie die Performance innerhalb dieser Programme ist etc.
Nach oben