Überarbeitete Microsoft-Nutzungsbedingen treten zum 1. Mai 2018 in Kraft

Überarbeitete Microsoft-Nutzungsbedingen treten zum 1. Mai 2018 in Kraft

Microsoft hat seinen Servicevertrag für Privatkunden, der die Grundlage der Nutzung aller Produkte regelt, umfangreich überarbeitet. Der neue Servicevertrag tritt zum 1. Mai 2018 in Kraft, darüber werden alle Kunden derzeit nach und nach per E-Mail informiert. Wie es bei derartigen Änderungen üblich ist, gilt: Wer die Produkte und Dienste über den 1. Mai 2018 hinaus nutzt, stimmt dem neuen Vertrag damit zu.

Gravierende Änderungen sind im neuen Servicevertrag nicht enthalten, im Wesentlichen ist er eine Konsolidierung. Die Neufassung beinhaltet nun auch die Regelungen zu Xbox, Xbox Live und Skype. Hierfür galten bisher eigene Nutzungsvereinbarungen, die im Gegenzug entfallen. Insgesamt umfasst der Servicevertrag nun 114 Produkte und Dienste von Microsoft.

Im neuen Servicevertrag wurden außerdem diverse Formulierungen überarbeitet. Schon seit geraumer Zeit gibt sich Microsoft Mühe, seine Nutzungsbedingungen, Datenschutzerklärungen etc. in „lesbarem Deutsch“ zu formulieren – früher hatte man ja oft den Eindruck, dass man Jurist sein müsse, um überhaupt zu verstehen, wovon da gesprochen wird.

Weil vermutlich nur wenige Nutzer die Ausdauer haben, den kompletten Servicevertrag zu lesen, der ausgedruckt immerhin 20 DIN A4-Seiten füllen würde, fasst Microsoft alle Änderungen, die zum 1. Mai 2018 in Kraft treten, auf einer separaten Seite nochmals zusammen.

Über den Autor
Martin Geuß
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Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als zwölf Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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Kommentare
  1. Vielen Dank fürs zusammenfassen und verlinken der Zusammenfassung!
    Beruhigt mein schlechtes Gewissen :-)
    ... im Rahmen der EU DSVO ab 25. Mai müssen auch Einwilligungen und Formulierungen zum personenbezogenen Datenschutz in "einfachem, normalverständlichen" deutsch verfasst sein.
    Vermutlich ergreift Microsoft die Gelegenheit und ist 25 Tage zu früh dran ...
    Wie gesagt, damit haben sie schon vor zwei Jahren angefangen. Der Zusammenhang mit der DSVGO ist dennoch offensichtlich, darum fasst man bei der Gelegenheit nun auch alles zusammen, damit man nicht mehr an unterschiedlichen Stellen nachpflegen muss.
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