UGREEN NASync DXP6800 Pro im produktiven Einsatz – Folge 1: Die Hardware
Seit gut zwei Jahren mischt UGREEN im Markt für NAS-Geräte mit. Die Hardware war von Beginn an fantastisch, die Software präsentierte sich seinerzeit allerdings noch unausgereift. Das hat sich inzwischen glücklicherweise geändert. Das Synology DS923+, welches jahrelang mein treuer Begleiter war, wurde jetzt von einem UGREEN NASync DXP6800 Pro abgelöst.
In dieser kleinen Serie, von der ich selbst noch nicht weiß, wie viele Teile sie am Ende umfasst, schreibe ich meine persönlichen Erfahrungen auf und mache aus meiner Zufriedenheit keinen Hehl. Dennoch oder gerade deshalb ein wichtiger Hinweis zur Transparenz: UGREEN hat mir das DXP6800 Pro nebst Festplatten kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Umrüstung auf SSDs und die RAM-Erweiterung habe ich aus eigener Tasche bezahlt.
Technische Daten des UGREEN NASync DXP6800 Pro
| CPU | Intel Core i5 1235u |
| RAM | 8 GB DDR 5 (aufrüstbar bis 64 GB, ein Slot frei) |
| interner Speicher | 128 GB |
| Laufwerke | 6 x 2,5 oder 3,5 Zoll SATA 2 x M.2 NVMe SSD 2280 |
| RAID-Konfiguration | Single Drive, JBOD, RAID 0/1/5/6/10/5+Hot Spare |
| Anschlüsse hinten | 2 x RJ45/LAN mit bis zu 10 Gbps 1 x USB 3.2 Gen 1, max. 10 Gbps 2 x USB 2.0, max. 480 Mbps 1 x HDMI (8k) Kensington Lock |
| Anschlüsse Front | 2 x USB-C/Thunderbolt 4, max. 40 Gbps 1 x USB 3.2 Gen 2, max. 10 Gbps SD Card Reader |
| Betriebssystem | UGREEN UGOS Pro |
| Maße | 293 × 258 × 200 mm (L×B×H) |
| Gewicht | 8,8 kg (vollbestückt mit 6 SATA-HDDs) |
| Preis | um 1.000 Euro |
In der Verpackung befinden sich neben dem NAS selbst das Stromkabel, zwei LAN-Kabel, das Montage- und Befestigungsmaterial sowie ein Handbuch.
Die Schrauben und den Schraubendreher benötigt man nur, wenn man SSDs verwendet. Herkömmliche 3,5 Zoll-HDDs werden einfach eingeclipst.
Von der Verarbeitungsqualität der Hardware und der gefühlten Wertigkeit war ich schon beim DXP4800 beeindruckt, es hätte mich also sehr überrascht, wenn das beim DXP6800 Pro anders gewesen wäre.
An der Vorderseite des DXP6800 Pro befinden sich zwei Thunderbolt 4-Ports, ein USB-A 3.2 Anschluss sowie ein microSD-Slot für eine passende Speicherkarte.
Auf der Rückseite befinden sich weitere USB-Anschlüsse, die beiden LAN-Ports sowie ein HDMI-Anschluss.
An der Unterseite findet man hinter einer Abdeckung die beiden Slots für M.2 SSDs sowie die beiden RAM-Slots. Einer davon ist werksseitig mit einem 8 GB-Modul von Samsung bestückt. Ich habe zu Zeiten, als RAM noch bezahlbar war, ein 32 GB-Modul von Kingston gekauft, um den Arbeitsspeicher zu erweitern, da auf dem DXP6800 Pro virtuelle Maschinen laufen.
Mit wenigen Handgriffen ist das NAS einsatzbereit. Über den Browser startet man anschließend ein kleines Tool, welches das DXP6800 Pro im Netzwerk aufspürt, um sich erstmalig mit ihm zu verbinden. Alternativ kann man auch direkt die App herunterladen.
Beim ersten Start dauert es erwartungsgemäß ein wenig, bis das Betriebssystem „UGOS Pro“ sich erstmalig initialisiert. Währenddessen zeigt eine Animation bereits diverse Tipps zur Einrichtung und Nutzung an.
Nach Abschluss der Initialisierung erscheint erstmalig der Desktop. Einsteiger werden hier behutsam an die Hand genommen, indem die wichtigsten Anlaufstellen erklärt werden. Wer direkt loslegen möchte, klickt hier auf „Überspringen“.
Die grundlegende Einrichtung, Installation der Apps und weitere wichtige Elemente schauen wir uns dann im zweiten Teil an.
Disclaimer: Die hier vorgestellte Hardware wurde uns vom Hersteller kostenlos überlassen. Eine Einflussnahme auf den Testbericht oder eine Verpflichtung zur Veröffentlichung gab es nicht.
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Über den Autor

Martin Geuß
Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als 19 Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!









