Verkauf von Honor steht wohl fest

Verkauf von Honor steht wohl fest

Seit einiger Zeit hält sich hartnäckig das Gerücht, dass Huawei sich von seiner Tochtermarke Honor trennen möchte. Nun scheint der Verkauf wohl eingetütet: Für 15 Milliarden US-Dollar geht Honor an ein Konsortium, an dem die Stadt Shenzhen sowie das Unternehmen Digital China die größten Anteilseigner sind. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters (via Caschy).

Für den Verkauf sprechen mehrere Gründe: Honor hat zwar als „Billigmarke“ von Huawei begonnen, sich inzwischen aber als eigenes Unternehmen etabliert und mit dem Fokus auf die jüngere Zielgruppe auch eine klare Strategie entwickelt. Die Abnabelung von der Konzernmutter ist da im Grunde nur der nächste logische Schritt.

Was sicherlich aber ebenfalls eine große Rolle spielt ist die Tatsache, dass Honor als Teil von Huawei ebenfalls unter dem US-Embargo leidet und somit unter anderem bei seinen Smartphones auf die Google-Dienste verzichten muss. Ob sich unter der neuen US-Regierung daran etwas ändert, kann derzeit noch niemand beantworten.

Die 7.000 Honor-Mitarbeiter sollen alle ihren Job behalten, binnen drei Jahren will Honor dann an die Börse gehen.

Die Produktpalette von Honor besteht derzeit beinahe ausnahmslos aus Geräten, die mit denen von Huawei fast baugleich sind. Die Magicbooks, deren Fan ich bin, sind 1:1 mit den MateBooks von Huawei identisch, sie unterscheiden sich nur durch das Logo und minimale Designanpassungen.

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Martin Geuß
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Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als zwölf Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!
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