Verteilung der Desktop-Browser und Betriebssysteme im Januar 2020: Edge springt auf Platz 3

Verteilung der Desktop-Browser und Betriebssysteme im Januar 2020: Edge springt auf Platz 3

Windows 7 ist ausgelaufen, der neue Microsoft Edge ist offiziell an den Start gegangen. Im Januar 2020 gab es gleich zwei Großereignisse, die sich auch in den Statistiken niederschlagen, wenn auch nur moderat.

Was Windows 7 betrifft, so befand es sich ja schon seit Jahren im Sinkflug und es war gleichzeitig absehbar, dass es zum Auslauf des Supports noch quicklebendig sein würde. Nun haben wir es sozusagen endgültig schwarz auf weiß.

Die aktuellen Werte in der Übersicht:

Betriebssystem-Statistik Januar 2020

Quelle: Netmarketshare

Der neue Microsoft Edge startet direkt mit einem Achtungserfolg. Die 7,02 Prozent bedeuten ein neues Allzeithoch. Zum Großteil sind das zwar noch Nutzer der alten Version, der Zuwachs dürfte aber wohl primär durch den neuen Edge ausgelöst worden sein. Immerhin wird Edge so zur dritten Kraft, auch Platz 2 scheint machbar, mehr aber selbstverständlich nicht.

Browser-Statistik Januar 2020

Quelle: Netmarketshare

Zum Schluss wie immer noch die Dr. Windows-Statistiken, die deshalb so interessant sind, weil sie von den „offiziellen“ Werten traditionell stark abweichen. So ganz vergleichbar sind die Prozentwerte aber auch deshalb nicht, weil wir in unserer eigenen Statistik auch Android und iOS mit berücksichtigen.

DrWindows-Besucherstatistik Januar 2020

Über den Autor
Martin Geuß
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Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als zwölf Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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Kommentare

  1. Damit rechne ich fest, alleine durch den Einsatz in Unternehmen. Der Internet Explorer wird dann quasi komplett verschwinden und diese Zahlen werden wir beim neuen Edge wieder finden - alleine das dürfte schon für Platz drei reichen, obwohl dann im Grunde noch gar keine neuen Nutzer gewonnen wurden. Was darüber hinaus passiert, steht in den Sternen. Ich rechne allerdings nicht mit größeren Verschiebungen - warum auch.
    Jup. Und das ist der Grund warum ich beim Chrome geblieben bin. :) Edge ist aber definitiv der Zweitbrowser. Falls mal... was weiß ich. :) Einfach zum Ausprobieren.
    Genau das habe ich auch getan - von Chrome zu Edge. Das tun aber hauptsächlich die Leute in der "MS-Filterblase", die große Masse ist träge und hat bestenfalls am Rande davon erfahren, dass es da einen "neuen" Browser gibt.
    Hatte es ja an anderer Stelle schon mal geschrieben: Bei mir hat das wenig mit Trägheit zu tun, sondern damit, dass ich bei den Onlinediensten und auf dem Smartphone komplett bei Google bin. Das ist so ungefähr wie bei den Umsteigern von Windows Phone auf Android, die haben dieselben "Schwierigkeiten". Glücklicherweise gibt es halt bei Android den MS Launcher, und die MS Apps. Und, in die andere Richtung, für Windows halt die Google Cloud-Dienste, und den Chrome.
    Bin mir sicher, dass das so auch für viele andere Nutzer gilt.
    ich bin lustigerweise wieder zurück zur dev, da ich plötzlich bei der Final für die Chrome Erweiterung shortkeys etwas zahlen soll. Schade, aber vielleicht kommt ja eines Tages mal eine in Edge eingebaute Tastaturanpassung.
    Aber das zeigt das typische Chrome(store)problem: wenn man etwas mehr will, braucht man Erweiterungen, und wenn diese halbwegs nachgefragt sind, zahlt man.
    ...was ja auch vollkommen in Ordnung ist, wie ich finde. Wenn jemand gute Arbeit macht, soll er auch was davon haben.
    Wenn sie den ChrEdge richtig erfassen.
    Zwischen Safari und Opera stecken zwei weitere Browser.
    Auch dahinter machen sie noch Angaben:
    Safari 4.24%
    Sogou Explorer 2.04%
    QQ 1.98%
    Opera 1.35%
    Yandex 0.80%
    UC Browser 0.40%
    Maxthon 0.23%
    Unknown 0.13%
    Chromium 0.06%
    Vivaldi 0.04%
    Baidu 0.02%
    Sleipnir 0.01%
    Wobei Vivaldi z.B. seinen User Agent geändert hat und in aktuellen Versionen nicht mehr von Chrome zu unterscheiden ist.
    Damit rechne ich fest, alleine durch den Einsatz in Unternehmen.

    von Chrome zu Edge

    Das dürfte die Anteile von Firefox nicht wirklich treffen. Firefox ist kein Nischenbrowser, nie gewesen. Mit GPO ist es sogar administrierbar, hat so gesehen auch keine Nachteile gegenüber IE, Chrome, Edge. Vorteil und gleichzeitig Nachteil ist, dass es eine andere Engine nutz, in manchen Bereichen einfach schlichtweg besser ist, wie ich neulich noch las - Chromium-basierte können kein Master-Passwort, es gibt auch keine Sidebar - alles nur per Erweiterung. Dafür haben Opera und Vivaldi eingebaute Features, die anderen fehlen. Jeder Browser ist für sich speziell und findet auch sein Publikum.
    Ich war eigentlich immer Firefox Nutzer und bin immer mal wieder zu Chrome und Edge als Hauptbrowser gewechselt. Weshalb ich den Firefox nicht mehr als Hauptbrowser verwende liegt einfach daran, dass ich dessen Usability im Vergleich zu Chrome und Edge einfach zu schlecht finde. Es gibt so viele Stellen die veraltet sind, allen voran die Favoritenverwaltung. Ich hoffe, dass sich da noch etwas tun wird, in absehbarer Zeit, denn der kommende Firefox für Android macht einen großartigen Eindruck, besonders von der Benutzerführung der und UI her. Wenn Mozilla das auf den Desktop Firefox überträgt, dann wäre schon ein großer Schritt getan. Die UX bestehend aus Design, Interaktionsdesign und zielgruppengerechter Funktionalität ist halt sehr wichtig für den Erfolg.
    Ich für meinen Teil habe lieber einen Browser der abgespeckter und auf das nötigste reduziert ist und ggf. erweiterbar mit Hilfe von Addons.
    Martin
    ...was ja auch vollkommen in Ordnung ist, wie ich finde. Wenn jemand gute Arbeit macht, soll er auch was davon haben.

    ja klar, ist halt nur so, dass diverse Dinge bei anderen Browsern schon längst eingebaut sind (z.B. Opera) und das ja ggf noch nicht das Ende der Anpassungen ist.
    Abgesehen davon ist jedes Add-on oder Extension oder wie die Dinger auch immer heissen, gleich wieder eine neue Risikoquelle.
    Ein Grund, warum ich bei Mobiltelefonen immer gegen diese Appflut bei völlig trivialen Inhalten war. Je weniger Anbieter im Spiel sind, desto weniger Fehlermöglichkeiten bzw bewusste Abgreifmöglichkeiten bestehen.
    Weshalb ich den Firefox nicht mehr als Hauptbrowser verwende liegt einfach daran, dass ich dessen Usability im Vergleich zu Chrome und Edge einfach zu schlecht finde. Es gibt so viele Stellen die veraltet sind, allen voran die Favoritenverwaltung.

    Wenn es dich so stört, warum hast du dich dann einer Mitarbeit verweigert und nicht den Mund aufgemacht?
    Mal davon abgesehen hat Firefox von allen Browsern die umfangreichste Lesezeichenverwaltung und ich würde behaupten, es ist auch die beste. Wo sonst kann man 6 verschiedene Kategorien (Spalten) auswählen, Schlüsselwörter vergeben? Das wirst du in Chromium-basierten nicht finden, das gab es dort nie. Oder das einheitliche Fenster mit der Chronik und Downloads. In Chromium muss ich dafür zwei pinned Tabs anlegen, was ein Murks. Gibt noch etliche andere Dinge, u.a. Erweiterungenverwaltung, wo sich andere ne Scheibe abschneiden können. Oh man, jedesmal diese Schwanzvergleiche...
    Abgesehen davon ist jedes Add-on oder Extension oder wie die Dinger auch immer heissen, gleich wieder eine neue Risikoquelle.

    Ja, wenn man wie doof alles installiert, ohne auf die Kommentare zu achten, es hilft auch, Benutzerzahlen zu vergleichen. Was Mozilla eingeführt hat, sind die "Empfohlenen Erweiterungen", sowas sucht man vergeblich im Chrome-Store.
    https://blog.mozilla.org/firefox/de/von-firefox-empfohlene-erweiterungen-finde-die-sichersten-und-hochwertigsten-erweiterungen-fuer-deinen-browser/
    Wer vorher Firefox hatte, kann sich wenigstens auf die Name verlassen, die er dort installiert hatte. Edge ist mitnichten selbstständig, es hat derzeit nur Bonus, weil es auf dem Chrome-Store zugreifen kann und für den Übergang von Firefox auf Edge das Wissen des Benutzers. Fairerweise muss man sagen, dass es bei Firefox Quantum nicht anders war.
    Martin
    Genau das habe ich auch getan - von Chrome zu Edge. Das tun aber hauptsächlich die Leute in der "MS-Filterblase", die große Masse ist träge und hat bestenfalls am Rande davon erfahren, dass es da einen "neuen" Browser gibt.

    Ganz so dramatisch war das bei mir nicht. Google Chrome ist und bleibt bei mir weiterhin Standardbrowser, dafür sitzt Microsoft Edge eben zwischen Chrome und Firefox als Zweitbrowser in der Taskleiste. Im Gegenzug ist Vivaldi als vierter und letzter Browser angepinnt ins Startmenü gewandert. :D
    @.Bernd Wieso unterstellst du mir etwas nicht getan zu haben ohne es zu wissen? Ich schreibe Mozilla seit Jahren, dass sie die UI an vielen Stellen überarbeiten sollen und habe sogar konkrete Vorschläge parat, aber viel ist nicht passiert.
    Des Weiteren scheinst du die Lesezeichenverwaltung aus dem Blick eines erfahrenen Nutzers, der sich so eine umfangreiche Verwaltung wünscht, zu betrachten und nicht aus der Sicht der sicherlich deutlich mehr als 95 % der Nutzer, die sich eine einfache und simple Lesezeichenverwaltung wünschen. Die Masse macht es. Die Lesezeichenverwaltung kann grundlegend überarbeitet und vereinfacht werden ohne dadurch ihre Funktionalität zu verlieren. Ich behaupte das beurteilen zu können, da ich seit Jahren als User Experience Engineer tätig bin und mein Schwerpunkt vor allem beim Interaktionsdesign liegt. Die Lesezeichenverwaltung ist vor allem vom Interaktionsdesign veraltet und wirkt wie aus den 2000er, was sie eigentlich auch ist. Es gibt viele neue UI Elemente im Firefox, aber eben auch noch viele Altlasten. Es ist eine Tatsache, dass noch vieles überarbeitet werden muss.
    Und das war kein "Schwanzvergleich" sondern eine konstruktive Kritik.
    Wieso unterstellst du mir

    Weil du es nicht geschrieben hast? Vielleicht einer (oder noch weniger, also die sich beklagen) von 1000 ist dabei, der Rest Maulhelden. Tut mir leid, wenn ich dich deswegen in einen Topf werfe.
    Was den Vergleich angeht, es endet immer in ein "a vs b" und knapp am Browserkrieg vorbei. Mir persönlich geht das seit langem auf den Sender, deswegen schrieb ich ja auch oben:
    Jeder Browser ist für sich speziell und findet auch sein Publikum.
    Leider gehen ein Bisschen die Qualitäten des Firefoxes unter:
    1) Open Source (o.k. nützt nichts zum Arbeiten)
    2) Seit 60.x stetig performanter
    3) Viele Addons, die beim Datenschutz helfen (NoScript, uBlock, Disconnect, ...)
    4) Ebenfalls via Cloud mit Mobile Device syncbar
    Ich gebe aber zu, dass der Edge sich zumindest fluffiger anfühlt und natürlich sich besser ins MSO integriert. Zumindest kenne ich die Addons unter Firefox noch nicht alle.
    Der Adblock Plus Browser hat seine betagte Firefox-Engine "GeckoView" samt derer GUI abgelegt und basiert nun auf der Chromium-Engine "Blink" samt derer GUI.
    Das Design und der Funktionsumfang sind typisch Chromium, einschließlich der Speicherung von Logins, in lediglich der Option für Lesezeichen gebe ich eine Abwertung, denn die ermöglicht keine Import-Funktion auf anderen Webbrowsern.
    IntreppIT

    Des Weiteren scheinst du die Lesezeichenverwaltung aus dem Blick eines erfahrenen Nutzers, der sich so eine umfangreiche Verwaltung wünscht, zu betrachten und nicht aus der Sicht der sicherlich deutlich mehr als 95 % der Nutzer, die sich eine einfache und simple Lesezeichenverwaltung wünschen. Die Masse macht es. Die Lesezeichenverwaltung kann grundlegend überarbeitet und vereinfacht werden ohne dadurch ihre Funktionalität zu verlieren. Ich behaupte das beurteilen zu können, da ich seit Jahren als User Experience Engineer tätig bin und mein Schwerpunkt vor allem beim Interaktionsdesign liegt. Die Lesezeichenverwaltung ist vor allem vom Interaktionsdesign veraltet und wirkt wie aus den 2000er, was sie eigentlich auch ist. Es gibt viele neue UI Elemente im Firefox, aber eben auch noch viele Altlasten.

    Der "Feind" ist im Forum ;) :lol
    Firefox läuft doch schon Jahre dem simplifizierten Chrome nach - ohne Erfolg.
    Ich wünschte mehr Software hätte ein Design aus 2000.
    Heutige Software ist gefühlt nur noch für "Idioten" gemacht. Keine Optionen mehr vorhanden, oder nur noch super versteckt. Der Entwickler weiß alles besser und nimmt dem User alle Entscheidungen ab.
    Browser mit dem besten UI: Vivaldi, Seamonkey, der alte Opera (<=12).
    Tja... wäre der heutige Nutzer der Technik nicht so simple gestrickt, dann gäbe es auch keinen Grund dafür, die Software immer weiter zu simplifizieren. ;)
    Irgendwie beißt sich da der Hund in den Schwanz, wenn du das kritisierst. Als Softwareentwickler stelle ich den Nutzer doch nicht vor unüberwindbare Barrieren, sondern sehe zu, dass jeder Simpleton meine Software nutzen kann. Wohlgemerkt reden wir hier über Software wie einen Internetbrowser. Wirklich spezialisierte Software ist immer noch spezialisiert. Anderer Markt, andere Nutzer, andere Anforderungen. Wenn Mozilla das nicht kapiert, dann ist es ihr Problem, und wird sich noch weiter in den Nutzerzahlen widerspiegeln.
    Opera mit Presto ist töter als tot, Seamonkey stirbt auch grad den Heldentot, hängt effektiv auf Gecko Engine 52 und über diesen steinalten Mist braucht man nicht reden. SM ist wie Palemoon und MyPal etc ein Browser für "Individualsten" mit ganz viel Phantasie.
    Firefox läuft doch schon Jahre dem simplifizierten Chrome nach - ohne Erfolg.

    Dann hast du einen anderen Firefox als ich. Sicher ähneln sich alle Browser inzwischen, die Chromium-basierten sich sogar noch mehr. Aber Firefox hat immer noch die Eigenschaften, die es auch vorher hatte und das war schon immer mehr als Chromium je hatte. Chromium/Chrome wurde pauschal ohne Erweiterungen gebaut, war nie angedacht. Als die Schreie der Gemeinde lauter wurden, hat man es doch implementiert. Wer heute irgendwas von UI 2000 faselt, hat einfach den Knall nicht gehört. Und die Kritiker insgesamt sollte sich mal schlauer machen über die Zusammenarbeit zwischen Mozilla und Google, da ist nämlich Knowhow in beide Richtungen geflossen, vor allem bei der JS-Engine Richtung Google, weil die richtig sch**e (mies) war. Zu der Zeit gab es aber auch Design-Änderungen bei Firefox -> Australis. Alle haben wieder nach eckigen Tabs gekräht. Und als das dann wieder da war, war es wieder nicht recht. Es gibt halt immer die ewigen Nörgler, man sollte sie einfach ignorieren.
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