Visual Studio Code: Microsoft veröffentlicht Version 1.43 für alle Plattformen

Visual Studio Code: Microsoft veröffentlicht Version 1.43 für alle Plattformen

In der vergangenen Nacht hat Microsoft mit Visual Studio Code 1.43 das Februar-Update des hauseigenen Code-Editors für alle Plattformen veröffentlicht. Mit der neuen Version verlassen die neuen Search-Editoren nach einiger Zeit in den Insider-Versionen nun die Preview und stehen allen Nutzern in der stabilen Version zur Verfügung. Außerdem unterstützt Visual Studio Code unter Linux nun den Orca Screenreader und verbessert damit die Barrierefreiheit, während das integrierte Terminal erstmals Unterstützung für Unicode 11 bekommt.

Sprachlich hat sich Microsoft diesmal auf JavaScript und TypeScript konzentriert, wobei TypeScript nun auf Version 3.8.3 aktualisiert wurde. Mit der neuen Version wurde die semantische Hervorhebung für JavaScript und TypeScript nun standardmäßig aktiviert. Daneben unterstützt Visual Studio Code nun die Anzeige der Call Hierarcy für JavaScript und TypeScript und erlaubt auch die Konvertierung in Template Strings in beiden Sprachen. Neu sind zudem kleinere Verbesserungen für JSON-Schemas sowie die Unterstützung von JS Doc @ link Inline-Tags für HTTP- und HTTPS-Links im Rahmen von IntelliSense.

Daneben bekam der Editor eine ganze Reihe weiterer Verbesserungen spendiert. In der Workbench gibt es neue Willkommensansichten, welche unter anderem in der Versionskontrolle zu finden sind. Außerdem bietet die Workbench nun Fortschrittsbenachrichtigungen und Arbeitsbereiche können über App-Links aufgerufen werden. Der Editor bekam unter anderem neue Verbesserungen für die Minimap, einen verbesserten Spaltenauswahlmodus und die Möglichkeit, Textänderungen in mehreren Dateien rückgängig zu machen. Der Debugger unterstützt nun die Ausgabengruppierung in der Konsole und bekam einen neuen Ausführen-Dialog spendiert.

Visual Studio Code 1.43 kann ab sofort für Windows, macOS und diverse Linux-Distributionen heruntergeladen werden. Die Binaries unter macOS sind ab dieser Version außerdem notarized, sodass bei der Installation keine nervigen Dialoge mehr aufpoppen sollten. Weitere Informationen findet ihr wie immer in den offiziellen Release Notes.

Über den Autor
Kevin Kozuszek
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Seit 1999 bin ich Microsoft eng verbunden, daneben schlägt mein Herz aber auch für die OpenSource-Welt, wo mein besonderes Interesse der Mozilla Foundation gilt. Wenn ich mich mal nicht mit Technik beschäftige, tauche ich gerne in die japanische Kultur mit all ihren Facetten ab oder widme mich einem meiner zahlreichen anderen Hobbies.

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