Wachstum an allen Fronten: Microsofts Geschäftszahlen gehen durch die Decke

Wachstum an allen Fronten: Microsofts Geschäftszahlen gehen durch die Decke

Microsoft hat die Zahlen für das vierte Quartal seines Geschäftsjahres 2018 vorgelegt, das am 30. Juni zu Ende gegangen ist. Dass es gute Zahlen sein würden, war schon klar, die Redmonder haben aber selbst kühnste Optimisten überrascht: Der Umsatz kletterte im letzten Quartal um 17 Prozent auf 30,1 Milliarden US-Dollar, 8,87 Milliarden davon verbleiben als Gewinn in der Kasse, das sind 1,14 Dollar je Aktie. Zum ersten Mal in seiner Geschichte konnte Microsoft in einem Geschäftsjahr mehr als 100 Milliarden Dollar umsetzen – 110 Milliarden waren es insgesamt.

Natürlich war einmal mehr die Cloud mit Azure und Office 365 der große Treiber, hier kletterten die Umsätze um 26 Prozent. Sogar beim Surface ging es um 25 Prozent auf 1,18 Milliarden nach oben, was Microsoft aber selbst relativierte, denn im Vorjahreszeitraum (vor dem Start des neuen Surface Pro) waren die Umsätze eher schwach. Im gesamten Geschäftsjahr 2018 hat die Surface-Sparte 4,6 Milliarden Umsatz erzielt.

LinkedIn wuchs um 37 Prozent und sogar das gute alte Windows konnte mit sieben Prozent Wachstum noch seinen Teil zu diesem Rekordergebnis beisteuern. Der Bereich „More Personal Computing“, zu dem neben Windows auch Surface, Gaming und Bing gehören, wuchs um 17 Prozent auf 10,8 Milliarden. Die Gaming-Sparte allein konnte im letzten Quartal ihren Umsatz um 39 Prozent steigern und damit auf das gesamte Jahr gesehen erstmals die Marke von 10 Milliarden Dollar Umsatz durchbrechen.

Ein paar Kundenzahlen nennt Microsoft ebenfalls: Die Consumer-Version von Office 365 zählt jetzt weltweit 31,4 Millionen Abonnenten, Xbox Live zählte 57 Millionen aktive monatliche Nutzer. Wer jetzt immer noch nicht genug Zahlen gesehen hat – bei Microsoft gibt es noch mehr davon.

Schon ziemlich beeindruckend, was die Redmonder da für ein Jahr auf’s Parkett gelegt haben. Jeder, der gerne erzählt, was in Redmond alles schief läuft, sollte vielleicht mal einen Tag Pause machen. So wirklich schlimm sieht das alles nicht aus.

Über den Autor
Martin Geuß
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Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als zwölf Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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Kommentare
  1. Schon ziemlich beeindruckend, was die Redmonder da für ein Jahr auf’s Parkett gelegt haben. Jeder, der gerne erzählt, was in Redmond alles schief läuft, sollte vielleicht mal einen Tag Pause machen. So wirklich schlimm sieht das alles nicht aus.

    Wenn der Umsatz stark steigt, aber der Kunde emh* Konsument davon nur bedingt was mitbekommt, könnte man aber auch meinen, das man die Firma verheizt.
    Ok, das macht MS nicht, aber wie schon selbst erwähnt, hat das OS Windows etwas zum Umsatz beigetragen. Den ganzen Ärger und die verbuggten KBs inklusive. MS seine Notebook, die aus einem Guss sind, sprich nicht reparierbar, Der Gewinn ist enorm, aber die Qualität?
    Nun ja, Qualität hat ja bekanntlich nichts mit Gewinn zu tun. ;)
    Doch, umso mehr wurde falsch gemacht, wenn man also ohne Not die Dinge, an denen die Emotionen hängen, einstellt.
    Für mich persönlich ist Microsoft mittlerweile Just another company - eine, die vieles schlechter auf die Reihe bringt, als z.B. das früher nicht gerne genommene Google. Leider musste ich feststellen, dass Consumer-relevante Dienste bei denen einfach funktionieren.
    Für mich ist Microsoft eine tote, langweilige Firma. Nochmal, ich spreche von Emotionen.
    Schön fürs Auge, schön für Kapitalanleger! Schlecht fürs Volk. Lasst uns in 5 – 10 Jahren reden und schauen was Microsoft dann ist. Es KANN gar nicht gut ausgehen, wenn man die aktuell und seit Jahren relevanteste Sparte des Marktes erst verpasst und dann, nach herzlosem Kampf, aufgibt. Microsoft ist längst NICHT mehr in jedem Haushalt präsent. Bald sogar in keiner Hosentasche mehr. Dieser FAKT wird Auswirkungen haben. Die allerwenigsten werden sich die Mühe machen ihre Apples & Androiden zu vermicrosoften, zumal die anderen Dienste allesamt schon immer besser und zuverlässiger funktionieren.
    An genau dieser Stelle erwarte ich den nächsten Arschtritt für die Kunden. Dienste werden zusammengestrichen. Wartet mal ab…..
    Es ist nämlich wesentlich einfacher, einen oder 2 PCs mit den anderen Welten zu verbinden als alle Mobiles immer wieder zu vermicrosoften! Und bspw. Google drängt sich ja extrem erfolgreich in jedes Windows-System!
    Am Ende werden sie vielleicht wirklich nur noch im Hintergrund verschiedene zentrale Rollen übernehmen. Und damit sicher sehr gut verdienen! Das scheint ja das erklärte Ziel zu sein. Ich weiß nicht ob das extrem klug oder saublöd ist.
    Die Zahlen zeigen, dass Microsoft keine Smartphone-Sparte braucht, um fette Gewinne zu machen. Umgekehrt zeigt sich aber auch, dass man es sich durchaus hätte leisten können, diese weiter durchzuziehen. Wo wäre man wohl inzwischen, hätte man 2015 / 2016 nicht solchen Mist mit WP / Mobile gemacht ... und so der sich selbst erfüllenden Prophezeiung von deren Niedergang Vorschub geleistet.
    Es kann passieren das =
    aus den Augen aus dem Sinn !
    und die Kids von morgen fragen sich Microsoft wer ?
    Es gibt genug Beispiel für
    " die sind mal Marktführer gewesen "
    Microsoft ist nicht Apple nach dem Motto
    wir bringen ein Produkt und Millionen Seppel
    erliegen einem Zwanghaften kauft Reflex !
    Beeindruckende Zahlen. Da gibt es nichts dran zu rütteln. Dennoch muss man abwarten was davon bleibt, sollte der Präsident aller Unterbelichteten den wohl gerade erst beginnenden Handelskrieg USA gegen den Rest der Welt weiter eskalieren.
    Mit solchen Zahlen jonglieren Normalsterbliche, zu denen ich mich zähle, nicht.
    Die kann ich weder fassen noch begreifen, also was soll's.
    Schön fürs Auge, schön für Kapitalanleger! Schlecht fürs Volk. Lasst uns in 5 – 10 Jahren reden und schauen was Microsoft dann ist. Es KANN gar nicht gut ausgehen, wenn man die aktuell und seit Jahren relevanteste Sparte des Marktes erst verpasst und dann, nach herzlosem Kampf, aufgibt. Microsoft ist längst NICHT mehr in jedem Haushalt präsent. Bald sogar in keiner Hosentasche mehr. Dieser FAKT wird Auswirkungen haben. Die allerwenigsten werden sich die Mühe machen ihre Apples & Androiden zu vermicrosoften, zumal die anderen Dienste allesamt schon immer besser und zuverlässiger funktionieren.
    An genau dieser Stelle erwarte ich den nächsten Arschtritt für die Kunden. Dienste werden zusammengestrichen. Wartet mal ab…..
    Es ist nämlich wesentlich einfacher, einen oder 2 PCs mit den anderen Welten zu verbinden als alle Mobiles immer wieder zu vermicrosoften! Und bspw. Google drängt sich ja extrem erfolgreich in jedes Windows-System!
    Am Ende werden sie vielleicht wirklich nur noch im Hintergrund verschiedene zentrale Rollen übernehmen. Und damit sicher sehr gut verdienen! Das scheint ja das erklärte Ziel zu sein. Ich weiß nicht ob das extrem klug oder saublöd ist.

    Klingt so, als ob du deine Aktien zu früh verkauft hast...
    Würde mich interessieren, wieviel Anteil am Cloud- und Office 365-Geschäft auf Android- und iOS-Nutzer entfällt, die ihre Mobilgeräte microsoftifiziert haben.
    Mit ein paar Gratis-Apps am mobilen Markt der Konkurrenz präsent zu sein, aber nicht mehr mit eigenem mobilen OS und entsprechenden Geräten, muss sich irgendwie negativ auswirken. Und sei es nicht explizit durch Verluste, sondern durch entgangenen Gewinn. Was letztlich, unterm Strich, dasselbe ist.
    Doch, umso mehr wurde falsch gemacht, wenn man also ohne Not die Dinge, an denen die Emotionen hängen, einstellt.
    Für mich persönlich ist Microsoft mittlerweile Just another company - eine, die vieles schlechter auf die Reihe bringt, als z.B. das früher nicht gerne genommene Google. Leider musste ich feststellen, dass Consumer-relevante Dienste bei denen einfach funktionieren.
    Für mich ist Microsoft eine tote, langweilige Firma. Nochmal, ich spreche von Emotionen.

    Emotionen kommen mir bei Google noch viel weniger hoch. Höchstens Aggressionen ? Aber jedem das seine... Nur verdient Microsoft und Google zahlt im moment oder demnächst. Wird zwar nix an dem ganzen ändern, aber kann ja mal erwähnt werden ?
    Aber mal im ernst... Ich nutze immernoch mein 950er jeden tag. Kein problem damit. Wenns den geist aufgibt muss ich mir was überlegen. Aber daran wird Microsoft nicht zu grunde gehen. Haben ja wie man sieht genug lukrative Geschäftsbereiche. Von dem her glaub ich auch dass Microsft auch in 5-10 Jahren noch eine Rolle spielen wird und nicht unbedingt eine kleine. Der markt ändert sich zur zeit sowieso bzw. tun sich neue Geschäftsfelder auf. Hier investiert Microsoft und scheint an der ein oder anderen ecke Erfolg zu haben. Das man keine Phone's mehr baut iss nun mal so, aber ändert nix daran dass man anderweitig erfolgreich ist. Und da alle 1 Million und mehr Apps brauchen anstatt eines vernünftigen OS, brauch man auch kein weiteres mehr... Zumindest brauch man nicht mehr darüber meckern das es die Smartphone sparte nicht mehr gibt. Wissen wir alle mittlerweile und nervt nur noch.
    Zu dem Erfolg gratuliere ich Microsoft. Das ändert aber leider nichts daran, dass sie ihren Endkunden gerne mal gegen das Schienbein treten, z.B. indem man beliebte Apps oder Services einstellt.
    Ich bin richtig gespalten.
    Auf der einen Seite bin ich als Anleger recht froh.
    Auf der Anderen jedoch machen mich viele Entscheidungen von Microsoft wütend.
    Es ist vermutlich völlig egal, ob in Zukunft noch irgendeine Sau Microsoft kennt.
    Solange ein hinreichend großer Teil von den Diensten, die jeder nutzt und liebt, in irgendeiner Weise im Hintergrund auf Microsofts Cloud-Infrastruktur aufbauen.
    Dann sind sie zwar bei niemandem wirklich präsent, in Wahrheit geht ohne sie jedoch nix mehr.
    Eben im spiegel gelesen , witzig als Symbolbild hat man sich für ein lumia 950 entschieden.... Na wenn die wüssten.
    Emotionen kommen mir bei Google noch viel weniger hoch. Höchstens Aggressionen ? Aber jedem das seine... Nur verdient Microsoft und Google zahlt im moment oder demnächst. Wird zwar nix an dem ganzen ändern, aber kann ja mal erwähnt werden ?
    Aber mal im ernst... Ich nutze immernoch mein 950er jeden tag. Kein problem damit. Wenns den geist aufgibt muss ich mir was überlegen. Aber daran wird Microsoft nicht zu grunde gehen. Haben ja wie man sieht genug lukrative Geschäftsbereiche. Von dem her glaub ich auch dass Microsft auch in 5-10 Jahren noch eine Rolle spielen wird und nicht unbedingt eine kleine. Der markt ändert sich zur zeit sowieso bzw. tun sich neue Geschäftsfelder auf. Hier investiert Microsoft und scheint an der ein oder anderen ecke Erfolg zu haben. Das man keine Phone's mehr baut iss nun mal so, aber ändert nix daran dass man anderweitig erfolgreich ist. Und da alle 1 Million und mehr Apps brauchen anstatt eines vernünftigen OS, brauch man auch kein weiteres mehr... Zumindest brauch man nicht mehr darüber meckern das es die Smartphone sparte nicht mehr gibt. Wissen wir alle mittlerweile und nervt nur noch.

    Ehrlich mal. Wenn jemanden bei Börsen getriebenen Firmen wohlwollende Emotionen hochkommen liegt der Verdacht nahe, dass er unterm Stockholm Syndrom leidet. Alternative er verdient mit.
    "... jedem das seine ...." ist übrigens ein Scheissspruch. Kannste ja mal "Bingen", wenn du jetzt gerad nicht drauf kommst.;)
    Verstehe bei den Gewinnen nicht warum sie WM aufgegeben haben. Das sind doch Peanuts, wenn man da ein paar 100 Millionen Verlust mit macht.
    Warum hat Microsoft Windows Mobile aufgegeben, obwohl man die Verluste locker verschmerzen könnte?
    Das lässt sich relativ einfach erklären.
    Ich kann jetzt hier keine feste Summe nennen, denn welcher Betrag "nicht weh tut", hängt ja vom individuellen Einzelfall ab.
    Jeder, der sich die oben genannte Frage stellt, nimmt jetzt bitte aus seinem Geldbeutel einen Betrag, der ihm nicht weh tut. Ein Cent, ein Euro, hundert Euro - völlig egal.
    Nun nehmt ihr diesen Betrag und werft ihn weg. In den Mülleimer, aus dem Fenster, spielt keine Rolle. Münzgeld kann man auch mit dem Hammer klein klopfen, mit Scheinen kann man ein kleines Feuerchen machen.
    Und dann kommt ihr wieder hier her und erklärt
    a) wie es sich angefühlt hat
    oder
    b) warum ihr es nicht getan habt
    Fortgeschrittene Version für Diejenigen, die einen Lebenspartner haben: Lasst ihn/sie dabei zusehen und versucht zu erklären, warum das völlig ok ist, was ihr da gerade tut (Der Partner steht in diesem Fall stellvertretend für die Aktionäre).
    Warum hat Microsoft Windows Mobile aufgegeben, obwohl man die Verluste locker verschmerzen könnte?
    Das lässt sich relativ einfach erklären.
    Ich kann jetzt hier keine feste Summe nennen, denn welcher Betrag "nicht weh tut", hängt ja vom individuellen Einzelfall ab.
    Jeder, der sich die oben genannte Frage stellt, nimmt jetzt bitte aus seinem Geldbeutel einen Betrag, der ihm nicht weh tut. Ein Cent, ein Euro, hundert Euro - völlig egal.
    Nun nehmt ihr diesen Betrag und werft ihn weg. In den Mülleimer, aus dem Fenster, spielt keine Rolle. Münzgeld kann man auch mit dem Hammer klein klopfen, mit Scheinen kann man ein kleines Feuerchen machen.
    Und dann kommt ihr wieder hier her und erklärt
    a) wie es sich angefühlt hat
    oder
    b) warum ihr es nicht getan habt
    Fortgeschrittene Version für Diejenigen, die einen Lebenspartner haben: Lasst ihn/sie dabei zusehen und versucht zu erklären, warum das völlig ok ist, was ihr da gerade tut (Der Partner steht in diesem Fall stellvertretend für die Aktionäre).

    Sorry das funktioniert so nicht !
    WM aufzubauen oder einzustellen
    was im Rückblick klug oder dumm
    gewesen ist kann kein Algorithmus
    zurzeit errechnen!
    Gefühlt emotional Subjektiv ist es eine
    große Dummheit gewesen.
    Hätte der Mann es so weiter geführt wie
    die Surface Reihe 2-4 Modelle 1. Business
    und gut ist.
    Bei der Lumia Modell Reihe hat doch
    niemand mehr durch geblickt.
    Lumia Modellreihe von Microsoft war sehr überschaubar.
    4 zu WP8.1 und 4 zu WinMo Inklusive einer XL Version.
    Also 3+1XL je Generation.
    Dualsim nicht mitgezählt. Weiss nicht ob man die unbedingt so mitzählen kann.
    Es ist nun mal so, das von 8.1 gerade mal rund 1/4 zu 10 mitgenommen wurden. Was 2016 übrig blieb war nur noch der Bodensatz an Nutzer. OEM´s haben sich auch nicht in Scharen darum gerissen. Ergo wird mit dem Geräte-Support auch WinMobile auslaufen. Ein System kann nur dann existieren, wenn es vom Markt akzeptiert wird und die große Akzeptanz gab es nun mal nicht. Vielmehr ist es erstaunlich sie von ende 2010 an, einen so langen Atem und massig Geld in die Hand genommen hatten, obwohl die Erfolgsaussichten damals schon als gering eingeschätzt wurden. Das Ganze wurde noch vom KIN-Flop und dem Niedergang von WinMobile 6x begleitet.
    Microsoft wurde wie Blackberry von hinten überrannt und hatten dann nicht wirklich mehr die Füße auf den Boden gekommen. Ist jetzt so - Fertig Ende. Das ewige rumgeheule bringts auch nicht weiter.
    Warum hat Microsoft Windows Mobile aufgegeben, obwohl man die Verluste locker verschmerzen könnte?
    Das lässt sich relativ einfach erklären.
    Ich kann jetzt hier keine feste Summe nennen, denn welcher Betrag "nicht weh tut", hängt ja vom individuellen Einzelfall ab.
    Jeder, der sich die oben genannte Frage stellt, nimmt jetzt bitte aus seinem Geldbeutel einen Betrag, der ihm nicht weh tut. Ein Cent, ein Euro, hundert Euro - völlig egal.
    Nun nehmt ihr diesen Betrag und werft ihn weg. In den Mülleimer, aus dem Fenster, spielt keine Rolle. Münzgeld kann man auch mit dem Hammer klein klopfen, mit Scheinen kann man ein kleines Feuerchen machen.
    Und dann kommt ihr wieder hier her und erklärt
    a) wie es sich angefühlt hat
    oder
    b) warum ihr es nicht getan habt
    Fortgeschrittene Version für Diejenigen, die einen Lebenspartner haben: Lasst ihn/sie dabei zusehen und versucht zu erklären, warum das völlig ok ist, was ihr da gerade tut (Der Partner steht in diesem Fall stellvertretend für die Aktionäre).

    Müssten sie dann den Surface Kram nicht auch einstampfen?
    Surface revenue increased $237 million or 25%, driven by strong performance of the latest editions of Surface against a low prior year comparable.
    Gross margin increased $1.1 billion or 21%, driven by growth in Windows, Surface, and Gaming. Gross margin percentage increased, primarily due to gross margin percentage improvement in Surface, offset in part by a decrease in sales mix. Gross margin included a favorable foreign currency impact of 3%

    Nicht vergessen, das WinMobile Geräte und Software beinhaltet. Beim Surface fällt faktisch fast die ganze Windowsentwicklung nicht hinein.
    Würde mich interessieren, wieviel Anteil am Cloud- und Office 365-Geschäft auf Android- und iOS-Nutzer entfällt, die ihre Mobilgeräte microsoftifiziert haben.
    Mit ein paar Gratis-Apps am mobilen Markt der Konkurrenz präsent zu sein, aber nicht mehr mit eigenem mobilen OS und entsprechenden Geräten, muss sich irgendwie negativ auswirken. Und sei es nicht explizit durch Verluste, sondern durch entgangenen Gewinn. Was letztlich, unterm Strich, dasselbe ist.

    Dein Logik ist etwas falsch. Denn die Microsoft-Apps generieren überhaupt keinen Umsatz und das ist auch nicht ihr Zweck - egal auf welcher Plattform.
    Geld wird mit den Services verdient. O365 insbesondere die Businessvariante ab der Lizenzstufe E3 sind die größten Milchkühe. Es ist letztlich egal, ob der Mitarbeiter Outlook unter Andoid, iOS oder am Windows-PC nutzt. Das Unternehmen zahlt pro Nutzer unabhängig von der Plattform. Zumal die Office-Suite nur ein Teil dieser Services ist - Sharepoint, Skype for Business (Enterprise Voice) statt klassisches PBX + PSTN Calling, MS Teams, etc.
    Und im Prinzip funktioniert das genauso beim Consumer-O365. Ob du die Office Suite auf dein Win-PC oder Mac nutzt oder nur am iPad oder Android-Tablet ist weniger interessant als dass du die Dienste als solches nutzt.
    Deswegen ist das kostenlose App-Angebot nur die Basisinfrastruktur für die kostenpflichtigen Services darüber hinaus - etwa die Outlook-App unter iOS mit einem Mobile Application Management (MAM) zu schützen, etc.
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