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Weil die Steam Machine zu teuer ist: Valve gibt SteamOS zum Download für eigene PCs frei

Weil die Steam Machine zu teuer ist: Valve gibt SteamOS zum Download für eigene PCs frei

Mit der Steam Machine wollte Valve eine echte Killer-Konkurrenz zum Gaming-PC für wenig Geld erschaffen. Dann kam der KI-Hype und mit ihm die galoppierenden Preise für Hardware-Komponenten. Damit sich SteamOS trotzdem schneller verbreiten kann, wählt Valve den Notausgang und gibt das System frei.

Die Steam Machine kostet mindestens 1.039 Euro, je nach Konfiguration können daraus bis zu 1.428 Euro mit Controller werden. Im Vergleich zu einem leistungsfähigen Gaming-PC ist das gar nicht mal so furchtbar teuer, mit Konsolen kann die Steam Machine so aber nicht mithalten. Oder besser gesagt noch nicht, denn auch die Konsolen dürften nochmals deutlich teurer werden, wenn die  Knappheit und damit die hohen Preise noch länger andauern. Genau damit ist leider zu rechnen.

SteamOS ließ sich auch bisher schon auf einem normalen PC installieren, der Vorgang war allerdings nicht gerade simpel. Das ändert sich mit der frisch veröffentlichten Version 3.8.10. Mit dieser soll die freie Installation auf eigener Hardware deutlich einfacher werden. Gegenüber TheVerge (Paywall, via Winfuture) hat Valve zudem angekündigt, dass man an der Kompatibilität arbeitet, um eine breite Unterstützung von AMD- und Intel-Prozessoren zu gewährleisten. Besondere Priorität hat selbstredend auch die bestmögliche Unterstützung von Nvidia-Grafikkarten.

Die Bedienung von SteamOS konzentriert sich auch in Zukunft auf „konsolenartige PCs“, die direkt mit dem Fernseher verbunden sind. Besonders interessant ist die Ankündigung, dass man an einer Dual-Boot-Lösung arbeitet, die den gleichzeitigen Betrieb von SteamOS und Windows auf einem Gerät ermöglicht.

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Über den Autor

Martin Geuß

Martin Geuß

Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als 19 Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!