Weiterverkauf von Windows- und Office-Lizenzen bei Edeka

Weiterverkauf von Windows- und Office-Lizenzen bei Edeka

Bei Edeka liebt man nicht nur Lebensmittel, sondern offenbar auch Software. Wohl schon seit einiger Zeit kann man dort Download-Keys für Windows und Microsoft Office kaufen, und zwar zu Preisen, wie man sie sonst nur aus den einschlägigen Internet-Shops kennt, über deren Rechtmäßigkeit immer wieder kontrovers diskutiert wird.

Ich wurde darauf bisher noch nicht aufmerksam, aber heise hat sich der Sache angenommen und recherchiert. Schlauer sind sie dabei allerdings nicht geworden, denn auch beim Edeka-Angebot ist alles wie immer: Die Aktivierung funktioniert erwartungsgemäß einwandfrei, Microsoft äußert sich nicht eindeutig und der Partner – in diesem Fall ist es Lizengo – beharrt selbstverständlich auf seiner Einschätzung, dass alles mit rechten Dingen zugehe. Lizengo verkauft die Software-Schlüssel aus „Überbeständen“ von Unternehmenskunden. Sollte ein Schlüssel nicht funktionieren oder irgendwann später deaktiviert werden, verspricht man Ersatz. Microsoft verweist auf seine Lizenzbedingungen und die Tatsache, dass eine erfolgreiche Aktivierung nicht mit einer gültigen Lizenz gleichzusetzen ist. Die Behauptung, dass dieser Handel nicht legal sei, verkneift man sich allerdings.

Windows 7 Professional bekommt man bei Edeka und Lizengo für 17,99 €, Windows 10 Pro für 39,99 Euro, regulär berechnet Microsoft dafür 259 Euro.

Meine Haltung zu dem Thema ist bekannt und ändert sich auch nicht. Ich fasse solche Angebote nicht an und rate jedem davon ab. Ich bin aber weder Richter noch Erziehungsberechtigter meiner Leser, also darf auch weiterhin jeder tun und lassen, was er will. Wenn eine große Kette wie Edeka in dieses Geschäft mit einsteigt, fühlt sich das natürlich sofort „offizieller“ und legaler an, aber Edeka ist nur Zwischenhändler. Sollte es Lizengo aus welchem Grund auch immer irgendwann mal nicht mehr geben, dann bekommt der Käufer bei einer Deaktivierung der Lizenz selbstverständlich weder Ersatz noch Unterstützung – um nur eines der weiterhin bestehenden Risiken aufzuzählen. Interessant wäre in diesem Fall, wie Edeka mit der Händler-Gewährleistung umgeht.

Über den Autor
Martin Geuß
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Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als zwölf Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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Kommentare

  1. "Geiz ist geil" läßt mal wieder grüßen! Sollen die Käufer solcher "zweifelhafter" Lizenz-Keys von mir aus tief in den Brunnen fallen! Just my 2 Cents...
    Meine Meinung zu dem Thema habe ich ja schon weitreichend in anderen Threads hier dargestellt. Und an der ändert sich auch nichts. Ich werde solche Angebote auch nicht anrühren, und auch niemandem dazu raten, dies zu tun.
    Interessant wäre in diesem Fall, wie Edeka mit der Händler-Gewährleistung umgeht.

    Da gibt es recht viele Gerichtsurteile. Mir fällt auf Anhieb idealo.de ein. Sie treten/traten als Zwischenhändler auf und verkauf(t)en unter anderen MS-Office und MS-Windows Lizenzen von Drittanbietern.
    Die Gewährleistung trifft bei Software nur in der Funktion beim Kauf zu. Da MS der Urheber ist, müsste man sich also an MS wenden.
    Eine Garantie gibt der Hersteller, oder/und Händler freiwillig. Also auch irrelevant.
    Es ist wie immer das Katz und Maus Spiel in der Grauzone. Solange es nicht überhandnimmt, wird da nicht viel passieren. Wenn es überhandnimmt, werden die MS Lobbyisten in Brüssel sich stark machen und eine Lösung finden.
    So wie beim EU Führerschein. Eigentlich sagt das EU Recht, das man in der EU seinen Führerschein machen darf, aber weil es überhandgenommen hat, wurden viele kleine und große Hürden aufgestellt, das eben nicht z.B. der deutsche Bürger in den Genuss eines Polnischen, Tschechischen, Ungarischen u.s.w. EU Führerschein kommt. Der deutsche Bürger darf sich z.B. in Berlin Mal locker 3 Monate gedulden, bis er von der Führerscheinstelle die Erlaubnis bekommt, einen Führerschein zu beantragen bzw. die Prüfungen abzulegen, dann darf man sich in der Fahrschule mühen und hoffen, dass der Prüfer nicht völlig abdreht. und dann bekommt man für 2k+ seinen Schein.
    In anderen Ländern zahlt man was zwischen 80,-€ und 700,-€ und hat im besten Fall nach Antragstellung den Schein innerhalb von 14 Tagen. Schönes EU Recht, was man drehen und wenden kann, wie es einem gefällt...
    Die Keys stammen aus "unbenutzten Lizenzen aus den Überbeständen von Microsoft-Kunden". Das allein finde ich absurd.
    So profitieren sowohl Kunden von Microsoft als auch Zwischenhändler von diesem Geschäftsmodell.
    Wie hat man sich das so vorzustellen? Ein Unternehmen benötigt 367 Lizenzen für seine Mitarbeiter und muss dann 1.000 kaufen, weil kleinere Pakete gehen nicht? Könnte dann Microsoft nicht eine Abfrage zum Unternehmensnetzwerk verpflichtend machen und wenn dies nicht vorhanden ist, die Lizenz killen?
    Warum unternimmt Microsoft nichts dagegen? Man toleriert es, weil Rechtsmittel zu teuer und langwierig wären?
    Ich kann ja verstehen, dass Gerichte sagen, man müsse Einzellizenzen, sobald man sie nicht mehr benötigt, verkaufen dürfen, aber es handelt sich hier ja um offenslichtliche Unternehmenslizenzen, die auf anderen Voraussetzungen basieren.
    Sonnschein
    Es ist wie immer das Katz und Maus Spiel in der Grauzone. Solange es nicht überhandnimmt, wird da nicht viel passieren. Wenn es überhandnimmt, werden die MS Lobbyisten in Brüssel sich stark machen und eine Lösung finden.

    Einer meiner Gedanken war in der Tat: Wenn der Einzelhandel groß einsteigt, dann führt das vielleicht endlich zu einer eindeutigen Klärung. Das wäre in jedem Fall wünschenswert, egal mit welchem Ergebnis. Fehlt eigentlich nur noch, dass Aldi da mitmacht.
    @Samia: Es funktioniert eher so: Ein Unternehmen kauft eine Ladung neuer PCs, auf denen z.B. Windows 10 Home oder Pro installiert ist. Wenn das Unternehmen aber Volumenlizenz-Kunde bei Microsoft ist, dann braucht es diese Lizenzen nicht bzw. kann nichts damit anfangen.
    Weiterverkauf von ungenutzten Lizenzen aus 2. Hand - MS scheint es nicht zu stören. Kunden sind Menschen, die man zunächst einmal gern hat!
    Bin selbst schon mal abgestürzt, weil ich die Lizenz nach Hardware-Schadensfall nicht wieder registrieren konnte.
    Na und? Damals für 10 Euronen war das Risiko gering.
    Ich muß allerdings sagen, daß ich nicht gesetzwidrig handeln würde.
    Ich wurde darauf bisher noch nicht aufmerksam, aber heise hat sich der Sache angenommen und recherchiert. Schlauer sind sie dabei allerdings nicht geworden,
    Interessant ist in dem Zusammenhang auch der c't Uplink, in dem der Autor des Artikels noch etwas mehr berichtet. https://www.youtube.com/watch?v=DA-39jgZTrY&list=PLUoWfXKEShjdcawz_wBJVqkv0pVIakmSP&index=1&t=73s Deutlich wird da m.E. auch, daß dieser Artikel eher ein Kommentar dieses Autors sein sollte. Die c't bzw. Heise haben früher nämlich durchaus einen andere, eher Deiner Sichtweise näherkommende Meinung dazu vertreten. Jetzt soll plötzlich, lediglich weil Microsoft sich nicht näher äußert, zumindest laut dem Fazit des Artikels alles eher legal sein.
    Lizengo gehört ja auch zu den Händlern, der seinen Support verbreiten läßt, die eigenen Keys seien nur für Neuinstallationen geeignet. Das scheint ja auch nach den Berichten im Forum zumindest teilweise zuzutreffen. Allein das sollte jeden Käufer schon mißtrauisch werden lassen. Aber da ist ja das Schnäppchen-Bit schon längst umgeklappt und die bis zu 20 oder 40 EUR geben auch noch ein gutes Gefühl es besser zu machen als die 5-EUR-Keys der echten Betrüger.
    Warum unternimmt Microsoft nichts dagegen? Man toleriert es, weil Rechtsmittel zu teuer und langwierig wären?
    Die haben doch etwas dagegen unternommen und die einschlägigen Urteile sind letztendlich auch für Microsoft ausgegangen. Nur ignorieren die Händler die Rechtslage und Microsoft hat offenbar kein gesteigertes Interesse aufwendig dagegen vorzugehen.
    Ich kann ja verstehen, dass Gerichte sagen, man müsse Einzellizenzen, sobald man sie nicht mehr benötigt, verkaufen dürfen, aber es handelt sich hier ja um offenslichtliche Unternehmenslizenzen, die auf anderen Voraussetzungen basieren.
    Deswegen haben die Gerichte ja auch entschieden, daß man durchaus nachweisen muß, daß man die Lizenzen auch entsprechend nicht mehr nutzt, wenn man sie weiterverkauft. Genau dieser Nachweis schließt eigentlich einen wirtschaftlich sinnvollen Weiterverkauf weitestgehend aus. Nur wenn man diese Nachweispflicht ignoriert, wird alles plötzlich ganz einfach und der schwarze Peter liegt bei Microsoft.
    Da kann man sicher trefflich streiten. Ich hatte mal für ein Notebook mit Home eine Pro Lizenz für 2,99 gekauft. Nach irgend einem Update war die Inaktiv. Anruf bei MS und die Lizenz wurde anstandslos wieder aktiviert und bisher keine Probleme mehr.
    Ich habe vor Jahren mal eine W7 Pro Lizenz auf diese Weise erworben und hatte keine Probleme. Die Installation dieser Version funktioniert bis heute mit dem gleichen Aktivierungsschlüssel.
    Und wenn ich jetzt eine W7 Pro Version dringend bräuchte und selbst wenn diese nach 1 Jahr unbrauchbar wäre, wäre es mir die 17,99 wert.
    Selbst bei der W10 Version würde ich das Risiko eingehen bevor ich dafür 259,- Euro zahlen müsste. Und auch wenn hier die Lizenz nach 1 Jahr abgelaufen wäre könnte ich mir 6 Jahre jährlich eine neue Lizenz kaufen und müsste immer noch weniger bezahlen als bei MS. Spätestens dann kommt eh ein neuer Rechner auf dem das OS kostenlos dabei ist.
    @Sonnenschein... Dir ist der Unterschied zwischen Garantie und Gewährleistung bekannt?
    Gewährleistung bedeutet, dass der Verkäufer dafür einsteht, dass die verkaufte Sache frei von Sach- und Rechtsmängeln ist. Was ein Mangel ist, ist in den Paragrafen 434 und 435 des BGB dokumentiert.
    Die Garantie hingegen ist eine zusätzlich zur gesetzlichen Gewährleistungspflicht gemachte freiwillige und frei gestaltbare Dienstleistung eines Händlers oder Herstellers gegenüber dem Kunden. Wichtig ist hierbei zu beachten, dass die Funktionsfähigkeit des Gegenstandes durch die Gewährleistung ja gegeben ist und darf durch die Garantie weder eingeschränkt noch ausgeschlossen werden.
    Was den Verkauf von "gebraucht" Software angeht, dann gibt es da z.T. eindeutige Gerichtsurteile. Ein Landgericht in Berlin hat (wenn ich mich richtig erinnere) beschlossen, dass Software nur in der Form weiterverkauft werden darf, in der die Software auch auf den Markt gekommen ist. D.h. wenn die Software und die Lizenz auf einem Datenträger (DVD/CD) verkauft wurde, dann muss es auch so weiterverkauft werden und es darf nicht nur die Lizenz alleine verkauft werden. Ferner wird erwartet, dass der Verkäufer seine Kopien der Software gelöscht hat. Und genau hier setzten diese Verkäufer an und handeln daher in einer Zone, die schwer als "illegal" nachzuweisen ist.
    Problematisch wird es, wenn die Lizenzen aus einem OEM Paket (z.B. Konzern XYZ kauft bei MS ein Enterprise Paket mit X-Lizenzen) besteht, welches nur z.T. weiterverkauft wird. Das ist dann höchstwahrscheinlich rechtlich nicht haltbar und der Käufer hätte hier dann das Nachsehen.
    Da ein legaler Nachweis eines solchen Lizenzverkaufs sehr schwierig ist, würde ich persönlich die Finger von lassen. Wenn ich mich noch richtig an die Urteilsbegründung des Landgerichts in Berlin erinnere, dann wurde ein reiner Lizenzverkauf, aufgrund der schweren Nachweises, per se als illegal eingestuft; aber wie gesagt, ich bin mir nicht sicher.
    Aber es muss jeder selber wissen, wofür er/sie/es sein Geld ausgibt.
    Die Gewährleistung trifft bei Software nur in der Funktion beim Kauf zu. Da MS der Urheber ist, müsste man sich also an MS wenden.

    Was ein Witz... das heißt also, dass Microsoft Support für etwas geben muss, an dem sie nichts verdienen, und das sie nicht einmal absegnen. Die deutsche Gesetzgebung ist echt krank, was so manches angeht.
    War ja klar, daß jetzt wieder die Heldengeschichten kommen und natürlich muß man den Kauf auch vor sich rechtfertigen. Ändert alles nichts daran, daß man bei den 5-EUR-und-billiger-Keys auf jeden Fall mafiöse Strukturen unterstützt, deren Sumpf nur nicht trocken gelegt wird, weil es für Microsoft zu aufwendig wäre.
    Eigentlich ist man auch gar kein Held sondern ein übler Schmarotzer, wenn man solche Keys einsetzt. Denn man zahlt an Kriminelle und läßt die Allgemeinheit zahlen. Irgendjemand muß schließlich für die z.B. mit gestohlenen Kreditkartendaten bezahlten Keys, usw. aufkommen.
    Die sollten es einfach wie bei Office 365 verpflichtend auch bei Windows machen. Zur Nutzung einer Lizenz muss man diese im Account registrieren und fertig. Und das geht mit jedem Key nur genau einmal, weil Key=Lizenz. Praktisch das Modell von Steam bei Spielen kopieren.
    Ich finde diese Trennung von Key und Lizenz ist Wurzel des Problems. Bzw. dass sich offenbar mehr Keys generieren lassen als Lizenzen da sind, oder dass ein und derselbe Key auch Volumenlizenzen für viele PCs verkörpern kann. Key=Lizenz machen und wer den Key aktiviert, hat die Lizenz. Dann regelt der Markt automatisch, dass solche 10€ Angebote weg sind. Denn dann könnte man Volumenlizenzen nicht illegal verschachern, weil schonmal aktiviert = weg.
    Wenn dann eine Volumenlizenz für 200 verkauft wurde, sind da genau 200 Keys dabei, von denen jeder genau einmal in einem Account aktiviert werden kann und dann ist Ende.
    @Nordlicht2112
    Laut MS ist die erfolgreiche Aktivierung eines Keys nicht automatisch als legal erworbene Lizenz zu betrachten. Bisher hast Du Glück gehabt, das MS diese Aktivierung toleriert hat...
    Martin
    Es funktioniert eher so: Ein Unternehmen kauft eine Ladung neuer PCs, auf denen z.B. Windows 10 Home oder Pro installiert ist. Wenn das Unternehmen aber Volumenlizenz-Kunde bei Microsoft ist, dann braucht es diese Lizenzen nicht bzw. kann nichts damit anfangen.
    Das funktioniert aber bei OEM-PCs seit Windows 8 mit Key im BIOS nicht mehr. Der Autor berichtet ja auch im c't Uplink, daß da durchaus Unternehmenslizenzen von Lizengo vertrieben werden.
    build10240
    War ja klar, daß jetzt wieder die Heldengeschichten kommen und natürlich muß man den Kauf auch vor sich rechtfertigen. Ändert alles nichts daran, daß man bei den 5-EUR-und-billiger-Keys auf jeden Fall mafiöse Strukturen unterstützt, deren Sumpf nur nicht trocken gelegt wird, weil es für Microsoft zu aufwendig wäre.

    :daumen+
    Mit dem Kauf solcher Keys macht man niemanden außer schmierigen Hinterhofverkäufern reich. MS hat davon - rein gar nichts. Und auch sonst keiner.
    @Chakko... wie kommst Du darauf?
    Da der erste Käufer (in diesem Falle ein Zwischenhändler) die Software ja bei MS gekauft hat, hat MS auch daran verdient. Halt nicht mehr an den weiteren Veräußerungen. Und von daher ist es nur rechtens, dass MS bzw. die Händler Gewährleistungspflichtig sind.
    Einzig wenn die Lizenzen direkt bei MS geklaut werden, verdient MS nichts daran !! Und diese Fälle sind dann eindeutig illegal !
    chakko
    Was ein Witz... das heißt also, dass Microsoft Support für etwas geben muss, an dem sie nichts verdienen, und das sie nicht einmal absegnen. Die deutsche Gesetzgebung ist echt krank, was so manches angeht.
    Stimmt ja auch nicht, was der Sonnenschein dort schreibt. Microsoft ist im Rahmen des Kaufs von Software durch Endkunden bei Händlern zu gar nichts verpflichtet. Nicht mal dazu, daß Windows oder eine andere Software von ihnen funktioniert.
    Der Vertrag kommt immer nur zwischen Händler und Kunde zustande - Verträge mit speziellen Supportvereinbarungen zwischen Hersteller und Kunde mal ausgenommen. Der Händler bzw. der letzte in der Handelskette, der die Lizenz direkt von Microsoft erworben hat, kann dann von Microsoft entsprechendes fordern. Man kann sich als Kunde zwar auch an den Hersteller wenden, aber der ist zumindest aus einem Kaufvertrag zwischen Dritten zu nichts verpflichtet.
    Hedonist

    Da der erste Käufer (in diesem Falle ein Zwischenhändler) die Software ja bei MS gekauft hat, hat MS auch daran verdient. Halt nicht mehr an den weiteren Veräußerungen.

    Und genau darum geht es. Stell dir vor, die Software wird 10 mal weiter verkauft, und 10 Leute brauchen ganz genau den selben Support, und fragen immer wieder die gleichen Fragen. Und, dann stell dir vor, jeder macht das so. Was meinst du was dann wohl mit der Software geschieht, wenn Microsoft so viel Arbeit im Gegensatz zu so wenig Geld, das sie einnehmen investieren muss? Richtig, das kann keine Firma der Welt stemmen, und die Software wird eingestampft.
    Mal abgesehen davon, dass, wie gesagt, hier nur einer reich wird, nämlich der Weiterverkäufer.
    Microsoft wird NIE oeffentlich verlautbaren, dass sie NIE ein nur einmalig aktiviertes Produkt deaktivieren werden. Die Gefahr ist viel zu gross das dies nicht nur Computersabotage waere, sondern Computersabotage um wirtschaftlichen Profit zu erlangen.
    Wie oft kann sich das ein Geschaeftsfuehrer leisten bis er eine JVA besucht? Einmal, Zweimal?
    Also auf gut Deutsch: da wird zwar nichts Falsches behauptet, die ganze Wahrheit schon garnicht, aber durchaus unterschwellig mit der Angst gespielt. Warum auch nicht?
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    Kein Wunder das alle nun einem Abos andrehen wollen. Nur: bei Office 2019 fuer 200 EUR, einem Update- und somit Nutzungszeitraum von mind. 3 Jahren - das waeren dann monatlich ca. 5 EUR.
    Das ist dann schon eine ganz andere Liga als das was jetzt - auch wenn inkl. Drive-Schnickschnack - von Microsoft fuer Office 365 aufgerufen wird.
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    BTW: man moechte garnicht wissen wieviele Firmen noch Office 2012 benutzen...
    Ein Superangebot via Edeka / Lizengo, keine Frage. Wenn ich derzeit Bedarf hätte würde ich bei dem Angebot jederzeit zuschlagen. Das das Angebot legal ist, davon gehe ich aus, da es via Edeka offiziell angeboten wird. Andernfalls müsste Microsoft das Angebot gerichtlich stoppen. Selbst wenn ein so erworbener Key irgendwann nicht mehr funktioniert bekommt man einen neuen. Selbst wenn man keinen neuen bekommen würde, wäre das bei dem Preis auch kein Beinbruch.
    Das das Angebot legal ist, davon gehe ich aus, da es via Edeka offiziell angeboten wird. Andernfalls müsste Microsoft das Angebot gerichtlich stoppen.
    Woher kommen immer diese Annahmen? Microsoft muß gar nichts. Ein Urheber muß nicht jeder unberechtigten Nutzung hinterherklagen. Die könnten das auch schön weiterlaufen lassen und trotzdem nachher die Keys reihenweise für ungültig erklären, falls die tatsächlich unberechtigt verkauft wurden. Irgendwann würden dann selbst Lizengo die Keys ausgehen und dann würde Microsoft höchstens aus Kulanz den Key wieder aktivieren.
    Ich frage mich immer, warum Microsoft ihr Windows nicht einfach für 30 € anbietet. Bei Aldi und Co. Dadurch sollten doch alle zufrieden sein. Denn das Geld kommt doch so oder so aus anderen Quellen?!
    build10240
    War ja klar, daß jetzt wieder die Heldengeschichten kommen........
    Eigentlich ist man auch gar kein Held sondern ein übler Schmarotzer,......

    Also erstens sehe ich hier nirgendwo Heldengeschichten und zweitens finde ich deine Meinung über andere Menschen die die Möglichkeit nutzen Geld zu sparen als vollkommen inakzeptabel an. Das im Hintergrund alles durch Kriminelle gesteuert sind nicht bewiesene Behauptungen deinerseits.
    build10240
    Woher kommen immer diese Annahmen? Microsoft muß gar nichts. Die könnten das auch schön weiterlaufen lassen und trotzdem nachher die Keys Reihenweise für ungültig erklären lassen, falls die tatsächlich unberechtigt verkauft wurden. Irgendwann würden dann selbst Lizengo die Keys ausgehen und dann würde Microsoft höchstens aus Kulanz den Key wieder aktivieren.

    Woher kommt denn von dir die unumstößliche Gewissheit das es nicht legal ist?
    Solange nichts gegenteiliges bewiesen wurde kann man davon ausgehen das diese Angebote legal sind weil Konzere wir Edeka sowas in der Regel durch ihre Rechtsabteilung prüfen lassen.
    Hedonist
    @Nordlicht2112
    Laut MS ist die erfolgreiche Aktivierung eines Keys nicht automatisch als legal erworbene Lizenz zu betrachten. Bisher hast Du Glück gehabt, das MS diese Aktivierung toleriert hat...

    Warum gehst du davon aus das ich Glück hatte und die Lizenz nicht legal ist?
    Keiner von euch kann beurteilen ob das legal ist oder nicht und solange nicht nachgewiesen wurde das es illegal ist spricht nichts dagegen solche Angebote zu nutzen.
    Sollte es illegal sein setze ich voraus das MS dagegen vor geht und wenn dann die Lizenz tatsächlich ungültig ist habe ich halt das Nachsehen, aber dieses Risiko zu tragen ist meine eigene Entscheidung. Tun sie es nicht kann es MS nicht wichtig sein damit mir dann auch nicht.
    Einfach zu behaupten das diese Angebote alle illegal sind nur weil sie günstig sind und man diese Behauptungen nicht mal ansatzweise belegen kann ist in solchen Diskussionen wenig zielführend.
    build10240 05.08.2019, 12:28
    ...
    Woher kommen immer diese Annahmen? Microsoft muß gar nichts. Die könnten das auch schön weiterlaufen lassen und trotzdem nachher die Keys Reihenweise für ungültig erklären lassen, falls die tatsächlich unberechtigt verkauft wurden. Irgendwann würden dann selbst Lizengo die Keys ausgehen und dann würde Microsoft höchstens aus Kulanz den Key wieder aktivieren.

    Wie ich weiter oben bereits geschrieben habe: Selbst wenn der Key irgendwann deaktiviert wird, ist das bei den Preisen kein Beinbruch. Ansonsten sehe ich als Privatperson nicht ein, dass ich Angebote im Supermarkt auf Ihre Rechtmäßigkeit prüfe. So weit käme es noch, dass ich zum Einkauf meinen Anwalt mitnehme.
    Anders würde es aussehen, wenn ich Lizenz Keys im internet auf dubiosen Seiten kaufen würde, z.B. auf Seiten mit der Endung .ru. Da sollte man natürlich hellhörig werden.
    Nordlicht2112
    Also erstens sehe ich hier nirgendwo Heldengeschichten
    Naja, dieses "Seht her auch ich habe mich schon getraut einen 5-EUR-Key zu kaufen" ist nichts anderes als billige Angeberei. Keiner von Euch würde schließlich in einem Forum posten "Seht her ich habe mir einen nigelnagelneuen Audi A6 für fünf tausend bei Ali oder Kalle vom Hinterhof gekauft."
    zweitens finde ich deine Meinung über andere Menschen die die Möglichkeit nutzen Geld zu sparen als vollkommen inakzeptabel an
    Sieht Du und ich finde es völlig inakzeptabel, wenn andere Menschen angebliches Geldsparenmüssen dazu zu nutzen bei der Allgemeinheit zu schmarotzen. Es besteht nämlich heute kein Grund mehr ein Betriebssystem kaufen zu müssen. Entweder bekommt man das quasi kostenlos mit dem PC oder man nimmt ein kostenloses Linux.
    Das im Hintergrund alles durch Kriminelle gesteuert sind nicht bewiesene Behauptungen deinerseits.
    Wenn Du ernsthaft, der Meinung bist, daß die in diesem Zusammenhang angesprochenen Keys zu Preisen unter fünf Euro legal ihren Besitzer gewechselt haben und keine kriminellen Strukturen daran verdienen, dann tust Du mir leid.
    Woher kommt denn von dir die unumstößliche Gewissheit das es nicht legal ist?
    Zumindest die Unternehmenslizenzen betreffend wäre das erst legal, wenn Edeka bzw. Lizengo lückenlos beweisen können, daß alle möglichen Vorbesitzer sämtliche Kopien von ihren Systemen entfernt haben. Der übliche Hinweis, daß ein Key nicht zum Upgrade, sondern nur zur Neuinstallation geeignet sei, ist ein starker Hinweis, daß mit den Keys irgendetwas faul ist. Frag mal bei Microsoft ob es solche Keys gibt, aber nicht beim einfachen Support sondern in der entsprechenden Abteilung.
    Solange nichts gegenteiliges bewiesen wurde kann man davon ausgehen das diese Angebote legal sind weil Konzere wir Edeka sowas in der Regel durch ihre Rechtsabteilung prüfen lassen.
    Und wo ist jetzt Dein Beweis für diese Behauptung? Du glaubst doch nicht, daß Edeka dabei mehr macht als sich rechtlich gegen Lizengo abzusichern, insofern diese für etwaige Gewährleistungsfälle haften und Edeka sich eine Bestätigung unterschreiben läßt, daß legale Keys sind.
    mt03c06
    Ansonsten sehe ich als Privatperson nicht ein, dass ich Angebote im Supermarkt auf Ihre Rechtmäßigkeit prüfe. So weit käme es noch, dass ich zum Einkauf meinen Anwalt mitnehme.
    Habe ich auch nicht behauptet, sondern nur das Microsoft zu nichts verpflichtet ist. Insbesondere müssen sie nicht jedes Angebot auf seine Legalität prüfen, um später gegen die Unrechtmäßigkeit vorzugehen. Die Rechte des Kunden gelten erstmal nur gegenüber dem Händler.
    Du hast anscheinend ein sehr gestörtes Verhältnis zu anderen Menschen.
    Nur weil jemand sagt ich habe ein Angebot bereits genutzt und keine Probleme gehabt ist das doch nicht gleichzusetzen mit Angeberei. Da muss man schon eine sehr ausschweifende Fantasie haben um so zu denken. Dann ist für dich wohl auch jeder ein Angeber der hier äußert das er sich ein Surface gekauft hat und damit zufrieden ist.
    So,so jeder der nicht irgendwo was OVP kauft ist also ein Schmarotzer, beeindruckende Logik.
    Vielleicht ziehst du auch einfach mal in betracht das nicht jeder in Geld schwimmt und gerne Angebote wahr nicht die helfen Geld zu sparen. Und solange diese Angebote nicht eindeutig illegal sind ist das nicht nur legitim sondern sogar sehr clever. ;-).
    Du kannst einem nur leid tun wenn du ohne jeglichen Ansatz von Beweisen völlig grundlos behauptest das günstige Angebote grundsätzlich auf kriminellen Strukturen beruhen.
    Und ganz nebenbei bemerkt reden wir hier nicht von einem 5-Euro-Key. Macht keinen Sinn hier fiktive Beispiele zu kreieren um seine unbestätigten Behauptungen zu stützen.
    Es geht hier um Keys die man bei einer deutschen Supermarkt Kette kaufen kann sowie Keys von anderen Händler die seit Jahren sowas anbieten ohne das man ihnen kriminelle Strukturen nachgewiesen hat.
    Und wo ist jetzt Dein Beweis für diese Behauptung?

    Du missverstehst was ganz gewaltig.
    Ich muss gar nichts beweisen.
    Wenn ich ein Angebot einer seriösen Supermarkt Kette in Anspruch nehme setze ich voraus das dieses Angebot legal ist.
    Sollte sich das hinterher als nicht gegeben herausstellt fordere ich mein Geld von (in diesem Fall Edeka zurück).
    Nach deiner Logik müssten wir vor jedem Kauf (egal von was) ja erstmal alles vom Anwalt auf Rechtmäßigkeit prüfen lassen, sobald der Kaufpreis unter dem OVP liegt weil ihm Hintergrund ja kriminelle Strukturen für niedrigere Preise sorgen könnten.
    Nicht wirklich realitätsnah deine Sicht der Dinge, sondern eher sehr befremdlich.
    Nur weil jemand sagt ich habe ein Angebot bereits genutzt und keine Probleme gehabt ist das doch nicht gleichzusetzen mit Angeberei.
    Jetzt verdreh hier mal nicht die Aussagen. Es ging um illegale Angebote und da ist es nichts anders als Angeberei, wenn man deren Nutzung im Forum stolz verkündet.
    Vielleicht ziehst du auch einfach mal in betracht das nicht jeder in Geld schwimmt und gerne Angebote wahr nicht die helfen Geld zu sparen.
    Dann eben einfach Linux nutzen.
    Und solange diese Angebote nicht eindeutig illegal sind ist das nicht nur legitim sondern sogar sehr clever.
    Du bist vermutlich der einzige, der glaubt, daß Angebote auf den dubiosen Plattformen unter fünf Prozent vom üblichen Preis legal sein könnten.
    Und ganz nebenbei bemerkt reden wir die nicht von einem 5-Euro-Key.
    Doch siehe Beitrag #10 und auch die 20-EUR- Keys sind ja noch weit unter üblichem Preis. Daß viele der Plattformen, auf denen die Keys gehandelt werden, einen guten Teil ihres Umsatzes aus den Provisionen mit der Vermittlung von Hehlerware, der Unterstützung von Steuerhinterziehung, Produktfälschungen, etc. machen, wird keiner öffentliche behaupten, weil dann sofort die Unterlassungsklage der jeweiligen Plattform erfolgen würde. Jedoch weiß jeder, der es wissen möchte, daß es so ist. Leider sind die Mittel der entsprechenden Ermittlungsbehörden und Staatsanwaltschaften beschränkt, so daß die sich auf die großen Fische beschränken.
    niclas
    Ich frage mich immer, warum Microsoft ihr Windows nicht einfach für 30 € anbietet. Bei Aldi und Co.

    Wahrscheinlich aus dem gleich Grund dass VW den Golf nicht für 1.000 € anbietet. Mitarbeiter, die an dem Betriebssystem sitzen, müssen bezahlt werden. Und, der Preis muss so kalkuliert werden, dass dies geschieht, und dass vielleicht noch was übrig bleibt.
    Ich weiß nicht, was du arbeitest, aber... stell dir vor, dein Chef kommt morgen zu dir, und sagt, dass Die Dienstleistung, oder das Produkt, das ihr produziert, demnächst nur noch 1/10 kosten darf, und im gleichen Maßstab muss dir dein Lohn gekürzt werden, damit das möglich ist. Ich denke, dann wärst du schnell weg, und würdest dich woanders bewerben.
    Jetzt verdreh hier mal nicht die Aussagen. Es ging um illegale Angebote und da ist es nichts anders als Angeberei, wenn man deren Nutzung im Forum stolz verkündet.

    *lol*
    Der einzige der hier von illegalen Angeboten spricht und alles andere konsequent ausschließt bist du. Also wer verdreht hier die Tatsachen?
    Vielleicht liest du den Artikel nochmal, das steht nirgendwo das das Angebot von Edeka oder eines anderen Händlers grundlegend illegal ist.
    Du bist vermutlich der einzige, der glaubt, daß Angebote unter fünf Prozent vom üblichen Preis verkauft auf den dubiosen Plattformen legal sein könnten.

    Wenn ich an etwas glauben wollte ginge ich in die Kirche.
    Soso, Edeka ist also eine dubiose Plattform. Selten so gelacht.
    Doch siehe Beitrag #10 und auch die 20-EUR- Keys sind ja noch weit unter üblichem Preis.

    Da kann man sicher trefflich streiten. Ich hatte mal für ein Notebook mit Home eine Pro Lizenz für 2,99 gekauft. Nach irgend einem Update war die Inaktiv. Anruf bei MS und die Lizenz wurde anstandslos wieder aktiviert und bisher keine Probleme mehr.

    Was regst du dich eigentlich so auf. MS hat diese Lizenz ja anscheinend nicht als illegal eingestuft und wieder aktiviert. Spricht da etwas der Neid aus dir?
    Und die Edeka Keys liegen preislich deutlich über der von dir genannten 5-Euro-Key Grenze und um die geht es hier vordergründig, nicht um eine Ausnahme die noch günstiger war und von der du nicht weißt wie die genaue rechtliche Lage ist.
    Hedonist
    @Sonnenschein...
    Aber es muss jeder selber wissen, wofür er/sie/es sein Geld ausgibt.

    Ich möchte deinen Kommentar mit einem Wort beantworten: Quatsch!
    Die von LizenzGo aufgerufenen Preise entsprechen so dem was man woanders bei serioesen Haendlern auch bezahlt.
    Ich bin mal gespannt wie lange das Angebot ueberhaupt bestehen bleibt - d.h. ob genuegend Nachfrage da ist um diese Vertriebsart zu finanzieren oder ob nicht gar zuviel Nachfrage da ist die nicht gedeckt werden kann.
    -
    Im Endeffekt ist das Microsoft eh alles "egal" - Hauptsache da verwendet jemand ueberhaupt weiterhin Windows - und noch wichtiger - Office.
    Da wird einfach nur die Preisregion abdeckt fuer die Microsoft noch kein passendes Businessmodel entwickelt hat.
    Im Endeffekt ist das Microsoft eh alles "egal" - Hauptsache da verwendet jemand ueberhaupt weiterhin Windows - und noch wichtiger - Office.

    Das hat Bill Gates mal gesagt, ja. Ist aber alles eine Frage des Maßstabs. Wenn's jeder macht, dann geht gar nichts mehr. Aber, gut, die allermeisten privaten Lizenzen werden eh OEM mit den Rechner zusammen verkauft, insofern ist tatsächlich die Frage, ob dieser Maßstab hier überhaupt interessiert. Insbesondere da es ja auch noch genügend Händler gibt, die seriös ihre Ware verkaufen.
    70% illegal genutzte Windows 7 Keys bei mehr als einer Milliarde Menschen in China sind da schon weitaus interessanter.
    BTW: man moechte garnicht wissen wieviele Firmen noch Office 2012 benutzen...
    Der Anteil dürfte bei 0 liegen.
    Ich nehme an, in wenigen Monaten wird es nicht mehr entscheidend sein, welchen Installations-Schlüssel man einmal benutzt hat, sondern dass man ein Abo hat. Dann kann man wie bei XBox-Live bei MS oder anderen Händlern sein Guthaben aufladen und gut ist... Bis dahin: alles muss raus!
    AT chakko, es macht aber scheinbar keinen Sinn w10 für 100 Euro zu kaufen, wenn man 90% der Kunden ihre Lizenz aus solchen wie oben genannten beziehen. Ich bin mir nicht sicher aber in allen größeren Elektronik Märkten werden doch keine 1000 Produkte von über 100 Euro über die Theken wandern. Auch bei den Online Händlern ziehen doch die meisten die Option sich in Grauzonen aufzuhalten. Deswegen kann es doch Sinn ergeben, dass man es offiziell für 30-40 verkauft.
    @rb13125: Microsoft gibts sich ja schon Muehe Office 2019 im Vergleich zu 365 "madig" zu machen. Aber anscheinend gibt es noch zu viele Freunde des lizensierten Eigentums als das man nur aufs Abo setzen kann...
    Martin

    @Samia: Es funktioniert eher so: Ein Unternehmen kauft eine Ladung neuer PCs, auf denen z.B. Windows 10 Home oder Pro installiert ist. Wenn das Unternehmen aber Volumenlizenz-Kunde bei Microsoft ist, dann braucht es diese Lizenzen nicht bzw. kann nichts damit anfangen.

    Nein, Martin. Genau so kann es nicht funktionieren!
    Wenn jemand Volumenlizenzkunde ist, berechtigt der Volumenlizenzvertrag nur dazu, eine Enterprise Version zu nutzen, wenn er die PCs bereits mit einer OEM Version gekauft hat. Als Firma kaufen wir hier ganz brav Systeme mit OEM Windows 10 Pro und diese berechtigen dann zusammen mit unserem Volumenlizenzvertrag zur Nutzung von Enterprise.
    Das letzte Microsoft Audit ist noch nicht so lange her und dort wurde explizit noch mal drauf hingewiesen, da hier einige PCs vom Lieferanten ohne Windows Lizenz kamen. Hierfür musste der Besitz von einer entsprechenden Menge OEM Lizenzen nachgewiesen werden.
    Es bleibt also weiterhin völlig unklar, wie es jemals zu der Situation kommen kann, dass irgendwo legal Windows 10 Home oder Pro Lizenzen "übrig" sind. Und in der Sache stimme ich dir dann völlig zu: das ist mindestens Grauzone und kann eigentlich nicht mit rechten Dingen zugehen.
    Miine
    Die von LizenzGo aufgerufenen Preise entsprechen so dem was man woanders bei serioesen Haendlern auch bezahlt.

    Nein, keineswegs. Ein Windows 10 Home ist seriös nicht deutlich unter 80 EUR zu bekommen, ein Windows 10 Pro nicht deutlich unter 130 EUR. Das sind die normalen Preise für eine OEM/DSP Version.
    Wenn jemand einzeln privat eine gebrauchte Version preiswerter verkauft, mag das kein Thema sein. Aber ein Händler, der die Lizenzen für einen Bruchteil des Preises verkauft? Das kann vorne und hinten nicht stimmen.
    @IngoBingo vielen Dank, ich hatte heute auch schon einen Anruf von einem befreundeten Microsoft-Mitarbeiter, der mich auf meinen Fehler aufmerksam gemacht hat und der auch meinte, dass die Geschäftsmodelle von Lizengo und Co. allein schon deshalb gar nicht funktionieren könnten, weil es eine solche Menge von "legal übrig gebliebenen" Produktkeys eigentlich gar nicht geben kann.
    Offenbar scheint Microsoft die Problematik aber bisher doch eher auszusitzen. An sich würde ich zwar erwarten, dass man gegen private Nutzung im Graubereich nicht vorgeht, aber bei gewerblichen Anbietern schon konsequent gegen so etwas vorgeht.
    Ansonsten kann ich verstehen, dass bei manchen Leuten die Vermutung aufkommt, das müsse ja doch alles legal sein, sonst würde man ja schon etwas unternehmen.
    Woher können Lizenzen kommen? Kann es sein, dass sowas auch aus der Verwertung von Versicherungen resultiert, z.B. wenn ein Container mit Rechnern vom Frachter gefallen ist?
    Ist Microsoft nicht damals tätig geworden bei PCFritz(?) oder wie die Firma hieß? PCFritz hatte unheimlich viel TamTam und Show gemacht, viel Aufmerksamkeit bekommen, vermutlich zu viel Aufmerksamkeit und dann ist Microsoft (rechtlich) eingeschritten. Ich kann mir vorstellen, dass Microsoft dies wiederholt, sollten jetzt 'billige' Lizenzen im Supermarkt zum heißen Renner werden.
    "Die sollten es einfach wie bei Office 365 verpflichtend auch bei Windows machen. Zur Nutzung einer Lizenz muss man diese im Account registrieren und fertig."
    Für die Nutzer hat das Nachteile. Mit Accountbindung ist die Lizenz schwer zu verkaufen.
    weltleser
    Woher können Lizenzen kommen? Kann es sein, dass sowas auch aus der Verwertung von Versicherungen resultiert, z.B. wenn ein Container mit Rechnern vom Frachter gefallen ist?

    Dann müssten es OEM Lizenzen sein. Aber die kleben nicht mehr wie früher auf dem PC, sondern stecken in der Firmware. Ist der Rechner vom Frachter gefallen, kämst du nicht an Keys.
    Sollte es mal Klarheit geben, werde ich mich daran halten. Ich verurteile weder die eine noch die andere Seite.
    Wer sich wie ein Held fühlt, darf dies tun, wer meint, ein Schnäppchen zu machen, darf dies auch tun.
    Es bleibt, dass man als Bürger nicht in allem bestens informiert sein muss, daher eben auf Probleme stoßen kann. Edeka muss wissen, ob sie das Risiko tragen wollen, ihren Ruf damit zu belasten.
    Grauzonen muss man klären oder mit ihnen leben; hier zu polemisieren oder Andere deswegen herabzuwürdigen, ist mir zu barbarisch. Ich kann mit dieser Hetze nichts anfangen.
    Ich hoffe, dass hierdurch die Klarheit kommt, die man braucht.
    Es bleibt, dass man als Bürger nicht in allem bestens informiert sein muss, daher eben auf Probleme stoßen kann.

    Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.
    Auch wenn dieser Grundsatz hier eigentlich fehl am Platze ist, denn, ich kann mich da nur wiederholen, wer meint, dass die Rolex, die er für 50 € vom Straßenverkäufer gekauft hat, echt ist, der... das Ende des Satzes überlasse ich mal der Fantasie. ;) In welchen Rinnstein ist bloß der gesunde Menschenverstand verschwunden?
    mein menschenverstand sagt mir, wenn eine renomierte, grosse supermarkkette lizenzen verkauft, diese legal sind.
    ich habe bei lidl auch schon eine lizenz von bullguard für 10 pcs gekauft. mir ist nicht im traum eingefallen, dass die illegal sein könnte.
    mein menschenverstand sagt mir, wenn eine renomierte, grosse supermarkkette lizenzen verkauft, diese legal sind.

    Bei so viel Diskussion um legale Grauzonen sollte dir dein Menschenverstand sagen, dass es sicher nicht so klar ist, wie es sich vielleicht darstellt. Insbesondere wenn es bereits einen Präzedenzfall gab, in dem Microsoft den Verkauf der Keys erfolgreich gerichtlich verhindert hat.
    Nochmals: warum sollten seriöse Händler hunderte € verlangen, wenn sie die Keys für einen Appel und ein Ei unter die Leute bringen können? Allein das sollte schon zu denken geben. Wenn der gesunde Menschenverstand korrekt justiert ist.
    ich weiss-pc-fritz.
    was glaubst du aber, was der normalsterbliche kunde von edeka denkt?
    genau das, was ich geschrieben habe.
    ich kaufe da ohnehin keine, weil ich noch ein paar windows 7 aufkleber rumliegen habe-funktioniert immer noch.
    Wenn man sich mal ganz ruhig überlegt kommt man sicher zu der Erkenntnis, daß Hardware und Software sich ganz erheblich unterscheiden was die Kostenkalkulation betrifft. Selbst wenn bei der Hardware die Entwicklungs- und Werkzeugkosten schon längst abgeschrieben sind hat der Hersteller weiterhin Fertigungs- und Vertriebskosten, teilweise fallen sogar Folgekosten in erheblichem Umfang an (Stichwort: Produkthaftung).
    Bei Softwarelizenzen wie jetzt für Win 10 oder Office kann Microsoft nach Belieben entscheiden mit wem und zu welchen Konditionen man bereit ist zusammenzuarbeiten.
    Microsoft sollte Ordnung ins Preisgefüge bringen und gleichzeitig so drastisch durchgreifen, daß tatsächlich niemand an einem illegalen Key Interesse hat.
    Was hier teilweise geschrieben wurde...:heul
    Microsoft sollte Ordnung ins Preisgefüge bringen und gleichzeitig so drastisch durchgreifen, daß tatsächlich niemand an einem illegalen Key Interesse hat.

    Also die eierlegende Wollmilchsau erfinden? Meinst du nicht, dass Microsoft das immer so kalkuliert, dass sie die Kosten decken, und gleichzeitig noch einigermaßen Geld generieren? Natürlich kann man den Preis von Software so kalkulieren, wie man es möchte. Das gleiche gilt allerdings auch für jede andere Dienstleistung, und auch für physische Waren. Am Ende müssen aber die Mitarbeiter bezahlt werden, die Firma laufen, und der Rubel rollen. Da gibt es auch gar nichts dran zu diskutieren. Das ist eine Entscheidung von Microsoft, und, da die am Hebel sitzen, wissen die sicherlich am besten was sie wie nehmen können.
    Ich habe früher mal ein paar Windows 7 und eine Office 2013 Lizenz bei Lizentino gekauft. Der Inhaber des Ladens hatte auch einige Blogeinträge zum Thema Key-Verkauf im Netz, in denen er auch auf die Probleme mit unseriösen Verkäufen und Händlern eingegangen ist, und, ähnlich wie Lizengo, angegeben hat, dass die bei ihm aus serösen Quellen kommen. Leider wurde der Laden gehackt, und hat danach nie wieder aufgemacht. Zumindest die Win 7 Keys funktionieren bis heute. Mit dem Office 2013 Key hatte ich das Problem, dass ich den nach einer Neuinstallation nicht mehr wieder aktivieren konnte.
    @IngoBingo: mit "serioesen Haendlern" bezog ich mich auf diejenigen die Keys verkaufen. Da gibts nicht nur eine "Preisgrenze" unter der es nichts gibt, die Preise schwanken auch und insbesondere Office-Einzelprodukte sind verhaeltnismaessig teuer (z.B. Visio 2016) wenn ueberhaupt zu bekommen...
    BTW: die Preise die Du beschreibst sind der VK fuer Endkunden, d.h. inkl. Grosshaendler Marge etc. - was OEMs direkt an Microsoft bezahlen duerfte schlichtweg weniger sein. Und wenn von denen einer mal schnell "Cash" braucht um fluessig zu bleiben...
    -
    Achtung "VT": es gibt auch die Moeglichkeit das Microsoft selbst die Keys in Umlauf bringt. Einfach um ein Preisgefuege abzudecken was "offiziell" nicht geht. Warum sollte sich jemand heute noch einen Windows 7 Key holen wenn nicht zum kostenlosen Upgrade auf Windows 10?
    Apple weis ja auch wo die Hackintoshes sind und macht dagegen - nichts! Nicht mal ein Softwareschutz-Katz-und-Maus-Spiel. Die sagen sich halt das jeder Hackintosh nicht nur ein potentieller App-Store Einkaeufer ist sondern auch iOS-Devices bis zum echten Mac "anfixen" kann...
    chakko
    Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.
    Auch wenn dieser Grundsatz hier eigentlich fehl am Platze ist, denn, ich kann mich da nur wiederholen, wer meint, dass die Rolex, die er für 50 € vom Straßenverkäufer gekauft hat, echt ist, der... das Ende des Satzes überlasse ich mal der Fantasie. ;) In welchen Rinnstein ist bloß der gesunde Menschenverstand verschwunden?

    EDEKA ist aber kein Straßenverkäufer, also wie du anfangs bereits selber erwähnt hast ist dein Vergleich völlig fehl am Platze.
    Solange man EDEKA nicht nachgewiesen hat das es Illegal ist, kann und muss der Kunde davon ausgehen das es ein legales Angebot ist.
    Und in Deutschland ist man immer noch solange unschuldig bis die Schuld beweisen wurde.
    Sollte sich tatsächlich herausstellen das Angebot von EDEKA illegal ist hat aber trotzdem EDEKA das Problem und nicht der Kunde. Das sollte dir dein gesunder Menschenverstand eigentlich sagen wenn er sich nicht ebenfalls im Rinnstein verlaufen hat.;)
    Nochmals: warum sollten seriöse Händler hunderte € verlangen, wenn sie die Keys für einen Appel und ein Ei unter die Leute bringen können?

    Das ist aber nun wirklich leicht zu beantworten. Nennt sich Gewinnmaximierung. Natürlich versucht man ein Produkt so teuer wie möglich zu verkaufen. Die Ausnahme davon ist nur wenn man durch die verkaufte größere Menge bei günstigeren Preisen trotzdem einen höheren Gewinn erzielen kann. Das gelingt aber in der Regel nur großen Ketten wie EDEKA und nicht dem kleinen Händler von nebenan.
    Zum Thema Wiederverkauf von Lizenzkeys gibt es diverse Urteile. Die Online-Anbieter könnten das imho auch rechtssicher gestalten. Aber nach meinen Beobachtungen erfolgt dies für die normalen Käufe nicht (wie es für B2B-Großkunden ausschaut, weiß ich nicht). Damit reduziert sich das Ganze auf die Frage: Bekomme ich mit dem Kauf des Lizenzkeys (u.a. über Edeka) eine gültige Lizenz. Und die Antwort lautet nach meinem Wissen schlicht Nein.
    Zur Frage, ob man Edeka haftbar machen könnte, lautet die Antwort: 'Nur, wenn der Gutschein bei lizengo nicht binnen 3 Jahren eingelöst werden kann, ist Edeka belangbar.' Für Private wird sich nicht viel ändern, außer, dass MAKs gesperrt werden. Für Firmen kann es bitter werden, wenn die Randbedingungen nicht beachtet werden (und bei CALs etc. wird es interessant). Von daher kann ich die Haltung von Martin, die er oben im Tesxt diesbezüglich einnimmt, inzwischen nur noch stützen (vor einem Jahr sah es kurzzeitig anders aus).
    Aber rb13125 hat es erfasst - für MS liegt die Zukunft im Abomodell. Daher wird MS den jetzigen grauen Markt nicht proaktiv angehen - ist wie bei den eScootern ohne Betriebserlaubnis, die in D vertickt werden. Der Dumme ist dann der Käufer.
    Bei Interesse - ich beackere das Thema seit über einem Jahr - da hat sich bei einzelnen Anbietern einiges geändert. Seit Anfang des Jahres habe ich Informationen zu Details gesammelt. Bereite ich gerade in drei Artikeln auf, die heute, morgen und übermorgen online gehen.
    https://www.borncity.com/blog/2019/08/06/edeka-lizengo-und-die-verkauften-microsoft-lizenzen-teil-1/
    @gborn
    Du beweist in deinem Artikel aber ebenfalls nicht das EDEKA ein illegales Angebot an den Kunden unterbreitet.
    Wie sollte man das auch beweisen, ohne einen Blick hinter die Kulissen? Außerdem ist legale Grauzone nicht unbedingt gleich illegal, sonst würde man es ja nicht als Grauzone bezeichnen. Eventuell braucht man da Gerichtsurteile, und Präzedenzfälle. Und, da dann jeder Händler auch noch argumentieren wird, dass diese Fälle für ihn natürlich so nicht gelten, weil er es ja geringfügig anders macht als die andere, wird das halt schwer, besonders in einem Land wie Deutschland, in dem alles immer für den Konsumenten gemacht wird, und die böse Wirtschaft, insbesondere wenn sie noch aus den bösen, bösen USA kommt, natürlich generell schon mal einen Nachteil hat.
    Mein Diskussionsbeitrag:
    es gibt hier zum einen sehr viele unterschiedliche Meinungen von Forumteilnehmern, die ich respektiere - allerdings ist mir derjeweilige Hintergrund (Wissen, Ausbildung, Interessenshintergrund) der Diskussionsteilnehmer unbekannt.
    Zum anderen gibt es die Firmen Edeka und Lizengo, die sich sicher mit ihren auf diesem Gebiet kundigen Rechtsanwälten abgesichert haben.
    Zum dritten gibt es den Heise-Verlag mit der Zeitschrift c´t, der üblicherweise objektiv berichtet und der auch Juristen zur Hand hat, die sich auf diesem Gebiet auskennen.
    Und schließlich Microsoft, das sich zu dem Thema nicht äußern will (lt. Anfrage von c´t)
    Hier nochmal die Links auf den Artikel der c´t, der vollständig im Netz verfügbar ist (auch mit Kommentaren der Leser)
    https://www.heise.de/ct/artikel/Verdaechtig-billige-Lizenzen-fuer-Windows-und-MS-Office-bei-Edeka-4483497.html
    und auf das c´t uplink - Video (war oben schon mal auf Youtube verlinkt), in dem noch ein paar erläuternde Worte zu finden sind:
    https://www.heise.de/ct/artikel/c-t-uplink-28-6-Billige-Microsoft-Lizenzen-Intels-10-nm-CPU-und-Saugroboter-4487388.html
    Ich denke, es schadet nicht das nochmal nachzulesen bzw. anzuschauen.
    Und noch meine Meinung:
    es gab schon Threads zu diesem Thema hier im Forum, die viel früher geschlossen worden sind. ;)
    Nordlicht2112
    Du beweist in deinem Artikel aber ebenfalls nicht das EDEKA ein illegales Angebot an den Kunden unterbreitet.
    Du forderst hier immer Beweise, Deine eigenen Aussagen belegst Du aber nicht. Und wenn Günter Born als Kenner der Materie dazu etwas sagt, hat das wohl mehr Gewicht als Deine Fantasien über die Prüfungen, die Edeka vorgenommen haben soll.
    Heise/c't objektiv? Den muss ich mir merken. :)
    Nichts gegen deine Meinung selbstverständlich. Aber, ich bin da gänzlich anderer Meinung.
    build10240
    Du forderst hier immer Beweise, Deine eigenen Aussagen belegst Du aber nicht. Und wenn Günter Born als Kenner der Materie dazu etwas sagt, hat das wohl mehr Gewicht als Deine Fantasien über die Prüfungen, die Edeka vorgenommen haben soll.

    Du verwechselst da gerade etwas.
    Ich muss gar nichts beweisen, weil ich als Kunde davon ausgehen darf und muss das das Angebot seitens EDEKA legal ist.
    Ihr dagegen redet die ganze Zeit davon das es illegal ist und das gilt es dann von eurer Seite zu beweisen.
    Auch ein Kenner der Materie ist in der Beweispflicht wenn er etwas als illegal darstellt.
    Zum anderen gibt es die Firmen Edeka und Lizengo, die sich sicher mit ihren auf diesem Gebiet kundigen Rechtsanwälten abgesichert haben.

    Übirgens kann man das als sehr wahrscheinlich voraussetzen.
    Und solange nicht rechtlich einwandfrei nachgewiesen wurde das EDEKA illegal handelt spricht rein gar nicht dagegen das Angebot in Anspruch zu nehmen.
    Wer muss die Schuld beweisen?
    Art. 28 Abs. 1 Satz 1 GG). Die Unschuldsvermutung erfordert, dass jeder einer Straftat Verdächtigte oder Beschuldigte während der gesamten Dauer des Strafverfahrens als unschuldig behandelt wird und nicht er seine Unschuld, sondern die Strafverfolgungsbehörde seine Schuld beweisen muss.
    Es geht doch nicht um illegal oder nicht auf Seiten des Konsumenten. Der muss und kann halt jederzeit davon ausgehen, dass der von ihm erstandene Key nicht mehr funktioniert. Weil es völlig unklar ist, wie legal oder illegal der Verkauf von Edeka und Lizengo ist.
    Der muss und kann halt jederzeit davon ausgehen, dass der von ihm erstandene Key nicht mehr funktioniert.

    Sorry aber das ist kompletter Unsinn.
    Wenn ich ein Produkt bei EDEKA erwerbe kann ich als Kunde davon ausgehen das es entsprechend der AGB's funktioniert. Ein Kunde muss ganz sicher nicht davon ausgehen das dieses Produkt irgendwann nicht mehr funktioniert (außer bei einem Defekt) wenn es nicht eine Ablauffrist vorhanden ist.
    Wenn du bei EDEKA ein Steak kaufst das Zweidrittel weniger kostet als bei der Konkurrenz gehst du auch nicht davon aus das der Verkauf am nächsten illegal ist und du dein Steak nicht mehr essen darfst.
    Die Sache mit den billigen Key,s woher auch immer kann doch jeder versuchen so wie er mag und wenn sich jemand 10 Stück für 30 oder 4 € kostet, oder noch weniger.
    Es ist eine ganz einfache Sache, eventuell wird einer davon sogar funktionieren, und auch sogar eventuell beim 2 Mal.
    Aber wenn mal eine Neuinstallation ansteht oder Hardwareänderung oder eine Verifizierung, dann gibt es eben keine Garantie dass der Key noch mal angenommen wird,
    Microsoft hat schon mal ca 50000 Key,s gesperrt, und das war nicht nur bei Windows 10 sondern auch bei Windows 7, und keiner weiß wie viele in letzter Zeit gesperrt wurden, und es sind mit Sicherheit einige 10000 wieder auf sowas reingefallen. Das habe ich schon selbst bei einigen gesehen,
    Der Key ist nagelneu oder erst 1 mal genutzt, höre ich dann wieder, Teuer gespart ist meine Antwort (mein Mitleid ist da sehr stark begrenzt)
    OB nun Gesetze noch dafür herhalten müssen....... , jedes Gesetz in Deutschland hat eine Hintertür, ein findiger Anwalt findet diese auch, und vor Gericht wird auch nur auf Anträge entschieden, und wo kein Kläger da auch kein Richter.
    Insofern sind diese ewigen Diskussionen über seriös oder rechtskonform hinfällig, moralisch natürlich verwerflich, aber das wird halt nicht bestraft.
    Am Ende hat Microsoft sowieso den längeren Arm drauf, in dem sie den unseriösen Key einfach sperren und der Käufer hat halt Pech gehabt. Eigenes Risiko eben. Das verdient da auch kein Mitleid bei denen die einen offiziellen Key gekauft haben, denn die haben ein mehrfaches als Preis dafür gezahlt.
    Es ist doch ganz einfach... wenn man bei Microsoft, oder einem anderen lizensierten Key-Shop einkauft, läuft man nicht Gefahr, seinen Key gesperrt zu bekommen. Bei solchen Läden wie Lizengo läuft man Gefahr, dass genau das passiert. Richtig, darüber braucht man auch überhaupt nicht zu diskutieren.
    Muss jeder selbst wissen, wie schlau oder blöd er sein möchte. ;)
    PeteM92
    Zum anderen gibt es die Firmen Edeka und Lizengo, die sich sicher mit ihren auf diesem Gebiet kundigen Rechtsanwälten abgesichert haben.
    Warum sollte Edeka eigene Rechtsanwälte damit beschäftigen? Derartige Gutachten wären viel zu teuer als das man bei jedem Produkt im Sortiment solche Umstände macht. Da wird ein entsprechender Vertrag mit Lizengo exisitieren und damit hat sich das. Genausowenig wird Lizengo sich da absichern. Das ist mindestens ein grauer Markt. Da fragt man nicht auch noch Rechtsanwälte, so daß man u.U. eine unliebsame Antwort gekommt und aus Fahrlässigkeit Vorsatz wird.
    Zum dritten gibt es den Heise-Verlag mit der Zeitschrift c´t, der üblicherweise objektiv berichtet und der auch Juristen zur Hand hat, die sich auf diesem Gebiet auskennen.
    Heise beschäftigt meines Wissens keine Juristen in der Redaktion. Die Redakteure haben sehr unterschiedliche Abschlüsse, Ausbildungen, etc. Wie im Journalismus üblich haben die nicht mal unbedingt etwas mit IT zu tun. Heise hat mit Jörg Heidrich einen Justiziar, der auch gelegentlich Artikel schreibt, aber ansonsten eben der Justiziar ist. Nach seinen Auftritten im c't Uplink und in der Heiseshow zu urteilen, ist der aber nicht unbedingt der Fachmann für illegale, legale und graue Microsoft-Keys. Gelegentlich erscheinen Gastartikel von Juristen in der c't, aber eher zu anderen Themen.
    Dieser Artikel weicht mit seiner Meinung schon von der üblichen Artikeln zum Thema bei Heise ab. Die vertreten nämlich üblicherweise eine ähnliche Position wie Günter Born und Martin sie hier dargestellt haben. Ich habe ja schon mal geschrieben, daß der Artikel eher ein Kommentar dieses Redakteurs statt ein Artikel ist. Außer "gibt es bei Edeka, muß also legal sein" gibt es nichts neues und diese für Heise neue Interpretation stützen würde.
    Und schließlich Microsoft, das sich zu dem Thema nicht äußern will (lt. Anfrage von c´t)
    Warum auch? Die werden sich nicht zu laufenden Verfahren äußern. Lizengo gibt es noch nicht so lange bzw. tritt noch nicht so lange derart offensiv auf. Also wird Microsoft Zeit brauchen, die Lage einzuschätzen, Beweise zu sammeln und dann ggf. dagegen vorzugehen.
    Warum sollte Edeka eigene Rechtsanwälte damit beschäftigen? ........Da wird ein entsprechender Vertrag mit Lizengo exisitieren und damit hat sich das.

    Ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen das solche Verträge bei Großunternehmen sehr häufig durch die Rechtsabteilung geprüft werden. Passiert bei uns fast täglich.
    Eine Überprüfung des Vertrags hat aber erstmal mit der Prüfung der Windows-Lizenzen gar nichts zu tun. Dazu wäre erheblicher Aufwand nötig und das wird Edeka kaum durchführen, weil sich das ganze Geschäft dann gar nicht mehr lohnen würde. Zumal die Überprüfung der Lizenzen nur über Microsoft erfolgen könnte und deren Antwort würde hinsichtlich dieser aufgespalteten Volumenlizenzen dieselbe sein, wie sie die c't erhalten hat. Das ist aus Sicht von Microsoft illegal und aus gerichtlicher Sicht sind so viele Hürden zu überwinden, daß legaler Handel schlicht nicht wirtschaftlich wäre. Gut, das hat Microsoft der c't offensichtlich so nicht mitgeteilt, aber der Standpunkt diesbezüglich von Microsoft ist bekannt und die Urteile auch - die wurden übrigens schon in der Vergangenheit von der c't diverse Male für die zu diesem Artikel gegenteilige Argumentation verwendet.
    Edeka dürfte es viel mehr ausreichen, wenn Lizengo bzw. der Verbreiter der entsprechenden Gutscheinkarten für die Einlösung des Gutscheins haftet. Warum sollten die von ihnen vertriebenes Produkt einer genaueren Prüfung unterziehen? Den Frischkäse testen die schließlich auch nicht selber auf Verunreinigungen, sondern verlassen sich auf die Aussagen und Garantien des Herstellers und die entsprechenden Verträge.
    Ich habe mal ein wenig gesucht und bin bei Wikipedia fündig geworden. Die Kunden dürften recht sicher sein für die zwei Jahre Gewährleistung.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Gew%C3%A4hrleistung
    https://de.wikipedia.org/wiki/Gebraucht-Software
    chakko
    Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.
    Auch wenn dieser Grundsatz hier eigentlich fehl am Platze ist, denn, ich kann mich da nur wiederholen, wer meint, dass die Rolex, die er für 50 € vom Straßenverkäufer gekauft hat, echt ist, der... das Ende des Satzes überlasse ich mal der Fantasie. ;) In welchen Rinnstein ist bloß der gesunde Menschenverstand verschwunden?

    Nein. Kann man so nicht sagen. Der Kunde muss erkennen können, dass etwas illegal ist; so zum Beispiel wäre für einen Kunden keine große Gefahr eine Video-Seite, die glaubhaft vorgäbe, über Lizenzen ausgesuchte Filme teilen zu können, wenn ich davon ausgehen müsste, dass der Kunde ein Rechtsexperte und spezialisiert auf Betrug sein müsste, um den Betrug zu erkennen.
    Gleiches gilt für andere Produkte, es gibt da eine gewisse Zumutbarkeit, nicht jeder Bürger muss beispielsweise Dr. Windows besuchen und sich hier informieren, um einen PC zu kaufen, und wenn er dies später tut und erkennt, dass er betrogen wurde bei einer Sache, dann darf er sich auf unser Rechtssystem verlassen, statt sich anhören zu müssen, dass er eben zu unwissend gewesen sei. Eine gewisse Verantwortung trägt Jeder, aber man muss nicht Spezialist auf jedem Gebiet sein.
    Wenn also alles auf einen legalen Handel hindeutet, scheinen Deine einzigen Punkte zu sein: Schadenfreude und Häme -- beides keine Argumente.
    sehe ich auch so.
    wenn ich eine rolex für 50,- kaufe gehe ich davon aus, dass das teil falsch ist.
    wenn ich einen windowskey bei einer renomierten und grossen handelskette kaufe, gehe ich davon aus, dass der legal genutzt werden kann.
    die werden schon nicht so stunzdumm sein, und sich nicht rechtlich absichern.
    @der allgäuer
    Genau so: im Hinterhof irgendeine Uhr für 50€ zu kaufen, die eine Rolex sein soll, sollte Jedem fraglich vorkommen (das wird aber ein Gericht im Einzellfall zu klären haben und nicht der Pöbel), aber eben eine große Handelskette, die sollte schon nicht wissentlich illegal arbeiten, wobei laut Rechtsprechung es eben nicht illegal ist, gebrauchte Programme zu verkaufen, weil die Ansprüche vom Urheber an der Verbreitung erschöpft sind mit dem ersten Handelsgeschäft.
    Man könnte es so machen wie bei Steam, denn das Urteil ging für sie günstig aus, man könnte Programme nur gebunden an ein einzelnes Benutzerkonto anbieten und dessen Weitergabe verbieten.
    @Antropos
    Ich wette mit dir das auch deine ausführliche und logische Erklärung wieder ohne sinnvolle Argumente in Frage gestellt wird.
    Hier lassen einige bei ihrer Argumentation nämlich das deutsche Vertragsrecht völlig unter den Tisch fallen.
    Ich wette mit dir das auch deine ausführliche und logische Erklärung wieder ohne sinnvolle Argumente in Frage gestellt wird.
    Naja, wenn diese Erklärung selbst wenig sinnvolle Argumente enthält. Daß es hier nicht um die urheberrechtlichen Erschöpfungsgrundsatz geht und wie solche aufgespalteten Unternehmenslizenzen rechtskonform weiterverkauft werden können, hat Ingo Bingo schon dargelegt. Daß Edeka die Rechtmäßigkeit geprüft habe, wird hier fortgesetzt behauptet, aber eben auch nur durch Scheinargumente belegt.
    Es hat hier übrigens bisher niemand die Gewährleistung bestritten. Die Gewährleistung dürfte sich seitens Edeka sowieso nur auf den Einlösbarkeit des Gutschein erstrecken und nicht auf weiteres. Wenn dann Lizengo nicht mehr leisten könnte, sollte es einfach das Geld zurück geben.
    Deutsches Vertragsrecht, mit dem man sich vielleicht mal beschäftigen sollte, ist ein verdammt gutes Argument.
    Das zu entkräften wirst du nicht in der Lage sein. ;)
    Und für den Kunden gilt ein geschlossener Kaufvertrag mit EDEKA mit allen Rechten und Pflichten, der braucht sich keinerlei Gedanken über die Geschäftsbeziehung zwischen EDEKA und der anderen Firma machen.
    Was du bei deiner Argumentation aber weiterhin völlig unter den Tisch fallen lässt.
    Allerdings räumst du in deinem letzten Absatz ja selber ein das die, Welchen du hier die ganze Zeit vehement widersprichst eigentlich recht haben. Die Geschäftsbeziehung die der Kunde mit EDEKA eingeht ist legal. Sollte das Produkt Mängel aufweisen greift die Garantie-/Gewährleistung. Das alleine ist das was für den Kunden zählt.
    Daß Edeka die Rechtmäßigkeit geprüft habe, wird hier fortgesetzt behauptet, aber eben auch nur durch Scheinargumente belegt.

    Eine haltlose Behauptung deinerseits das es ein Scheinargument ist und für das du bisher nicht den kleinsten Nachweis geliefert hast.
    In der Realität ist die Wahrscheinlichkeit extrem hoch das EDEKA sich rechtlich abgesichert hat. Dort wird man sich entsprechend abgesichert haben das das Produkt der anderen Firma legal ist und zwar in Form einer schriftlichen Bestätigung des Geschäftspartners.
    Und für den Kunden gilt ein geschlossener Kaufvertrag mit EDEKA mit allen Rechten und Pflichten, der braucht sich keinerlei Gedanken über die Geschäftsbeziehung zwischen EDEKA und der anderen Firma machen.
    Das ist so pauschal einfach falsch. Das gilt nämlich höchstens solange der Anschein der Legalität gewahrt wird und das sollte man bei Preisen weit ab vom üblichen Preisniveau durchaus bezweifeln dürfen.
    In der Realität ist die Wahrscheinlichkeit extrem hoch das EDEKA sich rechtlich abgesichert hat. Dort wird man sich entsprechend abgesichert haben das das Produkt der anderen Firma legal ist und zwar in Form einer schriftlichen Bestätigung des Geschäftspartners.
    Praktisch wie Du hier das ursprüngliche Argument, das Du unterstützt hast, das Angebot sei legal, weil Edeka das überprüft habe, jetzt durch eine "schriftliche Bestätigung" ersetzt. Eine schriftliche Bestätigung sagt aber nun gar nichts über die Legalität aus, sondern sorgt nur dafür, daß Edeka gegenüber Lizengo oder dem Gutscheinvertreiber abgesichert ist.
    Warum hängt Ihr Euch an Edeka auf?
    Sowohl die c't bzw. der Autor des Artikels und hier einige Diskussionsteilnehmer betonen die Besondereheit, welche diesem Angebot eines renommierten Supermarktkonzerns, innewohnen soll. Bisher konnte aber noch niemand schlüssig darlegen, was dieses Angebot von anderen abgesehen von der Solvenz des Edekakonzerns unterscheidet.
    @build10240
    Praktisch wie Du hier das ursprüngliche Argument, das Du unterstützt hast, das Angebot sei legal, weil Edeka das überprüft habe, jetzt durch eine "schriftliche Bestätigung" ersetzt. Eine schriftliche Bestätigung sagt aber nun gar nichts über die Legalität aus, sondern sorgt nur dafür, daß Edeka gegenüber Lizengo oder dem Gutscheinvertreiber abgesichert ist.

    Ich habe die ganze Zeit nichts anderes gesagt, nur wolltest du das die ganze Zeit nicht verstehen.
    EDEKA hat mit Lizengo, mit einer Wahrscheinlihkeit von 99,99%, einen schriftlichen Vertrag geschlossen da solche Deals nicht per Handschlag abgewickelt werden. Darin ist natürlich berücksichtigt worden das es sich um ein legales Angebot handelt (was nicht damit gleichzusetzen ist das die einzelnen Lizenzen geprüft wurden) und fertig.
    Der Vertrag ist für EDEKA somit die rechtliche Grundlage, wodurch vorauszusetzen ist das Lizengo mit legalen Lizenzen handelt.
    Sollte das als Irrtum herausstellen haben EDEKA und Lizengo ein Problem, aber nicht der Kunde.
    Und als Kunde geht es mir und wahrscheinlich den Meisten anderen Kunden am Allerwertesten vorbei wie der Vertrag zwischen diesen beiden Geschäftspartnern aussieht. Mein Geschäftspartner als Kunde ist dann EDEKA und der Rest interessiert mich nicht.
    Das ist jetzt noch einmal das was ich die ganze Zeit schon sage.
    PeteM92
    Warum hängt Ihr Euch an Edeka auf? Das gibt´s doch anderswo auch günstig:

    Wahrscheinlich weil Edeka im Gegensatz zu "Tornadosoft" erstmal einigermaßen seriös und etabliert erscheint.
    Nordlicht2112
    Ich habe die ganze Zeit nichts anderes gesagt, nur wolltest du das die ganze Zeit nicht verstehen.
    EDEKA hat mit Lizengo, mit einer Wahrscheinlihkeit von 99,99%, einen schriftlichen Vertrag geschlossen da solche Deals nicht per Handschlag abgewickelt werden. Darin ist natürlich berücksichtigt worden das es sich um ein legales Angebot handelt (was nicht damit gleichzusetzen ist das die einzelnen Lizenzen geprüft wurden) und fertig.
    Nein, Du hast ganz etwas anderes gesagt, nämlich:
    Nordlicht2112
    Solange nichts gegenteiliges bewiesen wurde kann man davon ausgehen das diese Angebote legal sind weil Konzere wir Edeka sowas in der Regel durch ihre Rechtsabteilung prüfen lassen.
    Prüfung der Vertragsbestandteile durch die Rechtsabteilung ist etwas anderes als Prüfung des Angebotes, was nunmal die Prüfung der Legalität der Lizenzen einschließen würde.
    Sei mit nicht böse aber langsam wird’s albern.
    Ich lasse dich jetzt einfach in dem glauben das du Recht hast.
    @build10240
    Hallo Du! Ja Du da!
    Eigentlich wollte ich jetzt loslegen und abfällig Dich kommentieren, denn mich regt immerns auf, wenn Bullshit nicht nur geschrieben, sondern voller Überzeugung ungeprüft vertreten wird; ich weiß nicht, für wie toll Du Dich hältst, aber jetzt spitz die Löffel, dass man Dir nicht vorwerfen kann, ein Lügner zu sein, was Du de facto jetzt eigentlich wärst, aber ich halte nicht viel vom Verurteilen.
    Also, Martin schrieb im Artikel:

    Den Artikel hast Du doch gelesen, oder?
    Jetzt tun wir einfach so, als hätte Martin recht, so einfach als hätte er sich so weit informiert, dass diese Aussage zutrifft.
    Hat er das aber nicht, dann hast Du recht und ich liege falsch.
    So, eigentlich wollte ich an dieser Stelle schreiben: Lies folgende Seite oder sei still, aber ich schmiere Dir einfach die Urteile ins Gesicht.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Gebraucht-Software
    Und falls Dir die Seite zu unglaubwürdig ist, einfach die dortigen Quellen nutzen oder nach den Aktenzeichen suchen.

    build10240
    Das ist so pauschal einfach falsch. Das gilt nämlich höchstens solange der Anschein der Legalität gewahrt wird und das sollte man bei Preisen weit ab vom üblichen Preisniveau durchaus bezweifeln dürfen.
    ...

    Wenn die Teile nicht verkauft werden, wird eine Handelskette die irgendwann irgendwie loswerden wollen, dann geht es nur um Schadensbegrenzung, weil es ein Fehlkauf war. Wo ist das nicht denkbar oder möglich? Geh und arbeite einfach mal in der Branche, aber komm mit dem Hintern von der Rückbank hoch, wo das Kommentieren leicht ist.
    Nordlicht2112
    @build10240
    Ich habe die ganze Zeit nichts anderes gesagt, nur wolltest du das die ganze Zeit nicht verstehen.
    EDEKA hat mit Lizengo, mit einer Wahrscheinlihkeit von 99,99%, einen schriftlichen Vertrag geschlossen da solche Deals nicht per Handschlag abgewickelt werden. Darin ist natürlich berücksichtigt worden das es sich um ein legales Angebot handelt (was nicht damit gleichzusetzen ist das die einzelnen Lizenzen geprüft wurden) und fertig.
    Der Vertrag ist für EDEKA somit die rechtliche Grundlage, wodurch vorauszusetzen ist das Lizengo mit legalen Lizenzen handelt.
    Sollte das als Irrtum herausstellen haben EDEKA und Lizengo ein Problem, aber nicht der Kunde.
    Und als Kunde geht es mir und wahrscheinlich den Meisten anderen Kunden am Allerwertesten vorbei wie der Vertrag zwischen diesen beiden Geschäftspartnern aussieht. Mein Geschäftspartner als Kunde ist dann EDEKA und der Rest interessiert mich nicht.
    Das ist jetzt noch einmal das was ich die ganze Zeit schon sage.

    Machen wir doch einfach den Gedankenversuch:
    Sollte Edeka richtige Schmuggelware verkaufen, dann soll das für den Kunden erkennbar sein? Weil er damit zu rechnen hat, dass eine Handelskette illegale Geschäfte im Hintergrund führt? Und wie soll er das prüfen? Er könnte ja Gerichtsurteile lesen, aber dann kann er schon bald Jura studieren.
    build10240
    Nein, Du hast ganz etwas anderes gesagt, nämlich:
    Prüfung der Vertragsbestandteile durch die Rechtsabteilung ist etwas anderes als Prüfung des Angebotes, was nunmal die Prüfung der Legalität der Lizenzen einschließen würde.

    Gib einfach die Quelle, die Paragrafen, auf die Du Dich beziehst, statt Behauptungen wild herumzuwerfen.
    Oder willst Du lieber abwegige Bedingungen fordern, die man vorher erfüllen muss, so wie hier?
    build10240
    Sowohl die c't bzw. der Autor des Artikels und hier einige Diskussionsteilnehmer betonen die Besondereheit, welche diesem Angebot eines renommierten Supermarktkonzerns, innewohnen soll. Bisher konnte aber noch niemand schlüssig darlegen, was dieses Angebot von anderen abgesehen von der Solvenz des Edekakonzerns unterscheidet.

    Übrigens rate ich Dir, den Satzbau zu überprüfen, weil der Satz so wenig Sinn ergibt.
    Nur mal zur Klärung:
    Du willst also dargelegt haben (schlüssig ist eigentlich nur für die Logik nützlich), was dieses Angebot (das aus dem Thema?) von anderen Angeboten unterscheidet? Wobei aber die Antwort nicht lauten darf: weil sie das Geld dazu haben? Die Du einfach mal grundlos ausschließt? So per definitionem? Willst Du denn jetzt hören, dass es ein anderer Anbieter ist, also nicht Aldi oder Rewe? Oder willst Du, dass wir dort einbrechen und deren Geschäftsdokumente uns besorgen, dass wir die Unterschiede benennen können?
    Und falls Dir die Seite zu unglaubwürdig ist, einfach die dortigen Quellen nutzen oder nach den Aktenzeichen suchen.
    Tja, dann einfach mal weitergoogeln, dann kommt man zu Urteilen, die den Verkauf von (aufgespalteten) Unternehmenslizenzen wirtschaftlich unrentabel machen, wenn man dabei legal bleiben wollte. Deswegen ist da Microsoft auch ganz entspannt. Lest einfach bei Günter Born oder hier im Thread die Antworten von IngoBingo und Günter Born. Und nein, hier geht es nicht um von Rechnern abgekratzte OEM-Siegel oder anderweitig erworbene OEM-Lizenzen, sondern laut c't um gebrauchte Unternehmenslizenzen.
    Gib einfach die Quelle, die Paragrafen, auf die Du Dich beziehst, statt Behauptungen wild herumzuwerfen.
    Oder willst Du lieber abwegige Bedingungen fordern, die man vorher erfüllen muss, so wie hier?
    Welche Paragraphen? Was soll das mit dem Zitat zu tun haben? Ich habe letztendlich nur gefordert, daß hier nicht immer dieses "Es ist Edeka also muß das legal sein"-Lied angestimmt wird. Andere haben das dann mit der angeblichen Prüfung durch Edekas Rechtsabteilung begründet, aus der dann auf Nachfrage eine vermutete Prüfung des Vertrags zwischen Edeka und Lizengo geworden ist. Ich bestreite gar nicht, daß Edeka sich nach Treu und Glauben auf den Vertrag mit Lizengo berufen könnte, aber das sagt nunmal nichts über die Legalität dieser Lizenzen aus. Dazu wären die Lizenzen selbst zu prüfen und das kann nur Microsoft.
    Übrigens rate ich Dir, den Satzbau zu überprüfen, weil der Satz so wenig Sinn ergibt.
    Tja, es ist halt nicht jeder so ein Sprachgenie, wie Du Dich hier immer darstellst. Vielleicht bist Du aber auch einfach nicht fähig bei aller sprachlichen Gewandtheit, die Aussagen zu verstehen.
    Du solltest hier besser bei der Wahrheit bleiben.
    Auf deine Nachfrage hast du die gleiche Antwort bekommen wie zuvor.
    Verträge lässt ein Unternehmen in der Regel von der Rechtsabteilung prüfen.
    Das beinhaltet im diesem Falle aber doch nicht das von denen jede einzelne Lizenz geprüft werden muss. Du spinnst dir hier ein haarsträubendes Szenario zusammen und merkst gar nicht mehr wie du dich in einer völlig lächerlichen Argumentation verzettelst nur weil du unbedingt recht behalten willst.
    Und dein letzter Kommentar zeigt deutlich das du in Sachen deutsches Vertragsrecht deutlichen Nachholbedarf hast.
    So und wenn wir deine wirre Argumentation jetzt mal auf andere Produkte ummünzen müssen wir davon ausgehen das du nur direkt beim Hersteller eines Produktes zu dessen vorgesehen Preisen einkaufst weil bei allen anderen Zwischenverkäufern die einen deutlich günstigeren Preis anbieten setzt du ja voraus das das kein legales Angebot sein kann.
    Prominentes Beispiel das du dich selbst dann nicht darauf verlassen kannst das alles legal ist, ist die Automobil Industrie.
    Lässt du dir wenn du das nächste Mal wenn du ein neues Auto bei einem Händler kaufst auch bis in Detail schriftlich und rechtsverbindlich nachweisen das jedes Bauteil und jede Software rechtlich einwandfrei ist oder vertraust darauf das es so ist weil es dir der Händler so sagt und mittels eines rechtlich einwandfreien Kaufvertrags bestätigt das davon auszugehen ist das alles ohne illegaler Machenschaften abläuft?
    Das beinhaltet im diesem Falle aber doch nicht das von denen jede einzelne Lizenz geprüft werden muss. Du spinnst dir hier ein haarsträubendes Szenario zusammen und merkst gar nicht mehr wie du dich in einer völlig lächerlichen Argumentation verzettelst nur weil du unbedingt recht behalten willst.
    Das habe ich gar nicht behauptet, sondern nur, daß von dieser Prüfung seitens Edeka eben nicht auf die Legalität der Lizenz geschlossen werden kann. Du hast hingegen behauptet:
    Solange nichts gegenteiliges bewiesen wurde kann man davon ausgehen das diese Angebote legal sind weil Konzere wir Edeka sowas in der Regel durch ihre Rechtsabteilung prüfen lassen.

    Im übrigen siehe die Beiträge #42, #44 und #48 von IngoBingo und #58 von gborn.
    Schön das du immer wieder meine Aussagen zitierst und damit sogar immer wieder bestätigst was ich die ganze Zeit schon sage. Ich habe zu keiner Zeit gesagt das Edeka die Legalität der Lizenzen geprüft hat oder geprüft haben muss, das versuchst du hier allen die nicht deiner Meinung sind immer wieder haltlos zu unterstellen.
    Das zweite Zitat das du hier anführst hast, hast du bisher anscheinend inhaltlich immer noch nicht verstanden.
    Das sagt genau das aus was ich hier jetzt schon mehrfach wiederholt habe. Der Vertrag wird in der Regel von der Rechtsabteilung geprüft, also ist die Wahrscheinlichkeit hoch das dies such in diesem Fall so ist. Das hat aber rein gar nichts mit der Prüfung der Lizenzen zu tun. Das interessiert auch den Kunden nicht denn der schließt, wie ich dir auch schon erklärt habe, einen Vertrag mit EDEKA und darf voraussetzen das er ein legales Produkt erwirbt. Was vertraglich zwischen EDEKA und Lizengo geregelt wurde und wie detailliert etwas geprüft wurde, geht den Kunden nichts an und das muss er auch nicht hinterfragen. Das interessiert den Kunden nicht weil es ihn nicht interessieren muss da er einen Kaufvertrag mit EDEKA schließt mit allen Rechten und Pflichten und nicht mit Lizengo.
    Wenn du das jetzt wieder nicht verstanden hast gebe ich auf.
    Schön das du immer wieder meine Aussagen zitierst und damit sogar immer wieder bestätigst was ich die ganze Zeit schon sage.
    Nein, Du verstehst Deine eigenen Aussagen anscheinend nicht. Denn "sowas in der Regel durch ihre Rechtsabteilung prüfen lassen. " heißt eben nicht, daß nur der Vertrag zwischen Lizengo und Edeka geprüft wurde.
    Zur Rechtmäßigkeit vom Verkauf von Unternehmenslizenzen:
    https://www.telemedicus.info/article/2713-BGH-veroeffentlicht-UsedSoft-II-Entscheidung.html
    Überraschendes Ende des Falles usedSoft vor dem OLG München: usedSoft nimmt Berufung zurück und muss Kosten des Verfahrens tragen - IT-Rechts-Praxis TCI Rechtsanwälte
    Das sind eben jene UsedSoft-Entscheidungen, die von Händlern den Kunden so gerne für die Rechtmäßigkeit ihres Tuns vorgetragen werden. Nur reicht es eben nicht aus, irgendein Urteil aus der Kette zu zitieren, sondern man muß ganz zum Ende gehen. Sicherlich haben Oracle-Lizenzen einige Besonderheiten, aber an den grundsätzlichen Nachweispflichten aller am Handel mit gebrauchten Unternehmenslizenzen Beteiligten ändert das nichts.
    Selbst im Wikipedia-Artikel finden sich Hinweise, daß Microsoft-Lizenzen nicht unbedingt aufgespaltet werden dürfen "Microsoft beispielsweise versteht unter Volumenlizenzen nicht nur eine Sammlung von Einzel-Lizenzen, sondern räumt etwa bei Office Volumenlizenzen sogar Client-Server-Nutzungsrechte mit ein, also genau solche Rechte, zu denen der BGH sich im Urteil vom 17. Juli 2013 so äußerte, dass deren Aufspaltung nicht ohne weiteres zulässig ist. Das vollständige Urteil ist unter Aktenzeichen I ZR 8/13 zu finden.".
    Ist doch ganz einfach so:
    Sollten die Käufer reihenweise Probleme mit dem Lizenzen bekommen - werden wir sicherlich davon erfahren - und spätestens zu diesem Zeitpunkt wird die Edeka-Rechtsabteilung gemeinsam mit Lizengo mit Microsoft Kontakt aufnehmen zwecks Wandlung der illegalen Keys in legale. Mit Geld lässt sich nämlich vieles gütlichregeln.
    OT
    Wie macht man mehr Gewinn? Viel Umsatz mit kleiner, oder wenig Umsatz mit großer Gewinnspanne?
    Im Fall von Microsoft sind die Lizenzgebühren für Win 10 aus dem OEM-Geschäft, den Firmenlizenzen und dergleichen sicher ein einträglicher Posten in der Bilanz.
    Doch, wenn ein Vertag durch die Rechtsabteilung geprüft wird, dann die einzelnen Vertragsbestandteile aber nicht die Lizenzen.
    Du kommst noch do oft sagen das es anders ist, es wird dadurch nicht richtiger.
    Und ist die Diskussion hier für mich beendet weil das was du sagst schlicht weg falsch ist.
    Dein letzter Absatz zeigt übrigens wieder sehr schön und deutlich auf, das du unterschiedliche Sachverhalte durcheinander bringst um deine falsche Argumentation zu rechtfertigen.
    Das was dort steht hat rein gar nichts mit dem Kaufvertrag den Edeka und der Kunden schließen zu tun. Aber das willst du weiterhin nicht verstehn.
    Was das Vertragsverhältnis zwischen Edeka und Lizengo angeht, muss Lizengo nur schriftlich zusichern das von Ihnen legale Lizenzen vertrieben werden, dann ist Edeka nicht in der Pflicht jede einzelne Lizenz auf Gültigkeit prüfen zu lassen Aner wie schon mehrfach erwähnt fährst das rein gar nichts mit dem Angebot und dem Kaufvertrag zwischen Edeka und dem Kunden zu tun.
    Pixelschubse

    OT
    Wie macht man mehr Gewinn? Viel Umsatz mit kleiner, oder wenig Umsatz mit großer Gewinnspanne?
    Im Fall von Microsoft sind die Lizenzgebühren für Win 10 aus dem OEM-Geschäft, den Firmenlizenzen und dergleichen sicher ein einträglicher Posten in der Bilanz.

    ... was die Sache sicher nicht besser macht.
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